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Rechtsprechung
   BGH, 21.03.2002 - VII ZR 224/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,894
BGH, 21.03.2002 - VII ZR 224/00 (https://dejure.org/2002,894)
BGH, Entscheidung vom 21.03.2002 - VII ZR 224/00 (https://dejure.org/2002,894)
BGH, Entscheidung vom 21. März 2002 - VII ZR 224/00 (https://dejure.org/2002,894)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    VOB/B § 6 Nr. 6

  • openjur.de

Kurzfassungen/Presse

  • IWW (Kurzinformation)

    Objektplanung - Planungsterminverzug auch ohne Behinderungsanzeige

Besprechungen u.ä. (3)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wie ist die Behinderung bei gestörtem Bauablauf darzulegen? (IBR 2002, 354)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Bauzeitenplan: Einzeltermine für Planvorlagen verbindlich? (IBR 2002, 356)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Kann ein Grundurteil ein unzulässiges Teilurteil sein? (IBR 2002, 389)

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 2716
  • MDR 2002, 1118
  • NZBau 2002, 381
  • NJ 2002, 429
  • WM 2002, 1552
  • DB 2002, 2374
  • BauR 2002, 1249
  • ZfBR 2002, 427 (Ls.)
  • ZfBR 2002, 562
 
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Wird zitiert von ... (49)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 20.02.1986 - VII ZR 286/84

    Schadensermittlung bei Bauverzögerungen auf einer Großbaustelle

    Auszug aus BGH, 21.03.2002 - VII ZR 224/00
    Insoweit dürfen zwar keine zu hohen Anforderungen an die Darlegungslast gestellt werden (BGH, Urteil vom 20. Februar 1986 - VII ZR 286/84, BGHZ 97, 163, 166).

    Der Senat hat bereits darauf hingewiesen, daß die Forderung nach einer konkreten Darstellung auch bei Großbaustellen nicht überhöht ist, weil es dem Auftragnehmer gerade in einem Fall, in dem er sich behindert fühlt, zuzumuten ist, eine aussagekräftige Dokumentation zu erstellen, aus der sich die Behinderung sowie deren Dauer und Umfang ergeben (BGH, Urteil vom 20. Februar 1986 - VII ZR 286/84, aaO).

    Wegen der Anforderungen an die Darlegungslast verweist der Senat auf die im Urteil vom 20. Februar 1986 - VII ZR 286/84, BGHZ 97, 163, 165 dargestellten Grundsätze.

  • BGH, 21.10.1999 - VII ZR 185/98

    Schadensersatz wegen Behinderung durch verspätet fertiggestellte Vorgewerke

    Auszug aus BGH, 21.03.2002 - VII ZR 224/00
    Weiter ist erforderlich, daß die Behinderung adäquat-kausal durch hindernde Umstände verursacht worden ist, die auf der Verletzung einer vertraglichen Pflicht durch den Auftraggeber beruhen (BGH, Urteil vom 21. Oktober 1999 - VII ZR 185/98, BGHZ 143, 32, 35).

    Nur wenn die Informations-, Warn- und Schutzfunktion im Einzelfall keine Anzeige erfordert, ist die Behinderungsanzeige entbehrlich (BGH, Urteil vom 21. Oktober 1999 - VII ZR 185/98, BGHZ 143, 32, 36).

  • BGH, 09.06.1994 - IX ZR 125/93

    Zulässigkeit eines Grundurteils über eine Feststellungsklage; Beiziehung von …

    Auszug aus BGH, 21.03.2002 - VII ZR 224/00
    In diesem Fall kann ein Grundurteil ergehen (BGH, Urteil vom 9. Juni 1994 - IX ZR 125/93, NJW 1994, 3295, 3296).
  • OLG Düsseldorf, 21.11.2014 - 22 U 37/14

    Urkalkulation nicht vorgelegt: Nachträge werden nicht vergütet!

    Eine diesbezügliche Mehrvergütung würde indes - wie von der Beklagten zu Recht eingewendet - zum einen eine bauablaufbezogene Darstellung (vgl. BGH, Urteil vom 21.03.2002, VII ZR 224/00, BauR 2002, 1249;… Vygen/Joussen, a.a.O., Rn 1985/2020 ff. mwN) und zum anderen eine nachvollziehbare Abgrenzung des Zeitaufwandes für eine angebliche Wartezeit beim Verbau (§ 6 VOB/B) einerseits vom Zeitbedarf für angebliche Zusatz- bzw. Anpassungsarbeiten (§ 2 VOB/B) andererseits voraussetzen; diese beiden Voraussetzungen erfüllt das Vorbringen der Klägerin indes in beiden Instanzen nicht.
  • BGH, 24.02.2005 - VII ZR 141/03

    Anforderungen an den Nachweis einer Behinderung des Auftragnehmers; Vereinbarung …

    Dieses Urteil hat der erkennende Senat aufgehoben und die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen (Urteil vom 21. März 2002 - VII ZR 224/00, BauR 2002, 1249 = NZBau 2002, 381 = ZfBR 2002, 562).

    Ist ein Auftragnehmer mangels einer ausreichenden Dokumentation der Behinderungstatbestände und der sich daraus ergebenden Verzögerungen zu einer den Anforderungen entsprechenden Darstellung nicht in der Lage, geht das grundsätzlich nicht zu Lasten des Auftraggebers (Urteil vom 21. März 2002 - VII ZR 224/00, BauR 2002, 1249 = NZBau 2002, 381 = ZfBR 2002, 562).

    Zu diesen Änderungen hat die Klägerin nicht substantiiert vorgetragen (vgl. schon Urteil vom 21. März 2002 - VII ZR 224/00, aaO).

  • OLG Oldenburg, 20.08.2019 - 2 U 81/19

    Ansprüche aus Werkverträgen über Tiefbauarbeiten; Ansprüche wegen einer …

    Rn. 56 (1) Die schlüssige Geltendmachung eines solchen Anspruches durch den Auftragnehmer erfordert die Darlegung einer oder mehrerer Pflichtverletzungen des beklagten Auftraggebers sowie der sich daraus ergebenden Behinderungen der eigenen Leistung (vgl. BGH, Urteil vom 21. März 2002 - VII ZR 224/00 -, juris Rn.23; Urteil vom 24. Februar 2005 - VII ZR 141/03 - juris Rn.13).

    Die unbestrittene Schwierigkeit, insbesondere die Kausalitäten darzustellen und im Streitfall zu beweisen, rechtfertigen es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht, dem Auftragnehmer Darlegungs- oder Beweiserleichterungen zu gewähren (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 2005 - VII ZR 141/03 - juris Rn.13; Urteil vom 21. März 2002 - VII ZR 224/00 -, juris Rn.23;… BGH NJW 1986, S. 1684).

    Sofern ein Auftragnehmer mangels einer ausreichenden Dokumentation der Behinderungstatbestände und der sich daraus ergebenden Verzögerungen nicht zu einer den Anforderungen entsprechenden Darstellung in der Lage ist, geht dies zu seinen Lasten (vgl. BGH, Urteil vom 24. Februar 2005 - VII ZR 141/03 - juris Rn.13; Urteil vom 21. März 2002 - VII ZR 224/00 -, juris Rn.23).

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