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   BFH, 07.11.1975 - III R 120/74   

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https://dejure.org/1975,327
BFH, 07.11.1975 - III R 120/74 (https://dejure.org/1975,327)
BFH, Entscheidung vom 07.11.1975 - III R 120/74 (https://dejure.org/1975,327)
BFH, Entscheidung vom 07. November 1975 - III R 120/74 (https://dejure.org/1975,327)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Geschäftsgrundstück - Wertermittlung im Sachwertverfahren - Einheitliche Bestimmung - Ausschluß des Wechsels der Bewertungsmethode - Bewertung im Ertragswertverfahren - Erfahrungssachverhalt für Gerichte - Mitwirkung eines Prozeßbeteiligten an Sachverhaltsaufklärung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Bei der Entscheidung über die Bewertungsmethode ist die Zugehörigkeit eines Grundstücks zu einer Gruppe von Geschäftsgrundstücken maßgebend; Aufforderung zur Mitwirkung an Sachaufklärung im finanzgerichtlichen Verfahren nicht formgebunden

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 118, 59
  • BStBl II 1976, 277
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • BFH, 04.02.2010 - II R 1/09

    Zwischen Dach und abgehängten Decken des Obergeschosses existierender Raum als

    b) Der Senat ist zwar an die Wertungen in Abschn. 37 Abs. 1 BewRGr nicht gebunden, weil er nur dem Gesetz unterworfen ist (Art. 20 Abs. 3 und Art. 97 GG) und Verwaltungsvorschriften (Richtlinien, Erlasse, Verfügungen) nur die nachgeordneten Verwaltungsdienststellen binden (vgl. BFH-Urteile vom 7. November 1975 III R 120/74, BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277; vom 13. Dezember 2007 IV R 92/05, BFHE 220, 482, BStBl II 2008, 583).
  • BFH, 20.02.1981 - III R 42/78

    Hotelgrundstücke sind im Sachwertverfahren zu bewerten

    a) Zu der Frage, wann die Schätzung der üblichen Miete i. S. des § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG möglich ist, hat der Senat bereits in seiner Entscheidung vom 7. November 1975 III R 120/74 (BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277) Stellung genommen.

    Dabei ist entgegen der Ansicht des Klägers davon auszugehen, daß § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG nicht zu eng auszulegen ist, weil diese Vorschrift anderenfalls sinnwidrig nur auf ganz wenige Fallgruppen beschränkt würde (BFHE 118, 59, 62, BStBl II 1976, 277).

    Unerheblich ist, in welchem Umfang Verpachtungen vorliegen; denn die Pacht bezieht sich nicht nur auf den Grundstücksgebrauch, sondern regelmäßig auch auf die Nutzung eines eingerichteten Gewerbebetriebs und damit auf Wirtschaftsgüter, die wie beispielsweise Betriebsvorrichtungen jedenfalls nicht zum Grundstück i. S. des Bewertungsrechts gehören (BFHE 118, 62, BStBl II 1976, 277).

    Ebensowenig kann die Bewertung im Sachwertverfahren mit dem Hinweis ausgeschlossen werden, die übliche Miete lasse sich jedenfalls in Höhe der Kostenmiete ermitteln (BFH-Urteil BFHE 118, 59, 63, BStBl II 1976, 277).

  • BFH, 20.02.1981 - III R 47/78

    Hotelgrundstück - Sachwertverfahren - Wertermittlung eines Hotelgrundstücks

    a) Zu der Frage, wann die Schätzung der üblichen Miete i.S. des § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG möglich ist, hat der Senat bereits in seiner Entscheidung vom 7. November 1975 III R 120/74 (BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277) Stellung genommen.

    Dabei ist entgegen der Ansicht des Klägers davon auszugehen, daß § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG nicht zu eng auszulegen ist, weil diese Vorschrift anderenfalls sinnwidrig nur auf ganz wenige Fallgruppen beschränkt würde (BFHE 118, 59, 62, BStBl II 1976, 277).

    Unerheblich ist, in welchem Umfang Verpachtungen vorliegen; denn die Pacht bezieht sich nicht nur auf den Grundstücksgebrauch, sondern regelmäßig auch auf die Nutzung eines eingerichteten Gewerbebetriebs und damit auf Wirtschaftsgüter, die wie beispielsweise Betriebsvorrichtungen jedenfalls nicht zum Grundstück i.S. des Bewertungsrechts gehören (BFHE 118, 62, BStBl II 1976, 277).

    Ebensowenig kann die Bewertung im Sachwertverfahren mit dem Hinweis ausgeschlossen werden, die übliche Miete lasse sich jedenfalls in Höhe der Kostenmiete ermitteln (BFH-Urteil BFHE 118, 59, 63, BStBl II 1976, 277).

  • FG Baden-Württemberg, 20.11.2008 - 3 K 104/05

    Einheitsbewertung im Sachwertverfahren: Ermittlung des umbauten Raumes bei

    Hierzu sieht das Gericht das Finanzamt schon wegen des Grundsatzes der Selbstbindung der Verwaltung nicht als befugt an (vgl. BFH, Urteil vom 7. November 1975 III R 120/74, BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277).

    Auch der erkennende Senat selbst sieht schließlich - trotz fehlender eigener Bindung an die Verwaltungsanweisung (vgl. BFH in BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277, zur grundsätzlichen Möglichkeit der Gerichte, von Verwaltungsanweisungen abzuweichen, vgl. BFH, Urteil vom 13. Dezember 2007 IV R 92/05, BStBl II 2008, 583 unter Ziff. II 3 b) - keine Veranlassung, eine nach seiner Auffassung eindeutig zu interpretierende Verwaltungsanweisung, die auf in den Jahren 1958 bzw. 1964 gültige DIN-Vorschriften Bezug nimmt, punktuell außer Kraft zu setzen.

  • BFH, 11.02.1977 - III R 125/75

    Bewertung von Geschäftsgrundstücken im Sachwertverfahren bei Zugehörigkeit zu

    Der Senat hält daran fest, daß die Gerichte bei der Frage, ob ein Geschäftsgrundstück i. S. des § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG 1965 vorliegt, ihren Entscheidungen grundsätzlich den in Abschn. 16 Abs. 6 und 7 BewRGr niedergelegten Erfahrungssachverhalt ohne weitere Sachverhaltserforschung zugrunde legen dürfen (so schon BFH-Urteil vom 7. November 1975 III R 120/74, BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277).

    Der Senat hat deshalb in seinem Urteil vom 7. November 1975 III R 120/74 (BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277) bereits ausgeführt, daß die Behörde, die die Einheitsbewertung durchführen muß, die für die Abgrenzung von Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren erforderlichen Feststellungen nicht eigenverantwortlich treffen kann.

    Dazu hätte sie nachprüfbar darlegen müssen, daß im gesamten Bundesgebiet für die Gruppe der Lichtspieltheater eine hinreichende Zahl vermieteter Objekte vorhanden sei, es mithin allen mit der Bewertung befaßten FÄ möglich wäre, diese Grundstücke eigenverantwortlich im Ertragswertverfahren zu bewerten (BFH-Urteil III R 120/74).

  • BFH, 26.06.1981 - III R 3/79

    Korrektur der festgelegten Durchschnittswerte zur Ermittlung des

    Nach der Rechtsprechung des Senats dürfen Grundstücke, die einer der nach Abschn. 16 Abs. 6 und 7 BewRGr im Sachwertverfahren zu bewertenden Nr. 19 Gruppe von Geschäftsgrundstücken angehören, auch dann nicht im Ertragswertverfahren bewertet werden, wenn sie im Einzelfall vermietet sind (Urteile vom 7. November 1975 III R 120/74, BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277 und vom 11. Februar 1977 III R 125/75, BFHE 121, 503, BStBl II 1977, 408).
  • FG Rheinland-Pfalz, 08.03.2010 - 4 K 2065/07

    Bewertung einer Lagerhalle im Sachwertverfahren - Ausforschungsbeweisantrag

    Sei für eine Gruppe von Geschäftsgrundstücken, die für die Bewertung im Ertragswertverfahren erforderliche Zahl vermieteter Objekte nicht vorhanden, so seien Grundstücke, die dieser Gruppe angehörten, auch dann im Sachwertverfahren zu bewerten, wenn sie im Einzelfall tatsächlich vermietet seien und damit ein Mietertrag feststellbar wäre (Hinweis auf Rössler/Troll, Bewertungsgesetz, § 76 Anm. 30 ff, und auf BFH-Urteile vom 7. November 1975 III R 120/74, BStBI II 1976, 277, und vom 11. Februar 1977 III R 125/75, BStBI II 1977, 408).
  • BFH, 15.12.1993 - II R 30/92

    Abweichende Bewertung von Grundstücken die weder eine Rohmiete ermitteln lassen

    Denn die Gruppen von Geschäftsgrundstücken, deren Wert nach § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG im Sachwertverfahren zu ermitteln ist, sind für den gesamten Geltungsbereich des BewG einheitlich zu bestimmen (vgl. BFH-Urteil vom 7. November 1975 III R 120/74, BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277).

    Diesem kommt die Bedeutung eines Beweises des ersten Anscheins und damit einer Umkehr der Behauptungslast zu (BFH-Urteile in BFHE 121, 503, BStBl II 1977, 408f. und in BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277).

  • BFH, 23.09.1977 - III R 121/74

    Ein Landgasthaus mit geringer Beherbergung ist im Ertragswertverfahren zu

    a) Wie der erkennende Senat in seinen Urteilen vom 7. November 1975 III R 120/74 (BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277) und vom 11. Februar 1977 III R 125/75 (BFHE 121, 503, BStBl II 1977, 408) entschieden hat, kommt es für die Frage, ob das Grundstück zu einer Gruppe gehört, die nach dem Sachwertverfahren zu bewerten ist, entscheidend darauf an, ob die Gruppe die für die Bewertung im Ertragswertverfahren erforderliche Zahl vermieteter Objekte gleicher oder ähnlicher Art, Lage und Ausstattung aufweist.

    Wegen der Einzelheiten der Begründung wird auf die Urteile III R 120/74 und III R 125/75 verwiesen.

  • BFH, 09.12.1983 - III R 40/79

    Brennrecht - Einheitsbewertung - Betriebsvermögen

    Das gilt im besonderen Maße, wenn die beteiligten Wirtschaftskreise durch ihre Verbände an dem Zustandekommen der Werte mitgewirkt und, wie es hier der Fall ist, die Werte gebilligt haben (vgl. das auf ähnlichen Erwägungen beruhende Urteil des Senats vom 7. November 1975 III R 120/74, BFHE 118, 59, BStBl II 1976, 277).
  • BFH, 10.02.1978 - III R 107/76

    Zur Frage, wann Einfamilienhausgrundstücke mit freistehender Schwimmhalle im

  • BFH, 11.03.1977 - III R 11/75

    Wirtschaftliche Überalterung von Gebäuden

  • FG Köln, 22.06.2016 - 4 K 2198/10

    Kubaturberechnung sowie Ermittlung des Raummeterpreises bei der Einheitsbewertung

  • BFH, 05.02.1986 - II R 245/82

    Abgrenzung von Einfamilienhäusern und gemischtgenutzten Grundstücken bei

  • BFH, 16.11.1979 - III R 76/77

    Abschlag wegen unorganischen Aufbaus nur, wenn sich bei jeder denkbaren Nutzung

  • FG Hessen, 13.07.1999 - 3 K 2210/94

    Sachwertverfahren; Ertragswertverfahren; Bankgebäude; Bewertung;

  • BFH, 24.07.1985 - II R 147/77

    Gemischtgenutzte Grundstücke sind im Sachwertverfahren zu bewerten, wenn ein

  • FG Düsseldorf, 26.07.2001 - 11 K 2875/98

    Einheitswert; Grundvermögen; Pferdesportanlage; Munitionsbunker;

  • FG Niedersachsen, 12.03.1996 - I 324/90
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