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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,17096
OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85 (https://dejure.org/1985,17096)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 13.05.1985 - 18 WF 35/85 (https://dejure.org/1985,17096)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 13. Mai 1985 - 18 WF 35/85 (https://dejure.org/1985,17096)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • mansui.eu PDF

    ZPO §§ 114 ff, 120, 124
    Prozeßkostenhilfe; nachträgliche Änderung des Prozeßkostenhilfebeschlusses nach Beendigung des Verfahrens.

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • FamRZ 1985, 724
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 30.09.1981 - IVb ZR 694/80

    Rückwirkende Bewilligung von Armenrecht (Prozesskostenhilfe) - Bewilligung von …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85
    Demgegenüber gehen die bislang ergangenen Entscheidungen (OLG Hamm JurBüro 1979, 605; OLG Hamburg MDR 1983, 234 unter Berufung auf BGH FamRZ 1982, 58 ff = BGHF 2, 809; OLG Bamberg JurBüro 1983, 456 mit krit. Anm. Mümmler, JurBüro 1983, 457; OLG Celle NdsRpfl 1983, 31; OLG Bamberg JurBüro 1984, 134) überwiegend davon aus, daß das Prozeßgericht nach dem Abschluß des Verfahrens nicht mehr befugt sei, über Anträge einer Partei auf Abänderung festgesetzter Monatsraten zu entscheiden.

    In diesen Fällen einer rechtzeitigen Antragstellung ist anerkannt, daß Prozeßkostenhilfe auch rückwirkend bewilligt werden kann (BGH FamRZ 1982, 58 ff = BGHF 2, 809; OLG Karlsruhe MDR 1982, 328;… Thomas/Putzo, aaO § 127 Anm. 3;… Schneider, aaO § 119 Rdn. 19).

  • OLG Karlsruhe, 14.10.1981 - 16 WF 132/81
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85
    Deshalb ist dies nicht eine Frage der Zulässigkeit, sondern der Begründetheit des Abänderungsantrages und der Beschwerde, wenn es - wie in dem vorliegenden Falle - zumindest offen ist, ob es sich um eine rückwirkende Abänderung handeln kann (s. OLG Karlsruhe MDR 1982, 328; OLG Frankfurt JurBüro 1982, 773;… Thomas/Putzo, ZPO 14. Aufl. § 127 Anm. 3).

    In diesen Fällen einer rechtzeitigen Antragstellung ist anerkannt, daß Prozeßkostenhilfe auch rückwirkend bewilligt werden kann (BGH FamRZ 1982, 58 ff = BGHF 2, 809; OLG Karlsruhe MDR 1982, 328;… Thomas/Putzo, aaO § 127 Anm. 3;… Schneider, aaO § 119 Rdn. 19).

  • OLG Celle, 18.01.1983 - 12 WF 377/82
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85
    Demgegenüber gehen die bislang ergangenen Entscheidungen (OLG Hamm JurBüro 1979, 605; OLG Hamburg MDR 1983, 234 unter Berufung auf BGH FamRZ 1982, 58 ff = BGHF 2, 809; OLG Bamberg JurBüro 1983, 456 mit krit. Anm. Mümmler, JurBüro 1983, 457; OLG Celle NdsRpfl 1983, 31; OLG Bamberg JurBüro 1984, 134) überwiegend davon aus, daß das Prozeßgericht nach dem Abschluß des Verfahrens nicht mehr befugt sei, über Anträge einer Partei auf Abänderung festgesetzter Monatsraten zu entscheiden.

    Zutreffend weist das Oberlandesgericht Celle in seiner Entscheidung vom 18. Januar 1983 (NdsRpfl 1983, 31) darauf hin, daß bei der Bewilligung von Prozeßkostenhilfe der Gedanke der Rechtsschutzgewährung im Vordergrund steht, während die finanzielle Entlastung eine nur zwangsläufige Folge darstellt.

  • OLG Bamberg, 30.08.1982 - 2 WF 156/82
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85
    Bei dem von der Antragstellerin am 11. Dezember 1984 und am 21. Dezember 1984 sowie am 15. Januar 1985 geltend gemachten Änderungsbegehren handelt es sich um einen neuen Antrag, ihr wegen der veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse in weiterem Umfang, als mit Beschluß vom 1. Februar 1982 geschehen, Prozeßkostenhilfe in der Weise zu bewilligen, daß die Ratenzahlungen wegfallen (OLG Bamberg JurBüro 1983, 456; 1984, 134 mwN).

    Demgegenüber gehen die bislang ergangenen Entscheidungen (OLG Hamm JurBüro 1979, 605; OLG Hamburg MDR 1983, 234 unter Berufung auf BGH FamRZ 1982, 58 ff = BGHF 2, 809; OLG Bamberg JurBüro 1983, 456 mit krit. Anm. Mümmler, JurBüro 1983, 457; OLG Celle NdsRpfl 1983, 31; OLG Bamberg JurBüro 1984, 134) überwiegend davon aus, daß das Prozeßgericht nach dem Abschluß des Verfahrens nicht mehr befugt sei, über Anträge einer Partei auf Abänderung festgesetzter Monatsraten zu entscheiden.

  • OLG Bamberg, 26.07.1983 - 7 WF 47/83

    Zulässigkeit einer Beschwerde gegen eine Prozesskostenhilfeentscheidung; …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85
    Demgegenüber gehen die bislang ergangenen Entscheidungen (OLG Hamm JurBüro 1979, 605; OLG Hamburg MDR 1983, 234 unter Berufung auf BGH FamRZ 1982, 58 ff = BGHF 2, 809; OLG Bamberg JurBüro 1983, 456 mit krit. Anm. Mümmler, JurBüro 1983, 457; OLG Celle NdsRpfl 1983, 31; OLG Bamberg JurBüro 1984, 134) überwiegend davon aus, daß das Prozeßgericht nach dem Abschluß des Verfahrens nicht mehr befugt sei, über Anträge einer Partei auf Abänderung festgesetzter Monatsraten zu entscheiden.
  • OLG Düsseldorf, 04.11.1983 - 4 UF 36/83
    Auszug aus OLG Karlsruhe, 13.05.1985 - 18 WF 35/85
    Ebenso sprechen sich die Oberlandesgerichte Düsseldorf (JurBüro 1984, 932) und Karlsruhe ([16. ZS] Jur- Büro 1984, 127) unter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte des § 124 ZPO für eine Änderung der Bewilligung nach der Beendigung des Verfahrens aus.
  • OLG Stuttgart, 02.05.1986 - 17 UF 211/85
    Der Antrag der Klägerin vom 7. Februar 1986 wird von dem Senat wegen der Unzulässigkeit einer Beschwerde (§ 567 Abs. 3 ZPO) als neuer Antrag auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe in weiterem Umfang als bisher behandelt (vgl. OLG Karlsruhe FamRZ 1985, 724).

    Anmerkung Mümmler, sowie JurBüro 1984, 134; OLG Karlsruhe FamRZ 1985, 724; OLG Köln KostRspr § 120 ZPO Nr. 8 mit zust. Anm. Schneider; OLG Zweibrücken KostRspr § 120 ZPO Nr. 8 Nrn. 9, 20; Vogel, Prozeßkostenhilfe im familiengerichtlichen Verfahren S. 106; Künkel, DAVorm 1983, 351; Schneider in Zöller, ZPO 14. Aufl. § 120 Rdn.

  • OLG Braunschweig, 01.10.1985 - 2 W 94/85
    Da diese mit Beendigung des Verfahrens abgeschlossen sei, könne über nach diesem Zeitpunkt gestellte Anträge von dem Gericht nicht mehr entschieden werden (OLG Celle NdsRpfl 1983, 31; OLG Karlsruhe FamRZ 1985, 724).
  • OLG Saarbrücken, 06.11.1987 - 6 WF 135/87
    Während sich für die Zuständigkeit der Justizverwaltung und damit für die von dem Familiengericht vertretene Auffassung ausgesprochen haben OLG Hamburg MDR 1983, 234; OLG Bamberg JurBüro 1984, 134; OLG Zweibrücken JurBüro 1985, 461; 1985, 1112; OLG Karlsruhe FamRZ 1985, 724; OLG Düsseldorf MDR 1986, 325, halten OLG Hamm FamRZ 1982, 1096; OLG Köln MDR 1983, 847; FamRZ 1984, 920; OLG Düsseldorf JurBüro 1984, 932; 1985, 1722; OLG Karlsruhe JurBüro 1984, 127; FamRZ 1986, 1126; OLG Nürnberg MDR 1985, 415; OLG München MDR 1985, 941; OLG Frankfurt JurBüro 1986, 1578; OLG Braunschweig FamRZ 1986, 82; OLG Stuttgart FamRZ 1987, 403 das mit der Sache befaßt gewesene Gericht für zuständig.
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