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Rechtsprechung
   BFH, 08.11.1989 - I R 20/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1989,2400
BFH, 08.11.1989 - I R 20/86 (https://dejure.org/1989,2400)
BFH, Entscheidung vom 08.11.1989 - I R 20/86 (https://dejure.org/1989,2400)
BFH, Entscheidung vom 08. November 1989 - I R 20/86 (https://dejure.org/1989,2400)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    KStG 1968 § 9 Abs. 3, § 19, § 19a Abs. 2 Nr. 1

  • Wolters Kluwer

    Allgemeiner Rechtssatz - Steuerliche Begünstigung - Tochtergesellschaft - Nachsteuer der Muttergesellschaft - Steuerfreie Gewinnerzielung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    KStG (1968) § 9 Abs. 3, § 19, § 19a Abs. 2 Nr. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Körperschaftsteuer; Erhebung einer Nachsteuer gem. § 9 Abs.3 KStG 1968

Papierfundstellen

  • BFHE 159, 323
  • BB 1990, 696
  • DB 1990, 1314
  • BStBl II 1990, 396
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 03.02.1971 - I R 22/68

    Besondere Körperschaftsteuer - Berücksichtigungsfähige Ausschüttungen - …

    Auszug aus BFH, 08.11.1989 - I R 20/86
    Zwar hat der erkennende Senat in seinen Urteilen vom 3. Februar 1971 I R 22/68 (BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406), und vom 4. Dezember 1974 I R 101/73 (BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250) entschieden, daß der besonderen Körperschaftsteuer nach § 9 Abs. 3 KStG 1968 berücksichtigungsfähige Ausschüttungen nicht unterliegen, soweit sie bei der ausschüttenden Gesellschaft zu keiner Ermäßigung des Steuersatzes geführt haben.

    Der erkennende Senat hat schon in dem Urteil in BFHE 115, 484, BStBl II 1975, 618 klargestellt, daß die Entscheidungen in BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406 und in BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250 nicht extensiv ausgelegt werden dürfen.

    Bei dieser Sachlage besteht keine Veranlassung, den Rechtsgedanken aus den Entscheidungen in BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406 und in BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250 auszudehnen und ihn auch auf den Streitfall zu übertragen.

    Die in den Urteilen in BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406 und BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250 befürwortete teleologische Reduktion greift nur dann ein, wenn andernfalls eine Übermaßbesteuerung droht, nämlich bei der Tochtergesellschaft in Höhe von 51 v.H. und zusätzlich bei der Muttergesellschaft in Höhe von 36 v.H. Im Streitfall droht jedoch eine derartige Übermaßbesteuerung nicht, weil bei der T-GmbH auf die hier interessierenden 1, 88 Mio DM keine Körperschaftsteuer entfiel.

  • BFH, 04.12.1974 - I R 101/73

    Berücksichtigungsfähigkeit - Ausschüttung - Kapitalgesellschaft - Ermäßigung des …

    Auszug aus BFH, 08.11.1989 - I R 20/86
    Zwar hat der erkennende Senat in seinen Urteilen vom 3. Februar 1971 I R 22/68 (BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406), und vom 4. Dezember 1974 I R 101/73 (BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250) entschieden, daß der besonderen Körperschaftsteuer nach § 9 Abs. 3 KStG 1968 berücksichtigungsfähige Ausschüttungen nicht unterliegen, soweit sie bei der ausschüttenden Gesellschaft zu keiner Ermäßigung des Steuersatzes geführt haben.

    Der erkennende Senat hat schon in dem Urteil in BFHE 115, 484, BStBl II 1975, 618 klargestellt, daß die Entscheidungen in BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406 und in BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250 nicht extensiv ausgelegt werden dürfen.

    Bei dieser Sachlage besteht keine Veranlassung, den Rechtsgedanken aus den Entscheidungen in BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406 und in BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250 auszudehnen und ihn auch auf den Streitfall zu übertragen.

    Die in den Urteilen in BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406 und BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250 befürwortete teleologische Reduktion greift nur dann ein, wenn andernfalls eine Übermaßbesteuerung droht, nämlich bei der Tochtergesellschaft in Höhe von 51 v.H. und zusätzlich bei der Muttergesellschaft in Höhe von 36 v.H. Im Streitfall droht jedoch eine derartige Übermaßbesteuerung nicht, weil bei der T-GmbH auf die hier interessierenden 1, 88 Mio DM keine Körperschaftsteuer entfiel.

  • BFH, 23.04.1975 - I R 70/73

    Steuerliche Begünstigung - Wasserkraftwerk - Erstreckungswirkung - Nachsteuer

    Auszug aus BFH, 08.11.1989 - I R 20/86
    Deshalb darf z.B. die Steuerfreiheit von Gewinnanteilen gemäß § 9 Abs. 1 KStG 1968 bei einer Muttergesellschaft nicht mit der Begründung versagt werden, die Tochtergesellschaft habe den der Ausschüttung zugrunde liegenden Gewinn z.B. auf Grund eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) steuerfrei erzielt (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 22. September 1936 I A 127/36, RFHE 40, 37, RStBl 1936, 1182; Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 23. April 1975 I R 70/73, BFHE 115, 484, BStBl II 1975, 618).

    Entsprechend entfällt aber auch die Nachsteuer der Muttergesellschaft nicht deshalb, weil die Tochtergesellschaft den der Ausschüttung zugrunde liegenden Gewinn steuerfrei erzielte (vgl. BFH in BFHE 115, 484, BStBl II 1975, 618).

    Der erkennende Senat hat schon in dem Urteil in BFHE 115, 484, BStBl II 1975, 618 klargestellt, daß die Entscheidungen in BFHE 101, 364, BStBl II 1971, 406 und in BFHE 114, 367, BStBl II 1975, 250 nicht extensiv ausgelegt werden dürfen.

    Der Senat verkennt nicht, daß die sowohl in BFHE 115, 484, BStBl II 1975, 618 als auch in dieser Entscheidung vertretene Rechtsauffassung zu einer anderen steuerlichen Behandlung von Gewinnanteilen führen muß, die die Muttergesellschaft auf Grund einer verdeckten Gewinnausschüttung erzielt.

  • BFH, 17.07.1985 - I R 104/82

    Steuervergünstigung - Schachteldividende - Zwischengesellschaft - …

    Auszug aus BFH, 08.11.1989 - I R 20/86
    Dies gilt unabhängig davon, ob man in der Nichterhebung der Nachsteuer auf der Ebene der T-GmbH eine Ermäßigung ihrer Körperschaftsteuer sieht oder ob die von der Klägerin erzielte Dividende als von den Enkelgesellschaften durchgeschüttet angesehen werden kann (vgl. dazu: BFH-Urteil vom 17. Juli 1985 I R 104/82, BFHE 144, 539, BStBl II 1986, 129, unter II.A.4.a.).
  • RFH, 22.09.1936 - I A 127/36
    Auszug aus BFH, 08.11.1989 - I R 20/86
    Deshalb darf z.B. die Steuerfreiheit von Gewinnanteilen gemäß § 9 Abs. 1 KStG 1968 bei einer Muttergesellschaft nicht mit der Begründung versagt werden, die Tochtergesellschaft habe den der Ausschüttung zugrunde liegenden Gewinn z.B. auf Grund eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) steuerfrei erzielt (vgl. Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 22. September 1936 I A 127/36, RFHE 40, 37, RStBl 1936, 1182; Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 23. April 1975 I R 70/73, BFHE 115, 484, BStBl II 1975, 618).
  • BFH, 27.06.1990 - I R 15/88

    Zur Herstellung der Körperschaftsteuer-Ausschüttungsbelastung bei der …

    Das KStG 1977 kennt keinen allgemeinen Rechtsgrundsatz dahingehend, daß Steuerbefreiungen und Steuerermäßigungen einer Kapitalgesellschaft sich auch auf den Anteilseigner erstrecken müssen, wenn die Kapitalgesellschaft ihren Gewinn ausschüttet (vgl. BFH-Urteile vom 28. Oktober 1987 I R 85/84, BFHE 151, 169, BStBl II 1988, 78, und vom 8. November 1989 I R 20/86, BFHE 159, 323, BStBl II 1990, 396).
  • FG Köln, 11.04.2001 - 1 K 8574/99

    Auslegung des Begriffs "beantragen" in § 27 Abs. 3 UmwStG ( …

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  • FG München, 17.10.2000 - 13 K 2923/96

    Erlaß von Nachforderungszinsen bei Rückwirkung eines Gesetzes; Zinsen zur …

    Nach Art. 2 Satz 1 Zustimmungsgesetz zum völkerrechtlich am 27.12.1992 in Kraft getretenen DBA-Italien 1989 vom 10.8.1990 (BGBl II 1990, 742; BStBl II 1990, 396) i.V.m. der Protokollbestimmung Nr. 16 Buchst. e ist das DBA-Italien 1989 für Arbeitseinkünfte rückwirkend ab 1.1.1990 anzuwenden.
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