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Rechtsprechung
   BGH, 29.05.1951 - I ZR 87/50   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1951,189
BGH, 29.05.1951 - I ZR 87/50 (https://dejure.org/1951,189)
BGH, Entscheidung vom 29.05.1951 - I ZR 87/50 (https://dejure.org/1951,189)
BGH, Entscheidung vom 29. Mai 1951 - I ZR 87/50 (https://dejure.org/1951,189)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 2, 237
  • NJW 1951, 601
  • MDR 1951, 481
  • DB 1951, 543
 
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Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 16.05.1951 - II ZR 58/50

    Haftung der Gemeinde aus Luftschutzaufträgen

    Auszug aus BGH, 29.05.1951 - I ZR 87/50
    Der Wortlaut des Gesetzes weist darauf hin, dass, wenn § 21 Abs. 4 UmstG zum Zuge kommen soll, an der Lieferung oder Leistung an das Reich mindestens zwei selbständige Unternehmer, wozu auch öffentlich-rechtliche Körperschaften gerechnet werden können (Urteil des II. Senats des BGH vom 16. Mai 1951 - II ZR 58/50), als Glieder einer Hauptkette beteiligt sein müssen, und dass Vorlieferant nur ist, vier in dieser Hauptkette als Unternehmer einen Teil derjenigen Lieferung ausführt, der dann unmittelbar in die Lieferung oder Leistung eingeht, welche der Hauptlieferant an das Reich zu bewirken hat.
  • BGH, 09.03.1951 - I ZR 30/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 29.05.1951 - I ZR 87/50
    Des weiteren hat der Senat in der in JZ 1951, 331 veröffentlichten Entscheidung vom 9. März 1951 (I ZR 30/50) ausgeführt, vier an einem Rüstungsbetrieb eine Maschine liefere, die Anlagegegenstand desselben werde, sei selbst dann nicht Vorlieferant, wenn die Maschine zur Herstellung von Kriegsmaterial gedient habe, das an das Reich geliefert, aber von ihm nicht bezahlt worden sei.
  • BGH, 26.01.1951 - I ZR 14/50

    Leistungsverweigerungsrecht nach § 21 UmstG

    Auszug aus BGH, 29.05.1951 - I ZR 87/50
    Das ergibt sich auch aus dem in BGH 1, 107 ff abgedruckten Urteil des Senats.
  • BGH, 30.09.1952 - I ZR 83/52

    Zusammenbruch des Reichs. Geschäftsgrundlage

    An der Entscheidung vom 29. Mai 1951 (BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ) wird festgehalten.

    Das Landgericht hat sich mit den verschiedenen Auffassungen des Schrifttums und der Rechtsprechung auseinandergesetzt, das Berufungsgericht besonders auch auf die Entscheidung des Senats vom 29. Mai 1951 - I ZR 87/50 - (BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ) verwiesen.

    In dem dem Urteil vom 29. Mai 1951 (BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ) zugrunde liegenden Tatbestand war der Kredit von der damaligen Klägerin gewährt worden unter Übernahme der Bürgschaft des Reichs.

    Gerade diese Tatsache ist wesentlich und im Urteil des Senats vom 29. Mai 1951 besonders hervorgehoben (BGHZ 2, 239, 240) [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] .

    Die Klägerin ist gerade nicht in die Gefahrengemeinschaft eingetreten, die zwischen den verschiedenen Lieferanten des Reichs bestand und sich nur aus den Sachlieferungen herleitete (BGHZ 2, 241 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ).

    Entgegen den Auffassungen von Würdinger, Römer, Kegel, Creifelds und Beitzke (vgl die Zitate in BGHZ 2, 240 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] unten) ist den grundsätzlichen Standpunkt von Heinrich Lehmann beizutreten (JZ 52, 10 [12], so auch schon Kraemer SJZ 50, 796 [802]).

    Danach bleibt kein Raum für eins verschiedene Behandlung von Rüstungskrediten, je nachdem sie verwendet wurden zur Zahlung von Löhnen und Gehältern, zur Anschaffung von Betriebsgegenständen wie Maschinen oder sonstige Anlagen, zur Beschaffung von Rohstoffen, schließlich zur Herstellung der vom Reich bestellten kriegswichtigen Gegenstände und zur Bezahlung der Unterlieferanten im Rahmen jener Kriegslieferungen (BGHZ 2, 243 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ).

    Der Eingriff des Gesetzes in die Gläubigerrechte, den § 21 Abs. 4 UmstG angesichts eines allgemeinen Notstands verfügte (Coing, NJW 1951, 315 [BGH 24.01.1951 - II ZR 12/50] -316), gebietet vielmehr die enge Auslegung des § 21 Abs. 4 UmstG; soweit ein Schuldner von Kriegslieferungen weitergehende wirtschaftliche Erleichterungen in Anspruch nehmen will, bleibt ihm das Vertragshilfeverfahren nach § 21 Abs. 1 und 2 UmstG offen (BGHZ 2, 243, 244) [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] .

    Auch diese Frage ist im Urteil des Senats vom 29. Mai 1951 geprüft und behandelt worden, der betreffende Teil des Urteils ist in BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ; JZ 1951, 505 [BGH 20.06.1951 - GSZ - 1/51] : NJW 1951, 601; MDR 1951, 481 nicht mit abgedruckt.

  • BGH, 14.10.1992 - VIII ZR 91/91

    Anwendung des DDR-Vertragsgesetzes - Aufhebung von Preisvorschriften - Anpassung …

    bb) In dieser insgesamt fehlenden Risikoübernahme unterscheidet sich der hier zu beurteilende Sachverhalt auch grundlegend von den Fällen, die der Bundesgerichtshof nach dem Zusammenbruch von 1945 zu entscheiden hatte (BGHZ 2, 237 ff [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50]; 7, 238 = DB 1952, 929 ff).

    In gleicher Weise stellt auch die Entscheidung vom 29. Mai 1951 (auch insoweit nicht in BGHZ 2, 237 ff [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] abgedruckt) unter IV auf die Risikoübernahme der damaligen Beklagten ab.

  • BGH, 08.10.1954 - I ZR 102/52

    Aufrechnung gegenüber reichseigenen Banken

    Es ist dem Berufungsgericht beizupflichten, daß die Gründe, aus denen der Senat dem Schuldner eines Rüstungskredites die Berufung auf § 21 Abs. 4 UmstG versagt hat, in gleicher Weise zutreffen, wenn das Darlehen von einer in privatrechtlicher Form betriebenen reichseigenen Bank gewährt wurde (BGHZ 2, 239 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ; bestätigt in BGHZ 7, 238).

    In dem letzterwähnten Urteil handelte es sich ebenfalls um die Rückzahlung eines Rüstungskredites (vgl. auch Urteil vom 29. Mai 1951 - I ZR 87/50 -).

    den Schuldner auf den Weg der Vertragshilfe verwiesen, soweit nicht Hilfsmaßnahmen begehrt werden, die über die im Vertragshilferecht gegebenen Möglichkeiten hinausgehen (Urt. des II. Zivilsenats vom 16. Mai 1951 = BGHZ 2, 150 [153]; des V. Zivilsenats vom 24. Oktober 1952 = BGHZ 7, 346 [364] und die dort angeführten Entscheidungen; des IV. Zivilsenats vom 22. Januar 1953 = BGHZ 8, 344 [BGH 22.01.1953 - IV ZR 6/51] ; vgl. auch Urt. vom 29. Mai 1951 - I ZR 87/50 - [in BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] insoweit nicht abgedruckt]; vom 30. September 1952 - I ZR 83/52 - vom 23. Januar 1953 - I ZR 35/52 - = Lindenmaier-Möhring Nachschl § 242 (A) BGB Nr. 9; vom 27. Oktober 1953 - I ZR 100/52 -).

  • OLG Brandenburg, 05.05.1999 - 13 U 135/98

    Zur Obergrenze von 100 000 DM bei mehreren Existenzgründungsdarlehen

    Einerseits handelt es sich bei der hier anzuwendenden Vorschrift des § 3 Abs. 1 Nr. 2 VerbrKrG ausdrücklich um eine Ausnahmevorschrift, die nach den für die Normauslegung geltenden Grundsätzen eng auszulegen ist (vgl. z.B. Staudinger/Coing, a.a.O., Einleitung zum BGB, Rdn. 148 unter Hinweis auf BGHZ 2, 237, 244; BGHZ 11, 1135, 143; BGHZ 17, 266).
  • OLG Nürnberg, 01.03.2010 - 6 W 344/10

    Kosten des selbstständigen Beweisverfahrens: Umfang der Kostentragungspflicht der …

    Dagegen spricht schon, dass § 494a Abs. 2 Satz 1 ZPO eine Ausnahmevorschrift darstellt (BGHZ 2, 237/244).
  • BGH, 06.10.1952 - III ZR 369/51

    Rechtsmittelbegründung nach Armenrechtsantrag

    Eine Nachschiebung von Wiedereinsetzungsgründen nach Ablauf der zweiwöchigen Frist ist somit unzulässige ob und inwieweit der über den Wiedereinsetzungsantrag entscheidende Richter gemäss der ihm nach § 139 ZPO obliegenden Aufklärungspflicht berechtigt und verpflichtet ist, seine Fragepflicht dann aus zu üben, wenn der Antragsteller unklare Angaben macht, damit der Antragsteller diese Tatsachen erläutern sowie erforderlichenfalls auch die für die Wiedereinsetzungsgründe angegebenen Mittel der Glaubhaftmachung ergänzen kann (vgl. BGHZ 2, 242 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50]), bedarf hier keiner näheren Erörterung.
  • BGH, 26.09.1957 - II ZR 42/56

    Rechtsmittel

    Die angegriffenen Ausführungen des Berufungsgerichts entsprechen durchaus den Grundsätzen der Rechtsprechung des erkennenden Senats, wonach für die Annahme einer das Umstellungsprivileg zerstörenden Umwandlung (Umschaffung) ganz besondere und greifbare Anhaltspunkte gegeben sein müssen (BGH LM Nr. 2 zu § 18 Abs. 1 Ziff. 3 UmstG; BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50]; vgl. auch BGHZ 3, 135), Was die Revision gegen die Ausführungen des Berufungsgerichts vorbringt, liegt zudem ausschließlich auf tatsächlichem Gebiet.
  • BGH, 16.12.1955 - I ZR 134/54

    Akzeptkredit

    Dies hat der Senat für die Fälle des mit Art. 19 Nr. 48 UmstVO übereinstimmenden § 21 Abs. 4 UmstG wiederholt entschieden (BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50] ; 7, 238 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52] ; vgl. auch das Urteil des II. Zivilsenats BGHZ 15, 373 [BGH 08.12.1954 - II ZR 162/53] [375]).
  • BGH, 17.12.1953 - IV ZR 114/53

    Rechtsmittel

    Für Darlehensverbindlichkeiten hat der I. Zivilsenat bereits in dem nicht zum Abdruck gelangten Teil seines Urteils vom 29. Mai 1951 I ZR 87/50 (BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50]) ausgesprochen, aus dem Wesen des Darlehensvertrages ergebe sich, dass das Darlehen zurückzuzahlen ist, und dass Verluste des Darlehensnehmers diese Verpflichtung grundsätzlich nicht aufheben.
  • BGH, 17.12.1953 - IV ZR 116/53

    Rechtsmittel

    Für Darlehensverbindlichkeiten hat der I. Zivilsenat bereits in dem nicht zum Abdruck gelangten Teil seines Urteils vom 29. Mai 1951 - I ZR 87/50 (BGHZ 2, 237 [BGH 29.05.1951 - I ZR 87/50]) ausgesprochen, aus dem Wesen des Darlehensvertrages ergebe sich, daß das Darlehen zurückzuzahlen ist und daß Verluste des Darlehensnehmers diese Verpflichtung grundsätzlich nicht aufheben.
  • BGH, 17.12.1953 - IV ZR 115/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 30.06.1955 - I ZR 186/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 08.12.1954 - II ZR 162/53

    Restabgeltungsanordnung. Leistungsverweigerungsrecht

  • BGH, 08.07.1953 - II ZR 148/52

    Wechselprotest. Unüberwindliches Hindernis

  • BGH, 06.07.1951 - I ZR 3/51

    Rechtsmittel

  • BGH, 05.12.1952 - V ZR 110/51

    Rechtsmittel

  • BGH, 22.12.1953 - IV ZR 81/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 27.10.1953 - I ZR 100/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 20.01.1956 - I ZR 58/54

    Rechtsmittel

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