Rechtsprechung
| BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 3, 156
- NJW 1952, 22
- DB 1951, 915
Wird zitiert von ... (18) Zitiert selbst (7)
- BGH, 09.02.1951 - I ZR 35/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51
In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone (OGHZ 3, 10 [15]) und des Senats (Urteil vom 9. Februar 1951 - I ZR 35/50 -), hat das Berufungsgericht den Anspruch der Klägerin auf Gutschrift umstellungsrechtlich als ein in der Umstellung benachteiligtes Altgeldguthaben im Sinne des § 2 UmstG behandelt und dem in Höhe bezifferter DM-Beträge gestellten Klageantrage stattgegeben.Den im § 16 UmstG genannten allgemeinen Reichsmarkforderungen können sie aus inneren Gründen nicht vollständig gleichgestellt werden, wie Becke a.a.O. zutreffend und in Übereinstimmung mit dem Urteil des Senats vom 9. Februar 1951 - I ZR 35/50 - darlegt.
- BGH, 29.05.1951 - I ZR 65/50
Steckengebliebene Ost-West-Überweisung
Auszug aus BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51
Die Darlegungen des Berufungsgerichts über die sachliche Berechtigung des Klageanspruchs stehen im Einklang mit dem Urteil des Senats vom 29. Mai 1951 (BGHZ 2, 218), an dem auch gegenüber den Ausführungen der Revision festzuhalten ist. - BGH, 01.06.1951 - I ZR 120/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51
Indem die D. Bank durch ihre Filiale C. die Firma G. & He. AG belastete, erlangte sie von dieser einen für die Klägerin bestimmten Betrag, den sie nunmehr durch ihre Filiale H. in Erfüllung des mit der Klägerin bestehenden Girovertrages dieser gutzuschreiben hatte (BGH Urteil vom 1. Juni 1951 -I ZR 120/50-; RGZ 135, 139; OGHZ 4, 81 [85]; Düringer-Hachenburg-Breit HGB Anhang II zu §§ 363 bis 365, Anm. 7; Gadow HGB Anhang zu § 363 Anm. 4; Bettermann ZHR 111, 165 f; Meyer-Cording, Recht der Banküberweisung S. 52 f; Ulmer SJZ 1947, 240 f).
- OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 17.11.1949 - I ZS 14/49
Auszug aus BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51
In Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone (OGHZ 3, 10 [15]) und des Senats (Urteil vom 9. Februar 1951 - I ZR 35/50 -), hat das Berufungsgericht den Anspruch der Klägerin auf Gutschrift umstellungsrechtlich als ein in der Umstellung benachteiligtes Altgeldguthaben im Sinne des § 2 UmstG behandelt und dem in Höhe bezifferter DM-Beträge gestellten Klageantrage stattgegeben. - RG, 05.02.1932 - VII 194/31
Entsteht schon dadurch, daß jemand zu einer Bank auf der Grundlage eines …
Auszug aus BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51
Indem die D. Bank durch ihre Filiale C. die Firma G. & He. AG belastete, erlangte sie von dieser einen für die Klägerin bestimmten Betrag, den sie nunmehr durch ihre Filiale H. in Erfüllung des mit der Klägerin bestehenden Girovertrages dieser gutzuschreiben hatte (BGH Urteil vom 1. Juni 1951 -I ZR 120/50-; RGZ 135, 139; OGHZ 4, 81 [85]; Düringer-Hachenburg-Breit HGB Anhang II zu §§ 363 bis 365, Anm. 7; Gadow HGB Anhang zu § 363 Anm. 4; Bettermann ZHR 111, 165 f; Meyer-Cording, Recht der Banküberweisung S. 52 f; Ulmer SJZ 1947, 240 f). - BGH, 06.07.1951 - I ZR 4/51
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Auszug aus BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51
Wie der Senat bereits im Urteil vom 6. Juli 1951 - I ZR 4/51 - ausgesprochen hat, ist es für die Rechtslage ohne Bedeutung, ob der Kontoinhaber die Bank -innerhalb ihres Filialnetzes- mit der Vornahme einer Überweisung an sich selbst (Eigenüberweisung) oder an eine andere Person (Fremdüberweisung) beauftragt hat (…Meyer-Cording a.a.O. S. 62). - OGH Britisch besetzte Zone Deutschlands, 15.06.1950 - I ZS 40/49
Auszug aus BGH, 27.09.1951 - I ZR 47/51
Indem die D. Bank durch ihre Filiale C. die Firma G. & He. AG belastete, erlangte sie von dieser einen für die Klägerin bestimmten Betrag, den sie nunmehr durch ihre Filiale H. in Erfüllung des mit der Klägerin bestehenden Girovertrages dieser gutzuschreiben hatte (BGH Urteil vom 1. Juni 1951 -I ZR 120/50-; RGZ 135, 139; OGHZ 4, 81 [85]; Düringer-Hachenburg-Breit HGB Anhang II zu §§ 363 bis 365, Anm. 7; Gadow HGB Anhang zu § 363 Anm. 4; Bettermann ZHR 111, 165 f; Meyer-Cording, Recht der Banküberweisung S. 52 f; Ulmer SJZ 1947, 240 f).
- BGH, 08.10.2025 - IV ZR 161/24
Wer trägt das Risiko für den "Verlust" einer Geldüberweisung?
Zwar wird in der Literatur unter Bezugnahme auf Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (Urteile vom 6. Oktober 1953 - I ZR 185/52, BGHZ 10, 319; vom 27. September 1951 - I ZR 47/51, BGHZ 3, 156; vom 29. Mai 1951 - I ZR 65/50, BGHZ 2, 218) vertreten, dass nach § 242 BGB eine Aufteilung des Verlustrisikos auf Schuldner und Gläubiger in Betracht kommen kann, wenn der Verlust auf einer für beide Parteien völlig unvorhersehbaren außergewöhnlichen Störung der Übermittlung beruht (…vgl. Beurskens in BeckOGK-BGB, § 270 Rn. 30 [Stand: 1. August 2025];… Grüneberg in Grüneberg, BGB 84. Aufl. § 270 Rn. 8;… Kerwer in jurisPK, BGB 10. Aufl. § 270 Rn. 11;… Krüger in MünchKomm-BGB, 9. Aufl. § 270 Rn. 14;… Lorenz in BeckOK-BGB, § 270 Rn. 14 [Stand: 1. August 2025]). - BVerwG, 24.08.1961 - II C 165.59
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Dafür, daß jedenfalls in diesem Zusammenhang die allgemeinen Rechtsgrundsätze - die der Bundesgerichtshof übrigens im Rahmen anderer öffentlich-rechtlicher Rechtsverhältnisse, wie z.B. im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Verwahrungsvertrages (BGHZ 1, 369; 3, 162), [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51]ohne weiteres als Anspruchsgrundlagen anerkennt - im Beamtenverhältnis keine Geltung beanspruchen könnten, fehlt es an überzeugenden Gründen. - BGH, 06.02.1953 - I ZR 80/52
Steckengebliebene Postschecküberweisung
Das hat der Senat bereits im Urteil vom 27. September 1951 (BGHZ 3, 156 [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51] ) ausgesprochen.Maß und Art der Umstellung richten sich nach den für Altgeldguthaben bestehenden Vorschriften (BGHZ 3, 156 [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51] ).
- BGH, 10.12.1953 - IV ZR 48/53
Zurückverweisung an Berufungsgericht
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind z.B. Streitigkeiten aus einem öffentlich-rechtlichen Verwahrungsverhältnis (BGHZ 1, 369; 3, 162 [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51]; Urteil vom 11. Oktober 1951 - IV ZR 71/50 -) oder über eine Entschädigung nach dem RLG (BGHZ 4, 10 [46 ff]; 68 [72 ff]; 266 [271 ff]; 5, 205 [211]; 8, 344 [345 f]) durch die ordentlichen Gerichte zu entscheiden. - BGH, 04.11.1954 - III ZR 236/53
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Sie stehen im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHZ 1, 369; 3, 162 [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51] ; 4, 192) [BGH 13.12.1951 - IV ZR 44/51] . - BGH, 17.12.1953 - IV ZR 39/53
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Daneben besteht unabhängig und selbständig die Haftung des Beamten aus § 839 BGB, an dessen Stelle der Staat oder die öffentliche Körperschaft tritt, in deren Dienst der Beamte steht (BGHZ 1, 369; 3, 162 ff [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51]). - BGH, 08.05.1953 - V ZR 132/51
Zulässigkeit des Rechtsweges
Der erkennende Senat tritt der Auffassung bei, die in den oben erwähnten Entscheidungen BGHZ 1, 369; 3, 162 [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51]und IV ZR 71/50 ausgesprochen ist. - BGH, 30.11.1951 - I ZR 72/51
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Das gilt auch, wenn die Überweisung zu Gunsten eines Dritten erfolgte, zumal wenn dieser, wie hier die Firma R., selbst ein Giro-Konto bei der Empfangsfiliale unterhielt und schon auf Grund seines Girovertrages mit der C.bank die Gutschrift verlangen konnte (Urteile des Senats vom 1. Juni 1951 - I ZR 120/50 - und vom 27. September 1951 - I ZR 47/51 -). - BGH, 20.12.1955 - V ZR 79/54
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Ebensowenig bedarf es eines näheren Eingehens auf die Gründe, aus denen der Bundesgerichtshof sich dieser Rechtsprechung angeschlossen und die Zuweisung trotz der Generalklauseln der neueren Gesetzgebung über die Verwaltungsgerichtsbarkeit (hier § 22 BrMilRegVO Nr. 165) als weitergeltend angesehen hat (BGHZ 1, 396; 3, 162 [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51]; 9, 339 [BGH 07.05.1953 - IV ZR 240/52]mit Verweisungen). - BGH, 09.03.1955 - IV ZR 247/54
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Die Erwägungen der Entscheidung in BGHZ 3, 156 [BGH 27.09.1951 - I ZR 47/51] [159] greifen hier nicht Platz, da es sich vorliegend um einen Anspruch aus dem Guthaben selbst und nicht wie in dem dort entschiedenen Falle um einen solchen auf Gutschrift handelt. - BGH, 27.09.1951 - I ZR 91/50
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- BVerwG, 28.03.1957 - I C 196.55
Umbuchung von Beträgen vom Girokonto der Bahn auf das Scheckeinlösungskonto und …
- BGH, 12.05.1955 - II ZR 20/54
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- BGH, 27.04.1954 - I ZR 175/52
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- BGH, 25.01.1954 - IV ZR 194/53
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- BGH, 22.11.1954 - III ZR 189/53
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- BGH, 28.04.1955 - III ZR 210/53
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- BGH, 24.02.1955 - 3 StR 575/54
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