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Rechtsprechung
   VGH Hessen, 15.05.1992 - 1 TG 2485/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,2148
VGH Hessen, 15.05.1992 - 1 TG 2485/91 (https://dejure.org/1992,2148)
VGH Hessen, Entscheidung vom 15.05.1992 - 1 TG 2485/91 (https://dejure.org/1992,2148)
VGH Hessen, Entscheidung vom 15. Mai 1992 - 1 TG 2485/91 (https://dejure.org/1992,2148)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    Art 33 Abs 2 GG
    Abbruch eines Beförderungsverfahrens - Zuständigkeit zur Rückgängigmachung einer Auswahlentscheidung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 43, 72 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (24)Zitiert selbst (4)

  • BVerfG, 19.09.1989 - 2 BvR 1576/88

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Entscheidung über eine …

    Auszug aus VGH Hessen, 15.05.1992 - 1 TG 2485/91
    Dies erfordert der Anspruch des Mitbewerbers um eine Beförderungsstelle auf Gewährleistung ausreichenden Rechtsschutzes, wie ihn das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluß vom 19. September 1989 -2 BvR 1576/88- (in DVBl. 1989, 1247 = NJW 1990, 501) konkretisiert hat.
  • VGH Hessen, 10.10.1989 - 1 TG 2751/89

    Beamtenrecht: Auswahlentscheidung bei Beförderung

    Auszug aus VGH Hessen, 15.05.1992 - 1 TG 2485/91
    Die wesentlichen Gründe für den Abbruch des Verfahrens sind zumindest dann, wenn sie sich nicht ohne weiteres aus dem Vorgang selbst entnehmen lassen, schriftlich niederzulegen, um gegebenenfalls entsprechend dem Gebot der Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes eine gerichtliche Überprüfung zu ermöglichen (so auch für die Auswahlentscheidung selbst ständige Rechtsprechung des Senats, z. B. Beschluß vom 10. Oktober 1989 -1 TG 2751/89- in NVwZ 1990, 284 f. und vom 23. März 1992 -1 TG 191/92-).
  • VGH Hessen, 06.07.1989 - 1 TG 1870/89

    Beamtenrecht - Neubesetzung eines Dienstpostens - Verletzung des …

    Auszug aus VGH Hessen, 15.05.1992 - 1 TG 2485/91
    Eine vorzeitige Beendigung eines Auswahlverfahrens für eine Beförderung bzw. für die Vergabe eines höher bewerteten Dienstpostens ist nach der ständigen Rechtsprechung des Senats in jedem Stadium zulässig, wenn hierfür ein sachlicher Grund vorliegt (vgl. hierzu z. B. Senatsbeschlüsse vom 3. Dezember 1987 -1 TG 2950/87-, vom 6. Juli 1989 -1 TG 1870/89-, vom 29. August 1989 -1 TG 1470/89-, vom 5. April 1990 -1 TG 549/90- und vom 17. März 1992 -1 TG 2240/91-), die Entscheidung also nicht gesetzwidrig oder ermessensfehlerhaft ist (so ausdrücklich Senatsbeschluß vom 7. Oktober 1988 -1 TG 3579/87-).
  • VGH Hessen, 05.04.1990 - 1 TG 549/90

    Dienstpostenübertragung - Zulässigkeit des Abbruchs eines Auswahlverfahrens

    Auszug aus VGH Hessen, 15.05.1992 - 1 TG 2485/91
    Eine vorzeitige Beendigung eines Auswahlverfahrens für eine Beförderung bzw. für die Vergabe eines höher bewerteten Dienstpostens ist nach der ständigen Rechtsprechung des Senats in jedem Stadium zulässig, wenn hierfür ein sachlicher Grund vorliegt (vgl. hierzu z. B. Senatsbeschlüsse vom 3. Dezember 1987 -1 TG 2950/87-, vom 6. Juli 1989 -1 TG 1870/89-, vom 29. August 1989 -1 TG 1470/89-, vom 5. April 1990 -1 TG 549/90- und vom 17. März 1992 -1 TG 2240/91-), die Entscheidung also nicht gesetzwidrig oder ermessensfehlerhaft ist (so ausdrücklich Senatsbeschluß vom 7. Oktober 1988 -1 TG 3579/87-).
  • BVerfG, 28.11.2011 - 2 BvR 1181/11

    Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung des Bewerbungsverfahrensanspruchs (Art …

    Damit entfernt sich der Hessische Verwaltungsgerichtshof nicht nur stillschweigend von der - in der Entscheidung zitierten - eigenen Rechtsprechung, wonach die relevanten Gründe für den Abbruch des Auswahlverfahrens zumindest ansatzweise schriftlich festzuhalten und Argumente, die erst im anhängigen Verfahren vorgetragen würden, nicht zu berücksichtigen seien (HessVGH, Beschluss vom 15. Mai 1992 - 1 TG 2485/91 -, ZBR 1993, S. 337 ).
  • OLG Köln, 12.05.2005 - 2 VA (Not) 25/04

    Abbruch der Bewerbungsverfahren im Anwaltsnotariat und Neuausschreibung der …

    Nach allgemeiner Meinung kann die Landesjustizverwaltung aufgrund ihrer Organisationsgewalt jederzeit das Auswahlverfahren zur Besetzung einer Notarstelle, wie auch jeder anderen Stelle des öffentlichen Dienstes (vgl. nur BVerwG, ZBR 199, 310 f.; BVerwG, ZBR 2000, 576; HessVGH, ZBR 1993, 337 f.; OVG Koblenz, DÖD 1998, 167 f.; OVG Münster, RiA 2002, 95; OVG Münster, DÖD 2004, 205 f.; SächsOVG, DRiZ 2004, 346 f.) abbrechen und die Ausschreibung zurücknehmen, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht ( vgl. Senat, Beschlüsse vom 14.08.2000/23.10.2000, 2 VA Not 8/00; BGH, DNotZ 2001, 731; BGH, DNotZ 1997, 889 f; KG, Beschluss vom 03.02.2005 - Not 8- 10/04 - BVerfG, DNotZ 2002, 891 ff.: sachlich nachvollziehbare Gründe).

    Die Bewerber haben einen Anspruch auf faire, chancengleiche Behandlung bei fehlerfreier Ermessensausübung und unter Einhaltung des gesetzlich vorgesehenen Verfahrens (sog. Bewerbungsverfahrensanspruch, vgl. HessVGH, ZBR 1993, 337 f.; OVG Münster, DÖD 2004, 205 f.).

  • VGH Hessen, 17.06.1992 - 1 TG 37/92

    Abbruch eines Beförderungsverfahrens - Klaglosstellung eines Mitbewerbers

    Eine vorzeitige Beendigung eines Auswahlverfahrens für eine Beförderung bzw. für die Vergabe eines höherbewerteten Dienstpostens ist nach der ständigen Rechtsprechung des Senates in jedem Stadium zulässig, wenn hierfür ein sachlicher Grund vorliegt (vgl. hier z.B. Senatsbeschlüsse vom 3. Dezember 1987 - 1 TG 2950/87 -, vom 29. August 1989 - 1 TG 1470/89- und vom 15. Mai 1992 - 1 TG 2485/91 -), die Entscheidung also nicht gesetzwidrig oder ermessensfehlerhaft ist (so ausdrücklich Senatsbeschluß vom 7. Oktober 1988 - 1 TG 3579/87 -).

    Dies gebietet, daß die im Einzelfall relevanten Gründe zumindest ansatzweise schriftlich festgehalten werden und diese Begründung der für die Entscheidung zuständigen Person zugeordnet werden kann (vgl. dazu auch den Beschluß des Senats vom 15. Mai 1992 - 1 TG 2485/91 -).

  • OLG Köln, 12.05.2005 - 2 VA (Not) 47/04

    Ausschreibung einer Notarstelle; Verfassungsmäßigkeit der Anwendung und Auslegung …

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  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.09.2005 - 6 A 1903/03

    Anspruch auf Einbeziehung eines Bewerbers am Auswahlverfahren; …

    Rn. 76 Vgl. zur Frage der Modalitäten der Verlautbarung u.a: Hessischer Verwaltungsgerichtshof (Hess. VGH), Beschluss vom 15. Mai 1992 - 1 TG 2485/91 -, Zeitschrift für Beamtenrecht (ZBR) 1993, 337 f.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.01.2005 - 1 A 2488/03

    Durchsetzung eines Anspruch auf Beförderung, hilfsweise auf Neubescheidung des …

    BVerwG, Urteil vom 25.4.1996 - 2 C 21/95 -, a.a.O.; OVG NRW, Beschluss vom 10.4.2003 - 6 B 143/03 - ; Hess. VGH, Beschluss vom 15.5.1992 - 1 TG 2485/91 -, ZBR 1993, 337 f.

    zum Bewerbungsverfahrensanspruch nur zuletzt OVG NRW, Beschluss vom 16. Dezember 2004 - 1 B 1576/04 - hinsichtlich der Anforderungen an die Abbruchentscheidung wohl zu weitgehend dagegen Hess. VGH, Beschluss vom 15.5.1992 - 1 TG 2485/91 -, a.a.O., wonach die Abbruchentscheidung am Maßstab des Bewerbungsverfahrensanspruchs zu messen sei.

  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.11.1997 - 10 B 12387/97

    Auswahlverfahren; Beförderungsstelle; Bewerbungsverfahrensanspruch; Abbruch eines …

    Es ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. z. B. das Urteil vom 25. April 1996) und der Obergerichte (vgl. dazu z. B. den Beschluß des 2. Senats des Gerichts vom 30. Juni 1997 sowie ferner VGH BW…, Urteil vom 23. Mai 1995 - 4 S 1933/93 -, VBlBW 1995, S. 408 f.; HessVGH, Beschlüsse vom 15. Mai 1992 - 1 TG 2485/91 -, ZBR 1993, S. 337 f., …und vom 17. Juni 1992 - 1 TG 37/92 -, ZBR 1993, S. 210 f.; OVG Lüneburg…, Beschluß vom 8. Juli 1994 - 2 M 3143/94 -, ZBR 1995, S. 179 f.) vielmehr bereits rechtsgrundsätzlich geklärt, unter welchen Voraussetzungen ein Auswahlverfahren abgebrochen werden darf, dann nämlich, wenn ein "sachlicher Grund" hierfür besteht.
  • VGH Baden-Württemberg, 23.05.1995 - 4 S 1933/93

    Abbruch eines Beförderungsverfahrens

    Rn. 26 Der Abbruch des Bewerbungsverfahrens ist in jedem Stadium des Verfahrens möglich (vgl. Hess. VGH, Beschluß vom 15.5.1992, ZBR 1993, 337; Beschluß vom 27.1.1994, PersR 1994, 482; Simianer, ZBR 1992, 71, 73).
  • VG Kassel, 16.08.2016 - 1 L 455/16

    § 123 VwGO, § 77 Abs. 1 HPVG, § 77 Abs. 4 HPVG, § 70 HPVG, § 19 HGLG, ...

    Auch die Entscheidung des Dienstherrn, ein Auswahlverfahren abzubrechen, muss sich an dem Anspruch auf faire, chancengleiche Behandlung bei fehlerfreier Ermessensausübung messen lassen (vgl. Hess. VGH, Beschluss vom 15. Mai 1992 -1 TG 2485/91 -, juris Rdnr 3).

    Der Dienstherr hat dabei, wie dies auch sonst in Konkurrentenverfahren unerlässlich ist, die wesentlichen Gründe für den Abbruch des Verfahrens schriftlich niederzulegen, um dem Gebot der Gewährleistung effektiven Rechtsschutzes nachzukommen (Hess. VGH, Beschluss vom 15. Mai 1992, a.a.O.).

  • OLG Köln, 12.05.2005 - 2 VA (Not) 49/04

    Abbruch der Bewerbungsverfahren im Anwaltsnotariat und Neuausschreibung der …

    Nach allgemeiner Meinung kann die Landesjustizverwaltung aufgrund ihrer Organisationsgewalt jederzeit das Auswahlverfahren zur Besetzung einer Notarstelle, wie auch jeder anderen Stelle des öffentlichen Dienstes (vgl. nur BVerwG, ZBR 1996, 310 f.; BVerwG, ZBR 2000, 576; HessVGH, ZBR 1993, 337 f.; OVG Koblenz, DÖD 1998, 167 f.; OVG Münster, RiA 2002, 95; OVG Münster, DÖD 2004, 205 f.; SächsOVG, DRiZ 2004, 346 f.) abbrechen und die Ausschreibung zurücknehmen, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht (vgl. Senat, Beschlüsse vom 14. August 2000 und 23. Oktober 2000, jeweils - 2 VA Not 8/00 - KG, Beschluss vom 03. Februar 2005 - Not 8-10/04 - BGH, DNotZ 1997, 889 f.; BGH, DNotZ 2001, 731; BVerfG, DNotZ 2002, 891 ff.).

    Die Bewerber haben einen Anspruch auf faire, chancengleiche Behandlung bei fehlerfreier Ermessensausübung und unter Einhaltung des gesetzlich vorgesehenen Verfahrens (sog. Bewerbungsverfahrensanspruch, vgl. HessVGH, ZBR 1993, 337 f.; OVG Münster, DÖD 2004, 205 f.).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
  • OVG Saarland, 29.05.2002 - 1 W 9/02

    Bestimmung der Voraussetzungen hinsichtlich eines Abbruchs eines …

  • VG Augsburg, 22.03.2016 - Au 2 E 16.158

    Sachlicher Grund für den Abbruch eines Stellenbesetzungsverfahrens

  • OVG Sachsen-Anhalt, 27.07.2002 - B 3 S 391/99

    Zulässigkeit eines gesetzlich nicht geregelten Antrags auf Abänderung eines …

  • VGH Hessen, 23.04.1996 - 1 TG 298/96

    Zur Vorabentscheidung über ein in einer Bewerbung enthaltenes Versetzungsgesuch

  • KG, 01.11.2004 - Not 7/04

    Berechtigung der Senatsverwaltung für Justiz, das Verfahren zur Besetzung …

  • OVG Saarland, 29.05.2002 - 1 W 8/02

    Einstweilige Untersagung der Ernennung zum Vizepräsidenten des …

  • VG Kassel, 29.08.2011 - 1 L 481/11

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen eine beamtenrechtliche Auswahlentscheidung

  • VGH Hessen, 16.03.1995 - 1 TG 2575/94

    Unbeachtliche Zustimmungsverweigerung des Personalrates zu einer Einstellung …

  • KG, 03.02.2005 - Not 8/04

    Berechtigung der Justizverwaltung zum Abbruch des Auswahlverfahrens zur Besetzung …

  • VGH Hessen, 29.07.1993 - 1 TG 345/93

    Übertragung der Funktion eines stellvertretenden Abteilungsleiters; Anhörung der …

  • VGH Hessen, 24.06.1993 - HPV TL 1402/91

    Rechtsfolgen der gerichtlichen Aufhebung eines Einigungsstellenbeschlusses nach …

  • KG, 03.02.2005 - Not 10/04

    Anspruch auf Fortsetzung eines Besetzungsverfahrens und auf Abschluss mit der …

  • KG, 03.02.2005 - Not 9/04

    Anspruch auf Fortsetzung eines Besetzungsverfahrens und auf Abschluss mit der …

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dejure.org Übersicht VGH Hessen

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 13.05.1992 - 6 S 842/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,7740
VGH Baden-Württemberg, 13.05.1992 - 6 S 842/90 (https://dejure.org/1992,7740)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 13.05.1992 - 6 S 842/90 (https://dejure.org/1992,7740)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 13. Mai 1992 - 6 S 842/90 (https://dejure.org/1992,7740)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Deutsche Volkszugehörigkeit von Juden aus der UdSSR; Indizwirkung der Nationalitätseintragung im sowjetischen Inlandspaß

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 43, 72 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • BVerwG, 24.10.1968 - III C 121.67

    Verfolgungsschäden in Vertreibungsgebieten - Bekenntnis zum deutschen Volkstum - …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 13.05.1992 - 6 S 842/90
    Es genügt, wenn sie sich in diesem Zeitpunkt zum deutschen Volkstum bekannt haben, weil ihnen nach der Übernahme der Herrschaft durch den Nationalsozialismus ein Bekenntnis zum deutschen Volkstum nicht mehr zumutbar war (vgl. statt aller BVerwG, Urt. v. 24.10.1968, BVerwGE 30, 305;… Urt. v. 13.03.1974, Buchholz 412.3 Nr. 13 zu § 1 BVFG;… Urt. v. 23.01.1975, Buchholz 427.207 Nr. 45 zu § 5 der 7. FDV;… Urt. v. 23.02.1988, Buchholz 412.3 Nr. 54 zu § 6 BVFG).

    Beruhten diese Feststellungen auf einer freiwilligen Beantwortung einer besonderen Frage nach der Nationalität als solcher und nicht nur einzelner Merkmale wie Abstammung, Muttersprache oder Religion, so liegt in der Beantwortung mit "jüdisch" ein Bekenntnis zu einem anderen Volkstum (BVerwGE 30, 305, 312;… vgl. auch BVerwG, Urt. v. 06.11.1969, Buchholz 427.07, a.a.O., Nr. 13, Beschl. v. 20.01.1970, a.a.O., Nr. 17).

  • BVerwG, 20.02.1991 - 9 B 247.90

    Deutsche Volkszugehörigkeit - Beginn allgemeiner Vertreibungsmaßnahmen - …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 13.05.1992 - 6 S 842/90
    Danach tritt bei den im maßgeblichen Zeitpunkt zwar geborenen, aber noch nicht selbst bekenntnisfähigen Ausweisbewerbern an die Stelle des eigenen Bekenntnisses die aufgrund des Bekenntnisses der Eltern oder des prägenden Elternteils entstandene Bekenntnislage in der Familie, die dann aufgrund bloßer Zurechnung ohne weiteres auch für den Frühgeborenen maßgebend ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 20.02.1991, DÖV 1991, 509).
  • BVerfG, 16.12.1981 - 1 BvR 898/79

    Bekenntnis zum deutschen Volkstum

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 13.05.1992 - 6 S 842/90
    Wenn sich wegen des weit zurückliegenden maßgeblichen Zeitpunkts nicht mehr ermitteln läßt, wie sich der Ausweisbewerber oder seine Eltern bei der letzten Volkszählung vor dem Stichtag verhalten haben, aber doch die nicht fernliegende Möglichkeit eines Bekenntnisses zum jüdischen Volkstum bestanden hat, können bei der Feststellung der die Vermutung einer volksdeutschen Bekenntnislage begründenden Umstände und Merkmale neben der Zugehörigkeit zum deutschen Sprach- und Kulturkreis auch zusätzliche Nachweise verlangt werden (so für Rumänien BVerfGE 59, 128, 159 f., 161).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.1992 - 6 S 139/91

    Vertriebenenausweis - bestimmender Wohnsitz - maßgeblicher Bekenntniszeitpunkt …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 13.05.1992 - 6 S 842/90
    Maßgeblicher Zeitpunkt für das Vorliegen eines Bekenntnisses zum deutschen Volkstum ist in der UdSSR die Zeit vor dem Beginn des deutschen Angriffs am 22.06.1941 (Senatsurt. v. 11.03.1992 - 6 S 139/91 -).
  • VGH Baden-Württemberg, 04.02.1994 - 16 S 482/93

    (Auslegung des BVFG § 105cF: 1990-06-28); Tatbestandwirkung und Rechtmäßigkeit …

    Die Nationalitätseintragung im sowjetischen Inlandspaß wurde erstmals durch Ziff 9 der VO der UdSSR vom 27.12.1932 eingeführt und konnte später nicht mehr geändert werden (Bestätigung und Ergänzung von BVerwG, Urteil vom 29.6.1993, Buchholz 412.3 Nr. 71 zu § 6 BVFG = ROW 1993, 370ff; VGH Bad-Württ, Urteil vom 13.5.1992, ROW 1992, 176ff).

    Denn die Aufnahme der Nationalität in dem sowjetischen Inlandspaß war erstmals aufgrund der Verordnung der UdSSR über das Paßwesen vom 27.12.1932 und der dazu erlassenen Instruktionen vom 14.1.1933 vorgeschrieben worden (vgl. hierzu näher VGH Bad.-Württ., Urteil vom 13.5.1992, - 6 S 842/90 -, ROW 1992, 176, 179, bestätigt durch BVerwG…, Urteil vom 29.6.1993, Buchholz, a.a.O., Nr. 71 = ROW 1993, 370 ff.;… vgl. auch Pinkus/ Fleischhauer, Die Deutschen in der Sowjetunion, 1987, S. 84 f.).

    Dementsprechend hat sie bei ihrer Anhörung vor dem Senat auch angegeben, bei der Volkszählung in der UdSSR am 17.12.1926 (vgl. dazu Urteil des VGH Bad.-Württ. vom 13.5.1992, a.a.O., S. 179 m.N.), bei welcher sowohl nach der Nationalität, als auch nach der Muttersprache gefragt worden war, ihre Nationalität mit schwedisch und ihre Muttersprache mit deutsch bezeichnet zu haben.

  • VGH Baden-Württemberg, 13.05.1996 - 16 S 158/96

    Vertriebenenrecht: maßgeblicher Zeitpunkt für den Beginn der allgemeinen …

    Rn. 6 Zwar sind das Bundesverwaltungsgericht und die mit Vertriebenensachen befaßten Senate des erkennenden Gerichtshofs in den bisher entschiedenen Fällen aus dem Vertreibungsgebiet der ehemaligen Sowjetunion bisher stets davon ausgegangen, daß der für die Abgabe des Bekenntnisses zum deutschen Volkstum maßgebliche Zeitpunkt im Sinne des § 6 BVFG a.F. grundsätzlich die Zeit kurz vor dem 22.6.1941, dem deutschen Tag des Angriffs auf die Sowjetunion, ist (BVerwG…, Urteil vom 13.6.1995, BVerwGE 98, 367, 369 = Buchholz, a.a.O., Nr. 78 zu § 6 BVFG;… Urteil vom 29.6.1993, Buchholz, a.a.O., Nr. 71; VGH Bad.-Württ., Urteile vom 22.3.1995 - 16 S 3032/94 -, vom 14.10.1994 - 16 S 2602/93 -, vom 28.9.1994 - 16 S 1170/93 -, DVBl. 1994, 1415, vom 4.2.1994 - 16 S 482/93 -, vom 13.5.1992 - 6 S 842/90 - und vom 11.3.1992 - 6 S 139/91 -).
  • VGH Baden-Württemberg, 24.04.1996 - 16 S 2230/95

    Vertriebenenrecht: Feststellung des Volkstumsbekenntnisses bei Kindern aus …

    Dies wird bestätigt durch die im Urteil des erkennenden Gerichtshofs vom 13.5.1992 - 6 S 842/90 -, ROW 1992, 176, 179 aufgrund einer Auswertung des einschlägigen Schrifttums getroffenen Feststellungen zur Eintragung der jüdischen Nationalität in die sowjetischen Inlandspässe seit 1933 (vgl. auch BVerwG, Urteil vom 29.6.1993, Buchholz 412.3 Nr. 66 zu § 6 BVFG = NVwZ-RR 1994, 295).
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dejure.org Übersicht VGH Baden-Württemberg

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 20.05.1992 - 13 S 1703/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1992,4096
VGH Baden-Württemberg, 20.05.1992 - 13 S 1703/91 (https://dejure.org/1992,4096)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 20.05.1992 - 13 S 1703/91 (https://dejure.org/1992,4096)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 20. Mai 1992 - 13 S 1703/91 (https://dejure.org/1992,4096)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Wiederherstellung früherer Adelsbezeichnungen als Namensbestandteil ausschließlich für ehemalige Angehörige einer deutschen Minderheit

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 43, 72 (Ls.)
  • ESVGH 43, 73
  • NJW 1993, 344
  • NVwZ 1993, 288 (Ls.)
  • FamRZ 1993, 57
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (1)

  • BVerfG, 04.02.1964 - 1 BvR 463/62

    Namensrecht und vormalige Adelstitel

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 20.05.1992 - 13 S 1703/91
    Auch das Bundesverfassungsgericht habe in seinem Beschluß vom 4. Februar 1964 (DVBl. 1964, 271 f.) zum Ausdruck gebracht, daß Zweck des § 3 a NÄG Schutz der deutschen Minderheit vor adelsfeindlicher Gesetzgebung sei und somit nicht allein der spätere Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit ausreichend sein könne, um Rechte aus § 3 a NÄG herzuleiten.

    Ambrosius ("Verfassungsmäßige Namenswiederherstellung für deutsche Minderheiten", StAZ 1965, 62) weist im Anschluß an den Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 4. Februar 1964 (DVBl. 1964, 271) zutreffend darauf hin, daß die Wahrnehmung der Belange von Volkstumsminderheiten nach anerkannter völkerrechtlicher Auffassung auch Sache des Landes ist, dem eine Minderheit durch Abstammung, Sprache, Erziehung und Kultur verbunden ist.

    Entsprechendes gilt für das Bundesverfassungsgericht, das in seinem Beschluß vom 4. Februar 1964 (aaO) von den nach Deutschland "zurückgekehrten" Minderheiten spricht.

    Zwar trifft es zu, daß das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluß vom 4. Februar 1964 (aaO) die Frage, ob der von dem Namensführungsverbot Betroffene selbst einer deutschen Minderheit angehört haben muß, nicht entschieden hat, da es hierauf für die Prüfung der Verfassungsbeschwerde nicht ankam.

  • BVerwG, 18.05.1993 - 6 C 33.92

    Anspruch auf Namensänderung - Wiederverleihung eines alten Namens mit …

    Der Verwaltungsgerichtshof hat die Berufung der Kläger durch das aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 20. Mai 1992 ergangene Urteil (NJW 1993, 344) im wesentlichen mit der Begründung zurückgewiesen, § 3 a NÄG setze voraus, daß der von einem Namensführungsverbot seines Heimatstaates Betroffene selbst Angehöriger einer deutschen Minderheit gewesen sei.
  • BVerwG, 13.01.1997 - 6 B 85.96

    Antrag auf Änderung des Familiennamens in den Mädchennamen der Mutter - …

    Die weitere Rüge, es liege eine Divergenz zum Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 20. Mai 1992 (13 S 1703/91) vor, kann deshalb nicht zur Revisisonzulassung führen, weil eine Abweichung von Entscheidungen anderer Oberverwaltungsgerichte/Verwaltungsgerichtshöfe nicht mit einer Divergenzrüge nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO geltend gemacht werden kann.
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