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Weitere Entscheidung unten: BGH, 20.02.1976

Rechtsprechung
   BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1976,491
BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74 (https://dejure.org/1976,491)
BGH, Entscheidung vom 21.01.1976 - VIII ZR 148/74 (https://dejure.org/1976,491)
BGH, Entscheidung vom 21. Januar 1976 - VIII ZR 148/74 (https://dejure.org/1976,491)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Pfändung eines hinterlegten Betrags - Anforderungen an die Wirksamkeit einer Pfändung - Voraussetzungen für das Vorliegen eines abstrakten Schuldversprechens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1976, 567
  • MDR 1976, 571
  • DNotZ 1976, 364
  • WM 1976, 254
  • DB 1976, 1219
 
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Wird zitiert von ... (40)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 19.05.1958 - VII ZR 114/57
    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Übernimmt derjenige, der in einer vollstreckbaren Urkunde eine Grundschuld bestellt, zugleich die persönliche Haftung für den Eingang des Grundschuldbetrages und unterwirft er sich auch insofern der sofortigen Zwangsvollstreckung, dann ist dies als ein zulässiges abstraktes Schuldversprechen im Sinne von § 780 BGB anzusehen, das dem Gläubiger die Beitreibung seiner Forderung erleichtern soll (BGH Urteil vom 19. Mai 1958 - VII ZR 114/57 = DNotZ 1958, 579, 580 = WM 1958, 1194).

    Insoweit liegt dann ein Angebot an den Gläubiger gemäß § 780 BGB vor (BGH Urteil vom 19. Mai 1958 a.a.O.).

    Der Nachweis der Annahme eines solchen Angebots kann in der Regel nicht gefordert werden, sondern ergibt sich schlüssig aus dem Verhalten des Gläubigers, wenn er die Erteilung der Vollstreckungsklausel beantragt (vgl. § 151 Satz 1 BGB; so auch Anmerkung von Hieber in DNotZ 1958 zum BGH Urteil vom 19. Mai 1958 a.a.O.).

  • BGH, 20.04.1967 - III ZR 59/65

    Inanspruchnahme aus einem selbstständigen Schuldversprechen - Auslegung einer …

    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Dem Revisionsgericht ist insoweit nur eine beschränkte Nachprüfung dahingehend möglich, ob das Wesen eines selbständigen Schuldversprechens verkannt, oder ob Denkgesetze, Auslegungsregeln oder Verfahrensvorschriften verletzt worden sind (BGH Urteil vom 20. April 1967 - III ZR 59/65 = WM 1967, 824, 825).

    Diese auf tatrichterlichem Gebiet liegende Auslegung der Verpflichtungen der Schuldnerin aus den beiden notariellen Urkunden ist möglich und rechtlich einwandfrei getroffen (vgl. BGH Urteil vom 20. April 1967 a.a.O.).

  • BGH, 05.04.1972 - VIII ZR 31/71

    Pfändung der Eigentümergrundschuld in der Zwangsversteigerung

    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Ein diese Entscheidung bestätigendes Urteil des Berufungsgerichts hat der erkennende Senat mit Urteil vom 5. April 1972 - VIII ZR 31/71 (= BGHZ 58, 298 = WM 1972, 592) - aufgehoben und die Widerklage des Beklagten abgewiesen.

    Die früher in dieser Sache ergangene Entscheidung des Senats vom 5. April 1972 (a.a.O.) stellt nur fest, daß die Pfändung des hinterlegten Betrags durch die Klägerin Vorrang vor derjenigen des Beklagten hat.

  • BGH, 24.10.1956 - V ZR 127/55

    Zulässigkeit der Vollstreckungsgegenklage

    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Die Höhe des Betrages, dessentwegen der Gläubiger vollstrecken darf, muß sich aus der vollstreckbaren Urkunde ergeben oder aus ihr errechnet werden können (vgl. BGH Urteile vom 23. November 1970 - III ZR 58/67 = WM 1971, 165 = Betrieb 1971, 381; vom 24. Oktober 1956 - V ZR 127/55 = BGHZ 22, 54, 58;… Petermann, Die vollstreckbare Ausfertigung der gerichtlichen oder notariellen Urkunde 1938, S. 33 f;… Lüdicke-Dietrich, Die vollstreckbare Urkunde und ihre vollstreckbare Ausfertigung 1953, S. 23).
  • BGH, 23.11.1970 - III ZR 58/67

    Voraussetzungen für eine Zwangsvollstreckungsgegenklage - Anforderungen an die …

    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Die Höhe des Betrages, dessentwegen der Gläubiger vollstrecken darf, muß sich aus der vollstreckbaren Urkunde ergeben oder aus ihr errechnet werden können (vgl. BGH Urteile vom 23. November 1970 - III ZR 58/67 = WM 1971, 165 = Betrieb 1971, 381; vom 24. Oktober 1956 - V ZR 127/55 = BGHZ 22, 54, 58;… Petermann, Die vollstreckbare Ausfertigung der gerichtlichen oder notariellen Urkunde 1938, S. 33 f;… Lüdicke-Dietrich, Die vollstreckbare Urkunde und ihre vollstreckbare Ausfertigung 1953, S. 23).
  • BGH, 07.10.1974 - II ZR 119/73

    Beweislast des Wechselschuldners für die Einrede der ungerechtfertigten …

    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Einen solchen Anspruch, den wiederum er zu beweisen hätte (vgl. dazu BGH Urteil vom 7. Oktober 1974 - II ZR 119/73 = WM 1975, 10), kann der Beklagte nicht geltend machen, weil er ihn nicht gepfändet hat, wie das Berufungsgericht zu Recht ausführt.
  • RG, 23.11.1911 - V 427/11

    Fristverlängerung bei Grundstücksangeboten. ; Formerfordernis.

    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Hinsichtlich der Bestimmtheit des Inhalts einer vollstreckbaren Urkunde kann auf eine andere notarielle Urkunde Bezug genommen werden, auch wenn diese nicht beigefügt ist (RGZ 77, 415, 418;… Sternberg in Festschrift für Dr. Oberneck 1929, S. 34, 36 ff).
  • RG, 09.02.1931 - IV 320/30

    Kann die Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung in einem …

    Auszug aus BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 148/74
    Nur die Bestimmtheit des Anspruchs fordert das Gesetz (RGZ 132, 6, 7).
  • OLG Koblenz, 23.03.2015 - 3 U 901/14

    Zeitliche Grenzen des Verzichts auf die Einrede der Verjährung

    Anzunehmen ist dies, wenn die mit dem Versprechen übernommene Verpflichtung von ihren wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen losgelöst und rein auf den Leistungswillen des Schuldners gestellt werden soll (BGH NJW 1999, 574 ; 1998, 1589), so dass der Gläubiger sich zur Begründung eines Anspruchs nur auf das Versprechen zu berufen braucht (BGH NJW 1976, 567).
  • BGH, 22.10.2003 - IV ZR 398/02

    Zur Frage der Wirksamkeit von Treuhandverträgen und -vollmachten bei …

    Das Berufungsgericht hat dies richtig dahin verstanden, daß damit zugleich die Verpflichtung verbunden war, ein Angebot auf Abschluß eines Vertrages über ein abstraktes Schuldanerkenntnis i.S. des § 780 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 21. Januar 1976 - VIII ZR 148/74 - WM 1976, 254 unter I 2 a und ständig) abzugeben.
  • BGH, 23.01.1997 - IX ZR 297/95

    Individualvertragliche Übernahme einer Bürgschaft oder Garantie auf erstes …

    Eine solche Haftung wird übernommen, wenn das Versprechen die Verpflichtung von ihren wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen löst und allein auf den Leistungswillen des Versprechenden abstellt, so daß der Gläubiger sich zur Begründung seines Anspruchs nur auf das Versprechen zu berufen braucht (BGHZ 114, 9, 12; BGH, Urt. v. 21. Januar 1976 - VIII ZR 148/74, NJW 1976, 567).
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Rechtsprechung
   BGH, 20.02.1976 - I ZR 129/74   

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BGH, Entscheidung vom 20. Februar 1976 - I ZR 129/74 (https://dejure.org/1976,7049)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Bestehen eines Kontokorrentverhältnis im Sinne des § 355 HGB - Erhebung der Kontokorrenteinrede - Fordern des Schlusssaldos gemäß § 355 Abs. 3 HGB bei nicht anerkanntem Schlussaldo - Erfordernis des Zurückgehens auf alle kontokorrentpflichtigen Vorgänge hinsichtlich der Frage, ...

Papierfundstellen

  • DB 1976, 1219
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (4)

  • BGH, 02.11.1967 - II ZR 46/65

    Verjährung beim Kontokorrent

    Auszug aus BGH, 20.02.1976 - I ZR 129/74
    Soweit diese streitig sind, gelten die allgemeinen Grundsätze über die Beweislast; der Kläger muß die von ihn behaupteten Aktivposten und der Beklagte die von ihm behaupteten Passivposten darlegen und beweisen (vgl. BGHZ 49, 24, 26 f).

    Hiervon abgesehen war die Verjährung der kontokorrentpflichtigen Einzelforderungen des Klägers gehemmt, solange das Kontokorrentverhältnis bestand (vgl. BGHZ 49, 24, 27).

  • BGH, 16.06.1959 - VI ZR 81/58

    Teilurteil und Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.02.1976 - I ZR 129/74
    Aufzuheben war auch die Entscheidung zur Widerklage, weil dazu im ersten Rechtszug keine Anträge mehr gestellt worden sind, das Landgericht hierüber auch nicht entschieden hat und somit dieser Teil des Rechtsstreits nicht in die Berufungsinstanz gelangt war (§ 537 ZPO; vgl., BGHZ 30, 213, 214 f).
  • BGH, 19.12.1969 - I ZR 33/68

    Klage auf Unzulässigkeitserklärgung einer Zwangsvollstreckung - Auflösung eines …

    Auszug aus BGH, 20.02.1976 - I ZR 129/74
    Hieraus ergibt sich, daß die in das Kontokorrent einzustellenden beiderseitigen Forderungen und Leistungen nur noch Rechnungsposten waren und einzelne Forderungen nicht mehr selbständig geltend gemacht und eingeklagt werden konnten (vgl. BGH WM 1970, 184, 186).
  • BGH, 23.01.1970 - I ZR 37/68

    Verjährung einer als Schluß-Saldo erhobenen Gesamtforderung bei Vorliegen eines …

    Auszug aus BGH, 20.02.1976 - I ZR 129/74
    Aus der von der Revision zitierten Entscheidung des erkennenden Senats vom 23. Januar 1970 (WM 1970, 548) ergibt sich nichts Gegenteiliges.
  • BGH, 04.07.1985 - IX ZR 135/84

    Rechtsfolgen der Kündigung einer unbefristeten Kreditbürgschaft

    Hat der Kontokorrentschuldner den bei Abschluß einer Rechnungsperiode oder bei Beendigung der Geschäftsverbindung errechneten Saldo nicht anerkannt, kann die Klägerin den Anspruch auf den Überschuß - den sogenannten kausalen Saldo (vgl. § 355 Abs. 3 HGB) - auch ihm gegenüber nur in der Weise begründen, daß sie - ausgehend vom letzten anerkannten Saldo - ihre in die Abrechnung einbezogenen Einzelansprüche und Leistungen im einzelnen darlegt und beweist (BGHZ 49, 24, 26 f [BGH 02.11.1967 - II ZR 46/65]; BGH, Urt. v. 20. Februar 1976 - I ZR 129/74, DB 1976, 1219, 1220 und v. 5. Mai 1983 - III ZR 187/81, LM HGB § 355 Nr. 27).

    Daß sie gegenüber dem Bürgen - anders als gegenüber dem Hauptschuldner (vgl. BGHZ 49, 24, 27 [BGH 02.11.1967 - II ZR 46/65]; BGH, Urt. v. 20. Februar 1976 aaO) - auch nachweisen muß, die Gegenansprüche und Leistungen des Kontokorrentschuldners richtig und vollständig in die Abrechnung aufgenommen zu haben, ist darin begründet, daß grundsätzlich der Gläubiger den Fortbestand der verbürgten Hauptschuld, nicht der Bürge deren Erlöschen beweisen muß.

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