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Rechtsprechung
   BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1965,1462
BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U (https://dejure.org/1965,1462)
BFH, Entscheidung vom 26.05.1965 - II 127/62 U (https://dejure.org/1965,1462)
BFH, Entscheidung vom 26. Mai 1965 - II 127/62 U (https://dejure.org/1965,1462)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Steuergegenstand bei der Kraftfahrzeugsteuer - Widerrechtliche Benutzung eines Fahrzeuges

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 82, 584
  • BStBl III 1965, 457
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (7)

  • BFH, 16.12.1964 - II 154/61 U

    Versicherung von im Inland befindlichen Exportgütern eines ausländischen …

    Auszug aus BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U
    Aus diesem Gesichtspunkt ergibt sich zugleich, daß die Auslegung einer Gesetzesvorschrift, hier des § 2 Nr. 6 KraftStG, nach ihrem Wortlaut, auf den der Steuerpflichtige sich nach den Grundsätzen der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung in einem Rechtsstaat muß verlassen können, auch nicht dem Willen des Gesetzes offensichtlich widerspricht und nicht zu einem sinnwidrigen Ergebnis führt, so daß eine vom Wortlaut abweichende, nur unter den vorbezeichneten Voraussetzungen ausnahmsweise zulässige Auslegung gegen den Gesetzeswortlaut nicht gerechtfertigt erscheint (vgl. insoweit zur ständigen Rechtsprechung des Senats die Urteile II 47/62 U vom 22. April 1964, BStBl 1964 III S. 368, Slg. Bd. 79 S. 378, und II 154/61 U vom 16. Dezember 1964, BStBl 1965 III S. 134.
  • BFH, 22.04.1964 - II 47/62 U

    Anwendbarkeit des § 11 Abs. 3 Ziff. 1 GrEStG (Grunderwerbsteuergesetz) auch beim …

    Auszug aus BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U
    Aus diesem Gesichtspunkt ergibt sich zugleich, daß die Auslegung einer Gesetzesvorschrift, hier des § 2 Nr. 6 KraftStG, nach ihrem Wortlaut, auf den der Steuerpflichtige sich nach den Grundsätzen der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung in einem Rechtsstaat muß verlassen können, auch nicht dem Willen des Gesetzes offensichtlich widerspricht und nicht zu einem sinnwidrigen Ergebnis führt, so daß eine vom Wortlaut abweichende, nur unter den vorbezeichneten Voraussetzungen ausnahmsweise zulässige Auslegung gegen den Gesetzeswortlaut nicht gerechtfertigt erscheint (vgl. insoweit zur ständigen Rechtsprechung des Senats die Urteile II 47/62 U vom 22. April 1964, BStBl 1964 III S. 368, Slg. Bd. 79 S. 378, und II 154/61 U vom 16. Dezember 1964, BStBl 1965 III S. 134.
  • BFH, 14.12.1960 - II 204/58 U

    Zustimmung des Verkäufers und Entrichtung der Krfatfahrzeugssteuer als …

    Auszug aus BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U
    In Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen liegt nach der ständigen, bereits vom früheren Reichsfinanzhof begründeten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs demgegenüber eine widerrechtliche Benutzung dann vor, wenn der Eigentümer oder ein Dritter das Fahrzeug zu Fahrten verwendet, die nicht im Rahmen des nach verkehrsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften bestehenden Rechts der Benutzung liegen (Urteile des Bundesfinanzhofs II 255/52 U vom 22. April 1953, BStBl 1953 III S. 213, Slg. Bd. 57 S. 555; II 143/58 U vom 14. Mai 1959, BStBl 1959 III S. 306, Slg. Bd. 69 S. 116; II 204/58 U vom 14. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 72, Slg. Bd. 72 S. 194).
  • BFH, 30.01.1957 - II 197/56 U

    Berechnung der Kraftfahrzeugsteuer bei Anhängern nach dem verkehrsrechtlich …

    Auszug aus BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U
    Als verkehrsrechtliche Vorschriften dieser Art, deren Verletzung die Benutzung eines Fahrzeugs zu einer widerrechtlichen macht, kommen bei zulassungspflichtigen Fahrzeugen aber gerade die o. a. Vorschriften über die Verpflichtung zum Erwerb der Zulassung in Betracht, während demgegenüber die Nichtbeachtung einer verkehrsrechtlichen Vorschrift anderer Art -- etwa das Fahren bloß ohne Fahrerlaubnis oder auch nur ohne Mitführen des erteilten Führerscheins (§ 2 StVG, § 4 StVZO), das Überschreiten vorgeschriebener Höchstgeschwindigkeiten (etwa nach § 4 Abs. 2, § 9 Abs. 4 der Straßenverkehrsordnung -- StVO --) oder Ladegewichte (etwa nach § 34, § 34a StVZO; vgl. insoweit auch das Urteil des Bundesfinanzhofs II 197/56 U vom 30. Januar 1957, BStBl 1957 III S. 76, Slg. Bd. 64 S. 198) oder gar, wie der Steuerpflichtige anführt, falsches Parken (§ 16 StVO) -- eine (bei versteuerten Fahrzeugen zusätzliche) Besteuerung wegen widerrechtlicher Benutzung im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 3 KraftStG nicht bewirken kann (…vgl. auch Egly, Kommentar zum Kraftfahrzeugsteuergesetz, 2. Aufl., Teil II 8a und f, S. 94 f. u. 102).
  • BFH, 22.04.1953 - II 255/52 U

    Kraftfahrzeugsteuer bei Elektrokarren die nur auf dem Betriebsgelände verwendet …

    Auszug aus BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U
    In Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen liegt nach der ständigen, bereits vom früheren Reichsfinanzhof begründeten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs demgegenüber eine widerrechtliche Benutzung dann vor, wenn der Eigentümer oder ein Dritter das Fahrzeug zu Fahrten verwendet, die nicht im Rahmen des nach verkehrsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften bestehenden Rechts der Benutzung liegen (Urteile des Bundesfinanzhofs II 255/52 U vom 22. April 1953, BStBl 1953 III S. 213, Slg. Bd. 57 S. 555; II 143/58 U vom 14. Mai 1959, BStBl 1959 III S. 306, Slg. Bd. 69 S. 116; II 204/58 U vom 14. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 72, Slg. Bd. 72 S. 194).
  • RFH, 20.01.1931 - II F 1/31
    Auszug aus BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U
    (Die hiervon zu unterscheidende Frage, ob die Erfüllung der in § 1 KraftStG bezeichneten Tatbestandsmerkmale im Einzelfall auch Steuer pflicht auslöst, hängt davon ab, ob nicht eine Ausnahme von der Besteuerung nach § 2 KraftStG oder ein Erlaß der Steuer nach § 3 KraftStG zu gewähren ist: vgl. insoweit zu 2.) Aus diesen Zusammenhängen folgt zugleich, daß als verkehrsrechtliche Vorschriften in obigem Sinne grundsätzlich und insbesondere diejenigen Vorschriften zu gelten haben, die die Vorbedingung des Fahrens bilden (vgl. insoweit schon Urteil des Reichsfinanzhofs II A 417/29 vom 17. September 1929, RStBl 1929 S. 563; Beschluß II F 1/31 vom 20. Januar 1931, Slg. Bd. 27 S. 313;… ferner Müller, Straßenverkehrsrecht, 21. Auflage, Anhang 15 KraftStG § 4 Anm. 4, S. 1282), von deren Beachtung also die rechtmäßige Benutzung des Fahrzeugs an sich abhängt (…vgl. hierzu auch Urteil des Bundesfinanzhofs II 204/58 U vom 14. Dezember 1960, a. a. O.).
  • BFH, 14.05.1959 - II 143/58 U
    Auszug aus BFH, 26.05.1965 - II 127/62 U
    In Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen liegt nach der ständigen, bereits vom früheren Reichsfinanzhof begründeten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs demgegenüber eine widerrechtliche Benutzung dann vor, wenn der Eigentümer oder ein Dritter das Fahrzeug zu Fahrten verwendet, die nicht im Rahmen des nach verkehrsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften bestehenden Rechts der Benutzung liegen (Urteile des Bundesfinanzhofs II 255/52 U vom 22. April 1953, BStBl 1953 III S. 213, Slg. Bd. 57 S. 555; II 143/58 U vom 14. Mai 1959, BStBl 1959 III S. 306, Slg. Bd. 69 S. 116; II 204/58 U vom 14. Dezember 1960, BStBl 1961 III S. 72, Slg. Bd. 72 S. 194).
  • BFH, 04.03.1986 - VII R 166/83

    Widerrechtliche Benutzung eines Fahrzeugs - Ergänzungstatbestand - Halten eines …

    Nach dem früheren, im Streitfalle anzuwendenden Kraftfahrzeugsteuerrecht - § 1 Abs. 1 Nr. 3 KraftStG 1972 - war eine Verwendung des Fahrzeugs zu Fahrten, die nicht im Rahmen des nach den verkehrsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften bestehenden Benutzungsrechts lagen, als widerrechtliche Benutzung anzusehen (Begründung zu § 1 Abs. 2 KraftStG 1935 - widerrechtliche Benutzung -, RStBl 1935, 500, 501; vgl. auch Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. April 1953 II 255/52 U, BFHE 57, 555, 557, BStBl III 1953, 213 f., und vom 26. Mai 1965 II 127/62 U, BFHE 82, 584, 586 f., BStBl III 1965, 457 f.).

    Damit übereinstimmend wurde der Begriff der widerrechtlichen Benutzung auch dahin umschrieben, dieser Kraftfahrzeugsteuertatbestand sei gegeben, wenn bei ordnungsgemäßer Erfüllung der verkehrs- und steuerrechtlichen Pflichten der Tatbestand des kraftfahrzeugsteuerbaren Haltens erfüllt wäre (BFHE 82, 584, 587, BStBl III 1965, 457 f.;… s. auch Egly, Kraftfahrzeugsteuer-Kommentar, 2. Aufl. 1964, Abschn. 8 = S. 92 f.; Kopacek, Deutsche Verkehrsteuer-Rundschau 1959, 129, 130).

    Dementsprechend hat der BFH zu § 1 Abs. 1 Nrn. 1 und 3 KraftStG 1961 entschieden (BFHE 82, 584, 586, BStBl III 1965, 457 f.), kraftfahrzeugsteuerbar sei entweder nur das rechtmäßige Halten - "Haupt- und Regeltatbestand" - oder das widerrechtliche Benutzen eines Fahrzeugs.

  • BFH, 22.04.1986 - VII R 167/83

    Kraftfahrzeugsteuer - Widerrechtliche Benutzung eines Fahrzeugs - Benutzung durch …

    Zwar ist die widerrechtliche Benutzung im Verhältnis zum Haupt- und Regeltatbestand des Haltens, wie sich aus § 2 Abs. 5 KraftStG 1979 ergibt (vgl. für das frühere Recht BFH, Urteil vom 26. Mai 1965 II 127/62 U, BFHE 82, 584, 587, BStBl III 1965, 457 f.), ein Ergänzungstatbestand, der nur durch die Benutzung eines nicht zugelassenen Fahrzeugs erfüllt werden kann, der - umgekehrt - durch die Benutzung eines zugelassenen Fahrzeugs nicht verwirklicht wird.
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