Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 25.06.1973 - I 1344/72 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DVBl 1973, 891
- DRiZ 1973, 320
Wird zitiert von ... (12)
- VG Düsseldorf, 30.03.2007 - 13 K 3238/06 Rn. 40 BVerwG, Urteil vom 28. November 1975 - 7 C 47/73 -, BVerwGE 50, 11; VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 - I 1344/72 -, DriZ 1973, 320; VG Freiburg, Urteil vom 18. Oktober 1972 - VI 56/72 -, DriZ 1973, 319; Kissel/Mayer, GVG, 4. Aufl., § 21e Rn. 121,.
Rn. 49 Baumbach/Lauterbach, ZPO, 64. Aufl., § 21e GVG, Rn. 24; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 - I 1344/72 -, DriZ 1973, 320; Zöller, ZPO, 25. Aufl., § 21e GVG, Rn. 54; Kopp/Schenke, VwGO, 14. Aufl., § 4 Rn. 3; Wieczorek/Schütze, ZPO, 3. Aufl., § 21e GVG, Rn. 5,.
Rn. 54 BVerwG, Urteil vom 28. November 1975 - 7 C 47/73 -, BVerwGE 50, 11; VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 - I 1344/72 -, DriZ 1973, 320; vgl. auch Baumbach/Lauterbach, ZPO, 64. Aufl., § 21e GVG, Rn. 22 zum Geschäftsverteilungsplan; Kissel/Mayer, GVG, 4. Aufl., § 21e, Rn. 2, 5.
Rn. 57 BVerwG, Urteil vom 28. November 1975, - 7 C 47/73 -, BVerwGE 50, 11; VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 - I 1344/72 -, DriZ 1973, 320; VG Schleswig, Urteil vom 16. März 1990 - 9 H 281/89 (93) -, NVwZ-RR 1992, 111; Kissel/Mayer, GVG, 4. Aufl., § 21e Rn. 121; Kopp/Schenke, VwGO, 14. Aufl., § 4 Rn. 10; Baumbach/Lauterbach, ZPO, 64. Aufl., § 21e GVG, Rn. 24.
Rn. 64 BVerwG, Urteil vom 28. November 1975 - 7 C 47/73 -, BVerwGE 50, 11; VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 - I 1344/72 -, DriZ 1973, 320.
Rn. 189 OVG NRW, Beschluss vom 14. November 2005 - 1 A 494/04 -, veröffentlich in NRWE; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 - I 1344/72 -, DriZ 1973, 320, und Beschluss vom 27. Oktober 2005 - 4 S 1830/05 -, BDVR-Rundschreiben 2006, 73; Wieczorek/Schütze, ZPO, 3. Aufl., § 21e GVG, Rn. 31.
Rn. 194 zu den Anforderungen vgl. BVerfG, Beschluss vom 16. Februar 2005 - 2 BvR 581/03 -, NJW 2005, 2689; OVG NRW, Beschluss vom 14. November 2005 - 1 A 494/04 -, veröffentlich in juris und NRWE; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 - I 1344/72 -, DriZ 1973, 320, und Beschluss vom 27. Oktober 2005 - 4 S 1830/05 -, BDVR-Rundschreiben 2006, 73; Kissel/Mayer, GVG, 4. Aufl., § 21e, Rn. 78, 117; Baumbach/Lauterbach, ZPO, 64. Aufl., § 21e GVG, Rn. 25; Wieczorek/Schütze, ZPO, 3. Aufl., § 21e GVG, Rn. 5, 13,.
- VerfGH Bayern, 06.08.1985 - 13-VII-84
Rechtsnatur gerichtlicher Geschäftsverteilungspläne.; Recht auf den gesetzlichen …
Die Geschäftsverteilung wird als Akt der gerichtlichen Selbstverwaltung angesehen, der Voraus Setzungen für die gerichtlichen Verfahren schaffe (vgl. die Nachweise in VerfGH 30, 189/192; BVerwG 50, 11/14; VGH Bad.-Württ. DRiZ 1973, 320 =DVBl 1973, 891; L. Schäfer, BayVBl 1974, 325/327;… Kornblum, Festschrift für Sohiedermair, 1976, S. 331/339 f. und NJW 1977, 666; Müller, MDR 1977, 975; Kissel, GVG, 1981, RdNr. 93 zu § 21 e).Zur Begründung wird ausgeführt: Das Präsidium habe nicht den Charakter einer Behörde; der Geschäftsverteilungsplan sei als Akt der gerichtlichen Selbstverwaltung vom Verwaltungsakt zu unterscheiden; es handle sich nicht um eine Einzelfallregelung, da das Schwergewicht auf dem abstrakt-generellen Charakter des Geschäftsverteilungsplans liege (vgl. VerfGH 30, 189/194; BVerwGE 50, 11/15 f., 18; VGH Bad.-Württ. DRiZ 1973, 320 =DVBl 1973, 89; VG Freiburg DRiZ 1973, 319/320; L. Schäfer, BayVBl 1974, 325/327;… Kissel, a.a.O. RdNr. 93 zu § 21 e GVG ;… Gummer in Zöller, ZPO, 14. Aufl. 1984, RdNr. 34 zu § 21 e GVG ; a.A. Kornblum, NJW 1977, 666: Der Geschäftsverteilungsplan ist als Verwaltungsakt im Rahmen der gerichtlichen Selbstverwaltung anzusehen, soweit Richter durch Zuteilung an bestimmte Spruchkörper betroffen sind; Müller, MDR 1977, 975 ff./977: Beim Geschäftsverteilungsplan handelt es sich funktionell um Verwaltungstätigkeit).
Dafür werden Begriffe wie Organisationsverordnung oder autonome Satzung (Gerichtssatzung) verwandt (vgl. Hess. VGH DRiZ 1969, 122; VG Freiburg DRiZ 1973, 319/320; VGH Bad.-Württ. DRiZ 1973, 320 =DVBl 1973, 891; Bettermann in Bettermann/Nipperdey/Scheuner, Grundrechte, Bd. III/2, 552; Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, RdNr. 43 zu Art. 101; Arndt, NJW 1959, 605; Schiedermair, DÖV 1960, 14; Rasch, VerwArch 1961, 1/16 f.; L. Schäfer, BayVBl 1974, 325/327 f.;… Kornblum, Festschrift für Schiedermair, 1976, S. 341 f.; Wolf, DRiZ 1976, 364; Pentz, DRiZ 1977, 170;… Kopp, VwGO, 6. Aufl. 1984, RdNr. 9 zu § 4; wohl auch Renck, NJW 1984, 2928 f. [BGH 17.05.1984 - X ZR 82/83] ;… Wieczorek, ZPO, 2. Aufl. 1980, Anm. A I zu § 21 e GVG ).
- VGH Baden-Württemberg, 17.01.2011 - 4 S 1/11
Einstweilige Anordnung gegen Zuweisung eines Richters zu einem bestimmten …
Zutreffend ist es ferner nach dem in § 78 Abs. 1 Nr. 1 VwGO zum Ausdruck kommenden Amtsträgerprinzip davon ausgegangen, dass richtiger Antragsgegner die Bundesrepublik Deutschland als Dienstherrin und nicht das Präsidium des Gerichts ist (Senatsbeschluss vom 25.06.1973 - I 1344/72 -, DRiZ 1973, 320).
- VG Chemnitz, 16.04.2019 - 1 L 131/19 Der abweichenden Meinung, wonach das Präsidium beim Beschluss des Geschäftsverteilungsplanes zwar in richterlicher Unabhängigkeit, nicht aber als eigene Rechtspersönlichkeit handele und ihm daher in Fällen wie hier eine eigenständige Beteiligungsfähigkeit nicht zukomme (s. hierzu VGH München, Beschl. v. 08.04.2009 3 CE 09.795 JURIS, Rdnr. 16; OVG Münster, Urt. v. 23.04.2008 1 A 1703/07 JURIS, Rdnr. 73 ff.; VGH Mannheim, Urt. v. 25.06.1973 I 1344/72 - DRiZ 1973, 320; VG Leipzig, Beschl. v. 10.02.2011 3 L 4/11 S. 2 des amtl.
- StGH Hessen, 07.05.1990 - P.St. 1096
Geschäftsverteilungsplan; Subsidiarität; Subsidiaritätsgrundsatz; …
Jedoch steht nach überwiegender Ansicht gegen die rechtlichen Auswirkungen, die der Geschäftsverteilungsplan auf die Tätigkeit des einzelnen Richters und auf das richterliche Amtsrecht hat, der verwaltungsgerichtliche Rechtsweg in der Form der Feststellungsklage offen (BVerwGE 50, 11, (15); Hess. VGH ESVGH 32, 303.f; OVG Hamburg, NJW 1987, 1215 f.; VGH Mannheim, DVBl. 1973, 891 ff.;… zur weiteren Übersicht mit anderer Ansicht Kissel, a.a.O.). - VG Weimar, 23.06.2003 - 4 E 584/03
Recht der Richter; Recht der Richter; Gerichtspräsidium; Beteiligungsfähigkeit; …
Der Antragsgegner ist vorliegend auch gemäß § 61 Nr. 2 VwGO beteiligungsfähig, weil das Präsidium durch § 21e GVG mit eigenen Rechten und Pflichten ausgestattet ist (vgl. so schon BVerwGE 44, 172 [174] ), um die es speziell im Hinblick auf § 21e Abs. 8 GVG sowie das dem Präsidium im Rahmen des § 21e GVG im Übrigen eingeräumte Ermessen zur Verfahrensgestaltung auch vorliegend geht (zur Beteiligungsfähigkeit von Gerichtspräsidien vgl. ausführlich: HessVGH, B. v. 14.12.1977 - VIII TG 4/77 -, in juris und VG Potsdam, B. v. 13.02.2000 - 4 L 4/00 -, in juris jew. mit zahlreichen Rechtsprechungsnachweisen, - auch zur nicht überzeugenden a.A. des VG München in DÖD 1987, 83 und des VGH Mannheim in DRiZ 1973, 320). - OVG Berlin, 16.08.1983 - 4 B 8.83
Geschäftsverteilungsplan - Rechtsweg - Vorverfahren - zur Berücksichtigung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - VGH Bayern, 08.04.2009 - 3 CE 09.795
Änderung der Geschäftsverteilung eines Gerichts; Präsidium des Gerichts für …
Bei dem Präsidium des Gerichts handelt es sich nicht um eine beteiligungsfähige (parteifähige) Vereinigung i.S.v. § 61 Nr. 2 VwGO, da dem Präsidium Pflichten und Zuständigkeiten, jedoch keine Rechte im Sinn dieser Vorschrift zustehen (so auch VGH Ba.-Wü. Vom 25.6.1973, DRiZ 1973, 320). - VG Potsdam, 13.02.2000 - 4 L 4/00
Rechtmäßigkeit der Aufstellung eines gerichtlichen Geschäftsverteilungsplans ; …
Der Streit um die Rechtmäßigkeit eines Beschlusses über die Verteilung der richterlichen Geschäfte und damit über die Verwendung des einzelnen Richters ist eine unmittelbare Rechtsfolge des öffentlichen Rechts, da das Präsidium in Ausübung öffentlicher Gewalt (Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG) hoheitliche Funktionen wahrnimmt, indem es die öffentlich-rechtlichen Berechtigungen und Verpflichtungen des Richters im Hinblick auf die von ihm wahrzunehmenden richterlichen Geschäfte regelt (VG Hannover, Beschluss vom 8. Januar 1990 -- 2 B 70/89 --, NJW 1990, 3227, unter Bezugnahme auf VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25. Juni 1973 -- I 1344/72 --, DVBl. 1973, 891 (892)). - VGH Baden-Württemberg, 19.11.1974 - IX 146/74 Das Vorliegen eines Verwaltungsakts ist für die Anfechtungsklage eine Sachurteilsvoraussetzung, bei deren Fehlen die Klage als unzulässig abgewiesen werden muß (st. Rspr., vgl. die Nachweise bei Redecker-v. Oertzen, V. Oertzen, VwGO, 4. Aufl. Rdnr. 9 zu § 42, und statt aller VGH Bad.- Württ., Urt. v. 25.06.1973, DVBl. 1973, 891, 892).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.01.1976 - VI A 273/74
- VG Trier, 26.02.1993 - 2 L 288/93
Rechtmäßigkeit eines Beschlussesüber die gerichtliche Geschäftsverteilung; …
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