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Rechtsprechung
   BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,458
BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84 (https://dejure.org/1986,458)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1986 - I ZR 208/84 (https://dejure.org/1986,458)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1986 - I ZR 208/84 (https://dejure.org/1986,458)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Unlauterer Wettbewerb - Rabattgewährung - Irreführung - Unternehmeridentität - Einheitliches Geschäft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    RabattG § 1 Abs. 2
    Unternehmeridentität; Begriff des Preisnachlasses

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 99, 69
  • NJW 1987, 956
  • NJW-RR 1987, 556 (Ls.)
  • ZIP 1987, 266
  • MDR 1987, 380
  • GRUR 1987, 302
  • BB 1987, 779
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 02.12.1966 - Ib ZR 147/64

    Vorliegen von Voraussetzungen für eine Vergünstigung bei Nichtidentität von …

    Auszug aus BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84
    Hierbei ist jedoch vorausgesetzt, daß derjenige, für den der Dritte dem Kunden den Preisvorteil gewährt, selbst Verkäufer der - von ihm zu einem unter seinem Normalpreis liegenden (Rabatt-)Preis angebotenen - Ware bleibt; nichts anderes ergibt sich aus den von der Revision weiter angeführten Urteilen des Bundesgerichtshofs BSW I-IV (vgl. z. B. Urt. vom 2. Dezember 1966 - Ib ZR 147/64, GRUR 1967, 371, 373 f. = WRP 1967, 96 - BSW I) und aus anderen einschlägigen Entscheidungen (vgl. BGH…, Urt. vom 19. Juni 1963 - Ib ZR 15/62, GRUR 1964, 88, 89 = WRP 1963, 306 - Verona-Gerät;… BGH aaO. - Geballtes Bunt).

    Eine solche Erweiterung des gesetzlichen Tatbestandes verbietet sich im Hinblick auf den formalen Charakter der Vorschriften des Rabattgesetzes, von dem die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bereits wiederholt ausgegangen ist (…BGH Urt. vom 3. März 1961 - I ZR 83/60, GRUR 1961, 367, 368 = WRP 1961, 223 - Schlepper; Urt. vom 2. Dezember 1966 - Ib ZR 147/64, GRUR 1967, 371, 372 = WRP 1967, 96 - BSW I;… vgl. auch Baumbach/Hefermehl aaO Übersicht RabattG Rdn. 10).

    Wie der Bundesgerichtshof im Urt. vom 2. Dezember 1966 (aaO - BSW I) ausgeführt hat, darf auch die bei der Auslegung des Rabattgesetzes an sich zulässige Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte nicht dazu führen, daßüber die im Gesetz festgelegten Tatbestandsmerkmale hinaus jede Regelung dem Rabattverbot unterstellt werden dürfte, durch die ein Käufer im wirtschaftlichen Endergebnis eine Ware vorteilhafter erwerben kann, als dies anderen Käufern möglich ist.

  • BGH, 10.07.1986 - I ZR 203/84

    Kfz-Preisgestaltung; Zulässigkeit der Preisgestaltung bei Inzahlungnahme eines …

    Auszug aus BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen somit zwei Preise einander gegenübergestellt werden, nämlich der Normalpreis und der davon abgeleitete niedrigere Ausnahmepreis (…BGH Urt. vom 25. Oktober 1984 - I ZR 129/82, GRUR 1985, 392 = WRP 1985, 74 - Sparpackung; Urt. vom 10. Juli 1986 - I ZR 203/84, Urteilsabdr.

    Das Rabattgesetz durchbricht den in der Marktwirtschaft herrschenden Grundsatz freier Preisbildung durch den Unternehmer (vgl. BGH Urt. vom 10. Juli 1986 - I ZR 203/84, Urteilsabdr. S. 7 ff. - Kfz-Preisgestaltung); es stellt (in § 11 RabattG) Verstöße gegen seine Normen als Ordnungswidrigkeiten unter Sanktionen mit strafähnlich repressivem Charakter.

  • BGH, 03.03.1961 - I ZR 83/60
    Auszug aus BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84
    Aus der Wortfassung und dem Sinn des § 1 RabattG folgt, daß es sich dabei um die Preise desselben Verkäufers handeln muß, daß also grundsätzlich Identität zwischen diesem und demjenigen vorausgesetzt wird, der den Nachlaß gewährt (…BGH Urt. vom 10. Juni 1960 - I ZR 86/58, GRUR 1960, 495, 498 = WRP 1960, 280 - WIR-Rabatt; Urt. vom 3. März 1961 - I ZR 83/60, GRUR 1961, 367, 368 = WRP 1961, 223 - Schlepper;… Urt. vom 13. Juni 1973 - I ZR 65/72, GRUR 1974, 345, 346 = WRP 1974, 23 - Geballtes Bunt;… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht 14. Aufl. § 1 RabattG, Rdn. 56;… Hoth-Gloy, Zugabe und Rabatt § 1 RabattG Rdn. 27).

    Eine solche Erweiterung des gesetzlichen Tatbestandes verbietet sich im Hinblick auf den formalen Charakter der Vorschriften des Rabattgesetzes, von dem die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bereits wiederholt ausgegangen ist (BGH Urt. vom 3. März 1961 - I ZR 83/60, GRUR 1961, 367, 368 = WRP 1961, 223 - Schlepper;… Urt. vom 2. Dezember 1966 - Ib ZR 147/64, GRUR 1967, 371, 372 = WRP 1967, 96 - BSW I;… vgl. auch Baumbach/Hefermehl aaO Übersicht RabattG Rdn. 10).

  • BGH, 10.06.1960 - I ZR 86/58
    Auszug aus BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84
    Aus der Wortfassung und dem Sinn des § 1 RabattG folgt, daß es sich dabei um die Preise desselben Verkäufers handeln muß, daß also grundsätzlich Identität zwischen diesem und demjenigen vorausgesetzt wird, der den Nachlaß gewährt (BGH Urt. vom 10. Juni 1960 - I ZR 86/58, GRUR 1960, 495, 498 = WRP 1960, 280 - WIR-Rabatt;… Urt. vom 3. März 1961 - I ZR 83/60, GRUR 1961, 367, 368 = WRP 1961, 223 - Schlepper;… Urt. vom 13. Juni 1973 - I ZR 65/72, GRUR 1974, 345, 346 = WRP 1974, 23 - Geballtes Bunt;… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht 14. Aufl. § 1 RabattG, Rdn. 56;… Hoth-Gloy, Zugabe und Rabatt § 1 RabattG Rdn. 27).

    Nach dem angeführten Urteil des Bundesgerichtshofes vom 10. Juni 1960 (aaO - WIR-Rabatt) kann zwar ein Rabattverstoß unter Umständen auch dann vorliegen, wenn ein Dritter den Preisvorteil für den Unternehmer, d. h. an dessen Stelle, gewährt.

  • BGH, 19.06.1963 - Ib ZR 15/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84
    Hierbei ist jedoch vorausgesetzt, daß derjenige, für den der Dritte dem Kunden den Preisvorteil gewährt, selbst Verkäufer der - von ihm zu einem unter seinem Normalpreis liegenden (Rabatt-)Preis angebotenen - Ware bleibt; nichts anderes ergibt sich aus den von der Revision weiter angeführten Urteilen des Bundesgerichtshofs BSW I-IV (…vgl. z. B. Urt. vom 2. Dezember 1966 - Ib ZR 147/64, GRUR 1967, 371, 373 f. = WRP 1967, 96 - BSW I) und aus anderen einschlägigen Entscheidungen (vgl. BGH, Urt. vom 19. Juni 1963 - Ib ZR 15/62, GRUR 1964, 88, 89 = WRP 1963, 306 - Verona-Gerät;… BGH aaO. - Geballtes Bunt).
  • BGH, 25.10.1984 - I ZR 129/82

    Zulässigkeit der Preiswerbung für Mehrfachpackungen

    Auszug aus BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs müssen somit zwei Preise einander gegenübergestellt werden, nämlich der Normalpreis und der davon abgeleitete niedrigere Ausnahmepreis (BGH Urt. vom 25. Oktober 1984 - I ZR 129/82, GRUR 1985, 392 = WRP 1985, 74 - Sparpackung; Urt. vom 10. Juli 1986 - I ZR 203/84, Urteilsabdr.
  • BGH, 13.06.1973 - I ZR 65/72

    Vorliegen eines Rabattverstosses bei Verteilung von Wertscheinen unmittelbar an …

    Auszug aus BGH, 06.11.1986 - I ZR 208/84
    Aus der Wortfassung und dem Sinn des § 1 RabattG folgt, daß es sich dabei um die Preise desselben Verkäufers handeln muß, daß also grundsätzlich Identität zwischen diesem und demjenigen vorausgesetzt wird, der den Nachlaß gewährt (…BGH Urt. vom 10. Juni 1960 - I ZR 86/58, GRUR 1960, 495, 498 = WRP 1960, 280 - WIR-Rabatt;… Urt. vom 3. März 1961 - I ZR 83/60, GRUR 1961, 367, 368 = WRP 1961, 223 - Schlepper; Urt. vom 13. Juni 1973 - I ZR 65/72, GRUR 1974, 345, 346 = WRP 1974, 23 - Geballtes Bunt;… Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht 14. Aufl. § 1 RabattG, Rdn. 56;… Hoth-Gloy, Zugabe und Rabatt § 1 RabattG Rdn. 27).
  • BGH, 08.11.2001 - I ZR 124/99

    Mietwagenkosten

    Es müssen somit zwei Preise einander gegenübergestellt werden, der Normalpreis und der davon abgeleitete niedrigere Ausnahmepreis (BGHZ 99, 69, 70 f. - Unternehmeridentität;… BGH, Urt. v. 28.4.1994 - I ZR 68/92, GRUR 1994, 743, 745 - Zinsgünstige Kfz-Finanzierung durch Herstellerbank;… Urt. v. 26.3.1998 - I ZR 222/95, GRUR 1999, 256, 257 = WRP 1998, 857 - 1.000,-- DM Umwelt-Bonus).
  • BGH, 26.03.1998 - I ZR 222/95

    -- DM Umwelt-Bonus - Übertriebenes Anlocken, 1.000

    Es müssen mithin zwei Preise gegenübergestellt werden, nämlich der Normalpreis und der davon abgeleitete niedrigere Ausnahmepreis (BGHZ 99, 69, 71 - Unternehmeridentität;… BGH, Urt. v. 25.10.1984 - I ZR 129/82, GRUR 1985, 392 = WRP 1985, 74 - Sparpackung;… Urt. v. 10.7.1986 - I ZR 203/84, GRUR 1987, 63 = WRP 1987, 103 - Kfz-Preisgestaltung).

    Zwischen diesem und demjenigen, der den Nachlaß gewährt, muß also grundsätzlich Identität bestehen (BGHZ 99, 69, 71 - Unternehmeridentität).

  • BGH, 29.06.1995 - I ZR 137/93

    Verbraucherservice - Barzahlungsnachlaß

    Für die nach § 1 RabattG vorausgesetzte Identität des anbietenden Unternehmers mit dem Rabattgewährenden (vgl. BGH, Urt. v. 6.11.1986 - I ZR 208/84, GRUR 1987, 302, 303 = WRP 1987, 313 - Unternehmeridentität) genügt es, daß die von einem Dritten an den Letztverbraucher gewährte Vergütung eines Preisanteils wirtschaftlich dem Verkäufer der Ware zuzurechnen ist und nur formal aus dem Vermögen des Dritten stammt.
  • BGH, 06.10.1992 - KZR 21/91

    Zinssubvention - Verletzung wettbewerbsbezogener Vorschriften

    Er muß dies allerdings an dessen Stelle tun (vgl. BGHZ 99, 69, 71 f. - Unternehmeridentität;… BGH, Urt. v. 2.4. 1992 - I ZR 146/90I ZR 146/90, GRUR 1992, 552, 553 - Stundung ohne Aufpreis).
  • BGH, 28.04.1994 - I ZR 68/92

    Zinsgünstige Kfz-Finanzierung durch Herstellerbank - Wirtschaftliche Einheit; …

    Nur für diesen Fall könnte aber ein Verstoß gegen das Rabattgesetz in Betracht gezogen werden (vgl. BGHZ 99, 69, 71 - Unternehmeridentität).
  • BGH, 02.04.1992 - I ZR 146/90

    Stundung ohne Aufpreis - Kaufpreisstundung

    Daraus folgt, daß fest umgrenzte gesetzliche Tatbestände und das Vorliegen der in diesen Tatbeständen genannten Merkmale vorausgesetzt werden (BGH, Urt. v. 6.11.1986 - I ZR 208/84, GRUR 1987, 302, 304 = WRP 1987, 313 - Unternehmeridentität).
  • BGH, 02.04.1987 - I ZR 220/85

    Angabe des Bauverkaufspreises

    Aus der Wortfassung und dem Sinn des § 1 RabattG folgt weiter, daß es sich insoweit um die Preise desselben Verkäufers handeln muß, daß also grundsätzlich Identität zwischen diesem und demjenigen vorausgesetzt wird, der den Nachlaß gewährt (vgl. dazu im einzelnen BGH, Urt. v. 6.11.1986 - I ZR 208/84, ZIP 1987, 266, 267 m.w.N. - Unternehmeridentität).

    Die Sicht des Verkehrs ist, wie der Bundesgerichtshof in seinem - nach Verkündung des Berufungsurteils erlassenen - Urteil vom 6.11.1986 (I ZR 208/84, ZIP 1987, 266, 267 - Unternehmeridentität) im einzelnen ausgeführt hat, zwar maßgeblich dafür, ob eine Preisgestaltung des in § 1 Abs. 2 RabattG genannten Unternehmers sich als Nachlaß im Sinn dieser Vorschrift darstellt; insoweit ist sie Mittel zur Auslegung des in § 1 Abs. 2 RabattG genannten Begriffs des "Nachlasses".

  • BGH, 17.11.1994 - I ZR 193/92

    Kosmetikset - Übertriebenes Anlocken; Werbegeschenk; Set-Preis; Mengenrabatt

    Aus denselben Gründen kann diese Preiswerbung auch nicht als unlauter im Sinne von § 1 UWG angesehen werden, selbst wenn dem Verbraucher die der Preisgestaltung zugrundeliegende Kalkulation nicht erkennbar und als nicht nachvollziehbar erscheint (…BGH, Urt. v. 25.10.1984 - I ZR 129/82, GRUR 1985, 392, 393 = WRP 1985, 74 - Sparpackung; BGHZ 99, 69, 75 - Unternehmeridentität).
  • BGH, 30.03.1995 - I ZR 23/93

    30% Ermäßigung - Sonderpreis

    Das Berufungsgericht ist im Ansatz rechtsfehlerfrei davon ausgegangen, daß ein dem Rabattverbot unterliegender Sonderpreis im Sinne von § 1 Abs. 2 RabattG dann vorliegt, wenn für dieselbe Ware oder Leistung zwei Preise, der Normalpreis und ein weiterer Preis, der Ausnahmepreis, einander gegenüberstehen und es sich bei den fraglichen Preisen um solche desselben Unternehmers handelt, also zwischen diesem und demjenigen Identität besteht, der den Sonderpreis gewährt (BGHZ 99, 69, 72 f. - Unternehmeridentität).
  • FG München, 13.02.2001 - 2 K 1065/98

    Berücksichtigung von Preisnachlässen der örtlichen Händler bei Berechnung des …

    Nach der Rechtsprechung der Zivilgerichte liegt ein Rabatt im Sinne der Preisvorschriften nur vor, wenn er als zusätzlicher Abzug vom Normalpreis gewährt wird (vgl. BGH Urteil vom 6.11.1986 I ZR 208/84, NJW 1987, 956 ).
  • FG Münster, 24.05.2007 - 8 K 1323/02

    Verfassungsmäßigkeit des Ausschlusses selbstgenutzter Wohngebäude von der …

  • LG Düsseldorf, 11.07.2001 - 12 O 506/00

    Inhaltskontrolle nach dem Gesetz über Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBG); …

  • OLG Frankfurt, 12.11.1992 - 6 U 156/91

    Einräumung eines Rabatts durch Vermietung von PKW zu ermäßigten Preisen an …

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