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Rechtsprechung
   BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,37
BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53 (https://dejure.org/1955,37)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1955 - I ZR 178/53 (https://dejure.org/1955,37)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1955 - I ZR 178/53 (https://dejure.org/1955,37)
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Musik bei Betriebsfeiern

§ 249 BGB, Ersatzfähigkeit von Vorhaltekosten für Kontrollpersonal der GEMA

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Aufführung von urheberrechtlich geschützten Musikwerken auf Bertriebsversammlungen - Verletzung von übertragenen Aufführungsbefugnissen - Zum Begriff der Öffentlichkeit einer Veranstaltung im urheberrechtlichen Sinne im Rahmen einer Belegschaftsfeier - Voraussetzung der ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    LitUrhG § 27 Abs. 1 S. 1, § 11 Abs. 2, § 37
    Gewerblicher Zweck von Aufführungen urheberrechtlich geschützter Werke der Tonkunst; Berechnung des Schadensersatzes wegen unerlaubter öffentlicher Musikaufführungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 17, 376
  • NJW 1955, 1356
  • GRUR 1955, 549
  • BB 1955, 672
  • DB 1955, 719
 
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Wird zitiert von ... (47)Zitiert selbst (7)

  • RG, 13.12.1909 - I 715/09

    Unter welchen Voraussetzungen kann angenommen werden, daß die Hörer zur …

    Auszug aus BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53
    Es genügt vielmehr, daß die Betriebsveranstaltungen objektiv auch einem gewerblichen Zweck dienen, der hinter den weiteren Zwecken nicht etwa als völlig nebensächlich zurücktritt (RGSt 43, 189 [192]; GoldtArch 57, 210; Recht 13 Nr. 3508; KG in Ufita 1941, 392).

    Diese mittelbare Förderung des Gewerbebetriebes eines Dritten reicht aber aus, die Anwendung des § 27 Abs. 1 Satz 1 LitUrhG auf solche Veranstaltungen auszuschliessen (RGSt 43, 189 [195]; vgl auch die ständige Rechtsprechung des KG in Ufita 1941, 392; 1939, 133 [136]).

  • RG, 05.01.1891 - 3316/90

    Wird dadurch, daß eine Äußerung in einer, nur von Vereinsmitgliedern besuchten …

    Auszug aus BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53
    Dieser Rechtsstandpunkt entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts wie auch der im Fachschrifttum vertretenen Auffassung (RG JW 1911, 253: Recht 1910 Nr. 4228; RGSt 21, 254 [256]; 22, 241; 40, 262: RG in GoldtArch 56, 70; 58, 454; KG Ufita 1939, 133; 1941, 392; LG Berlin NJW 1952, 890 [LG Berlin 11.04.1951 - 16 S 2/51] mit Anm von Neumann - Duesberg; Allfeld § 11 LitUrhG Anm 19; Marwitz-Möhring, Komm z LitUrhG S 121: Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht S 139 ff; Voigtländer-Elster-Kleine § 11 LitUrhG Anm 5).

    So können auch Vereinsveranstaltungen, zu denen ausschließlich Vereinsmitglieder zugelassen sind, öffentliche Veranstaltungen im Sinne des § 11 Abs. 2 LitUrhG sein, wenn es nach dem ganzen Gefüge des Vereins an einem engeren persönlichen Band zwischen den Vereinsmitgliedern fehlt (RGSt 21, 254 [256] GoldtArch 58, 454; JW 1911, 253).

  • BGH, 30.11.1954 - I ZR 143/52

    Verletzung des Bearbeiterurheberrechts

    Auszug aus BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53
    Rechtliche Bedenken sind hiergegen im Hinblick auf die lange Schutzdauer von Musikwerken (§ 29 LitUrhG) und die, wenn auch nicht rechtliche, so doch tatsächliche Monopolstellung der Klägerin als einziger deutscher Verwertungsgesellschaft für musikalische Urheberrechte mit einem fast lükkenlosen Repertoire an in- und ausländischer Tanz- und Unterhaltungsmusik nicht zu erheben (BGHZ 15, 338 [349 ff]).
  • BGH, 06.03.1951 - I ZR 40/50

    Übertragung eines Warenzeichens

    Auszug aus BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53
    Die Wiederholungsgefahr wird nicht dadurch beseitigt, daß die Beklagte - unter Aufrechterhaltung ihres Rechtsstandpunktes - in ihrer Klagerwiderung die Erklärung abgegeben hat, sie werde sich der Entscheidung des Gerichtes fügen und in gleichliegenden Fällen künftig Zahlung leisten, wenn sie in diesem Rechtsstreit rechtskräftig verurteilt werden sollte (BGHZ 1, 241 [248]; RG GRUR 1938, 61 [64]; KG Ufita 1941, 392 [395]).
  • BGH, 21.11.1952 - I ZR 56/52

    Schallplatte und Magnettonband. Urheberrecht

    Auszug aus BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53
    Wenn die Rechtslage der Beklagten zweifelhaft erschien, so durfte sie bei Wahrung ihrer Sorgfaltspflichten ihrem Handeln nicht ohne weiteres die ihr günstige Rechtsauffassung zugrunde legen (BGHZ 8, 88 [97]).
  • RG, 23.11.1891 - 3227/91

    Ist die Öffentlichkeit einer Handlung mit Notwendigkeit ausgeschlossen, wenn sie …

    Auszug aus BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53
    Dieser Rechtsstandpunkt entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts wie auch der im Fachschrifttum vertretenen Auffassung (RG JW 1911, 253: Recht 1910 Nr. 4228; RGSt 21, 254 [256]; 22, 241; 40, 262: RG in GoldtArch 56, 70; 58, 454; KG Ufita 1939, 133; 1941, 392; LG Berlin NJW 1952, 890 [LG Berlin 11.04.1951 - 16 S 2/51] mit Anm von Neumann - Duesberg; Allfeld § 11 LitUrhG Anm 19; Marwitz-Möhring, Komm z LitUrhG S 121: Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht S 139 ff; Voigtländer-Elster-Kleine § 11 LitUrhG Anm 5).
  • RG, 27.06.1907 - III 290/07

    1. Zum Begriffe der Öffentlichkeit im Tatbestande des § 166 St.G.B.'s. 2. Unter …

    Auszug aus BGH, 24.06.1955 - I ZR 178/53
    Dieser Rechtsstandpunkt entspricht der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts wie auch der im Fachschrifttum vertretenen Auffassung (RG JW 1911, 253: Recht 1910 Nr. 4228; RGSt 21, 254 [256]; 22, 241; 40, 262: RG in GoldtArch 56, 70; 58, 454; KG Ufita 1939, 133; 1941, 392; LG Berlin NJW 1952, 890 [LG Berlin 11.04.1951 - 16 S 2/51] mit Anm von Neumann - Duesberg; Allfeld § 11 LitUrhG Anm 19; Marwitz-Möhring, Komm z LitUrhG S 121: Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht S 139 ff; Voigtländer-Elster-Kleine § 11 LitUrhG Anm 5).
  • BGH, 18.06.2015 - I ZR 14/14

    Urheberrechtsschutz für ausübende Künstler und Tonträgerhersteller: …

    Ob eine Verbundenheit durch persönliche Beziehungen im Sinne von § 15 Abs. 3 Satz 2 UrhG besteht, ist im Wesentlichen Tatfrage (BGH, Urteil vom 24. Juni 1955 - I ZR 178/53, BGHZ 17, 376, 380 - Betriebsfeiern; Urteil vom 7. Oktober 1960 - I ZR 17/59, GRUR 1961, 97, 99 - Sportheim; vgl. auch BGH, Urteil vom 12. Juli 1974 - I ZR 68/73, GRUR 1975, 33, 34 - Alters-Wohnheim; Urteil vom 17. März 1983 - I ZR 186/80, GRUR 1983, 562, 563 - Zoll- und Finanzschulen, insoweit nicht in BGHZ 87, 126 abgedruckt; Urteil vom 7. Juni 1984 - I ZR 57/82, GRUR 1984, 734, 735 - Vollzugsanstalten).
  • BGH, 05.06.1985 - I ZR 53/83

    GEMA-Vermutung I

    Die von der Rechtsprechung anerkannte GEMA-Vermutung besagt, daß zugunsten der GEMA angesichts ihres umfassenden In- und Auslandsrepertoires eine tatsächliche Vermutung ihrer Wahrnehmungsbefugnis für die Aufführungsrechte an in- und ausländischer Tanz- und Unterhaltungsmusik und für die sogenannten mechanischen Rechte besteht; die Vermutung erstreckt sich auch darauf, daß die Werke urheberrechtlich geschützt sind (st. Rspr., vgl. BGHZ 17, 376 (378) = NJW 1955, 1356 - Betriebsfeiern; BGH, LM § 11 LitUrhG Nr. 25 = GRUR 1961, 97 (98) = NJW 1961, 121 L - Sportheim; BGH, NJW 1963, 1736 = LM § 15 LitUrhG Nr. 7 = GRUR 1964, 91 (92) - Tonbänder-Werbung I; BGH, GRUR 1974, 35 (39) - Musikautomat); sie umfaßt auch Filmmusik (vgl. BGH, LM § 31 UrhG Nr. 6 = GRUR 1977, 42 (43) = NJW 1976, 2164 L - Schmalfilmrechte).
  • BGH, 10.03.1972 - I ZR 160/70

    Doppelte Tarifgebühr

    Die Rechtsprechung, nach der die GEMA berechtigt ist, für ungenehmigte öffentliche Musikwiedergaben den doppelten Tarifbetrag zu verlangen (BGHZ 17, 376, 383) [BGH 24.06.1955 - I ZR 178/53] , wird aufrecht erhalten.

    Das Berufungsgericht lehnt dies unter ausdrücklicher Abweichung von der Rechtsprechung des erkennenden Senats (BGHZ 17, 376, 383) [BGH 24.06.1955 - I ZR 178/53] ab, weil es meint, selbst wenn die Beklagten insoweit schuldhafte Urheberrechtsverletzungen begangen haben sollten, habe die Klägerin dadurch keinen über den Entgang der Tarifgebühr hinausgehenden Schaden erlitten, der den geforderten Zuschlag rechtfertigen könne.

    Eine entsprechende Bestimmung ist in das spätere Wahrnehmungsgesetz nur deshalb nicht aufgenommen worden, weil der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 24. Juni 1955 (BGHZ 17, 376, 383) [BGH 24.06.1955 - I ZR 178/53] im Anschluß an die ständige Rechtsprechung des Kammergerichts Berlin (Ufita 1939, 194; 1938, 55 u. 284) einen 100 %igen Zuschlag zum Normaltarif bei Rechtsverletzungen der fraglichen Art schon nach geltendem Recht für gerechtfertigt gehalten hat.

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