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Rechtsprechung
   BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,682
BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76 (https://dejure.org/1976,682)
BFH, Entscheidung vom 15.10.1976 - VI B 67/76 (https://dejure.org/1976,682)
BFH, Entscheidung vom 15. Oktober 1976 - VI B 67/76 (https://dejure.org/1976,682)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung - Adressat - Behörde - Verhinderung der Maßnahmen - Unterlassung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 114, § 63 Abs. 1

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Antragsgegner für einen Antrag auf Erlaß einer einstweiligen Anordnung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 120, 452
  • BStBl II 1977, 161
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (9)

  • BFH, 10.10.1973 - I B 56/73

    Erlaßantrag - Einstweilige Anordnung - Antragsgegner - Zuständige Finanzbehörde

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    Der Beschluß des I. Senats des BFH vom 10. Oktober 1973 I B 56/73 (BFHE 110, 392, BStBl II 1974, 34) steht der Auffassung des Senats nicht entgegen.

    Wie der I. Senat im Beschluß I B 56/73 hervorhob, mußte in diesem Fall beantragt werden, der OFD aufzuerlegen, kraft ihres dienstlichen Weisungsrechts das ihr untergeordnete FA zu der begehrten Unterlassung der Beitreibung anzuhalten.

  • BFH, 16.02.1968 - III B 7/67

    Möglichkeiten der Aussetzung der Vollziehung im Verfahren über den Erlaß von …

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    Der Senat weicht auch nicht von den Entscheidungen des III. Senats des BFH vom 16. Februar 1968 III B 7/67 (BFHE 92, 28, BStBl II 1968, 443) und vom 13. September 1968 III B 84/67 (BFHE 93, 508, BStBl II 1969, 38) ab, in denen ausgesprochen wurde, daß die Verfahrensbeteiligung im Nebenverfahren (Anordnungsverfahren nach § 114 FGO und Antrag auf Aussetzung der Vollziehung nach § 69 Abs. 3 FGO) sich nach der Beteiligung im Hauptsacheverfahren richtet, da es sich hier ebenfalls um erheblich andere Sachverhalte handelt.

    In der Sache III B 7/67 hatte der Antragsteller gegen das für ihn zuständige FA Klage erhoben und einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung gestellt.

  • BFH, 13.09.1968 - III B 84/67

    Aussetzung der Vollziehung - Rechtmäßigkeit eines HGA-Bescheids - Beiladung von …

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    Der Senat weicht auch nicht von den Entscheidungen des III. Senats des BFH vom 16. Februar 1968 III B 7/67 (BFHE 92, 28, BStBl II 1968, 443) und vom 13. September 1968 III B 84/67 (BFHE 93, 508, BStBl II 1969, 38) ab, in denen ausgesprochen wurde, daß die Verfahrensbeteiligung im Nebenverfahren (Anordnungsverfahren nach § 114 FGO und Antrag auf Aussetzung der Vollziehung nach § 69 Abs. 3 FGO) sich nach der Beteiligung im Hauptsacheverfahren richtet, da es sich hier ebenfalls um erheblich andere Sachverhalte handelt.

    Im Verfahren III B 84/67 wurde ein FA M, das nach Übergang der Zuständigkeit vom FA N auf das FA M in ein Klageverfahren als Beklagter durch Klageänderung eingetreten war, als der richtige Antragsgegner für einen nach Wechsel der Zuständigkeit gestellten Antrag auf Aufhebung der Vollziehung angesehen.

  • BFH, 18.03.1971 - V R 101/67

    Rüge der örtlichen Unzuständigkeit - Zeitliche Beschränkung - Örtliche …

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    In diesem Verfahren bleibt das FA G, das den angefochtenen Bescheid erlassen hat, der Beklagte (§ 63 Abs. 1 FGO; vgl. BFH-Urteil vom 18. März 1971 V R 101/67, BFHE 102, 23, BStBl II 1971, 518).
  • BFH, 22.09.1971 - I B 26/71

    Ablehnung eines Steuererlasses - Klage - Antrag auf eine einstweilige Anordnung - …

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    In solchen Fällen kann durch eine einstweilige Anordnung nach § 114 Abs. 1 Satz 2 FGO der Finanzbehörde die Einziehung der Steuerbeträge bis zum Abschluß des Erlaßverfahrens untersagt werden (vgl. BFH-Beschlüsse vom 14. Juli 1971 II B 2/71, BFHE 102, 238, BStBl II 1971, 633, und vom 22. September 1971 I B 26/71, BFHE 103, 390, BStBl II 1972, 83).
  • BFH, 14.07.1971 - II B 2/71

    Erlaß - Unbillige Härte - Einstweilige Anordnung - Anspruch - Anordnungsgrund

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    In solchen Fällen kann durch eine einstweilige Anordnung nach § 114 Abs. 1 Satz 2 FGO der Finanzbehörde die Einziehung der Steuerbeträge bis zum Abschluß des Erlaßverfahrens untersagt werden (vgl. BFH-Beschlüsse vom 14. Juli 1971 II B 2/71, BFHE 102, 238, BStBl II 1971, 633, und vom 22. September 1971 I B 26/71, BFHE 103, 390, BStBl II 1972, 83).
  • BFH, 14.09.1967 - V S 9/67

    Materielle Rechtskraft eines Verwerfungsbeschlusses - Zulässigkeit eines …

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    Ein solcher, gegen das nicht vollstreckende FA gerichteter Antrag würde u. U. ins Leere gehen, da gerichtliche Anordnungen nach § 114 FGO das vollstreckende FA in entsprechender Anwendung des § 110 Abs. 1 Satz 2 FGO dann nicht binden, wenn beide Behörden nicht derselben öffentlichrechtlichen Körperschaft angehören (…vgl. zur materiellen Rechtskraft von Beschlüssen nach § 114 FGO Tipke-Kruse, Reichsabgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, Kommentar, 7. Aufl., § 114 FGO Anm. 16 Abs. 3; siehe im übrigen auch Beschluß des BFH vom 14. September 1967 V S 9/67, BFHE 89, 332, BStBl III 1967, 615).
  • BFH, 27.10.1966 - V 86/65

    Zuständigkeitsregelungen zur Ablehnung von Gesuchen um Steuererlaß

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    Wenn der Erlaßantrag bei dem für den Steuerpflichtigen örtlich zuständigen FA gestellt und von diesem im Rahmen der ihm nach § 131 Abs. 3 Satz 1 AO allgemein erteilten Zuständigkeit (vgl. Erlaß des Finanzministers des Landes Nordrhein-Westfalen vom 28. Januar 1969, BStBl I 1969, 103, Teil B unter 4.) durch förmlichen Bescheid abgelehnt wurde, muß sich die Klage in der Hauptsache gegen dieses FA richten, auch wenn es den beantragten Erlaß nicht selbst hätte aussprechen können, sondern dafür wegen der Höhe der zu erlassenden Beträge die OFD oder das Finanzministerium zuständig wäre (vgl. BFH-Urteile vom 27. Oktober 1966 V 86/65, BFHE 87, 206, BStBl III 1967, 98, und vom 12. Dezember 1969 III R 1/66, BFHE 98, 383, BStBl II 1970, 445).
  • BFH, 12.12.1969 - III R 1/66

    Ablehnung eines Billigkeitserlasses - Lastenausgleichsabgaben - Entscheidung des …

    Auszug aus BFH, 15.10.1976 - VI B 67/76
    Wenn der Erlaßantrag bei dem für den Steuerpflichtigen örtlich zuständigen FA gestellt und von diesem im Rahmen der ihm nach § 131 Abs. 3 Satz 1 AO allgemein erteilten Zuständigkeit (vgl. Erlaß des Finanzministers des Landes Nordrhein-Westfalen vom 28. Januar 1969, BStBl I 1969, 103, Teil B unter 4.) durch förmlichen Bescheid abgelehnt wurde, muß sich die Klage in der Hauptsache gegen dieses FA richten, auch wenn es den beantragten Erlaß nicht selbst hätte aussprechen können, sondern dafür wegen der Höhe der zu erlassenden Beträge die OFD oder das Finanzministerium zuständig wäre (vgl. BFH-Urteile vom 27. Oktober 1966 V 86/65, BFHE 87, 206, BStBl III 1967, 98, und vom 12. Dezember 1969 III R 1/66, BFHE 98, 383, BStBl II 1970, 445).
  • BFH, 31.10.1990 - I R 3/86

    Keine sachliche Unbilligkeit wegen Änderung der Rechtsauffassung bei fehlendem …

    Demgegenüber reicht es jedoch nach der Rechtsprechung gemäß § 63 Abs. 1 Nr. 2 FGO aus, die Klage gegen das FA als die Behörde zu richten, die den beantragten Verwaltungsakt abgelehnt hat (vgl. BFH-Beschluß vom 15. Oktober 1976 VI B 67/76, BFHE 120, 452, 453, 454, BStBl II 1977, 161, 162; Urteil in BFHE 108, 282, BStBl II 1973, 325;… ebenso Koch, Abgabenordnung, 3. Aufl., § 227 Rdnr. 99).
  • FG Sachsen, 28.01.2003 - 5 K 465/01

    Zeitpunkt des Wechsels der örtlichen Zuständigkeit; Zulässigkeit eines …

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  • FG Sachsen-Anhalt, 28.01.2003 - 5 K 465/01

    Verpflichtungsklage gegen das bisher örtlich zuständige FA bei Wechsel der …

    Denn würde die Klägerin zu 1 die vorliegende Klage fallen lassen und den abgelehnten Verwaltungsakt beim zuständigen Finanzamt beantragen, stünde einer positiven Entscheidung durch dieses Finanzamt die Bestandskraft der ablehnenden Entscheidung des Beklagten entgegen (vgl. BFH-Beschluss vom 15. Oktober 1976 VI B 67/76, BStBl II 1977, 161).

    Das nunmehr zuständige Finanzamt muss den Steuerfall von dem im Zeitpunkt des Übergangs der Zuständigkeit gegebenen Stand an weiter bearbeiten, während dem Beklagten die Verwaltungsbefugnis im Bezug auf die Klägerin zu 1 nicht mehr zusteht; das gilt entgegen der Ansicht der Klägerin zu 1 nicht nur bei einem Wechsel der sachlichen, sondern auch der örtlichen Zuständigkeit (vgl. BStBl. II 1977, 161 und BFH-Urteil vom 10. Juni 1992 I R 142/90, BStBl II 1992, 784).

    Nach § 110 Abs. 1 Satz 2 FGO wirken die gegen eine Finanzbehörde ergangenen Urteile nur gegenüber der öffentlich-rechtlichen Körperschaft, der die beteiligte Finanzbehörde angehört (vgl. BStBl. II 1977, 161 und BFH-Urteile vom 27. Oktober 1966 V 86/65, BStBl. III 1967, 98, und vom 31. Oktober 1991 I R 3/86, BStBl. II 1991, 610).

  • BFH, 25.04.1985 - IV S 10/84

    Einordnung von Vorleistungen Dritter, die der Steuerpflichtige im Hinblick auf …

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat abweichend entschieden für einen Fall, in dem neben dem Hauptsacheverfahren der Erlaß einer einstweiligen Anordnung begehrt war (Beschluß vom 15. Oktober 1976 VI B 67/76, BFHE 120, 452, BStBl II 1977, 161).
  • FG Hamburg, 18.09.2003 - II 297/03

    Betriebsstättenwechsel bei Antrag auf Aussetzung

    In diesem Fall wird ebenso wenig die Passivlegitimation des Ag berührt (Tipke/Kruse FGO § 63 Lfg. März 2001 Tz. 6, BFH Urteil vom 15.10.1976 VI B 67/76, BStBl II 1977, 161, 162).
  • BFH, 15.10.1991 - VII B 179/91

    Rechtsgrundlage für den Anordnungsanspruch bei Verlangen der Verpflichtung der …

    Der gegen das FA X gerichtete Antrag der Antragstellerin ist deshalb mangels Rechtsschutzbedürfnisses vom FG zu Recht als unzulässig abgelehnt worden (vgl. BFH-Beschluß vom 15. Oktober 1976 VI B 67/76, BFHE 120, 452, BStBl II 1977, 161, 162).
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