Rechtsprechung
| BVerwG, 31.03.1955 - III C 28.54 |
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Kurzfassungen/Presse
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Papierfundstellen
- BVerwGE 2, 49
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 04.11.1954 - III C 16.53
Ausgleichsberechtigung des unmittelbar Geschädigten nach dem …
Auszug aus BVerwG, 31.03.1955 - III C 28.54
Der Senat bleibt bei den Grundsätzen des Urteils vom 4. November 1954 - BVerwGE 1, 215 -.«.
- BVerwG, 08.02.1957 - IV C 17.56
Rechtsmittel
Der III. Senat steht in ständiger Rechtsprechung auf dem Standpunkt, daß als unmittelbar existenzgeschädigt bei Sachvernichtung (und damit kriegssachgeschädigt im Sinne des § 13 Abs. 1 Ziff. 4 LAG) regelmäßig nur anerkannt werden könne, wer ein Recht an der Sache hatte; zu vgl. die schon erwähnte grundsätzliche Entscheidung BVerwG III C 16.53 vom 4. November 1954 (insbesondere Leitsatz zu 3), ferner BVerwG III C 28.54 vom 31. März 1955, BVerwG III B 145.55 vom 16. April 1956 und BVerwG III B 133.55 vom 19. Januar 1957.BVerwG III C 28.54:.
Die namentlich für die Sachverhalte in BVerwG III C 28.54 und BVerwG III B 145.55 möglicherweise zutreffenden Ausführungen des III. Senats, die Sachvernichtung habe sich auf das schuldrechtliche Rechtsverhältnis auswirken können , aber nicht auswirken müssen , folglich handele es sich nur um einen mittelbaren Schaden (BVerwG III C 16.53, BVerwGE 1, 219 [BVerwG 04.11.1954 - III C 16/53]), sind nach Meinung des IV. Senats für alle Schuldverhältnisse demnach nicht zutreffend: Zwar konnte - (und vielleicht sogar mußte) in den Fällen BVerwG III C 28.54 und BVerwG III B 145.55 die Verpflichtung auch weiterhin - nunmehr aus anderen Mitteln - erfüllt werden.
- BVerwG, 16.01.1958 - III C 25.57
Körperliche Sache als Kriegssachschaden - "Als Verlust von Wohnraum entstandener" …
Die aus einem Wohnraumverlust als solchem herzuleitenden Rechtsfolgen, wie sie in §§ 254 Abs. 2 und 3, 255 ff., 298 ff. LAG materiell und in § 347 ff. LAG formell geregelt sind - zur Gewährung von Kriegsschadenrente kann Wohnraumverlust als solcher nach § 261 Abs. 3 LAG nicht führen -, hat auch die bisherige Rechtsprechung nicht von einem dinglichen Recht des Geschädigten an dem verlorenen Wohnraum abhängig gemacht - vgl. BVerwGE 2, 49 (50 [BVerwG 31.03.1955 - III C 28/54]/51). - BVerwG, 23.10.1956 - III C 43.56
Rechtsmittel
BAA 1955 S. 56; vom 4. November 1954 - III C 16.53 - in NJW 1955 S. 515 = BVerwGE 1, 215;vom 31. März 1955 - BVerwG III C 28.54 - in BVerwGE 2, 49;vom 12. Oktober 1955 - BVerwG III C 158.54 - in NJW 1956 S. 38, ZLA 1956 S. 25 und RLA 1956 S. 62 undvom 22. März 1956 - BVerwG III C 112.55 -), der sich der IV. Senat ausdrücklich angeschlossen hat(Urteile vom 27. Oktober 1955 - BVerwG IV C 101.54 - in ZLA 1956 S. 24 undvom 27. April 1956 - BVerwG IV C 161.55 -), ist nur derjenige als unmittelbar existenzgeschädigt bei Sachvernichtung und daher unmittelbar kriegssachgeschädigt im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 4 LAG anzusehen, der ein Recht an der Sache hatte.Das gilt auch dann, wenn die schuldrechtlichen Beziehungen zur vernichteten Sache wirtschaftlich oder moralisch nach herkömmlicher Auffassung besonders eng waren (BVerwG III C 28.54).
- BVerwG, 10.07.1964 - IV C 146.63
Verlust eines privaten Arbeitsplatzes als Vertreibungsschaden - …
Zwar werden an das Erfordernis des Ursachenzusammenhanges, wie aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 31. März 1955 - BVerwG III C 28.54 - (BVerwGE 2, 49 [51]) hervorgeht, bei Vertriebenen geringere Anforderungen gestellt, wie etwa bei Personen, die Kriegssachschäden erlitten haben. - BVerwG, 27.06.1955 - III C 21.55
Rechtsmittel
Der erkennende Senat hat bereits in seinen Urteilenvom 4. November 1954 - BVerwG III C 16.53 - (vgl. NJW 1955 S. 515) undvom 31. März 1955 - BVerwG III C 28.54 - "als kriegssachgeschädigt im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 4 LAG nur denjenigen angesehen, der ein Recht an der Sache hatte und mit der Zerstörung der Sache durch den damit verbundenen Untergang der Sachnutzung seine existenzbedingenden Einkünfte verloren hat". - BVerwG, 31.01.1957 - III C 89.56
Rechtsmittel
Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts - u.a.Urteile vom 4. November 1954 - BVerwG III C 16.53 (Mtbl. BAA 1955 S. 78) -, vom 31. März 1955 - BVerwG III C 28.54 (ZLA 1955 S. 120) -, vom 12. Oktober 1955 - BVerwG III C 158.54 (Mtbl. BAA 1956 S. 103) -, vom 27. Oktober 1955 - BVerwG IV C 101.54 (ZLA 1956 S. 24) -, vom 22. März 1956 - BVerwG III C 112.55 -, vom 27. April 1956 - BVerwG IV C 161.55- undvom 23. Oktober 1956 - BVerwG III C 43.56 - verlangt bisher Eigentum oder ein anderes dingliches Recht an der Sache. - BVerwG, 03.09.1971 - III B 41.70
Definition des Vertreibungsschadens im Sinne des § 12 Abs. 1 …
Daß hierbei - anders als bei Kriegssachschäden (§ 13 Abs. 1 LAG) - ein loser Zusammenhang genügt, nämlich, daß der Vertreibungsschaden allgemein in Zusammenhang mit den Vertreibungsmaßnahmen in den Vertreibungsgebieten gebracht werden kann, ist durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt (vgl. Urteil vom 31. März 1955 - BVerwG III C 28.54 -, BVerwGE 2, 49 [51] und vom 10. Juli 1964 - BVerwG IV C 146.63 -, ZLA 1964, 294 [295]). - BVerwG, 25.01.1957 - IV C 130.55
Rechtsmittel
Die vom Verwaltungsgericht zur Frage des Verlustes der beruflichen Existenzgrundlage zu § 13 Abs. 1 Nr. 4 LAG und zu § 239 LAG entwickelten Grundsätze entsprechen der ständigen Rechtsprechung der mit Streitigkeiten aus dem Lastenausgleich befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts, wonach der durch einen Kriegssachschaden des Arbeitgebers eingetretene Arbeitsplatzverlust als mittelbarer Schaden des Arbeitnehmers außer Betracht bleibt (Urteil vom 1. Oktober 1954 - BVerwG IV C 42.54 = RLA 1955 S. 222; Urteil vom 4. November 1954 - BVerwG III C 16.53 = BVerwGE 1, 215; Urteil vom 31. März 1955 - BVerwG III C 28.54 = BVerwGE 2, 49). - BVerwG, 25.01.1957 - IV C 139.55
Rechtsmittel
Soweit die von dem Ehemann der Klägerin vertretenen Firmen ausgebombt sind, liegt nur ein mittelbarer Schaden vor, für den - und auch das steht außer Zweifel - eine Kriegsschadenrente nicht gewährt werden kann (BVerwGE 1, 215; 2, 49) [BVerwG 31.03.1955 - III C 27/54]. - BVerwG, 19.01.1957 - III B 133.55
Rechtsmittel
Das Urteil des Landesverwaltungsgerichts Düsseldorf fußt eindeutig auf der Rechtsprechung des beschließenden Senats in den Urteilen vom 4. November 1954 - BVerwG III C 16, 53 - undvom 31. März 1955 - BVerwG III C 28.54 -, BVerwGE 1, 215 und 2, 49, wonach als unmittelbar leistungsgeschädigt im Sinne des § 13 Abs. 1 Nr. 4 LAG regelmäßig nur der anzusehen ist, der ein Recht an der Sache hatte und mit der Zerstörung der Sache durch den damit verbundenen Untergang der Sachnutzung seine existenzbedingenden Einkünfte verloren hat. - BVerwG, 27.10.1955 - IV C 101.54
Rechtsmittel
- BVerwG, 16.04.1956 - III B 145.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 01.12.1955 - III C 206.55
Rechtsmittel
- BVerwG, 28.03.1957 - III C 13.56
Rechtsmittel
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