Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   BFH, 21.06.1967 - I 109/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1967,970
BFH, 21.06.1967 - I 109/65 (https://dejure.org/1967,970)
BFH, Entscheidung vom 21.06.1967 - I 109/65 (https://dejure.org/1967,970)
BFH, Entscheidung vom 21. Juni 1967 - I 109/65 (https://dejure.org/1967,970)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1967,970) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Entscheidung der Aufsichtsbehörde über einen Antrag auf Fehleraufdeckung als deren Ermessensentscheidung trotz erklärter Nichtigkeit der streitbefangenen Norm

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 69, 174
  • BFHE 89, 174
  • DB 1967, 1705
  • BStBl III 1967, 577
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (10)

  • BVerfG, 28.02.1963 - 2 BvR 51/63
    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Entscheidungen im Sinne der Vorschrift sind auch Bescheide in Steuersachen (Beschluß des BVerfG 2 BvR 51/63 vom 28. Februar 1963, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1963, 159).

    Da der Vorrang, der im Falle der Nichtigkeitserklärung einer Rechtsnorm der Rechtssicherheit vor der Richtigkeit eines Verwaltungsakts zugesprochen worden ist, grundsätzlich auch für die Vielzahl der bestandskräftigen Veranlagungsbescheide gilt (Beschluß des BVerfG 2 BvR 51/63, a.a.O.), ist die Berücksichtigung dieses Vorrangs eine durchaus sachgerechte Erwägung von erheblichem Gewicht bei der Ermessensentscheidung nach § 222 Abs. 1 Nr. 4 AO.

  • BVerfG, 24.01.1962 - 1 BvR 845/58

    Personenbezogene Kapitalgesellschaften

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Die Steuermeßbescheide waren bereits unanfechtbar, als das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) durch Urteil 1 BvR 845/58 vom 24. Januar 1962 (BStBl I 1962, 50) die genannte Vorschrift wegen Verfassungswidrigkeit für nichtig erklärte.
  • BVerfG, 11.10.1966 - 1 BvR 164/64

    Verfassungsmäßigkeit des § 55c Abs. 1 LAG

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Aus § 79 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG ist der allgemeine Rechtsgedanke zu entnehmen, daß bei Nichtigkeitserklärung einer Rechtsnorm die unanfechtbar gewordenen fehlerhaften Akte der öffentlichen Gewalt nicht rückwirkend aufgehoben und die in der Vergangenheit von ihnen ausgegangenen nachteiligen Wirkungen nicht beseitigt werden sollen (Beschluß des BVerfG 1 BvR 178, 164/64 vom 11. Oktober 1966, BStBl III 1966, 665).
  • BVerfG, 03.11.1965 - 2 BvR 246/62

    RVerfassungsmäßigkeit der fachgerichtlichen Auslegung des § 222 Abs. 1 Nr. 3 AO

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Andererseits folgt aus dem Hinweis im Beschluß des BVerfG 2 BvR 246/62 u.a. vom 3. November 1965 (BStBl I 1966, 11), daß der steuererhöhenden Fehleraufdeckung nach § 222 Abs. 1 Nr. 3 AO die steuerermäßigende Fehleraufdeckung nach § 222 Abs. 1 Nr. 4 AO gegenübersteht, nicht, daß diese Vorschrift ohne Beachtung des Grundsatzes der Rechtssicherheit Anwendung findet.
  • BFH, 06.09.1962 - V 166/59 U

    Bewertung einer Tatsache als neu

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Die Verfassungswidrigkeit allein führt aber auch hiernach zu keiner Änderung von Bescheiden; denn sie ist keine neue Tatsache im Sinne des § 222 Abs. 1 Nr. 1 und 2 AO, sondern eine rechtliche Beurteilung (vgl. Urteile des BFH V 166/59 U vom 6. September 1962, BFH 75, 623, BStBl III 1962, 494, und I 143/64 S, a.a.O.).
  • BFH, 28.10.1964 - I 143/64 S

    Vereinbarkeit der Regelung, dass Entscheidungen bestehen bleiben die auf nichtig …

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Diese Anordnung dient der Rechtssicherheit und dem Rechtsfrieden und ist verfassungsgemäß (vgl. u.a. Beschluß des BVerfG 2 BvR 435, 440/60 vom 7. Juli 1960, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - BVerfGE - Bd. 11 S. 263 [265], und Urteil des BFH I 143/64 S vom 28. Oktober 1964, BFH 81, 542, BStBl III 1965, 196).
  • BFH, 23.04.1964 - V 22/62 U

    Rechtmäßigkeit einer selbständigen Fehlerberichtigung bei Verfassungswidrigkeit …

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Das Finanzgericht (FG) verneinte eine Ermessensverletzung unter Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH V 22/62 U vom 23. April 1964 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 79 S. 249 - BFH 79, 249 -, BStBl III 1964, 321), wonach die Verfassungswidrigkeit einer Steuerrechtsnorm kein selbständiger Anlaß zu einer Fehlerberichtigung sei.
  • BFH, 08.08.1958 - VI 137/57 U

    Fehlerberichtigung nach § 222 Abs. 1 Ziff. 4 der Reichsabgabenordnung (AO)

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Vielmehr ist bei der Anwendung des § 222 Abs. 1 Nr. 4 AO davon auszugehen, daß an der Bestandskraft der Veranlagungen grundsätzlich festzuhalten ist (vgl. Urteil des BFH VI 137/57 U vom 8. August 1958, BFH 67, 353, BStBl III 1958, 409).
  • BFH, 19.10.1965 - I 204/63 U

    Anfechtung eines Berichtigungsbescheides über den Gewerbesteuermeßbetrag

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Dies Bestimmung enthält eine begrenzte Einschränkung des Vorrangs der Rechtssicherheit zugunsten der Steuerpflichtigen - nicht umgekehrt - gerade im Hinblick auf die Nichtigkeit des § 8 Nr. 5 und 6 GewStG, wie im Urteil des BFH I 143/64 S (…a.a.O.) - vgl. auch Urteil des BFH I 204/63 U vom 19. Oktober 1965, BFH 83, 471, BStBl III 1965, 669 - dargelegt worden ist.
  • BFH, 17.11.1961 - III 241/59 U

    Rechtsmittelweg bei Ablehnung einer Fehleraufdeckung durch den Finanzminister

    Auszug aus BFH, 21.06.1967 - I 109/65
    Es handelt sich bei der Fehleraufdeckung um eine Ermessensentscheidung der Aufsichtsbehörde (vgl. Urteile des BFH III 241/59 U vom 17. November 1961, BFH 74, 190, BStBl III 1962, 72;… V 22/62 U, a.a.O.).
  • BVerwG, 29.03.1968 - VII C 64.66

    Erlass von Gewerbesteuerbescheiden - Anfechtbarkeit von Änderungsbescheiden - …

    § 79 Abs. 2 BVerfGG läßt zwar besondere gesetzliche Regelungen, nach denen unanfechtbare Akte nicht unberührt bleiben sollen, zu; als eine solche Regelung kann § 212 b Abs. 3 AO aber nicht angesehen werden, weil die Vorschrift nur verlangt, der Änderung des Steuermeßbescheids Rechnung zu tragen (vgl. hierzu auch BFH, Urt. vom 21. Juni 1967, BFHE 89, 174 - BStBl. 1967 III S. 577).
  • BVerwG, 29.03.1968 - VII C 89.66

    Berichtigter Gewerbesteuerbescheid - Anfechtung - Einwand der …

    § 79 Abs. 2 BVerfGG läßt zwar besondere gesetzliche Regelungen, nach denen unanfechtbare Akte nicht unberührt bleiben sollen, zu; als eine solche Regelung kann § 212b Abs. 3 AO aber nicht angesehen werden, weil die Vorschrift nur verlangt, der Änderung des Steuermeßbescheids Rechnung zu tragen (vgl. hierzu auch BFH, Urteil vom 21. Juni 1967, BFH 89, 174 = BStBl 1967 III S. 577).
  • BFH, 03.10.1975 - VI R 141/72

    Fehleraufdeckung - Fehlerfeststellung - Aufsichtsbehörde - Ablehnung einer …

    Eine Fehleraufdeckung liegt nur dann vor, wenn die Aufsichtsbehörde nicht nur das Vorhandensein eines Fehlers anerkennt, sondern wenn sie darüber hinaus auch erklärt, daß sie den Fehler aufdecke (vgl. BFH-Urteile vom 29. April 1960 III 281/58 U, BFHE 71, 134, BStBl III 1960, 298; vom 6. März 1964 III 414/60, StRK, Reichsabgabenordnung, § 222, Rechtsspruch 206, und vom 21. Juni 1967 I 109/65, BFHE 89, 174, BStBl III 1967, 577).
  • BFH, 24.11.1967 - III 2/63

    Fehleraufdeckung - Ermessensentscheidung - Bescheid über Zusammenveranlagung - …

    Diese Rechtsprechung ist vom I. Senat des BFH im Urteil I 109/65 vom 21. Juni 1967 (BFH 89, 174, BStBl III 1967, 577) erneut bestätigt worden.
  • BVerwG, 29.03.1968 - VII C 115.60

    Rechtsmittel

    § 79 Abs. 2 BVerfGG läßt zwar besondere gesetzliche Regelungen, nach denen unanfechtbare Akte nicht unberührt bleiben sollen, zu; als eine solche Regelung kann § 212 b Abs. 3 AO aber nicht angesehen werden, weil die Vorschrift nur verlangt, der Änderung des Steuermeßbescheids Rechnung zu tragen (vgl. hierzu auch BFH, Urteil vom 21. Juni 1967, BFHE 89, 174 = BStBl. 1967 III S. 577).
  • BFH, 04.10.1972 - I R 119/69

    Änderung eines Zerlegungsbescheids - Zweigstellensteuerzuschlag - Hebeberechtigte …

    Der hier vertretenen Rechtsauffassung steht § 79 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG nicht entgegen (vgl. auch -- zu § 222 Abs. 1 Nr. 4 AO -- BFH-Urteil I 109/65 vom 21. Juni 1967, BFH 89, 174, BStBl III 1967, 577).
  • BVerwG, 29.03.1968 - VII C 47.67

    Verfassungsmäßigkeit der Erhöhung der Gewerbesteuer für …

    § 79 Abs. 2 BVerfGG läßt zwar besondere gesetzliche Regelungen, nach denen unanfechtbare Akte nicht unberührt bleiben sollen, zu; als eine solche Regelung kann § 212 b Abs. 3 AO aber nicht angesehen werden, weil die Vorschrift nur verlangt, der Änderung des Steuermeßbescheids Rechnung zu tragen (vgl. hierzu auch BFH, Urteil vom 21. Juni 1967, BFHE 89, 174 = BStBl. 1967 III S. 577).
  • BFH, 24.11.1967 - III 38/63

    Ehefrau - Beschwer - Vermögensabgabe-Zusammenveranlagungsbescheid - Adressierung …

    Diese Auffassung entspricht der höchstrichterlichen Rechtsprechung und ist vom BFH durch Urteil I 109/65 vom 21. Juni 1967 (BFH 89, 174, BStBl III 1967, 577) erneut bestätigt worden.
  • BFH, 05.10.1967 - V 36/64

    Möglichkeit einer niedrigeren Steuerfestsetzung bei Bekanntwerden von neuen …

    Der I. Senat des BFH ist dieser Auffassung beigetreten (vgl. Urteil des BFH I 109/65 vom 21. Juni 1967, BFH 89, 174, BStBl III 1967, 577).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BFH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht