Rechtsprechung
| BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- BGHZ 30, 50
- NJW 1959, 1173
- MDR 1959, 565
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BVerfG, 18.12.1953 - 1 BvL 106/53
Gleichberechtigung
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Das entgegenstehende Recht ist zu diesem Zeitpunkt außer Kraft getreten (vgl. BGHZ 10, 266; BVerf. NJW 1954, 65 [BVerfG 18.12.1953 - 1 BvL 106/53]).3 Abs. 2 GG enthält ebenso wie Art. 3 Abs. 3 GG eine Konkretisierung des allgemeinen Gleichheitsgrundsatzes des Art. 3 Abs. 1 GG (vgl. BVerfGE 3, 225 [BVerfG 18.12.1953 - 1 BvL 106/53]).
Schon wiederholt hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 3, 242 [BVerfG 18.12.1953 - 1 BvL 106/53]; 5, 9, 12 [BVerfG 25.05.1956 - 1 BvR 53/54]; 6, 389, 422 [BVerfG 10.05.1957 - 1 BvR 550/52]; vgl. auch BArbG NJW 1954, 1301, 1302 = JZ 1954, 568, 569 mit zustimmender Anmerkung von Galperin) ausgesprochen, daß die objektiven biologischen oder funktionalen Unterschiede der beiden Geschlechter, insbesondere die in der Natur des jeweiligen Lebensverhältnisses begründeten Unterschiede in der Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau, nicht nur eine unterschiedliche Regelung ihrer Rechtslage erlauben, sondern unter Umständen sogar erforderlich machen.
- BGH, 11.11.1958 - V BLw 20/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Sie konnte im Beschluß vom 11. November 1958 (V BLw 20/58, RdL 1959, 10) offenbleiben, weil der Entscheidung ein Erbfall aus der Zeit vor dem 1. April 1953 zugrunde lag. - BVerfG, 10.05.1957 - 1 BvR 550/52
Strafvorschriften gegen männliche Homosexualität verstoßen nicht gegen …
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Schon wiederholt hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 3, 242 [BVerfG 18.12.1953 - 1 BvL 106/53]; 5, 9, 12 [BVerfG 25.05.1956 - 1 BvR 53/54]; 6, 389, 422 [BVerfG 10.05.1957 - 1 BvR 550/52]; vgl. auch BArbG NJW 1954, 1301, 1302 = JZ 1954, 568, 569 mit zustimmender Anmerkung von Galperin) ausgesprochen, daß die objektiven biologischen oder funktionalen Unterschiede der beiden Geschlechter, insbesondere die in der Natur des jeweiligen Lebensverhältnisses begründeten Unterschiede in der Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau, nicht nur eine unterschiedliche Regelung ihrer Rechtslage erlauben, sondern unter Umständen sogar erforderlich machen.
- BVerfG, 23.10.1951 - 2 BvG 1/51
Südweststaat
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Der Gleichheitssatz ist verletzt, wenn sich ein vernünftiger, sich aus der Natur der Sache ergebender oder sonstwie einleuchtender Grund für die rechtlich verschiedene Behandlung nicht finden läßt, kurzum, wenn die Rechtsungleichheit als willkürlich bezeichnet werden muß (BVerfGE 1, 14, 52 [BVerfG 23.10.1951 - 2 BvG 1/51]; 2, 336, 340) [BVerfG 17.06.1953 - 1 BvR 668/52]. - BGH, 14.07.1953 - V ZR 97/52
Eheliches Güterrecht. Gleichberechtigung
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Das entgegenstehende Recht ist zu diesem Zeitpunkt außer Kraft getreten (vgl. BGHZ 10, 266; BVerf. NJW 1954, 65 [BVerfG 18.12.1953 - 1 BvL 106/53]). - BVerfG, 25.05.1956 - 1 BvR 53/54
Frauenarbeitszeit
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Schon wiederholt hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 3, 242 [BVerfG 18.12.1953 - 1 BvL 106/53]; 5, 9, 12 [BVerfG 25.05.1956 - 1 BvR 53/54]; 6, 389, 422 [BVerfG 10.05.1957 - 1 BvR 550/52]; vgl. auch BArbG NJW 1954, 1301, 1302 = JZ 1954, 568, 569 mit zustimmender Anmerkung von Galperin) ausgesprochen, daß die objektiven biologischen oder funktionalen Unterschiede der beiden Geschlechter, insbesondere die in der Natur des jeweiligen Lebensverhältnisses begründeten Unterschiede in der Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau, nicht nur eine unterschiedliche Regelung ihrer Rechtslage erlauben, sondern unter Umständen sogar erforderlich machen. - BVerfG, 17.06.1953 - 1 BvR 668/52
Armenanwalt
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Der Gleichheitssatz ist verletzt, wenn sich ein vernünftiger, sich aus der Natur der Sache ergebender oder sonstwie einleuchtender Grund für die rechtlich verschiedene Behandlung nicht finden läßt, kurzum, wenn die Rechtsungleichheit als willkürlich bezeichnet werden muß (BVerfGE 1, 14, 52 [BVerfG 23.10.1951 - 2 BvG 1/51]; 2, 336, 340) [BVerfG 17.06.1953 - 1 BvR 668/52]. - BAG, 14.07.1954 - 1 AZR 105/54
Hausarbeitstag: Geltungsbereich und Umfang des nordrhein-westfälischen …
Auszug aus BGH, 05.05.1959 - V BLw 47/58
Schon wiederholt hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 3, 242 [BVerfG 18.12.1953 - 1 BvL 106/53]; 5, 9, 12 [BVerfG 25.05.1956 - 1 BvR 53/54]; 6, 389, 422 [BVerfG 10.05.1957 - 1 BvR 550/52]; vgl. auch BArbG NJW 1954, 1301, 1302 = JZ 1954, 568, 569 mit zustimmender Anmerkung von Galperin) ausgesprochen, daß die objektiven biologischen oder funktionalen Unterschiede der beiden Geschlechter, insbesondere die in der Natur des jeweiligen Lebensverhältnisses begründeten Unterschiede in der Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau, nicht nur eine unterschiedliche Regelung ihrer Rechtslage erlauben, sondern unter Umständen sogar erforderlich machen.
- BVerfG, 20.03.1963 - 1 BvR 505/59
Höfeordnung
Der Bundesgerichtshof hat die Rechtsbeschwerde der Beschwerdeführerin durch Beschluß vom 5. Mai 1959 zurückgewiesen (BGHZ 30, 50). - BGH, 28.01.1994 - V ZR 90/92
Klage auf Auflassung eines Anerbengutes
Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, daß § 6 Abs. 1 Satz 3 HöfeO i.d.F. der Verordnung Nr. 84 des Zonenbefehlshabers der britischen Zone (Amtsblatt der Militärregierung der britischen Zone S. 500), der die männlichen Abkömmlinge bei der Sondererbenbestimmung den weiblichen vorzog, verfassungswidrig war (BVerfGE 15, 337, 342 f [BVerfG 20.03.1963 - 1 BvR 505/59]; das Senatsurteil BGHZ 30, 50 ist damit überholt).
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