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Rechtsprechung
   OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,9805
OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98 (https://dejure.org/1999,9805)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 28.01.1999 - B 3 S 412/98 (https://dejure.org/1999,9805)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 28. Januar 1999 - B 3 S 412/98 (https://dejure.org/1999,9805)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DRiZ 2000, 57
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (23)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 19.12.1996 - 10 B 13120/96

    Versetzungsbewerber; Beförderungsbewerber; Richterstelle; Dienstbezügliches …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Vielmehr kann er sich aus der ihm zustehenden Organisationsfreiheit heraus auch ohne Bindung an das Prinzip der Bestenauslese für die Versetzung entscheiden, wenn - wie hier - ein Versetzungsbewerber mit einem Anstellungsbewerber konkurriert (vgl. zur Konkurrenz eines Versetzungs- und Beförderungsbewerbers z. B. BVerwG, Beschluss vom 26.1. 1994, BVerwGE 95, 73 = IÖD 1994, 226 f.; OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 19.12.1996, DRiZ 1997, 283; Urteil vom 23.5. 1984, DÖD 1985, 48; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 29.11.1991, VBlBW 1992, 189f. = NVwZ-RR 1993, 93; OVG NRW, Beschluss vom 26.4.1991, DVBl. 1991, 1211 f. = NVwZ-RR 1992, 369; letztlich ebenso HessVGH, Beschluss vom 6.7.1989, ZBR 1990, 24).

    Bei dem ihm zustehenden freien, lediglich personalwirtschaftlich bestimmten Ermessen kann sich der Dienstherr zugleich selbst dahin binden, dass die Stellenbesetzung ausschließlich nach Leistungsgrundsätzen (Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung) erfolgt (OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 19.12.1996, DRiZ 1997, 283).

    Ob von einer solchen Selbstbindung allein schon aufgrund der Tatsache auszugehen ist, dass die Stelle - wie im vorliegenden Fall - ausgeschrieben wurde, oder ob einer Stellenausschreibung in der Hinsicht generell keine Bedeutung zukommt, ist in der Rechtsprechung umstritten (offengelassen: BVerwG…, Beschluss vom 26.1. 1994, aaO; vgl. auch OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 19.12.1996, aaO;… vom 11.11.1992, aaO;… HessVGH, aaO;… OVG Bad.-Württ., aaO).

    Denn für den Fall, dass durch die erfolgte Ausschreibung der zu besetzenden Stelle - hier im Justizministerialblatt LSA vom 20.2.1998 - keine Ermessensbindung bewirkt wird, kann sie auch dadurch eintreten, dass der Dienstherr sein Ermessen in anderer Weise gebunden hat oder im Einzelfall im Besetzungsverfahren sein Ermessen dahin gehend ausübt, dass das Konkurrenzverhältnis zwischen dem Versetzungs- und dem Anstellungsbewerber allein nach Beförderungsgrundsätzen gelöst wird (…vgl. zur Konkurrenz des Versetzungs- und Beförderungsbewerbers: BVerwG, aaO; OVG Rh.-Pf., DRiZ 1997, 283 [284]; VGH Bad.-Württ., VBlBW 1992, 189 f.).

  • BVerwG, 26.01.1994 - 6 P 21.92

    Personalvertretung - Unterlagen - Versetzungsbewerbung - Vorlage - Bestenauslese

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Vielmehr kann er sich aus der ihm zustehenden Organisationsfreiheit heraus auch ohne Bindung an das Prinzip der Bestenauslese für die Versetzung entscheiden, wenn - wie hier - ein Versetzungsbewerber mit einem Anstellungsbewerber konkurriert (vgl. zur Konkurrenz eines Versetzungs- und Beförderungsbewerbers z. B. BVerwG, Beschluss vom 26.1. 1994, BVerwGE 95, 73 = IÖD 1994, 226 f.; OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 19.12.1996, DRiZ 1997, 283; Urteil vom 23.5. 1984, DÖD 1985, 48; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 29.11.1991, VBlBW 1992, 189f. = NVwZ-RR 1993, 93; OVG NRW, Beschluss vom 26.4.1991, DVBl. 1991, 1211 f. = NVwZ-RR 1992, 369; letztlich ebenso HessVGH, Beschluss vom 6.7.1989, ZBR 1990, 24).

    Ob von einer solchen Selbstbindung allein schon aufgrund der Tatsache auszugehen ist, dass die Stelle - wie im vorliegenden Fall - ausgeschrieben wurde, oder ob einer Stellenausschreibung in der Hinsicht generell keine Bedeutung zukommt, ist in der Rechtsprechung umstritten (offengelassen: BVerwG, Beschluss vom 26.1. 1994, aaO;… vgl. auch OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 19.12.1996, aaO;… vom 11.11.1992, aaO;… HessVGH, aaO;… OVG Bad.-Württ., aaO).

  • BVerwG, 25.08.1988 - 2 C 51.86

    Auswahlkriterien - Abgelehnter Bewerber - Beförderungsamt - Schadensersatz - …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Denn Art. 33 Abs. 2 GG, § 8 Abs. 1 Satz 2 BG LSA i. V. mit § 3 RiG LSA verpflichtet nicht dazu, auch noch so geringfügige Eignungs- und Leistungsunterschiede stets den Ausschlag geben zu lassen (BVerwG, PersR 1995, 296 [298]; BVerwG, ZBR 1994, 278; Urteil vom 25.8.1988, Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 = DÖD 1989, 238 f.; Beschluss vom 27.3.1990, PersR 1990, 179; Beschluss vom 13.4.1994 - 1 W 51.93 - juris - vgl. auch zur "im Wesentlichen gleichen« Vorbildung BVerwGE 68, 109 [114]; 64, 153 [155 ff.]; 64, 142 [147 ff.]).

    Die Berücksichtigung des Lebens- und Dienstalters ist insbesondere auch mit dem Leistungsgrundsatz vereinbar und trägt dem Umstand Rechnung, dass die von einem lebens- und dienstälteren Bewerber typischerweise mitgebrachte umfassendere praktische Erfahrung für die nunmehr im Richteramt zu erfüllenden Aufaben im Rahmen der Leistungsbeurteilung berücksichtigt werden können (vgl. BVerwG, DÖD 1989, 238 [239]).

  • BVerwG, 22.09.1988 - 2 C 35.86

    Beamtenrecht - Laufbahnaufstieg - Beurteilung - Psychologische Begutachtung

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Der Bewerber hat dementsprechend einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung, welcher dann verletzt ist, wenn die für den Bewerber nachteilige Auswahlentscheidung unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommen ist oder auf einer fehlerhaften Ausübung von Ermessens- bzw. Beurteilungsspielräumen beruht (BVerwGE 80, 224 [225 ff.]).

    Verwaltungsgerichte sind daher bei der Überprüfung der behördlichen Entscheidung darauf beschränkt, die Einhaltung seiner Grenzen zu kontrollieren, nämlich ob der Dienstherr den anzuwendenden Begriff oder den gesetzlichen Rahmen der Beurteilungsermächtigung verkannt hat, von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist, allgemein gültige Bewertungsmaßstäbe nicht beachtet oder sachfremde Erwägungen angestellt hat (vgl. BVerwGE 80, 224 [225 f.]).

  • BVerwG, 27.03.1990 - 6 P 34.87

    Prozeßhindernisses der Rechtshängigkeit im Falle der Anhängigkeit zweier …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Denn Art. 33 Abs. 2 GG, § 8 Abs. 1 Satz 2 BG LSA i. V. mit § 3 RiG LSA verpflichtet nicht dazu, auch noch so geringfügige Eignungs- und Leistungsunterschiede stets den Ausschlag geben zu lassen (BVerwG, PersR 1995, 296 [298]; BVerwG, ZBR 1994, 278; Urteil vom 25.8.1988, Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 = DÖD 1989, 238 f.; Beschluss vom 27.3.1990, PersR 1990, 179; Beschluss vom 13.4.1994 - 1 W 51.93 - juris - vgl. auch zur "im Wesentlichen gleichen« Vorbildung BVerwGE 68, 109 [114]; 64, 153 [155 ff.]; 64, 142 [147 ff.]).

    Denn das Dienst- oder Lebensalter muss selbst dann nicht das ausschlaggebende Gewicht haben, wenn zwei Bewerber "gleich gut« bewertet worden sind (BVerwGE 81, 22 [26]; BVerwG, DVBl. 1986, 1156 [1157]; NVwZ 1990, 974).

  • VGH Baden-Württemberg, 29.11.1991 - 4 S 2678/91

    Maßstäbe der Auswahlentscheidung zwischen einem Beförderungsbewerber und einem …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Vielmehr kann er sich aus der ihm zustehenden Organisationsfreiheit heraus auch ohne Bindung an das Prinzip der Bestenauslese für die Versetzung entscheiden, wenn - wie hier - ein Versetzungsbewerber mit einem Anstellungsbewerber konkurriert (vgl. zur Konkurrenz eines Versetzungs- und Beförderungsbewerbers z. B. BVerwG, Beschluss vom 26.1. 1994, BVerwGE 95, 73 = IÖD 1994, 226 f.; OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 19.12.1996, DRiZ 1997, 283; Urteil vom 23.5. 1984, DÖD 1985, 48; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 29.11.1991, VBlBW 1992, 189f. = NVwZ-RR 1993, 93; OVG NRW, Beschluss vom 26.4.1991, DVBl. 1991, 1211 f. = NVwZ-RR 1992, 369; letztlich ebenso HessVGH, Beschluss vom 6.7.1989, ZBR 1990, 24).

    Denn für den Fall, dass durch die erfolgte Ausschreibung der zu besetzenden Stelle - hier im Justizministerialblatt LSA vom 20.2.1998 - keine Ermessensbindung bewirkt wird, kann sie auch dadurch eintreten, dass der Dienstherr sein Ermessen in anderer Weise gebunden hat oder im Einzelfall im Besetzungsverfahren sein Ermessen dahin gehend ausübt, dass das Konkurrenzverhältnis zwischen dem Versetzungs- und dem Anstellungsbewerber allein nach Beförderungsgrundsätzen gelöst wird (…vgl. zur Konkurrenz des Versetzungs- und Beförderungsbewerbers: BVerwG, aaO; OVG Rh.-Pf., DRiZ 1997, 283 [284]; VGH Bad.-Württ., VBlBW 1992, 189 f.).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 03.02.1997 - 2 B 10167/97

    Beförderungsamt; Dienstliche Beurteilung; Konkurrentenstreit; …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Ob nur ein geringfügiger oder aber ein deutlicher Leistungsunterschied im Vergleich der Bewerber vorliegt (vgl. hierzu BVerwG, DÖD 1994, 31 [32] = ZBR 1994, 52 [53]; DÖD 1989, 283 f.; OVG Rh.-Pf., ZBR 1997, 193; OVG Lüneburg, Beschluss vom 25.6. 1990 - 2 M 22/90 -) und damit sonstige Auswahlkriterien zum Zuge kommen können, lässt sich nicht abstrakt bestimmen, sondern ist im Einzelfall anhand der dienstlichen Beurteilungen und des sonstigen Personalakteninhalts - sowie insbesondere im Hinblick auf das Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle - im Einzelfall zu ermitteln.

    Ergänzend sind ferner die früheren dienstlichen Beurteilungen heranzuziehen, denn beim Leistungsvergleich zur Realisierung des Grundsatzes der Bestenauslese ist eine vollständige Auswertung des verfügbaren und verwertbaren Informationspotentials geboten (vgl. HessVGH, Beschluss vom 3.2. 1997, ZBR 1997, 193).

  • OVG Hamburg, 27.01.1997 - Bs IV 2/97

    Zulassung der Beschwerde; Rechtsmittelzulassungsantrag; Zulassungsgrund …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Aus dem Unterschied dieser Regelungen zu den Vorschriften über die Berufungs- bzw. Beschwerdebegründung (§ 124 a Abs. 3 Satz 1 und 4 VwGO) folgt zugleich, dass die in der Antragsschrift anzuführenden Gründe betreffend die Zulassung des Rechtsmittels mit der herkömmlichen Berufungsbegründung nicht vergleichbar sind (vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 27.1. 1997, NVwZ 1997, 689 f.; OVG LSA, Beschluss vom 14.10.1998 - A 3 71/98 -).
  • BVerwG, 07.12.1994 - 6 P 35.92

    Recht des Personalrats zur Verweigerung der Zustimmung zur Einstellung in ein …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Denn Art. 33 Abs. 2 GG, § 8 Abs. 1 Satz 2 BG LSA i. V. mit § 3 RiG LSA verpflichtet nicht dazu, auch noch so geringfügige Eignungs- und Leistungsunterschiede stets den Ausschlag geben zu lassen (BVerwG, PersR 1995, 296 [298]; BVerwG, ZBR 1994, 278; Urteil vom 25.8.1988, Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 = DÖD 1989, 238 f.; Beschluss vom 27.3.1990, PersR 1990, 179; Beschluss vom 13.4.1994 - 1 W 51.93 - juris - vgl. auch zur "im Wesentlichen gleichen« Vorbildung BVerwGE 68, 109 [114]; 64, 153 [155 ff.]; 64, 142 [147 ff.]).
  • BVerwG, 20.10.1983 - 2 C 11.82

    Berücksichtigung von Beamtenbewerbern - Laufbahnbefähigung - Anderes Bundesland

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
    Denn Art. 33 Abs. 2 GG, § 8 Abs. 1 Satz 2 BG LSA i. V. mit § 3 RiG LSA verpflichtet nicht dazu, auch noch so geringfügige Eignungs- und Leistungsunterschiede stets den Ausschlag geben zu lassen (BVerwG, PersR 1995, 296 [298]; BVerwG, ZBR 1994, 278; Urteil vom 25.8.1988, Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 = DÖD 1989, 238 f.; Beschluss vom 27.3.1990, PersR 1990, 179; Beschluss vom 13.4.1994 - 1 W 51.93 - juris - vgl. auch zur "im Wesentlichen gleichen« Vorbildung BVerwGE 68, 109 [114]; 64, 153 [155 ff.]; 64, 142 [147 ff.]).
  • BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvL 4/59

    Kostenrechtsnovelle

  • BVerwG, 24.03.1977 - 2 C 14.75

    Verwaltungsvorschrift - Rechtsnorm - Ausbildungsordnung - Prüfungsordnung - …

  • BVerwG, 10.11.1993 - 2 ER 301.93

    Beamtenrecht - Beförderung - Beförderungsauswahl - Planstellen - …

  • BVerwG, 26.06.1986 - 2 C 41.84

    Beamtenrecht - Beförderung - Polizeidienst

  • BVerwG, 24.11.1988 - 2 C 10.86

    Einstellung eines Beamten - Religionszugehörigkeit - Auswahl gleich geeigneter …

  • VGH Hessen, 10.10.1989 - 1 TG 2751/89

    Beamtenrecht: Auswahlentscheidung bei Beförderung

  • BVerwG, 22.10.1981 - 2 C 42.80

    Anerkennung von Lehramtsprüfungen - Vorgeschriebene Vorbildung

  • BVerwG, 22.10.1981 - 2 C 70.81

    Einstellung von Lehramtsbewerbern - Zweite Ausbildungsphase - Vorbereitungsdienst …

  • BVerwG, 13.04.1994 - 1 WB 51.93

    Besetzung eines höherwertigen Dienstpostens - Personalführende Stelle - …

  • VGH Hessen, 06.07.1989 - 1 TG 1870/89

    Beamtenrecht - Neubesetzung eines Dienstpostens - Verletzung des …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.04.1991 - 6 B 744/91

    Stelle eines Abteilungsdirektors; Verhinderung der Besetzung einer Stelle; …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 19.12.1996 - B 3 S 193/96

    Bewerber ; Beförderungsdienstposten; Beschwerdegericht; Schadensersatzansprüche; …

  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 29.06.1978 - VIII A 51/76
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 23.07.2002 - 2 M 15/02
    In dem Fall gilt im Allgemeinen das Prinzip der Bestenauslese für die in Rede stehende Versetzung nicht (vgl. BVerwG, Beschluß vom 26.01.1994 - 6 P 21/92 -, NVwZ 1995, 91, 94; OVG Koblenz, Beschluß 28.11.2001 - 10 B 11641/01 -, NVwZ-RR 2002, 364 mwN.; OVG Magdeburg, Beschluß vom 28.01.1999 - B 3 S 412/98 -, DRiZ 2000, 57 mwN.).

    Es ist weitgehend seinem Organisationsermessen vorbehalten, ob er eine Stelle im Wege der Beförderung (bzw. Übertragung eines höher bewerteten Dienstpostens), der Versetzung oder der Umsetzung vergibt (BVerwG…, Beschluß vom 26.01.1994, a.a.O.;… OVG Koblenz, Beschluß 28.11.2001, a.a.O.; OVG Magdeburg, Beschluß vom 28.01.1999, a.a.O.; OVG Lüneburg, Beschluß vom 16.05.2001 - 2 MA 817/01 -, DVBl. 2001, 1703).

    In diesem Fall muß er sich an diesen selbstgewählten Kriterien, die er sich aus seinem weiten Organisationsermessen heraus selbst auferlegen kann, und den dafür gesetzlich vorgeschriebenen und ggf. von ihm selbst aufgestellten Voraussetzungen messen lassen (BVerwG…, Beschluß vom 26.01.1994, a.a.O.;… OVG Koblenz, Beschluß 28.11.2001, a.a.O.; OVG Magdeburg, Beschluß vom 28.01.1999, a.a.O.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
    Ob nur ein geringfügiger oder aber ein deutlicher Leistungsunterschied im Vergleich der Bewerber vorliegt (vgl. hierzu BVerwG, DÖD 1994, 31 (32) = ZBR 1994, 52 (53) [BVerwG 10.11.1993 - BVerwG 2 ER 301.93] ; DÖD 1989, 283 f.; OVG Rheinl.-Pfalz, ZBR 1997, 193; OVG Lüneburg, Beschl. v. 25.6.1990 - 2 M 22/90 -) und damit sonstige Auswahlkriterien zum Zuge kommen können, läßt sich nicht abstrakt bestimmen, sondern ist im Einzelfall anhand der dienstlichen Beurteilungen und des sonstigen Personalakteninhalts - aber auch unter Einbeziehung des Besetzungsberichts des unmittelbaren Dienstvorgesetzten und des Anforderungsprofils der zu besetzenden Stelle - im Einzelfall zu ermitteln (Beschl. d. Senats v. 28.1.1999 - B 3 S 412/98 -;; OVG Schleswig-Holst., Beschl. v. 1.2.1996, Recht im Amt 1998, 44 (47).

    Ergänzend sind aber auch die früheren dienstlichen Beurteilungen heranzuziehen, denn beim Leistungsvergleich zur Realisierung des Grundsatzes der Bestenauslese ist eine vollständige Auswertung des verfügbaren und verwertbaren Informationspotentials geboten (vgl. Hess. OVG, Beschl. v. 3.2.1997, ZBR 1997, 193; Beschl. d. Senats v. 28.1.1999, aaO.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 27.07.2002 - B 3 S 391/99

    Zulässigkeit eines gesetzlich nicht geregelten Antrags auf Abänderung eines …

    Ob nur ein geringfügiger oder aber ein deutlicher Leistungsunterschied im Vergleich der Bewerber vorliegt (vgl. hierzu BVerwG, DÖD 1994, 31 (32) = ZBR 1994, 52 (53); DÖD 1989, 283 f.; OVG Rheinl.-Pfalz, ZBR 1997, 193; OVG Lüneburg, Beschl. v. 25.6.1990 - 2 M 22/90 -) und damit sonstige Auswahlkriterien zum Zuge kommen können, läßt sich nicht abstrakt bestimmen, sondern ist im Einzelfall anhand der dienstlichen Beurteilungen und des sonstigen Personalakteninhalts - aber auch unter Einbeziehung des Besetzungsberichts des unmittelbaren Dienstvorgesetzten und des Anforderungsprofils der zu besetzenden Stelle - im Einzelfall zu ermitteln (Beschl. d. Senats v. 28.1.1999 - B 3 S 412/98 - OVG Schleswig-Holst., Beschl. v. 1.2.1996, Recht im Amt 1998, 44 (47).

    Ergänzend sind aber auch die früheren dienstlichen Beurteilungen heranzuziehen, denn beim Leistungsvergleich zur Realisierung des Grundsatzes der Bestenauslese ist eine vollständige Auswertung des verfügbaren und verwertbaren Informationspotentials geboten (vgl. Hess. OVG, Beschl. v. 3.2.1997, ZBR 1997, 193; Beschl. d. Senats v. 28.1.1999, aaO.).

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.09.2000 - 3 M 22/00
    Allerdings erschließt sich eine dienstliche Beurteilung nicht ausschließlich durch ihr Gesamturteil, sondern ist zugleich auch durch ihren Inhalt, namentlich durch Art und Umfang ihrer eignungs- und leistungsrelevanten Aussagen, gekennzeichnet (OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28.01.1999 - B 3 S 412/98 -, BDVR-Rundschreiben 1999, 123, 127 m.w.N.).

    Indessen bewirkten diese Auswahlkriterien weder generell eine Ermessensbindung des Dienstherrn (vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28.01.1999 - B 3 S 412/98 -, aaO, S. 129) noch eine solche im Sinne des vorliegenden Anliegens des Antragstellers; sie wären insbesondere aber auch nicht geeignet, die vom Antragsgegner vorgenommene leistungsbezogene und damit sachgerechte Differenzierung zwischen den Bewerbern grundsätzlich in Frage zu stellen.

  • OVG Niedersachsen, 16.05.2001 - 2 MA 817/01

    Anstellung; Anstellungsbewerber; Auswahl; Auswahlentscheidung; Beamter; …

    Ihm ist vielmehr ein weiter Ermessensspielraum eröffnet (…vgl. NdsOVG, Beschl. v. 15.10.1999, aaO; OVG Rhld.-Pf., Beschl. v. 11.7.2000 - 2 B 11038/00 -, IÖD 2000, 270; OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 28.1.1999 - B 3 S 412/98 -, DRiZ 2000, 57 f.).
  • VG Hannover, 16.01.2006 - 2 B 8019/05

    Antrag auf Gewährung einstweiligen Rechtsschutzes im Zusammenhang mit einer …

    2002, 48; OVG Münster, B. v. 03.07.2001, NVwZ-RR 2002, 362; OVG Rheinland-Pfalz, B. v. 28.11.2001, NVwZ-RR 2002 364; Bay. VGH, B. v. 26.02.1996, NVwZ-RR 1997, 268; OVG Sachsen-Anhalt, B. v. 28.01.1999, DRiZ 2000, 57) und im Schrifttum (…vgl. Schnellenbach, Beamtenrecht in der Praxis 6. Aufl. Rdnr. 68;… Schütz, Beamtenrecht Bd. I Teil C § 28 Rdnr. 221;… Plog/Wiedow, BBG § 26 Rdnr. 30 a) vorherrschende Meinung, die auch von der Kammer geteilt wird (vgl. z. B. B. v. 17.01.2005 - 2 B 6650/04), geht dahin, dass Versetzungsbewerber grundsätzlich keinen Bewerbungsverfahrensanspruch gem. Art. 33 Abs. 2 GG haben.
  • OVG Sachsen, 17.12.2004 - 3 BS 309/04

    Recht der Landesbeamten

    Die damit aufgeworfene Frage, ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen - in Betracht käme eine durch die Ausschreibung erfolgte Selbstbindung des Dienstherrn, die Auswahl unter Einbeziehung aller Bewerber am Prinzip der Bestenauslese gemäß Art. 33 Abs. 2 GG, Art. 91 Abs. 2 SächsVerf zu orientieren (offen gelassen von BVerwG, Beschl. v. 26.1.1994, BVerwGE 95, 73; vgl. zum Streitstand: OVG Rh.-Pf., Beschl. v. 19.12.1996, NVwZ-RR 1997, 369 m.w.N.; OVG Sachs.-Anh., Beschl. v. 28.1.1999, DRiZ 2000, 57) - auch Versetzungsbewerber berechtigt sind, den Leistungsvergleich gerichtlich überprüfen zu lassen, kann jedoch dahinstehen.
  • LAG Köln, 06.09.2001 - 10 Sa 407/01

    Konkurrentenklage; Konkurrenz Versetzungs-/Beförderungsbewerber; "militärische" …

    Ob der Dienstherr der Versetzung stattgibt, steht in seinem pflichtgemäßen Ermessen nach Maßgabe der insoweit vorrangigen organisatorischen Belange des Personaleinsatzes (OVG des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28.01.1999 - B 3 S 412/98 -, DRiZ S. 57, 58 mit zahlreichen Nachweisen aus der Rechtsprechung).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 28.11.2001 - 10 B 11641/01
    Denn diese Norm enthält demgegenüber keinen Rechtssatz, der weitere Einschränkungen gebietet (…vgl. z.B.: BVerwGE 95, S. 73 - 84 - OVG Schleswig…, Beschluss vom 18. Mai 1994, NVwZ-RR 1995, S. 45 - 46 ;… Günther, DöD 1993, S. 162 - 166 - jeweils m.w.N. - s. zu dem vergleichbaren Fall des Zusammentreffens eines Versetzungs- mit einem Anstellungsbewerber: OVG Lüneburg…, Beschluss vom 25. Januar 2001, IöD 2001, S. 223 - 224 - sowie: OVG LSA, Beschluss vom 28. Januar 1999, DRiZ 2000, S. 57 ff).
  • VG Oldenburg, 28.01.2004 - 6 A 1387/02

    Abbruch des Auswahlverfahrens; Beförderungsbewerber; Bestenauslese; …

    Jedenfalls kann aus einer bloßen Stellenausschreibung für sich genommen keine Bindung des personalwirtschaftlichen Ermessens des Dienstherrn, stets eine Bestenauslese durchführen zu müssen, hergeleitet werden (vgl. die herrschende Meinung: OVG Münster, Beschluss vom 26. April 1991, DVBl. 1991, 1212 = ZBR 1992, 212; VGH Mannheim, NVwZ-RR 1993, 93; VGH München, NVwZ-RR 1997, 368 = BayVBl. 1996, 758; OVG Koblenz, NVwZ-RR 1997, 369 = ZBR 1998, 61; OVG Schleswig, DÖD 1999, 94; OVG Magdeburg, DRiZ 2000, 57; OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Mai 2001, NdsRpfl. 2001, 418 und Beschluss vom 2. Dezember 2002, NdsRpfl. 2003, 267; Schnellenbach, Beamtenrecht in der Praxis, 5. Aufl. 2001, Rdnr. 68 m.w.N.).
  • VG Magdeburg, 26.05.2003 - 8 B 239/03
  • VG Magdeburg, 12.02.2004 - 8 B 536/03
  • LAG Hamm, 19.06.2000 - 8 Sa 284/00

    Einstweilige Verfügung / Konkurrentenlage / Angestellte / Beamte

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