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Rechtsprechung
   BFH, 20.01.1989 - X R 10/86   

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BFH, 20.01.1989 - X R 10/86 (https://dejure.org/1989,958)
BFH, Entscheidung vom 20.01.1989 - X R 10/86 (https://dejure.org/1989,958)
BFH, Entscheidung vom 20. Januar 1989 - X R 10/86 (https://dejure.org/1989,958)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • IWW
  • Simons & Moll-Simons

    EStG 1971 § 5 Abs. 2, § 7 Abs. 1 Sätze 1 und 2; HGB § 89b; FGO § 96 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 162 Abs. 1 Satz 1 AO 1977, § 118 Abs. 1 Satz 1

  • Wolters Kluwer

    Immaterielles Wirtschaftsgut - Vertreterrecht - Handelsvertreter - Ausgleichsanspruch - Ablösung eines Anspruchs - Aktivierung - Anteil an Provision - Verrechnung - Schätzung der Nutzungsdauer - Überprüfung durch Revisionsgericht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    §§ 5, 7 EStG
    Einkommensteuer; durch Ablösung eines Ausgleichsanspruchs entstandenes Vertreterrecht

Papierfundstellen

  • BFHE 156, 110
  • BB 1989, 836
  • BB 1989, 881
  • DB 1989, 957
  • BStBl II 1989, 549
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BFH, 12.07.2007 - X R 5/05

    "Vertreterrecht" eines Handelsvertreters ist nach individuellen Verhältnissen

    Auf das von einem Handelsvertreter entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgut "Vertreterrecht" (Ablösung des dem Vorgänger-Vertreter zustehenden Ausgleichsanspruchs durch Vereinbarung mit dem Geschäftsherrn) findet die zwingende typisierende Regelung des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts keine Anwendung (Fortführung des Senatsurteils vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549).

    a) In seinem Urteil vom 18. Januar 1989 X R 10/86 (BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549) hat der erkennende Senat ausgeführt, dass ein Handelsvertreter, der einen eingeführten und regelmäßig bearbeiteten Vertreterbezirk übernimmt, dadurch einen greifbaren wirtschaftlichen Vorteil erlangt.

    Bei dem angeschafften "Vertreterrecht" handelt es sich um ein abgeleitet (derivativ) erworbenes immaterielles Wirtschaftsgut (Senatsurteil in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549, unter 1.b; H 5.5 "Vertreterrecht" der Einkommensteuer-Richtlinien --EStR--).

    Davon ist der erkennende Senat --bezogen auf die seinerzeitigen Streitjahre 1971 bis 1973 und in Fortführung der ständigen Rechtsprechung des BFH-- bereits in seinem Urteil in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 ausgegangen.

    Auch die gemäß § 7 Abs. 1 Sätze 1 und 2 EStG vom FG als Tatsachengericht vorgenommene Abschreibung auf eine durch Schätzung ermittelte Nutzungsdauer hat der Senat in dem in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 entschiedenen Fall revisionsrechtlich nicht beanstandet.

    Vor diesem Hintergrund sieht der Senat zu einer Abkehr von seiner im Urteil in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 begründeten Rechtsprechung keine Veranlassung (gl.A.: Nolde in Herrmann/Heuer/ Raupach, § 7 EStG Rz 205; differenzierend Schmidt/Glanegger, EStG, 26. Aufl., § 6 Rz 297; Blümich/Brandis, § 7 EStG Rz 365 Stichwort "Handelsvertretung").

    Zu dem Kreis der in diesem Sinne geschäftswertähnlichen Wirtschaftsgüter rechnet das Wirtschaftsgut "Vertreterrecht" nach Maßgabe des Senatsurteils in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 jedoch gerade nicht.

    Im zweiten Rechtsgang wird das FG die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der vom Kläger erworbenen Vertreterrechte im Wege der Schätzung (§ 96 Abs. 1 Satz 1 FGO i.V.m. § 162 Abs. 1 Satz 1 der Abgabenordnung) und unter Berücksichtigung der im Senatsurteil in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 (unter 2.) genannten Schätzungsmaßstäbe noch zu ermitteln haben.

  • BFH, 22.08.2007 - X R 2/04

    Sofortige Aktivierung des Vertreterrechts auch bei Verrechnung des

    In seinem Urteil vom 18. Januar 1989 X R 10/86 (BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549) hat der erkennende Senat ausgeführt, dass ein Handelsvertreter, der einen eingeführten und regelmäßig bearbeiteten Vertreterbezirk übernimmt, dadurch einen greifbaren wirtschaftlichen Vorteil erlangt.

    Bei dem neu in die bestehenden Kundenbeziehungen des Geschäftsherrn eintretenden Handelsvertreter wird dadurch ein als "Vertreterrecht" umschriebenes und abgeleitet (derivativ) erworbenes immaterielles Wirtschaftsgut begründet (vgl. Senatsurteile in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549, unter 1.b; vom 25. Juli 1990 X R 111/88, BFHE 162, 38, BStBl II 1991, 218, unter 3.a; vom 12. Juli 2007 X R 5/05, Der Betrieb --DB-- 2007, 2231, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 2007, 1809, zur Veröffentlichung bestimmt; H 5.5 "Vertreterrecht" der Einkommensteuer-Richtlinien).

    In seinen Urteilen in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 (unter 1.b, a.E.) und in DB 2007, 2231, DStR 2007, 1809 hat der Senat für den Fall künftiger Provisionsansprüche entschieden, dass das Vertreterrecht auch dann entgeltlich erworben wird, wenn das Entgelt erst zu einem späteren Zeitpunkt durch Verrechnung mit zukünftig zur Entstehung gelangenden Gegenansprüchen des Handelsvertreters gegen den Geschäftsherrn zu erbringen ist.

    Durch Urteil in DB 2007, 2231, DStR 2007, 1809 hat der erkennende Senat indessen in Fortführung seines Urteils in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 entschieden, dass auf das von einem Handelsvertreter entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgut "Vertreterrecht" (Ablösung des dem Vorgänger-Vertreter zustehenden Ausgleichsanspruchs durch Vereinbarung mit dem Geschäftsherrn) die zwingende typisierende Regelung des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts keine Anwendung findet.

    Dies wird im zweiten Rechtsgang im Wege der Schätzung (§ 96 Abs. 1 Satz 1 FGO i.V.m. § 162 Abs. 1 Satz 1 AO) und unter Berücksichtigung der im Senatsurteil in BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549 (unter 2.) genannten Schätzungsmaßstäbe noch nachzuholen sein.

  • BFH, 26.08.1992 - I R 24/91

    Transferentschädigungen sind Anschaffungskosten der Spielerlaubnis

    Es reicht die Begründung eines neuen immateriellen Wirtschaftsgutes aus (vgl. BFH-Urteile vom 26. Februar 1975 I R 72/73, BFHE 115, 243, BStBl II 1976, 13; vom 12. August 1982 IV R 184/79, BFHE 136, 280, BStBl II 1982, 696; vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549, und vom 1. Juni 1989 IV R 64/88, BFHE 157, 185, BStBl II 1989, 830).
  • BFH, 14.05.2002 - VIII R 8/01

    Veräußerung eines Mitunternehmeranteils gegen gewinnabhängigen Kaufpreis

    Sie verkennt darüber hinaus, dass Verbindlichkeiten, die nur aus künftigen Gewinnanteilen zu tilgen sind, mangels wirtschaftlicher Verursachung weder in der Handels- noch in der Steuerbilanz ausgewiesen werden dürfen (Beschluss des Großen Senats des BFH vom 10. November 1980 GrS 1/79, BFHE 132, 244, BStBl II 1981, 164, zu Abschn. C. I. 5.; BFH-Beschluss vom 18. Oktober 1989 IV B 149/88, BFHE 158, 426, BStBl II 1990, 71) und die Rechtsprechung im Falle des Betriebserwerbs gegen Vergütungen dieser Art nur mit Rücksicht darauf deren Passivierungspflicht annimmt, weil andernfalls der Zugang der entgeltlich erworbenen und aktivierungspflichtigen Wirtschaftsgüter mit dem Ausweis einer Gewinnerhöhung beim Erwerber einherginge und die Grundsätze der periodengerechten Aufwandsabgrenzung verletzt würden (BFH-Entscheidungen vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549; vom 10. Oktober 1985 IV B 30/85, BFHE 144, 395, BStBl II 1986, 68; vom 17. Dezember 1964 IV 378/61 U, BFHE 81, 471, BStBl III 1965, 170, jeweils m.w.N.; zu § 5 Abs. 2a EStG n.F. vgl. Schmidt/Weber-Grellet, a.a.O., § 5 Rz. 315).
  • BFH, 03.08.1993 - VIII R 37/92

    Bilanzierung - Rückgriffsansprüche

    a) Die Belieferungsrechte aus Abonnentenverträgen stellen handels- und steuerrechtlich immaterielle Wirtschaftsgüter dar (vgl. zum immateriellen Wirtschaftsgut BFH-Urteile vom 10. August 1989 X R 176-177/87, BFHE 158, 53, BStBl II 1990, 15; vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549, 550; zum Belieferungsrecht BFH-Urteile vom 14. März 1979 I R 37/75, BFHE 127, 386, BStBl II 1979, 470, 472; vom 26. Februar 1975 I R 72/73, BFHE 115, 243, BStBl II 1976, 13; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804, 805; Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 12. Februar 1941 VI 303/40, RStBl 1941, 499).
  • FG Hessen, 02.12.2003 - 10 K 3677/01

    Handelsvertreter; Vertreterrecht; Immaterielles Wirtschaftsgut; Abschreibung -

    Der Geschäftsherr verschafft ihm die rechtlich verfestigte wirtschaftliche Chance, Provisionseinnahmen zu erzielen (vgl. BFH, Urteil vom 18.1.1989 X R 10/86, BStBl. II 1989, 549, 550).

    Ein derivativer Erwerb eines "Vertreterrechts" ist auch dann möglich, wenn das Wirtschaftsgut erst durch die Vereinbarung mit dem Vertragspartner begründet wird (BFH, BStBl. II 1989, 549, 550).

    Dies ist nur eine Möglichkeit, wie der Handelsvertreter seine Gegenleistung erbringen kann (BFH, BStBl. II 1989, 549, 550); auch direkte "Einstandszahlungen" an den Geschäftsherrn genügen als Gegenleistung für einen entgeltlichen Erwerb (vgl. auch noch BFH, Urteil vom 25.7.1990 X R 111/88, BStBl. II 1991, 218, 220; Urteil vom 13.1.1993 X R 86/91, BFH/NV 1993, 412, 413; Beschluss vom 23.10.1998 VIII B 10/98, BFH/NV 1999, 516, 517).

  • BFH, 01.09.2010 - IV B 132/09

    Entgeltlichkeit des Erwerbs bei Vereinbarung eines gewinnabhängigen Kaufpreises -

    Das Urteil des BFH vom 18. Januar 1989 X R 10/86 (BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549) steht dem nicht entgegen.
  • BFH, 29.08.2002 - V R 30/01

    Kioskumsätze auf Bodenseeschiffen

    aa) Sollte dies zutreffen (dafür auch Urteile des Schweizer Bundesgerichts vom 17. Juni 1975 Bachmann gegen Kanton St. Gallen, BGE 101, Ia, 269, und des Reichsfinanzhofs vom 1. Juni 1934 V A 186/33, RFHE 36, 185), wäre die Schätzung des FG aus revisionsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549, zu 2.); die Revision wendet sich nicht gegen die Schätzung als solche.
  • BFH, 25.07.1990 - X R 111/88

    Zahlungen des nachfolgenden Handelsvertreters an seinen Vorgänger als laufender

    Der Nachfolger seinerseits kann vom Geschäftsherrn ein "Vertreterrecht" erwerben, wobei das Entgelt darin bestehen kann, daß er den an seinen Vorgänger zu zahlenden Ausgleichsanspruch ablöst (vgl. Urteil des Senats vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549).
  • BFH, 18.04.1991 - IV R 7/89

    Zur Betriebsaufgabe eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs bei

    Der BFH kann daher hinsichtlich der Höhe nur prüfen, ob das FG bei der Schätzung gegen die Denkgesetze und die allgemeinen Erfahrungsgrundsätze verstoßen hat (insbesondere ob die gezogenen Folgerungen schlüssig sind), ob das FG den Sachverhalt hätte weiter aufklären müssen oder ob sonstige Verfahrensfehler vorgekommen sind (BFH-Urteile vom 8. November 1984 IV R 33/82, BFHE 142, 366, BStBl II 1985, 352, und vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549).
  • FG Münster, 29.04.2008 - 6 K 2736/05

    Außerordentliche Einkünfte nach § 34 Abs. 2 Nr. 2 Einkommensteuergesetz 2001

  • BFH, 25.02.1993 - V R 35/89

    Eine Übertragung einer Zahnarztpraxis mit angeschlossenem Dentallabor führt im

  • BFH, 25.10.2012 - X B 99/12

    Bewertung eines Vertreterrechts

  • FG Schleswig-Holstein, 19.02.2013 - 3 K 111/12

    Abgrenzung zwischen Betriebsaufgabe und bloßer Betriebsverlegung bei einem

  • BFH, 23.05.1989 - X R 34/86

    Schätzung des Werts unbarer Altenteilsleistungen in den Veranlagungszeiträumen

  • BFH, 01.06.1994 - X R 81/90

    Einordnung der Überlassung von Wirtschaftsgütern als Gewerbebetrieb bei

  • BFH, 16.08.1989 - III B 14/89

    Gewerbesteuerrechtliche Beurteilung des Ausgleichsanspruchs eines

  • FG Düsseldorf, 17.04.2003 - 16 K 5643/02

    Praxiswert; Anschaffungskosten; Kaufpreisminderung; Wertaufhellung; Wertänderung;

  • BFH, 25.02.1993 - V B 167/92

    Schätzung der Besteuerungsgrundlagen

  • BFH, 23.05.1989 - X R 1/84

    Zulässigkeit und Maßstäbe der Schätzung bei Einräumung eines Altenteilrechts

  • FG München, 10.03.2005 - 6 V 5100/04

    Aktivierung der Aufwendungen zum Erwerb eines Vertriebvertrages

  • FG Köln, 24.04.1996 - 12 K 3228/91

    Verdeckte Einlage einer schuldrechtlichen Position in eine GmbH

  • FG Düsseldorf, 17.04.2003 - K 5643/02

    Bescheide über die gesonderte und einheitliche Feststellung der Einkünfte aus

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Rechtsprechung
   BFH, 18.10.1988 - VIII R 172/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,508
BFH, 18.10.1988 - VIII R 172/85 (https://dejure.org/1988,508)
BFH, Entscheidung vom 18.10.1988 - VIII R 172/85 (https://dejure.org/1988,508)
BFH, Entscheidung vom 18. Januar 1988 - VIII R 172/85 (https://dejure.org/1988,508)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 16 EStG
    Einkommensteuer; Gewinnrealisierung bei Erbauseinandersetzung über Betriebsvermögen? ?

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 156, 92
  • NJW 1989, 1888 (Ls.)
  • BB 1989, 1172
  • BB 1989, 1173
  • DB 1989, 1215
  • BStBl II 1989, 549
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BFH, 05.07.1990 - GrS 2/89

    1. Erbfall und Erbauseinandersetzung bilden für die Einkommensbesteuerung keine

    Der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat mit Beschluß vom 18. Oktober 1988 im Revisionsverfahren VIII R 172/85 dem Großen Senat folgende Rechtsfragen zur Entscheidung vorgelegt:.

    Wegen weiterer Einzelheiten wird auf den Inhalt des in BFH/NV 1989, 487 veröffentlichten Vorlagebeschlusses verwiesen.

  • BFH, 29.10.1991 - VIII R 51/84

    1. Zur Vererbung von Anteilen an einer Personengesellschaft bei einfacher und

    Eine Erbengemeinschaft kann Gesellschafterin einer Liquidationsgesellschaft sein (BFH-Beschluß vom 18. Oktober 1988 VIII R 172/85, BFH/NV 1989, 487 m. w. N.; Groh, DB 1990, 2135, 2140; ders., DB 1991, 724, 725; Ruban, DStR 1991, 65, 70; Crezelius, JbFSt 1989, 90, 234, 235).
  • BFH, 25.04.1990 - X R 38/86

    Altenteilsleistungen als dauernde Last abziehbar, auch wenn Abänderbarkeit der

    Unabhängig davon hat er angeregt, die Sache wegen der Vorlagebeschlüsse des VIII. Senats vom 18. Oktober 1988 VIII R 172/85 (BFH/NV 1989, 487) und des IX. Senats in BFHE 157, 345, BStBl II 1989, 772 dem Großen Senat zur (Mit-)Entscheidung vorzulegen.
  • FG Baden-Württemberg, 25.05.2000 - 10 K 193/97

    Anwendbarkeit der Realteilungsgrundsätze auf eine anlässlich der Ehescheidung

    Nach dem Vorlagebeschluß des VIII. Senats (Beschluß vom 18. Oktober 1988 VIII R 172/85, BStBl II 1989, 549) wurde vielfach befürchtet, daß in Zukunft eine erfolgsneutrale Auseinandersetzung bei Nachlässen, die Betriebs- und Privatvermögen enthielten, nicht mehr möglich sein würde.

    Der VIII. Senat wollte die Auseinandersetzung über einen Mischnachlaß als tauschähnlichen Vorgang verstanden wissen; er erhielt eine Aufdeckung der stillen Reserven bei den Miterben, die ihr anteiliges Betriebsvermögen gegen anteiliges Privatvermögen aus dem Nachlaß eintauschten, für zwangsläufig und unvermeidbar (vgl. die Gründe des Vorlagebeschlusses in BFH/NV 1989, 487-494).

  • FG Baden-Württemberg, 22.03.2006 - 12 K 22/05

    Betriebsgrundstück als wesentliche Betriebsgrundlage eines Juweliergeschäfts -

    Eine Erbengemeinschaft kann Gesellschafterin einer Liquidationsgesellschaft sein (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 18. Oktober 1988 VIII R 172/85, BFH/NV 1989, 487).
  • BFH, 01.12.1999 - IV B 27/99

    Verkauf eines Mitunternehmeranteils (Miterbenanteils)

    Übernimmt einer der Miterben den Anteil eines anderen Miterben gegen Zahlung einer Abfindung, so ist dieser Vorgang einkommensteuerrechtlich nach den Grundsätzen zu beurteilen, die für die Veräußerung eines Mitunternehmeranteils i.S. von § 16 Abs. 1 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gelten (BFH-Urteil vom 26. März 1991 VIII R 172/85, BFH/NV 1991, 738).
  • FG Niedersachsen, 28.05.2002 - 1 K 39/00

    Kostenfaktor bei der Kostenmiete: Schätzung oder Schätzungsgrundlage? -

    Der BFH kann eine Schätzung nur daraufhin überprüfen, ob anerkannte Schätzungsgrundsätze, Denkgesetze und allgemeine Erfahrungssätze beachtet wurden (z.B. BFH-Beschluß vom 18. Oktober 1988 VIII R 172/85, BFHE 156, 92; BStBl. II 1989, 549).
  • LG München I, 31.05.1989 - 25 O 2667/88

    Erbauseinandersetzung im Betriebsvermögen / Haftung des Steuerberaters wegen

    Wenn der Sachbearbeiter ... der Beklagten sich bei der Entwicklung seines Einlage-Realteilungs-Modells der z.B. von Knobbe-Keuk, Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, 6. Aufl., Seite 654 vertretenen Auffassung angeschlossen haben sollte, so kann ihm daraus allein zwar noch kein Schuldvorwurf gemacht werden; die Rechtsentwicklung war damals und ist auch heute noch nicht gänzlich geklärt (vgl. zum Streitstand auch Hörger in Littmann, EStG , 15. Aufl., § 16 Randziffer 195 m.w.N; vgl. im übrigen zur Frage der Erbauseinandersetzung über einen Mischnachlaß z.B. zuletzt Hardt, Miterbe - als Mitunternehmer, DStR, 1989, 93 ff und 124 ff, insbesondere unter B.II.7. und BFH-Beschluß vom 18. Oktober 1988, Az: VIII R 172/85, Vorlage an den Großen Senat des BFH betreffend betriebliche Erbauseinandersetzung wegen grundsätzlicher Bedeutung).
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