Rechtsprechung
| BFH, 30.06.1964 - VII 155/62 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Grundrechtsverstoß durch fehlende Rechtsmittelbelehrung bei nicht schriftlichen Steuerbescheiden
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 80, 44
- NJW 1964, 2370
- BStBl III 1964, 490
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BFH, 10.04.1953 - III 183/52 U
Antrag auf Wertfortschreibung als rechtsmittelähnlicher Behelf - Beginn der Frist …
Auszug aus BFH, 30.06.1964 - VII 155/62 U
Wenn trotzdem der Bundesfinanzhof zu einer anderen Rechtsauffassung gelangt sei, dürfte dies ein Grund zur Nachsichtgewährung sein (Urteil des Bundesfinanzhofs III 183/52 U vom 10. April 1953, BStBl 1953 III S. 165 ff., Slg. Bd. 57 S. 424).herangezogenen Urteil des Bundesfinanzhofs III 183/52 U vom 10. April 1953 (BStBl 1953 III S. 165 ff., Slg. Bd. 57 S. 424) zu entnehmen.
- BFH, 07.12.1960 - VII 104/60 U
Vorliegen eines Ermessensmissbrauchs bei der Ablehnung der Berichtigung eines …
Auszug aus BFH, 30.06.1964 - VII 155/62 U
Selbst wenn man die Abänderung zugunsten des Steuerpflichtigen noch an besondere Bedingungen knüpfe (Urteil des Bundesfinanzhofs VII 104/60 U vom 7. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 84, Slg. Bd. 72 S. 225), seien diese erfüllt, denn die Bfin. - BFH, 25.01.1961 - VII 16/59 U
Festsetzung der Steuer durch die zuständige Zollstelle als formloser …
Auszug aus BFH, 30.06.1964 - VII 155/62 U
Der erkennende Senat hat die Frage, ob Zollbescheide einer Rechtsmittelbelehrung bedürfen und bei deren Fehlen die Rechtsmittelfrist nicht in Lauf gesetzt wird, in seinen Urteilen VII 10/59 U vom 1. Juli 1959 (BStBl 1959 III S. 355, Slg. Bd. 69 S. 247) und VII 16/59 U vom 25. Januar 1961 (BStBl 1961 III S. 146, Slg. Bd. 62 S. 397) sowie in dem von der Bfin. - BFH, 01.07.1959 - VII 10/59 U
Auszug aus BFH, 30.06.1964 - VII 155/62 U
Der erkennende Senat hat die Frage, ob Zollbescheide einer Rechtsmittelbelehrung bedürfen und bei deren Fehlen die Rechtsmittelfrist nicht in Lauf gesetzt wird, in seinen Urteilen VII 10/59 U vom 1. Juli 1959 (BStBl 1959 III S. 355, Slg. Bd. 69 S. 247) und VII 16/59 U vom 25. Januar 1961 (BStBl 1961 III S. 146, Slg. Bd. 62 S. 397) sowie in dem von der Bfin.
- BFH, 20.11.1979 - VII R 82/77
Zollstelle - Zollantragsformular - Zollanmeldeformular - Steuerbescheid
Die Frage des Verstoßes gegen Art. 3 und 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (GG) wegen fehlender Rechtsbehelfsbelehrung stelle sich bei den Verbrauchsteuerbescheiden nicht anders als bei den reinen Zollbescheiden (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 1. Juli 1959 VII 10/59 U, BFHE 69, 247, BStBl III 1959, 355, und vom 30. Juni 1964 VII 155/62 U, BFHE 80, 44, BStBl III 1964, 490).Der erkennende Senat hat in vergleichbaren Fällen entschieden, daß keine schriftlichen Steuerbescheide vorliegen (vgl. das zitierte Urteil VII 10/59 U und das Urteil vom 30. Juni 1964 VII 155/62 U, BFHE 80, 44, BStBl III 1964, 490).
- BFH, 21.11.1968 - VII 3/65
Versagung einer Berichtigung von Steuerbescheiden wegen Nichtanfechtung seitens …
In solchem Falle sei die Ablehnung der begehrten Berichtigung nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) - vgl. Urteile VII 104/60 U vom 7. Dezember 1960, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 72 S. 225 (BFH 72, 225), BStBl III 1961, 84, VII 63/61 vom 14. März 1962, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1963 S. 31 (HFR 1963, 31), und VII 155/62 U vom 30. Juni 1964, BFH 80, 44, BStBl III 1964, 490 - nicht ermessensfehlerhaft.Diese Auffassung der Vorinstanz trifft zwar insofern zu, als nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (Urteile VII 245/63 U vom 29. September 1964, a.a.O., VII 155/62 U vom 30. Juni 1964, BFH 80, 44, BStBl III 1964, 490) die Ablehnung von Änderungsanträgen nach § 94 AO in der Regel dann nicht als ermessensfehlerhaft anzusehen ist, wenn der Steuerpflichtige in der Lage war, seine Rechte in dem vom Gesetz (§§ 228 ff. AO) dafür bestimmten Rechtsbehelfsverfahren geltend zu machen.
- BFH, 10.12.1968 - VII 157/65
Ermessensmißbräuchliche Ablehnung einer Berichtigung von …
Dieser Umstand dürfe, wie in dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) VII 155/62 U vom 30. Juni 1964 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 80 S. 44 - BFH 80, 44 -, BStBl III 1964, 490) ausgeführt sei, dem Steuerpflichtigen bei Beurteilung von Berichtigungsanträgen dann nicht angelastet werden, wenn gegen die Einlegung von Rechtsbehelfen stichhaltige Bedenken bestanden hätten. - BFH, 15.10.1968 - VII 40/65
Ermessensfehlgebrauch durch die Ablehnung eines Berichtungungsantrages …
Diese Beurteilung hat zwar insofern einen zutreffenden Ausgangspunkt als nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (Urteile VII 245/63 U, a.a.O., VII 155/62 U vom 30. Juni 1964, BFH 80, 44, BStBl III 1964, 490), die Ablehnung von Änderungsanträgen nach § 94 AO in der Regel dann nicht als ermessenfehlerhaft anzusehen ist, wenn der Steuerpflichtige in der Lage war, seine Rechte in dem in erster Linie dafür bestimmten Rechtsbehelfsverfahren geltend zu machen.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".