Rechtsprechung
| BSG, 27.07.1989 - 2 RU 6/89 |
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Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Unfallversicherung - Arbeitshose
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RVO § 549
Arbeitshose eines Kfz-Monteurs als Arbeitsgerät iS. von § 549 RVO
Verfahrensgang
- SG Freiburg, 30.09.1987 - S 11 U 2267/85
- BSG, 27.07.1989 - 2 RU 6/89
Papierfundstellen
- BSGE 65, 210
- NZA 1990, 78
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (4)
- BSG, 01.03.1979 - 6 RKa 17/77
Verwaltungsakte - Anhörung - Kassenärztliche Vereinigung - Beschwerdekommission - …
Auszug aus BSG, 27.07.1989 - 2 RU 6/89
Hierbei hat der Gesetzgeber insbesondere an die Fälle gedacht, in denen - wie hier - unanfechtbar zuerkannte Rechte aufgrund späterer Erkenntnisse oder Veränderungen wieder entzogen werden sollen (vgl BSG SozR 1200 § 34 Nr. 8 mwN). - BSG, 01.03.1979 - 6 RKa 3/78
Verwaltungsakt - Auslegung - Überprüfbarkeit durch das Berufungsgericht - …
Auszug aus BSG, 27.07.1989 - 2 RU 6/89
Entscheidend hierfür ist allein, ob sich die Aussage nach ihrem objektiven Sinngehalt als eine für den Betroffenen verbindliche Willenserklärung der Verwaltung darstellt (vgl BSGE 48, 56, 58;… Brackmann, Handbuch der Sozialversicherung, 10. Aufl, S 231 v III;… Stelkens/Bonk/ Leonhardt, Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl, RdNrn 50, 52 zu § 35). - BSG, 14.12.1965 - 2 RU 113/63
Auszug aus BSG, 27.07.1989 - 2 RU 6/89
Dieser erhebliche Mangel macht den Verwaltungsakt nicht nichtig, da der Formverstoß nicht offensichtlich ist (vgl BSGE 24, 162, 168; BSG Urteil vom 25. August 1971 - Versorgungsbeamter 1971, 149; Urteil vom 30. November 1972 - 2 RU 120/71 -). - BSG, 30.11.1972 - 2 RU 120/71
Auszug aus BSG, 27.07.1989 - 2 RU 6/89
Dieser erhebliche Mangel macht den Verwaltungsakt nicht nichtig, da der Formverstoß nicht offensichtlich ist (vgl BSGE 24, 162, 168; BSG Urteil vom 25. August 1971 - Versorgungsbeamter 1971, 149; Urteil vom 30. November 1972 - 2 RU 120/71 -).
- BSG, 26.09.2024 - B 2 U 15/22 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Betriebsweg - sachlicher …
Entscheidend ist, dass der Gegenstand im Verhältnis zur gesamten Verwendung hauptsächlich zur Verrichtung der versicherten Tätigkeit gebraucht wird (…BSG Urteile vom 12.5.2009 - B 2 U 12/08 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 33 RdNr 28…, vom 4.8.1992 - 2 RU 41/91 - SozR 3-2200 § 549 Nr. 1 S 2 und vom 27.7.1989 - 2 RU 6/89 - BSGE 65, 210, 211 = SozR 2200 § 549 Nr. 10 S 30). - BSG, 09.05.2006 - B 2 U 26/04 R
Anerkennung psychischer Gesundheitsstörungen als Unfallfolge
Der Zusammenstoß von zwei aufeinander zufahrenden Straßenbahnen könne jedoch nicht als Gelegenheitsursache im Sinne der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) und damit als "alltäglich vorkommendes Ereignis" angesehen werden (ua Hinweis auf BSG SozR 2200 § 549 Nr. 10). - BSG, 27.06.2024 - B 2 U 8/22 R
Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Betriebsweg - sachlicher …
Bei dem Hörgerät der Klägerin handelt es sich indes nicht um ein Arbeitsgerät iS des § 8 Abs. 2 Nr. 5 SGB VII. Hierunter ist jeder Gegenstand zu verstehen, der seiner Zweckbestimmung nach zur Erledigung einer versicherten Tätigkeit geeignet ist und hauptsächlich genutzt wird (…BSG Urteile vom 9.11.2010 - B 2 U 14/10 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 39 RdNr 32…, vom 28.4.2004 - B 2 U 26/03 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 5 RdNr 15, vom 27.7.1989 - 2 RU 6/89 - BSGE 65, 210, 211 = SozR 2200 § 549 Nr. 10 S 29 f…, vom 17.12.1975 - 2 RU 77/75 - BSGE 41, 102, 105 f = SozR 2200 § 549 Nr. 3 S 11 f …und vom 23.2.1966 - 2 RU 45/65 - BSGE 24, 243, 246 = SozR Nr. 59 zu § 543 RVO aF).Entscheidend ist, dass der Gegenstand im Verhältnis zur gesamten Verwendung hauptsächlich zur Verrichtung der versicherten Tätigkeit gebraucht wird (…BSG Urteile vom 12.5.2009 - B 2 U 12/08 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 33 RdNr 28…, vom 4.8.1992 - 2 RU 41/91 - SozR 3-2200 § 549 Nr. 1 S 2 und vom 27.7.1989 - 2 RU 6/89 - BSGE 65, 210, 211 = SozR 2200 § 549 Nr. 10 S 30).
- LSG Bayern, 21.07.2015 - L 3 U 313/12
Unfallversicherungsschutz eines freiwillig versicherten Unternehmers
Sicherlich zu dieser Kategorie gehört Arbeitskleidung, die - wie hier - zum Schutz vor Verletzungen vorgeschrieben ist (vgl. BSG, Urteil vom 27. Juli 1989 - 2 RU 6/89 -, BSGE 65, 210 und juris Rn. 13 f. m.w.N.;… Ricke, in: Kasseler Kommentar, Stand: April 2015, § 8 SGB VII Rn. 246;… Keller, in: Hauck/Noftz, Kommentar, SGB VII, Stand: 05/2015, § 8 Rn. 49, 56). - LSG Niedersachsen-Bremen, 26.11.2009 - L 3 U 99/08
Erleiden einer 4-Teile-Fraktur des rechten Oberarmknochens während des …
Rn. 26 Arbeitsgeräte sind Gegenstände, die ihrer Zweckbestimmung nach hauptsächlich für die Tätigkeit in dem Unternehmen gebraucht werden (BSGE 65, 210, 211;… Krasney in: Becker/Burchardt/Krasney/Kruschinsky, SGB VII, Stand: April 2009, § 8 Rdnr. 289 mwN). - SG Gießen, 24.02.2006 - S 1 U 2441/03
Sozialgerichtliches Verfahren - Kostenentscheidung - Verschuldenskosten - …
Der Zusammenstoß von zwei aufeinander zufahrenden Straßenbahnen könne jedoch nicht als Gelegenheitsursache im Sinne der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) und damit als "alltäglich vorkommendes Ereignis" angesehen werden (ua Hinweis auf BSG SozR 2200 § 549 Nr. 10). - LSG Hessen, 05.04.1995 - L 3 U 580/94
Kein UV-Schutz (§ 550 Abs. 1 RVO) auf dem Weg von der Tankstelle zur …
Sämtliche Voraussetzungen sind nicht erfüllt.§ 549 RVO scheidet von vornherein aus, weil Brieftasche, Geld, Reisepaß, Führerschein, Fahrzeugpapiere sowie der Wohnungsschlüssel, die der Kläger seinen Angaben zufolge im Zeitpunkt des Unfalls aus dem Betrieb holen wollte, eindeutig keine Arbeitsgeräte im Sinne dieser Vorschrift darstellen, d.h. nicht zu den Gegenständen gehören, die ihrer Zweckbestimmung nach hauptsächlich für die Tätigkeit im Unternehmen gebraucht werden (BSG SozR 2200 § 549 Nr. 10). - LSG Baden-Württemberg, 27.01.2011 - L 10 U 2281/08 Zur Verdeutlichung weist der Senat vor dem Hintergrund des Berufungsvorbringens nochmals ausdrücklich darauf hin, dass der Versicherte mit dem Reinigen seiner Arbeitsschuhe, also der Instandhaltung eines Arbeitsgerätes (vgl. zur Reinigung von Arbeitskleidung BSG SozR 2200 § 549 Nr. 10) im Sinne des § 8 Abs. 2 Nr. 5 SGB VII eine versicherte Tätigkeit ausübte und damit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stand.
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