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Rechtsprechung
   BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1952,217
BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50 (https://dejure.org/1952,217)
BGH, Entscheidung vom 16.10.1952 - III ZR 180/50 (https://dejure.org/1952,217)
BGH, Entscheidung vom 16. Oktober 1952 - III ZR 180/50 (https://dejure.org/1952,217)
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Wohnungseinweisung II

Enteignungsgleicher Eingriff

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Unmöglichkeit wegen Internierungshaft, eine zugewiesene Wohnung zu beziehen - Amtspflichtverletzung des Bürgermeisters, wenn er in der Zwischenzeit die Wohnung jemand anderem zugewiesen hat - Entziehung des Mietrechts als enteignungsgleicher Eingriff - Ersatz des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 7, 296
  • NJW 1953, 101
  • DB 1952, 1033
 
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Wird zitiert von ... (37)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52

    Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts

    Auszug aus BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
    Der durch einen rechtswidrigen enteignungsgleichen Eingriff von hoher Hand Geschädigte hat nicht nur dann einen Anspruch auf Entschädigung, wenn der Eingriff schuldlos, sondern auch dann, wenn er schuldhaft gewesen ist (Ergänzung zu BGHZ 6, 270).

    Die Bezeichnung des Vertreters der beklagten Stadt im Kopf des angefochtenen Urteils war, wie es bereits in dem in dieser Sache ergangenen Beschluss des Grossen Senats des Bundesgerichtshofs für Zivilsachen von 9./10. Juni 1952 (GSZ 2/52 - BGHZ 6, 270) geschehen ist, dahin zu berichtigen, dass die Beklagte durch den Magistrat vertreten wird.

  • BGH, 15.11.1951 - III ZR 21/51

    Inanspruchnahme eines Kraftfahrzeugs

    Auszug aus BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
    Die Bekanntgabe gehört jedoch zu den Grundvoraussetzungen der Wirksamkeit eines Verwaltungsaktes, ihre Unterlassung ist ein wesentlicher Formmangel und hat die Nichtigkeit des Verwaltungsaktes zur Folge (BGHZ 4, 10, 20 [BGH 15.11.1951 - III ZR 21/51] mit weiteren Nachweisen, vgl. auch BGHZ 1, 146, 150) [BGH 12.02.1951 - IV ZR 106/50] .
  • BGH, 12.02.1951 - IV ZR 106/50

    Inanspruchnahme. Rechtsweg. Blankoverfügung

    Auszug aus BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
    Die Bekanntgabe gehört jedoch zu den Grundvoraussetzungen der Wirksamkeit eines Verwaltungsaktes, ihre Unterlassung ist ein wesentlicher Formmangel und hat die Nichtigkeit des Verwaltungsaktes zur Folge (BGHZ 4, 10, 20 [BGH 15.11.1951 - III ZR 21/51] mit weiteren Nachweisen, vgl. auch BGHZ 1, 146, 150) [BGH 12.02.1951 - IV ZR 106/50] .
  • RG, 13.11.1925 - VI 262/25

    Arbeiter- und Soldatenrat; Staatshaftung

    Auszug aus BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
    Verpflichtet zur Zahlung ist also derjenige, in dessen Interesse die Enteignung vorgenommen worden ist (…vgl. Jellinek: Verwaltungsrecht 3. Aufl § 18 I 5 S 405; RGZ 112, 95, 98; 135, 308, 311 mit weiteren Nachweisen).
  • RG, 27.02.1932 - V 279/31

    Wie gestaltet sich, wenn die Polizei zum Schutze eines gefahrlosen Luftverkehrs …

    Auszug aus BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
    Verpflichtet zur Zahlung ist also derjenige, in dessen Interesse die Enteignung vorgenommen worden ist (…vgl. Jellinek: Verwaltungsrecht 3. Aufl § 18 I 5 S 405; RGZ 112, 95, 98; 135, 308, 311 mit weiteren Nachweisen).
  • RG, 04.10.1932 - III 404/31

    1. Ist die Bestimmung über Ausschließung des ordentlichen Rechtswegs in § 6 Abs. …

    Auszug aus BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
    Allerdings können nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 135, 110, 117; 138, 6, 14, 15 mit weiteren Nachweisen), von der abzugehen keine Veranlassung besteht, Ermessensentscheidungen der Verwaltungsbehörden durch die ordentlichen Gerichte auf ihre Richtigkeit, Vollständigkeit und Zweckmäßigkeit nicht nachgeprüft werden.
  • RG, 26.01.1932 - III 140/31

    1. Liegt den über einen Antrag auf Bewilligung des Armenrechts entscheidenden …

    Auszug aus BGH, 16.10.1952 - III ZR 180/50
    Allerdings können nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 135, 110, 117; 138, 6, 14, 15 mit weiteren Nachweisen), von der abzugehen keine Veranlassung besteht, Ermessensentscheidungen der Verwaltungsbehörden durch die ordentlichen Gerichte auf ihre Richtigkeit, Vollständigkeit und Zweckmäßigkeit nicht nachgeprüft werden.
  • BGH, 15.11.1990 - III ZR 302/89

    Überprüfung der Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsakts im Amtshaftungsverfahren; …

    Wird der Amtshaftungsanspruch darauf gestützt, daß die Amtspflichtverletzung im Erlaß eines rechtswidrigen Verwaltungsakts bestehe, so haben die Zivilgerichte die Rechtmäßigkeit dieses Verwaltungsakts ohne Rücksicht auf seine Rechtswirksamkeit zu überprüfen (st. Rspr.: Senatsurteile BGHZ 2, 209, 214; vom 16. Oktober 1952 - III ZR 180/50, S. 14 (insoweit in BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] und NJW 1953, 101 nicht veröffentlicht); BGHZ 9, 129, 131 ff; vom 6. Oktober 1955 III ZR 56/54 = MDR 1956, 410, 412 (Anm. Bettermann); vom 28. Februar 1963 - III ZR 157/61 = VersR 1963, 748, 749 f; vom 28. Februar 1963 - III ZR 192/61 = VersR 1963, 628 f; vom 1. April 1963 - III ZR 4/62 = VersR 1963, 677 f; vom 22. März 1979 - III ZR 22/78 = NJW 1979, 2097 f;… Urteil vom 30. Mai 1983 a.a.O.; Urteil vom 17. Januar 1985 - III ZR 109/83 = VersR 1985, 492, 494 = NVwZ 1986, 76 f; sowie neuestens Urteil des IX. Zivilsenats vom 25. Oktober 1990 - IX ZR 13/90, für BGHZ vorgesehen; vgl. auch RGZ 121, 225, 232; 154, 144, 152 f; 168, 129, 137).
  • BGH, 28.01.1957 - III ZR 141/55

    Umfang des Gemeingebrauchs an öffentlichen Straßen; Eingriff in einen …

    Zutreffend hat daher das Berufungsgericht aus der zu jenen Zuweisungen ergangenen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. z.B. BGHZ 6, 271; 7, 296; 11, 248; 13, 371), die die hoheitliche Zuweisung bereits als den Eingriff auch hinsichtlich der erst durch den Einzug des Mieters entstehenden Schäden angesehen hat, gefolgert, daß auch hier bereits die Baugenehmigung den Beginn des Eingriffs enthält.
  • BGH, 12.04.1954 - GSZ 1/54

    Amtshaftung und Enteignungsentschädigung

    Mit Recht hat der III. Zivilsenat in seiner Entscheidung vom 16. Oktober 1952 (BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] [298]) hervorgehoben, wenn bereits der schuldlos enteignungsgleiche Eingriff den Geschädigten einen Anspruch auf Entschädigung nach Enteignungsgrundsätzen gewähre, müsse dies erst recht dann gelten, wenn der Eingriff nicht nur rechtswidrig, sondern auch schuldhaft war.
  • BGH, 19.03.1953 - III ZR 271/51

    Rechtskraftwirkung von Verwaltungsakten

    Das gilt auch, wenn es sich um einen rechtswidrigen Eingriff handelt, sei er nicht schuldhaft (…a.a.O. S. 290), sei er schuldhaft (BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50]).

    Wenn aber, wie im vorliegenden Fall in rechtswidriger Weise, also entgegen den gesetzlichen Vorschriften, ein Eingriff erfolgt, so ergibt sich daraus zwangsläufig, daß es sich nicht mehr um eine alle gleichermaßen treffende Regelung, sondern um eine Sonderbelastung des Betroffenen unter Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes handelt (Großer Zivilsenat a.a.O. 291 und BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50]).

    Der Anspruch des Klägers richtet sich ebenso wie der Schadensersatzanspruch gegen die beklagte Gemeinde, die als Trägerin der Raumzwangswirtschaft durch die Verfügung begünstigt worden ist (BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50]).

  • BFH, 11.09.1968 - I 137/65

    Einordnug der Zahlung einer Entschädigung der Stadt als Betriebsausgabe eines …

    Solche Entschädigungen für Enteignungen oder enteignungsgleiche Eingriffe sind, wie das LG in Übereinstimmung mit der Rechtslehre (…Jellinek, Verwaltungsrecht, 3. Aufl., S. 405) und mit der Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - III ZR 180/50 vom 16. Oktober 1952, Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen Bd. 7 S. 296 - BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] - III ZR 352/51 vom 28. September 1953, BGHZ 11, 248) ausgeführt hat, von demjenigen zu zahlen, der durch die Enteignung oder den enteignungsgleichen Eingriff begünstigt wird.

    So wurde im Fall des BGH-Urteils III ZR 180/50 (…a.a.O.) die Stadt als begünstigt durch die Entziehung eines Mietrechts angesehen, weil es ihre Aufgabe sei, die Wohnungsuchenden mit Wohnungen zu versorgen.

    Denn entschädigungspflichtig für eine Enteignung oder einen enteignungsgleichen Eingriff ist immer nur die öffentliche Hand und nicht auch der begünstigte Private (BGH-Urteile III ZR 180/50, a.a.O.;… III ZR 80/61, a.a.O.;… III ZR 141/55, a.a.O.).

  • BGH, 22.12.1967 - V ZR 11/67

    Ausgleichsanspruch des Eigentümers wegen von einer Straße ausgehenden Lärms; …

    Der ordentliche Rechtsweg ist zulässig (Art. 14 Abs. 3 GG; vgl. BGHZ 7, 296, 298 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50]/99).
  • BGH, 30.04.1953 - III ZR 268/51

    Masseur-Praxis - Bindung der Zivilgerichte an ein rechtskräftiges …

    Entschädigungspflichtig ist die beklagte Stadt, weil die Versorgung der wohnberechtigten Wohnungsuchenden ihre Aufgabe war und die Maßnahmen des Wohnungsamtes der Erfüllung dieser Aufgabe dienten (BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] ).
  • BGH, 22.12.1952 - III ZR 241/51

    Enteignung und Lastenausgleich

    Das rechtfertigt aber die entsprechende Anwendung des Art. 153 WeimVerf und zwar nicht nur bei rechtswidrigen schuldlosen Eingriffen (BGHZ 6, 270 ff), sondern auch, wie der Senat bereits entschieden hat, bei rechtswidrigen schuldhaften Eingriffen (BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] ).

    Zur Leistung der bei enteignungsgleichem Eingriff geschuldeten Entschädigung ist der Begünstigte verpflichtet (BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] ).

  • BGH, 06.07.1953 - III ZR 357/52

    Hotelzimmer keine Wohnräume

    Führt demnach ein unrechtmässiges Verhalten einer Wohnungsbehörde in seiner tatsächlichen Wirkung für den betroffenen Wohnungsinhaber zu einem Mietausfall, so stellt das für den Betroffenen ein besonderes Opfer dar, das ihm durch die Maßnahmen des Wohnungsamtes auferlegt ist mit der Wirkung der Auslösung eines Entschädigungsanspruchs, wobei es gleichgültig ist, ob das Verhalten der Beamten der Wohnungsbehörde schuldhaft oder schuldlos war (BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] ).

    Der erkennende Senat hat bereits in BGHZ 7, 296 [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] [299] entschieden, daß die Versorgung der wohnberechtigten Wohnungssuchenden mit Wohnraum grundsätzlich eine Aufgabe der Gemeinde ist, so daß der von der beklagten Stadtgemeinde vorgenommene Eingriff in die Rechte der Klägerin ihr selbst auch zugute gekommen ist, sie somit als die durch die Enteignung Begünstigte auch die Entschädigung zu zahlen hat.

  • BGH, 22.11.1962 - III ZR 114/61

    Rechtsmittel

    Jedoch steht der Klägerin der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen, weil sie einen Anspruch auf Entschädigung nach Enteignungsgrundsätzen geltend machte Wegen der Höhe der Entschädigung für eine Enteignung wie für einen enteignungsgleichen Eingriff (BGHZ 7, 296, 298) [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] ist der ordentliche Rechtsweg gegeben (Art. 14 Abs. 3 GG; vgl. § 40 Abs. 2 VerwGO); dabei hat das ordentliche Gericht auch über die Vortrage zu entscheiden, ob eine Enteignung oder ein enteignungsgleicher Eingriff vorliegt (BGHZ 15, 268, 270) [BGH 26.11.1954 - V ZR 58/53] .

    Für den Anspruch auf Entschädigung wegen enteignungsgleichen Eingriffs ist der ordentliche Rechtsweg gegeben (BGHZ 7, 296, 298) [BGH 16.10.1952 - III ZR 180/50] .

  • BGH, 07.12.1959 - III ZR 50/58

    Rechtsmittel

  • BGH, 26.02.1953 - III ZR 188/51

    Rechtsmittel

  • BGH, 28.09.1953 - III ZR 352/51

    Entschädigungspflichtiger bei Aufopferungsanspruch

  • BGH, 27.09.1983 - 4 StR 550/83

    Revision des Angeklagten gegen die Verurteilung wegen Förderns der Prostitution, …

  • BGH, 04.11.1954 - III ZR 236/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 02.12.1971 - VII ZR 73/70

    Enteignungsgleicher Eingriff und Drittschaden

  • BGH, 01.06.1954 - III ZR 9/53

    Wohnraumbeschaffung für Flüchtlinge

  • BGH, 24.09.1953 - III ZR 236/52

    Hemmung der Verjährung bei Vorliegen einer Einrede

  • BGH, 09.04.1953 - III ZR 77/52

    Verjährung von Aufopferungsansprüchen

  • BGH, 16.10.1952 - III ZR 87/51

    Grenzen der Nachprüfung von Landesrecht

  • BGH, 19.09.1963 - III ZR 180/61

    Widersprechende Urteile und die Kündigung Schwerbeschädigter

  • BGH, 11.04.1957 - III ZR 239/55

    Widerruf von Verwaltungsakten

  • BGH, 14.07.1966 - III ZR 180/65

    Schadenersatzanspruch aus Amtspflichtverletzung - Feststellung eines …

  • BGH, 04.02.1957 - III ZR 153/55

    Rechtsmittel

  • OLG Karlsruhe, 14.07.1978 - 14 U 48/76

    Enteignungsgleicher Eingriff/Maßnahmen der TG als enteignungsgleicher Eingriff

  • BGH, 06.10.1955 - III ZR 227/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.05.1954 - III ZR 7/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 23.06.1960 - II ZR 203/58

    Übernahme einer Zahnarztpraxis - Unwirksamkeit eines Vertrages - Zulassung zur …

  • BGH, 28.04.1958 - III ZR 41/57

    Rechtsmittel

  • BGH, 23.04.1956 - III ZR 307/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.10.1955 - III ZR 76/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 21.06.1955 - V ZR 31/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 05.12.1960 - III ZR 17/59

    Anspruch eines Hauseigentümers auf Ersatz eines ihm bei einem Teilabbruch …

  • BGH, 10.03.1958 - III ZR 183/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 26.03.1953 - III ZR 325/51

    Rechtsmittel

  • BGH, 29.04.1954 - III ZR 67/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 23.12.1952 - III ZR 149/50

    Rechtsmittel

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