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Rechtsprechung
   FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,12052
FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05 (https://dejure.org/2006,12052)
FG Hessen, Entscheidung vom 28.11.2006 - 1 K 3292/05 (https://dejure.org/2006,12052)
FG Hessen, Entscheidung vom 28. November 2006 - 1 K 3292/05 (https://dejure.org/2006,12052)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ErbStG § 13a
    Schenkung; Anteil; Mitunternehmer; Besitzgesellschaft; Nießbrauchsvorbehalt; Nießbrauch; Bewertungsabschlag; Betriebsaufspaltung - Bewertungsabschlag bei Übertragung eines Mitunternehmeranteils nur bei echtem unternehmerischem Risiko

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Gewährung eines Bewertungsabschlags für die Übertragung eines Mitunternehmeranteils; Erwerb der Stellung als Mitunternehmer trotz Vorliegens eines im Schenkungsvertrag vorbehaltenen Rückübertragungsanspruchs; Voraussetzungen für das Vorliegen einer ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Bewertungsabschlag bei Übertragung eines Mitunternehmeranteils nur bei echtem unternehmerischem Risiko

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • EFG 2007, 944
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (11)

  • BFH, 25.04.2006 - VIII R 74/03

    Mitunternehmerstellung des Gesellschafters einer GbR

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    Dabei müssen beide Merkmale vorliegen, auch wenn sie unterschiedlich ausgeprägt sein können (vgl. BFH, Urteile vom 25.04.2006 VIII R 74/03, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH -BFH/NV2006, 1564, und vom 01.08.1996 VIII R 12/94, BStBl II 1997, 272).

    Zwar hat der BFH in seinem Urteil vom 25.04.2006 VIII R 74/03 (…a.a.O.) ausgeführt, dass der Ausschluss eines Komplementärs von der Teilhabe am Gewinn und Verlust und am Vermögen einer Kommanditgesellschaft nicht geeignet ist, seine Mitunternehmerstellung auszuschließen, wenn eine Außenhaftung gegeben ist.

    In dem vom VIII. Senat des BFH entschiedenen Fall wurde dies jedoch ausdrücklich durch stark ausgeprägte Intitiativrechte kompensiert (vgl. BFH, Urteil vom 25.04.2006 VIII R 74/03 a.a.O. unter Bezug auf die Urteile vom 11.06.1985 VIII R 252/80, BStBl II 1987, 33, vom 03.02.1977 IV R 122/73 BStBl II 1977, 346;… vom 09.02.1999 VIII R 43/98, BFH/NV 1999, 1196 …und vom 16.12.2003 VIII R 6/93, BFH/NV 2004, 1080).

  • BFH, 25.06.1984 - GrS 4/82

    Zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung der GmbH & Co. KG

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    Der Abschlag nach § 13a ErbStG ist nur dann zu gewähren, wenn die Klägerin "Mitunternehmerin" geworden ist und dafür Mitunternehmerrisiko trägt und Mitunternehmerinitiative entfalten kann (vgl. Beschluss des Großen Senats des BFH vom 25.06.1984 GrS 4/82, Bundessteuerblatt -BStBl-II 1984, 751 m.w.N.).

    Als Mitunternehmerinitiative ist vor allem die Teilnahme an unternehmerischen Entscheidungen zu verstehen, zumindest aber die Ausübung von Kontrollrechten, die einem Kommanditisten nach dem Handelsgesetzbuch zustehen oder die den gesellschaftsrechtlichen Kontrollrechten nach § 716 Abs. 1 BGB entsprechen (BFH, Beschluss vom 25.06.1984 GrS 4/82 a.a.O.).

  • BFH, 01.03.1994 - VIII R 35/92

    Keine Entnahme eines Grundstücks, das zum Sonderbetriebsvermögen des …

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    Mitunternehmerrisiko findet seinen Ausdruck durch die Beteiligung am Gewinn und insbesondere am Verlust der Gesellschaft (vgl. BFH, Urteil vom 01.03.1994 VIII R 35/92, BStBl II 1995, 241 unter Bezug auf das Urteil des Reichsfinanzhofs vom 22.12.1937 VI 87/37, Reichssteuerblatt 1938, 77).
  • BFH, 03.02.1977 - IV R 122/73

    Förderung des Gesellschaftszweckes - Komplementär-GmbH & Co. KG - Übernahme des …

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    In dem vom VIII. Senat des BFH entschiedenen Fall wurde dies jedoch ausdrücklich durch stark ausgeprägte Intitiativrechte kompensiert (vgl. BFH, Urteil vom 25.04.2006 VIII R 74/03 a.a.O. unter Bezug auf die Urteile vom 11.06.1985 VIII R 252/80, BStBl II 1987, 33, vom 03.02.1977 IV R 122/73 BStBl II 1977, 346;… vom 09.02.1999 VIII R 43/98, BFH/NV 1999, 1196 …und vom 16.12.2003 VIII R 6/93, BFH/NV 2004, 1080).
  • BFH, 01.08.1996 - VIII R 12/94

    1. Keine verdeckte Mitunternehmerstellung bei der KG durch bloßen Abschluß eines …

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    Dabei müssen beide Merkmale vorliegen, auch wenn sie unterschiedlich ausgeprägt sein können (…vgl. BFH, Urteile vom 25.04.2006 VIII R 74/03, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH -BFH/NV2006, 1564, und vom 01.08.1996 VIII R 12/94, BStBl II 1997, 272).
  • BFH, 16.12.2003 - VIII R 6/93

    Stille Gesellschaft: Mitunternehmerschaft bei fehlender Beteiligung an den …

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    In dem vom VIII. Senat des BFH entschiedenen Fall wurde dies jedoch ausdrücklich durch stark ausgeprägte Intitiativrechte kompensiert (vgl. BFH…, Urteil vom 25.04.2006 VIII R 74/03 a.a.O. unter Bezug auf die Urteile vom 11.06.1985 VIII R 252/80, BStBl II 1987, 33, vom 03.02.1977 IV R 122/73 BStBl II 1977, 346;… vom 09.02.1999 VIII R 43/98, BFH/NV 1999, 1196 und vom 16.12.2003 VIII R 6/93, BFH/NV 2004, 1080).
  • OLG Koblenz, 16.01.1992 - 6 U 963/91

    Stimmrecht bei Nießbrauch an GmbH-Anteil

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    Das gilt unabhängig davon, dass das Oberlandesgericht Koblenz im Urteil vom 16.01.1992 (6 U 963/91, Neue Juristische Wochenschrift 1992, 2163) eine unwiderrufliche Stimmrechtsvollmacht für den Nießbrauch als nichtig angesehen hat.
  • BFH, 11.06.1985 - VIII R 252/80

    Zu den Voraussetzungen einer Mitunternehmerschaft (hier: Mitunternehmerstellung …

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    In dem vom VIII. Senat des BFH entschiedenen Fall wurde dies jedoch ausdrücklich durch stark ausgeprägte Intitiativrechte kompensiert (vgl. BFH, Urteil vom 25.04.2006 VIII R 74/03 a.a.O. unter Bezug auf die Urteile vom 11.06.1985 VIII R 252/80, BStBl II 1987, 33, vom 03.02.1977 IV R 122/73 BStBl II 1977, 346;… vom 09.02.1999 VIII R 43/98, BFH/NV 1999, 1196 …und vom 16.12.2003 VIII R 6/93, BFH/NV 2004, 1080).
  • BFH, 09.02.1999 - VIII R 43/98

    Tätigkeitsvergütung als Sondervergütung

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    In dem vom VIII. Senat des BFH entschiedenen Fall wurde dies jedoch ausdrücklich durch stark ausgeprägte Intitiativrechte kompensiert (vgl. BFH…, Urteil vom 25.04.2006 VIII R 74/03 a.a.O. unter Bezug auf die Urteile vom 11.06.1985 VIII R 252/80, BStBl II 1987, 33, vom 03.02.1977 IV R 122/73 BStBl II 1977, 346; vom 09.02.1999 VIII R 43/98, BFH/NV 1999, 1196 …und vom 16.12.2003 VIII R 6/93, BFH/NV 2004, 1080).
  • BFH, 30.05.2006 - IV B 168/04

    Keine Mitunternehmerstellung bei Rückübertragungsrecht des Schenkers

    Auszug aus FG Hessen, 28.11.2006 - 1 K 3292/05
    Denn die Klägerin konnte -selbst unter Beachtung des Nießbrauchsrechts des Schenkers -nicht ohne Zustimmung des Schenkers über den Gesellschaftsanteil im Ganzen verfügen, ihn weder verkaufen noch belasten, da sich der Schenker für diesen Fall, sowie für den Fall, dass die Klägerin nicht in absehbarer Zeit selbst in der zugehörigen GmbH mitarbeitet, im Schenkungsvertrag ein Rückforderungsrecht vorbehalten hat, ohne dass hierfür eine Entschädigungsregelung getroffen worden ist (vgl. dazu Beschluss des BFH vom 30.05.2006 IV B 168/04, BFH/NV 2006, 1828 m.w.N.).
  • RFH, 22.12.1937 - VI 87/37
  • FG Hessen, 02.07.2008 - 1 V 1357/08

    Verfahren der Aussetzung der Vollziehung - Betriebsvermögensfreibetrag des § 13a …

    Zu Unrecht stütze der Antragsgegner deshalb seine Auffassung auf die Urteile des FG Niedersachsen in EFG 2005, 639, und des Hessischen Finanzgerichts vom 28.11.2006 1 K 3292/05, EFG 2007, 944, da sich in den entschiedenen Fällen der Nießbrauch jeweils auf den gesamten übertragenen Anteil erstreckt habe.

    Aufgrund dieser weitgehenden Beschränkungen sei nach den Grundsätzen der Rechtsprechung (Urteile des FG Niedersachsen in EFG 2005, 639, und des Hessischen FG in EFG 2007, 944) davon auszugehen, dass die Tochter im Umfang des nießbrauchsbelasteten Anteils nicht Mitunternehmerin geworden sei und insoweit kein Betriebsvermögen erworben habe.

    Eine andere Beurteilung ist dann geboten, wenn der Nießbrauch vertraglich zugunsten des Nießbrauchers derart ausgestaltet ist, dass die Stimm- und Mitwirkungsrechte sowie der Ertrag nahezu ausschließlich dem Nießbraucher zustehen (vgl. die Urteile des FG Köln vom 07.04.2003 9 K 3558/98, EFG 2003, 1025, und in EFG 2007, 273, des Niedersächsischen FG in EFG 2005, 639, des FG Baden-Württemberg vom 17.05.2006 5 K 567/02, EFG 2007, 1672, des FG Rheinland-Pfalz in EFG 2007, 1792, sowie des erkennenden Senats in EFG 2007, 944).

  • FG Hessen, 25.10.2011 - 1 K 1507/08

    Steuerfreiheit für Betriebsvermögen nach § 13a ErbStG

    Zu Unrecht stütze das FA deshalb seine Auffassung auf die Urteile des FG Niedersachsen vom 22. Dezember 2004 (3 K 277/03, EFG 2005, 639) und des Hessischen Finanzgerichts vom 28. November 2006 (1 K 3292/05, EFG 2007, 944), da sich in den entschiedenen Fällen der Nießbrauch jeweils auf den gesamten übertragenen Anteil erstreckt.
  • FG Münster, 04.07.2013 - 3 K 1309/12

    Steuerbefreiung nach § 13a ErbStG

    Von der Ausstattung eines gesetzestypischen Nießbrauchs sind hinsichtlich der Stimmrechtsverteilung zwischen Nießbraucher und Kommanditisten indes Abweichungen im Wege der vertraglichen Vereinbarung zulässig (BFH-Urteil in BStBl II 2009, 312, FG Münster, Urteil in EFG 2012, 2033 Niedersächsisches FG, Urteil vom 22.12.2004 3 K 277/03, EFG 2005, 639, wohl auch Hessisches FG, Urteil vom 28.11.2006 1 K 3292/05, EFG 2007, 944;… ebenso K. Schmidt in MüKo-HGB, Vor § 230 HGB, Rn. 21, vgl. auch OLG Stuttgart, Beschluss in ZEV 2013, 347: Übertragung der Verwaltungsrechte insgesamt auf den Nießbraucher).
  • FG Münster, 19.06.2008 - 3 K 1086/06

    Gewährung einer Steuervergünstigung gem. § 13a Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) für …

    Werden nämlich Stimm- und sonstige Verwaltungsrechte - wie vorliegend durch § 4 Nr. 2 des Übertragungsvertrages - vollständig dem Nießbraucher zugeordnet, kann der nießbrauchsbelastete Gesellschafter auf die Entscheidungen der Gesellschaft nicht mehr einwirken (vgl. Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 22.12.2004 3 K 277/03, EFG 2005, 639; Hessisches Finanzgericht, Urteil vom 28.11.2006 1 K 3292/05, EFG 2007, 944, Rev. II R 14/07; Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 27.05.2006 4 K 2165/03, zitiert nach [...], Rev. II R 35/07).
  • FG Münster, 04.07.2013 - 3 K 1804/12

    § 13a ErbStG bei Übertragung eines KG-Anteils unter Nießbrauchsvorbehalt

    Von der Ausstattung eines gesetzestypischen Nießbrauchs sind hinsichtlich der Stimmrechtsverteilung zwischen Nießbraucher und Kommanditisten indes Abweichungen im Wege der vertraglichen Vereinbarung zulässig (BFH-Urteil in BStBl II 2009, 312, FG Münster, Urteil in EFG 2012, 2033, Niedersächsisches FG, Urteil vom 22.12.2004 3 K 277/03, EFG 2005, 639, wohl auch Hessisches FG, Urteil vom 28.11.2006 1 K 3292/05, EFG 2007, 944;… ebenso K. Schmidt in MüKo-HGB, Vor § 230 HGB, Rn. 21, vgl. auch OLG Stuttgart, Beschluss in ZEV 2013, 347: Übertragung der Verwaltungsrechte insgesamt auf den Nießbraucher).
  • FG Niedersachsen, 23.02.2022 - 7 K 118/19

    Gesonderte und einheitliche Feststellung von Einkünfte aus der Stromveräußerung …

    Rn. 32 Die theoretische Möglichkeit einer Außenhaftung der Klägerin als Gesellschaft bürgerlichen Rechts reiche zur Annahme des Mitunternehmerrisikos nicht aus: Liege das tatsächliche Unternehmerrisiko bei einer anderen Gesellschaft, so habe schon das Hessische Finanzgericht in seinem Urteil vom 28. November 2006 (Az. 1 K 3292/05) für den Fall einer Betriebsaufspaltung entschieden, dass die theoretische Außenhaftung des Besitzunternehmens nicht ausreichend sei, wenn das tatsächliche unternehmerische Risiko in der Betriebsgesellschaft liegt.
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