Rechtsprechung
| BGH, 18.06.1968 - VI ZR 160/66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- reinelt-bghanwalt.de (Entscheidungsbesprechung)
Anwaltsfeindliche Tendenzen in der Rechtsprechung (RA Dr. Ekkehart Reinelt; ZAP 2000, Fach 23, Seite 491)
Papierfundstellen
- MDR 1968, 831
- DNotZ 1970, 48
- VersR 1968, 969
- DB 1968, 1489
- JR 1969, 17
Wird zitiert von ... (10)
- BGH, 09.01.2020 - IX ZR 61/19
Rechtsanwaltshaftung: Hinweispflicht auf eine notwendige Einschaltung eines …
Allerdings muss der Rechtsanwalt bei ordnungsgemäßer Bearbeitung eines familienrechtlichen Mandats typischerweise auftretende steuerlich bedeutsame Fragestellungen erkennen und, wenn er die Beratung nicht selbst übernimmt, den Mandanten insoweit zur Klärung an einen Steuerberater verweisen (vgl. RG JW 1932, 2855; BGH, Urteil vom 18. Juni 1968 - VI ZR 160/66, DNotZ 1970, 48, 50;… Jungk in Borgmann/Jungk/Schwaiger, Anwaltshaftung, 6. Aufl., Kap. IV. Rn. 74;… Greger/Heinemann in Vollkommer/Greger/Heinemann, Anwaltshaftungsrecht, 4. Aufl., § 28 Rn. 107; Hübner, NJW 1989, 5, 7;… Vill, aaO Rn. 302). - BGH, 22.10.1987 - IX ZR 175/86
Abgrenzung von Beratung und Beurkundung bei einem Anwaltsnotar; Pflicht des …
Dazu hat er dem Auftraggeber den sichersten und gefahrlosesten Weg vorzuschlagen und ihn über mögliche Risiken aufzuklären, damit der Mandant zu einer sachgerechten Entscheidung in der Lage ist (BGH, Urt. v. 18. Juni 1968 - VI ZR 160/66, VersR 1968, 969; vom 25. Juni 1974 - VI ZR 18/73, VersR 1974, 1108 ff; vom 8. Dezember 1983 - I ZR 183/81, VersR 1984, 283, 284, jeweils m.w.N.). - BGH, 30.10.1984 - VI ZR 18/83
Berücksichtigung des Mitverschuldens bei Bemessung der Entschädigung
Ein Rechtsanwalt ist nämlich zur umfassenden und erschöpfenden Beratung seines Mandanten verpflichtet und hat Nachteile für seinen Mandanten zu verhindern, soweit sie voraussehbar sind (Senatsurteil vom 18. Juni 1968 - VI ZR 160/66 - VersR 1968, 969).
- BGH, 14.01.1975 - VI ZR 102/74
Rechtsanwalt - Mögliche Schädigungen - Fachkundigkeit - Sorgfaltspflicht
Zwar kann dem Beklagten nur das, was damals für ihn bei Anwendung der im Verkehr nach den Umständen des ihm anvertrauten Falles erforderlichen Sorgfalt (§ 276 BGB) erkennbar war, als Verschulden zur Last gelegt werden (Senatsurteil vom 8. Juni 1971 - VI ZR 30/70 = LM BGB § 611 Nr. 34 = VersR 1971, 866; vgl. auch Senatsurteile vom 18. Juni 1968 - VI ZR 160/66 = LM BGB § 611 Nr. 26 a - VersR 1968, 969 und vom 13. Juli 1971 - VI ZR 140/70 = LM BGB § 675 Nr. 46). - BGH, 30.09.1976 - III ZR 140/74
Bestimmung des Gegenstandswertes nach dem Wert des Kapitaleinsatzes - Höhe der …
Der Anwalt muß den Mandanten auch - anders als der Notar - über mögliche wirtschaftliche Gefahren des beabsichtigten Geschäfts belehren (BGH DNotZ 1970, 48, 49/50; VersR 1960, 932; NJW 1961, 601). - OLG Hamm, 10.06.1986 - 28 U 292/85
Anwaltspflichten; Anwaltshaftung; Klärung des Sachverhaltes
"... Nach fester Rechtspr. ist der Anwalt.., soweit sein Auftraggeber nicht unzweideutig zu erkennen gibt, daß er des Rates nur in einer bestimmten Richtung bedarf, zur allgemeinen, umfassenden und möglichst erschöpfenden Belehrung des Auftraggebers verpflichtet (vgl. BGH VersR 68, 969). - OLG Düsseldorf, 07.06.1984 - 8 U 97/83
Schadensersatzpflicht eines Rechtsanwalts aufgrund mangelnden Hinweises über den …
Er hat dem Mandanten diejenigen Schritte anzuraten, die zu dem erstrebten Ziel zu führen geeignet sind, und Nachteile zu verhindern, soweit sie voraussehbar und vermeidbar sind (vgl. BGH VersR 1968, 969;… Borgmann/Haug, Anwaltspflichten-Anwaltshaftung, 1979, S. 76). - BGH, 30.05.1969 - VI ZR 30/68
Rückgewähr eines Hausgrundstücks - Übergang von Schadensersatzansprüchen auf …
Der Auftraggeber kann dadurch nicht schlechter gestellt sein, daß der beauftragte Rechtsanwalt etwa selbst ihm gegenüber Schuldner ist (vgl. RGZ 158, 130; RG DR 1940, 453; Urteile des erkennenden Senats vom 11. Juli 1967 - VI ZR 41/66 - VersR 1967, 979; vom 18. Juni 1968 - VI ZR 160/66 - VersR 1968, 969; vom 2. Juli 1968 - VI ZR 39/67 - VersR 1968, 1042). - LG Düsseldorf, 17.02.1989 - 11 O 326/88
Anspruch auf Freistellung von Schadensersatzforderungen nach einem …
Denn der Anwalt ist - nach ständiger Rechtsprechung (vgl. nur BGH, DNotZ 1970, 48 [BGH 18.06.1968 - VI ZR 160/66] ) - verpflichtet, seinen Auftraggeber umfassend und allgemein zu beraten (vgl. Borgmann/Haug, Anwaltspflichten-Anwaltshaftung,§ 20 1). - OLG Düsseldorf, 15.12.1988 - 8 U 41/87 Insoweit muß er Nachteile für den Auftraggeber verhindern, soweit solche voraussehbar und vermeidbar sind (vgl. BGH VersR 68, 969; 61, 134 (135 f.) = NJW 61, 601 (602).
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