Rechtsprechung
| BGH, 15.02.1971 - NotZ 3/70 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde - Anforderungen an das pflichtgemäße Ermessen
Papierfundstellen
- DNotZ 1971, 548
- DB 1971, 1911
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (2)
- BGH, 13.02.1967 - NotZ 4/66
Notarbestellung nach Schwerbeschädigtengesetz
Auszug aus BGH, 15.02.1971 - NotZ 3/70
Nach den Auswahlgrundsätzen, die bei der Bestellung von Anwaltsnotaren im Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart seit 1955 angewendet werden (vgl. die Senatsbeschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56 und vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 = NJW 1967, 1545) vollzieht sich die Auswahl der Notarbewerber in drei Stufen:.Sie beruhte, wie in dem Bescheid vom 18. Juli 1968 angegeben ist, auf § 37 Abs. 1 SBG (vgl. BGHZ 47, 84).
- BGH, 27.05.1963 - NotZ 1/63
Besetzung von Anwaltsnotarsstellen - Punktesystem für die Bewertung von Bewerbern …
Auszug aus BGH, 15.02.1971 - NotZ 3/70
Nach den Auswahlgrundsätzen, die bei der Bestellung von Anwaltsnotaren im Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart seit 1955 angewendet werden (vgl. die Senatsbeschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56 und vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 = NJW 1967, 1545) vollzieht sich die Auswahl der Notarbewerber in drei Stufen:.
- BVerfG, 21.06.1989 - 1 BvR 32/87
Verfassungsfragen der Altersbegrenzung bei Bestellung zum Anwaltsnotar
So hat der Bundesgerichtshof schon in seinen das Anwaltsnotariat im Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart betreffenden Entscheidungen aus den Jahren 1971 (DNotZ 1971, S. 548) und 1974 (…DNotZ 1975, S. 419) herausgestellt, daß die dort praktizierte Altersgrenze von 65 Jahren der Auswahl von Bewerbern für vorhandene Stellen diene und nicht unter § 4 Abs. 2 BNotO falle. - BGH, 13.10.1986 - NotZ 13/86
Bestimmung eines Höchstalters für Notarbewerber
Der Senat hat es bereits gebilligt, daß eine Landesjustizverwaltung bei der Auswahl unter mehreren Bewerbern diejenigen ausscheidet, die das 65. Lebensjahr vollendet haben (Beschlüsse v. 15. Februar 1971 - NotZ 3/70, DNotZ 1971, 548, 549, und v. 25. November 1974 - NotZ 5 und 10/74, DNotZ 1975, 419; vgl. auch BGHZ 59, 274, 284). - BGH, 02.10.1972 - NotZ 1/72
Sozietät von Nur-Notaren
Der Senat hat es weiter bereits früher gebilligt, daß Landes Justiz Verwaltungen bei Personalentscheidungen im Bereich des Notarwesens allgemeine Altersgrenzen aufstellen und es z.B. ablehnen dürfen, Bewerber zum Anwaltsnotar zu ernennen, die das 65. Lebensjahr bereits vollendet haben (BGH DNotZ 1971, 548).
- BGH, 13.10.1986 - NotZ 11/86
Zulässigkeit der Bestimmung eines Höchstalters für Notarbewerber
Demgemäß hat es der Senat gebilligt, daß eine Landesjustizverwaltung bei der Auswahl unter mehreren Bewerbern diejenigen ausscheidet, die das 65. Lebensjahr vollendet haben (Beschlüsse v. 15. Februar 1971 - NotZ 3/70, DNotZ 1971, 548, 549 und v. 25. November 1974 - NotZ 5 und 10/74, DNotZ 1975, 419; vgl. auch BGHZ 59, 274, 284). - BGH, 13.06.1977 - NotZ 3/77
Anrechnung von Wehr- oder Ersatzdienst bei Notarbewerbern
Die Handhabung dieser Organisationsgewalt setzt nicht voraus, daß ihre Grundsätze förmlich festgelegt, veröffentlicht oder in eine Rechtsverordnung aufgenommen sind (BGH DNotZ 1971, 548, 549). - BGH, 25.10.1982 - NotZ 14/82
Ablehnung eines Antrags auf Bestellung zum Notar - Erfordernis der Bezeichnung …
Eine ganz andere Frage ist, ob die Landesjustizverwaltungen - wie u.a. in Niedersachsen nach § 1 Abs. 1 AVNot 1981 und bereits nach § 2 a AVNot vom 25. Februar 1975 (Nds. Rpfl. 1975 S. 57) - für die Bestellung von Notaren eine allgemeine Altersgrenze festsetzen (vgl. dazu Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 1971 - NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548 und vom 25. November 1974 - NotZ 5 und 10/74 = DNotZ 1975, 419). - BGH, 26.09.1983 - NotZ 6/83
Landesjustizverwaltung - Ermessensfehler - Spätheimkehrer - Bevorzugung - …
Der Antragsgegner hat keinen Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, die Ausübung seines Ermessens, das ihm bei der Beschränkung des Zugangs zum Anwaltsnotarberuf eingeräumt ist (…vgl. Seybold/Hornig, BNotO 5. Aufl. § 4 Rdn. 4), durch Ausführungsvorschriften nach § 4 Abs. 2 BNotO an bestimmte Voraussetzungen zu binden (vgl.Senatsbeschluß vom 15. Februar 1971 - NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, 549). - BGH, 25.10.1982 - NotZ 13/82
Bewerbung eines Schwerkriegsgeschädigten um eine Stelle als Anwaltsnotar - …
Der Antragsgegner hat keinen Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, die Ausübung seines Ermessens, das ihm bei der Beschränkung des Zugangs zum Anwaltsnotarberuf eingeräumt ist (…vgl. Seybold/Hornig, BNotO 5. Aufl. § 4 Rdn. 4), durch Ausführungsvorschriften nach § 4 Abs. 2 BNotO an bestimmte Voraussetzungen zu binden (vgl. Senatsbeschluß vom 15. Februar 1971 - NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, 549). - BGH, 08.11.1976 - NotZ 8/76
Ermessensausübung für die Bestellung eines schwerbehinderten Notarbewerbers
Gegen dieses Auswahl verfahren, mit dem sich der Bundesgerichtshof bereits in mehreren Entscheidungen befaßt hat (vgl. Beschlüsse vom 27. Mai 1963 - NotZ 1/63 = DNotZ 1964, 56, vom 13. Februar 1967 - NotZ 4/66 = BGHZ 47, 84 sowie drei Beschlüsse vom 15. Februar 1971, NotZ 3/70 = DNotZ 1971, 548, NotZ 4/70 = BGHZ 55, 324 und NotZ 5/70 = DNotZ 1971, 553), ist vom Grundsätzlichen her nichts einzuwenden. - BGH, 25.11.1974 - NotZ 5/74
Zulassung als Anwaltsnotar - Auswahlgrundsätze - Festlegung einer festen …
Er hat entschieden, daß kein Rechtsverstoß in dem Auswahlgrundsatz liegt, wonach unter den Bewerbern für die Stelle eines Anwaltsnotars von vornherein alle Anwärter ausgeschieden werden, die das 65. Lebensjahr vollendet haben (Beschluß vom 15. Februar 1971 - NotZ 3/70 - = DNotZ 1971, 548).
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