Rechtsprechung
| BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 245/68 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Vertragsanpassung auf Grund des Wegfalls der Geschäftsgrundlage - Anpassung des Vertrages an die veränderten Umstände - Abweichen von der bei Vertragsabschluss als sicher vorausgesetzten Entwicklung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- WM 1971, 214
- DB 1971, 470
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (5)
- BGH, 23.10.1957 - V ZR 219/55
Begriff der Geschäftsgrundlage eines Vertrages
Auszug aus BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 245/68
Nach gefestigter Rechtsprechung gelten als Geschäftsgrundlage - soweit hier von Interesse - die bei Vertragsabschluß bestehenden gemeinsamen Vorstellungen beider Parteien vom Vorhandensein und dem künftigen Eintritt gewisser Umstände, sofern der Geschäftswille der Parteien auf dieser Vorstellung aufbaut (BGHZ 25, 390, 392 [BGH 23.10.1957 - V ZR 219/55]; Senatsurteil vom 7. Februar 1968 - VIII ZR 172/65 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 54 = BGHWarn 1968, 68). - BGH, 11.07.1958 - VIII ZR 96/57
Geltendmachung des Einwandes der unzulässigen Rechtsausübung wegen Wegfalls der …
Auszug aus BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 245/68
Es ist zwar richtig, daß angesichts des überragenden Grundsatzes der Vertragstreue eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage nur dann in Betracht kommen kann, wenn dies zur Vermeidung untragbarer, mit Recht und Gerechtigkeit schlechthin nicht vereinbarer und damit der betroffenen Vertragsparteien nicht zumutbarer Folgen unabweislich erscheint (Senatsurteile vom 11. Juli 1958 - VIII ZR 96/57 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 27 = NJW 1958, 1772 = WM 1958, 1226 und vom 20. März 1967 - VIII ZR 237/64 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 51 = WM 1967, 561 = BGHWarn 1967, 164). - BGH, 20.03.1967 - VIII ZR 237/64
Grundsatz und Rechtsfolgen des Wegfalls der Geschäftsgrundlage bei Änderung des …
Auszug aus BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 245/68
Es ist zwar richtig, daß angesichts des überragenden Grundsatzes der Vertragstreue eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage nur dann in Betracht kommen kann, wenn dies zur Vermeidung untragbarer, mit Recht und Gerechtigkeit schlechthin nicht vereinbarer und damit der betroffenen Vertragsparteien nicht zumutbarer Folgen unabweislich erscheint (Senatsurteile vom 11. Juli 1958 - VIII ZR 96/57 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 27 = NJW 1958, 1772 = WM 1958, 1226 und vom 20. März 1967 - VIII ZR 237/64 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 51 = WM 1967, 561 = BGHWarn 1967, 164). - BGH, 06.07.1964 - VIII ZR 41/63
Auszug aus BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 245/68
Daraus folgt zugleich, daß es sich - entgegen der Ansicht der Revision - bei der Übernahme des Ausfallrisikos durch den Beklagten nicht etwa um ein echtes Risikogeschäft handelte, das diesem eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage verwehrt hätte (vgl. dazu Senatsurteil vom 6. Juli 1964 - VIII ZR 41/63 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 47 = WM 1964, 1025 = BGHWarn 1964, 459). - BGH, 07.02.1968 - VIII ZR 172/65
Auszahlung einer Hinterlegungsmasse - Abnahme einer bezugsfertigen Gaststätte - …
Auszug aus BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 245/68
Nach gefestigter Rechtsprechung gelten als Geschäftsgrundlage - soweit hier von Interesse - die bei Vertragsabschluß bestehenden gemeinsamen Vorstellungen beider Parteien vom Vorhandensein und dem künftigen Eintritt gewisser Umstände, sofern der Geschäftswille der Parteien auf dieser Vorstellung aufbaut (BGHZ 25, 390, 392 [BGH 23.10.1957 - V ZR 219/55]; Senatsurteil vom 7. Februar 1968 - VIII ZR 172/65 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 54 = BGHWarn 1968, 68).
- BGH, 08.02.1978 - VIII ZR 221/76
Erhebliche Preissteigerung = Störung der Geschäftsgrundlage?
Angesichts der überragenden Bedeutung, die dem Grundsatz der Vertragstreue zukommt, ist die Berufung auf eine Änderung oder einen Wegfall der Geschäftsgrundlage nur zulässig, wenn das zur Vermeidung eines untragbaren, mit Recht und Gerechtigkeit nicht zu vereinbarenden und damit der betroffenen Partei nicht zumutbaren Ergebnisses unabweislich erscheint (vgl. insbesondere BGH Urteile vom 20. März 1967 - VIII ZR 237/64 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 51, vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 61…, vom 13. November 1975 a.a.O. und vom 25. Mai 1977 - VIII ZR 196/75 = WM 1977, 946). - BGH, 08.02.1984 - VIII ZR 254/82
Wegfall der Geschäftsgrundlage eines Vergleichs zwischen einem iranischen …
Geschäftsgrundlage sind die bei Vertragsschluß bestehenden gemeinsamen Vorstellungen beider Parteien oder die dem Geschäftsgegner erkennbaren und von ihm nicht beanstandeten Vorstellungen der einen Vertragspartei vom Vorhandensein oder dem künftigen Eintritt gewisser Umstände, sofern der Geschäftswille der Parteien auf dieser Vorstellung aufbaut (Senatsurteile vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = WM 1971, 214 und vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 167/77 = WM 1978, 1354, 1355).Nach ständiger Rechtsprechung des Senats kann eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage nur dann in Betracht kommen, wenn dies zur Vermeidung untragbarer, mit Recht und Gerechtigkeit schlechthin nicht vereinbarer und damit der betroffenen Vertragspartei nicht zumutbarer Folgen unabweislich erscheint (Senatsurteile vom 1. Juli 1958 - VIII ZR 96/57 = WM 1958, 1226; vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = WM 1971, 214, 215; vom 8. Februar 1978 - VIII ZR 221/76 = WM 1978, 322, 323).
Die vom Berufungsgericht vorgenommene Anpassung der vertraglichen Pflichten an die veränderten Umstände hält sich im Rahmen des pflichtgemäßen tatrichterlichen Ermessens (dazu Senatsurteil vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = WM 1971, 214, 215).
- OLG Hamm, 14.03.2019 - 2 U 56/18
Kündigung eines Liefervertrages über Strom aus einem Steinkohlekraftwerk in …
Allenfalls bei außergewöhnlichen Ereignissen außerhalb der Verantwortungssphäre der Beteiligten kann bei einer Überschreitung der Opfergrenze einer Partei eine Anpassung oder Beendigung des Vertrags angezeigt sein, wenn dies zur Vermeidung untragbarer, mit Recht und Gerechtigkeit schlechthin unvereinbarer und damit unzumutbarer Folgen unabweislich ist (vgl. BGH, Urteil v. 27.10.2004, XII ZR 175/02; BGH, Urteil v. 09.12.1970, VIII ZR 245/68).Dies ändert aber nichts daran, dass eine Störung der Geschäftsgrundlage nur außerhalb der bewusst gewählten Risikoverteilung und des vorhersehbaren Laufs der Dinge in Betracht kommt (vgl. BGH, a.a.O., erneut: BGH, Urteil v. 09.12.1970, VIII ZR 245/68).
- BGH, 10.03.1983 - VII ZR 302/82
Rechtsnatur eines Fertighausvertrages; Wirksamkeit eines in deutscher Sprache …
Damit haben die Beklagten selbst die reibungslose Durchführung des Vertrages verhindert; nach Treu und Glauben können sie sich deshalb nicht auf diese für sie nachteilige Entwicklung berufen (vgl. BGH Urteil vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = WM 1971, 214, 215). - KG, 12.11.2018 - 2 U 129/14
Liefervertrag über Solarzellen: Schadensersatzanspruch bei Nichterfüllung; …
Dabei stellen nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und herrschender Lehre die "Grundlage des Vertrags" im Sinne dieser Norm die bei Vertragsschluss bestehenden gemeinsamen Vorstellungen beider Parteien oder die dem Geschäftsgegner erkennbaren und von ihm nicht beanstandeten Vorstellungen der einen Vertragspartei von dem Vorhandensein oder dem künftigen Eintritt gewisser Umstände dar, sofern der Geschäftswille der Parteien auf dieser Vorstellung aufbaut (…vgl. BGH, Urteile vom 01.02.2012 - VIII ZR 307/10 - juris Rn. 26;… vom 08.02.1984 - VIII ZR 254/82 - juris Rn. 16; vom 09.12.1970 - VIII ZR 245/68 - juris Rn. 11, jew. mwN.).Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung kann sich eine Vertragspartei, die selbst ein Abweichen von der bei Vertragsabschluss als sicher vorausgesetzten Entwicklung schuldhaft herbeiführt, in der Regel nicht auf diese ihm nachteilige Entwicklung berufen (vgl. BGH, Urteil vom 09.12.1970, aaO. Rn. 14).
- BGH, 25.05.1977 - VIII ZR 196/75
Anpassung der Preise für Fernwärme an allgemeine Kostenentwicklung ?
So hat die Rechtsprechung seit jeher daran festgehalten, daß der das gesamte Schuldrecht beherrschende Grundsatz der Vertragstreue nur dann zurücktreten muß, wenn anders ein untragbares, mit Recht und Gerechtigkeit schlechthin unvereinbares Ergebnis nicht zu vermeiden wäre (vgl. etwa Senatsurteile vom 11. Juli 1958 - VIII ZR 96/57 = WM 1958, 1226 = NJW 1958, 1772 sowie vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = WM 1971, 214 = LM BGB § 242 [Bb] Nr. 61; BGH Urteil vom 29. März 1974 - V ZR 128/72 = WM 1974, 427 - NJW 1974, 1186, jeweils m.w.Nachw.). - BGH, 22.06.1989 - III ZR 100/87
Bindung der Gemeinde an eine formunwirksame Verpflichtungserklärung
Unter diesen Umständen wäre der Beklagten anzulasten, die weitere Vertragsdurchführung durch ein in ihrer Sphäre liegendes Versäumnis erschüttert zu haben (vgl. BGH Urteil vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = BGHWarn 1970 Nr. 279 = DB 1971, 470; Senatsurteil vom 24. Februar 1983 - III ZR 123/82 = NJW 1983, 1543). - BGH, 16.12.1992 - VIII ZR 28/92
Kein Wegfall der Geschäftsgrundlage dürch Änderung der wirtschaftlichen …
Ist es danach aber möglich, daß die Erlösminderung auf schuldhaftem Verhalten der Beklagten beruhte, scheidet eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage aus (BGH, Urteil vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 61 = WM 1971, 214 unter I 2 c). - BGH, 19.02.1986 - IVb ZR 7/85
Überprüfung eines gerichtlichen Vergleichs - Wirksamkeitsvoraussetzungen eines …
Damit bildete diese Vorstellung die Geschäftsgrundlage des Vergleichs (vgl. allgemein z.B. BGHZ 40, 334, 335 f.; BGH Urteile vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 245/68 - WM 1971, 213, 214; vom 4. Oktober 1978 - VIII ZR 167/77 - WM 1978, 1354, 1355;… vom 8. Februar 1984 aaO). - BGH, 11.05.1973 - V ZR 129/71
Einräumung eines Kaufrechts - Abschluss eines Grundstückskaufvertrags unter einer …
Der Berufungsrichter hat auch nicht festgestellt, daß der Beklagte nach der gemeinsamen Vorstellung beider Parteien hinsichtlich der Preisentwicklung nur ein klar umgrenztes, voraussehbares Risiko übernehmen wollte (vgl. BGH WM 1971, 214 f). - OLG Düsseldorf, 05.02.1999 - 7 U 79/98
Auslegung einer Abfindungsvereinbarung bezüglich Pflichtteilsansprüche
- BGH, 21.04.1971 - VIII ZR 205/69
Anspruch auf Schadensersatz aus entgangenem Gewinn - Eignung eines Feinschleifers …
- OLG Stuttgart, 14.04.1978 - 15 UF 173/77
Verbesserung der wirtschaftlichen Lage; Abänderbarkeit einer …
- BGH, 10.10.1980 - V ZR 98/79
- BGH, 07.01.1972 - V ZR 174/69
Rücknahme von Grundstücken - Anspruch auf Schadensersatz - Rückgängigmachung …
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Rechtsprechung
| BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69 |
Volltextveröffentlichung
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Schadenersatzpflicht - Bank - Kreditauskunft - Obligo
- RIS Bundeskanzleramt Österreich (Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1971, 271
- DB 1971, 470
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BGH, 06.07.1970 - II ZR 85/68
Übernahme einer selbstschuldnerischen Bürgschaft - Haftung aus vertragsähnlichem …
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Ist in diesem Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt, so kann der Auskunftgeber unter bestimmten Voraussetzungen nach Vertragsgrundsätzen auf Schadensersatz haften (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 sowie die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 12. Juli 1966 - VI ZR 1/65 - VersR 1966, 1034 und vom 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 - NJW 1970, 1737 = WM 1970, 1021 mit weiteren Nachweisen).Es würde weiter zu erörtern sein, ob sich die Beklagte auch für verfassungsmäßig berufene Vertreter oder diesen gleich stehende leitende Angestellte (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. März 1956 - I ZR 132/54 - WM 1956, 826, 828) freizeichnen könnte (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes vom 7. Juni 1956 - II ZR 52/55 - WM 1956, 1056, 1058 und vom 6. Juli 1970 aaO).
- BGH, 28.04.1954 - II ZR 279/53
Freizeichnung für Bankauskünfte
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Das ist insoweit richtig, als die Parteien vor Erteilung der Auskünfte nicht in Geschäftsverbindung gestanden haben, die Auskünfte der Beklagten sich also auch nicht als Nebenleistung eines Vertrages darstellten (vgl. BGHZ 13, 198, 200).In diesem Zusammenhang wird möglicherweise auch zu prüfen sein, welche Bedeutung die in dem Auskunftschreiben vom 19. Oktober 1962 enthaltene Freizeichnungsklausel ("ohne unser Obligo") haben und ob diese die Kraft haben könnte, die Haftung der Beklagten auszuschliefien, oder ob die Voraussetzungen vorliegen, unter denen die Berufung auf eine solche Freizeichnungsklausel als Rechtsmißbrauch (§ 242 BGB) anzusehen ist (vgl. BGHZ 13, 198, 201/202).
- BGH, 12.07.1966 - VI ZR 1/65
Verwendung einer Schätzurkunde für ein Grundstück gegenüber einem Dritten zur …
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Ist in diesem Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt, so kann der Auskunftgeber unter bestimmten Voraussetzungen nach Vertragsgrundsätzen auf Schadensersatz haften (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 sowie die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 12. Juli 1966 - VI ZR 1/65 - VersR 1966, 1034 und vom 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 - NJW 1970, 1737 = WM 1970, 1021 mit weiteren Nachweisen).
- BGH, 29.10.1952 - II ZR 283/51
Wirtschaftstreuhänder. Auskunftshaftung
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Ist in diesem Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt, so kann der Auskunftgeber unter bestimmten Voraussetzungen nach Vertragsgrundsätzen auf Schadensersatz haften (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 sowie die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 12. Juli 1966 - VI ZR 1/65 - VersR 1966, 1034 und vom 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 - NJW 1970, 1737 = WM 1970, 1021 mit weiteren Nachweisen). - BGH, 13.03.1956 - I ZR 132/54
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Es würde weiter zu erörtern sein, ob sich die Beklagte auch für verfassungsmäßig berufene Vertreter oder diesen gleich stehende leitende Angestellte (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. März 1956 - I ZR 132/54 - WM 1956, 826, 828) freizeichnen könnte (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes vom 7. Juni 1956 - II ZR 52/55 - WM 1956, 1056, 1058 …und vom 6. Juli 1970 aaO). - BGH, 07.06.1956 - II ZR 52/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Es würde weiter zu erörtern sein, ob sich die Beklagte auch für verfassungsmäßig berufene Vertreter oder diesen gleich stehende leitende Angestellte (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. März 1956 - I ZR 132/54 - WM 1956, 826, 828) freizeichnen könnte (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes vom 7. Juni 1956 - II ZR 52/55 - WM 1956, 1056, 1058 …und vom 6. Juli 1970 aaO).
- BGH, 05.12.1972 - VI ZR 120/71
Klage auf Schadensersatz gegen einen Wirtschaftsprüfer - Haftung aus unerlaubter …
- VII ZR 51/67 = WM 69, 36;v. 16. Januar 1969 - II ZR 76/66 = WM 1969, 560;v. 1. Dezember 1970 - VI ZR 118/69 = WM 1971, 206, 207 u.a.m.). - OLG Köln, 19.09.1996 - 18 U 14/96
Handelsvertreter; Ausgleichsanspruch ; Feststellungsklage; Rechtsverhältnis; …
Wenn und soweit dies der Fall ist, erscheint es nicht gerechtfertigt, dem Handelsvertreter neben den durch freiwillige Leistung des Unternehmers entstandenen Ansprüchen aus der Altersversorgung einen ungekürzten Ausgleichsanspruch zu belassen, zumal der Unternehmer seine Leistungen zur Begründung der Rentenanwartschaft gerade in der Erwartung erbracht haben wird, damit gleichzeitig eine Herabsetzung des Ausgleichsanspruches zu bewirken (vgl. Höft VersR 71, 271). - BGH, 18.01.1972 - VI ZR 184/70
Klage gegen einen Rechtsanwalt auf Schadensersatz wegen Vornahme einer …
Wenn in einem solchen Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt wird, so haftet der Auskunftgeber dem Empfänger nach Vertragsgrundsätzen, also auch bei Fahrlässigkeit, auf Schadensersatz (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 [BGH 29.10.1952 - II ZR 283/51] ; ferner Urteile des Bundesgerichtshofesvom 7. Januar 1965 - VII ZR 38/63 -, WM 1965, 287, 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 -, WM 1970, 1021 und1. Dezember 1970 - VI ZR 118/69 -, VersR 1971, 271, 272).
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