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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 08.10.1986 - 2 UF 140/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,6760
OLG Karlsruhe, 08.10.1986 - 2 UF 140/86 (https://dejure.org/1986,6760)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 08.10.1986 - 2 UF 140/86 (https://dejure.org/1986,6760)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 08. Oktober 1986 - 2 UF 140/86 (https://dejure.org/1986,6760)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • mansui.eu PDF

    BGB §§ 1671, 1672
    Elterliche Sorge; Verlangen gemeinschaftlicher elterlicher Sorge und Begehren alleiniger Sorge durch den anderen Elternteil.

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • FamRZ 1987, 89
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (1)

  • BVerfG, 03.11.1982 - 1 BvL 25/80

    Verfassungswidrigkeit des § 1671 Abs. 4 Satz 1 BGB

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 08.10.1986 - 2 UF 140/86
    Auch das Bundesverfassungsgericht geht in seinem § 1671 Abs. 4 S. 1 BGB für nichtig erklärenden Urteil vom 3. November 1982 (FamRZ 1982, 1179) davon aus, daß beide Eltern "willens und geeignet« seien.
  • OLG Brandenburg, 02.03.1998 - 10 UF 159/97

    Gerichtliche Sorgerechtsentscheidung bei Scheidung der Eltern; Heranziehung des …

    Doch ist ein solcher gemeinsamer Vorschlag nicht zwingend erforderlich, um beiden Elternteilen das Sorgerecht gemeinsam zu übertragen (OLG Bamberg, FamRZ 1997, 48, 49 [OLG Bamberg 30.04.1996 - 7 UF 214/95];… OLG Hamburg, a.a.O.; OLG Hamm, FamRZ 1997, 48 [OLG Hamm 22.03.1996 - 5 UF 260/95]; OLG Karlsruhe, FamRZ 1987, 89; a. A. OLG Bamberg, FamRZ 1991, 590 [OLG Bamberg 26.10.1990 - 2 UF 159/90]; OLG Hamm, FamRZ 1996, 1097, 1098 [OLG Hamm 21.02.1996 - 8 UF 435/96]; OLG Karlsruhe, FamRZ 1995, 1168 f. [OLG Karlsruhe 03.05.1995 - 16 UF 347/94];… Soergel/Strätz, a.a.O., Rz. 19; wohl auch OLG Stuttgart, FamRZ 1997, 49 [OLG Stuttgart 31.07.1996 - 18 UF 231/96]; offengelassen von OLG Bamberg, FamRZ 1995, 1509, 1510 [OLG Bamberg 14.03.1995 - 7 UF 223/94]; OLG Hamm, FamRZ 1988, 753, 754).

    Soll mit dem am 01.07.1998 in Kraft tretenden Kindschaftsrechtsreformgesetz auch die gemeinsame elterliche Sorge nicht der Regelfall und die Alleinsorge eines Elternteils die gesetzliche Ausnahme sein (…Mühlens/Kirchmeier/Greßmann, a.a.O., S. 41), so kommt doch im Hinblick auf Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG eine Eingriff des Staates in Ausübung seines Wächteramtes gem. Art. 6 Abs. 2 S. 2 GG (vgl. hierzu BVerfG, FamRZ 1982, 1179, 1182) dahin, die gemeinsame elterliche Sorge durch die Alleinsorge eines Elternteils abzulösen, dann nicht in Betracht, wenn das gemeinsame Sorgerecht keine Nachteile gegenüber der Übertragung auf einen Elternteil verspricht, eine Auffassung, die bereits auf dem Boden der gegenwärtigen Rechtslage (teilweise) vertreten wird (OLG Karlsruhe, FamRZ 1987, 89; OLG Bamberg, FamRZ 1997, 48, 49) [OLG Bamberg 30.04.1996 - 7 UF 214/95].

  • AG Ludwigslust, 30.09.2009 - 5 F 144/09

    Elterliche Sorge: Alleiniges Sorgerecht bei größerer räumlicher Entfernung …

    Deshalb sind immer die Auswirkungen der in Frage kommenden Sorgerechtentscheidungen auf das Kindeswohl miteinander zu vergleichen; verspräche das gemeinsame Sorgerecht keine Nachteile gegenüber der Übertragung auf einen Elternteil, hat es nach der Vorgabe der Subsidiarität des staatlichen Eingriffes bei der gemeinsamen elterlichen Sorge zu verbleiben (OLG Karlsruhe FamRZ 1987, 89; OLG Frankfurt FamRZ 1996, 889; OLG Bamberg FamRZ 1997, 48; OLG Naumburg FamRZ 2003, 1947).
  • OLG Bamberg, 14.03.1995 - 7 UF 223/94

    Streit über das Recht der elterlichen Sorge für ein Kind; Gemeinsame elterliche …

    Dabei kann im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben, ob eine gemeinsame elterliche Sorge möglicherweise auch dann erwogen werden kann, wenn ein Elternteil erklärt, das Sorgerecht allein zu wollen (OLG Karlsruhe, FamRZ 1987, 89 f); jedenfalls müßte dann zumindestens zu erwarten sein, daß beide Eltern in wichtigen Fragen des Kindewohls verständigungsbereit zusammenarbeiten können und wollen, wenn eine gemeinsame elterliche Sorge vom Gericht angeordnet wird.
  • OLG Bamberg, 23.02.1987 - 7 UF 148/86
    Mit dem Oberlandesgericht Karlsruhe (FamRZ 1987, 89 mwN) ist der Senat der Überzeugung, daß gemeinsame elterliche Sorge nach der Scheidung nur dann angeordnet werden kann, wenn neben weiteren Voraussetzungen der übereinstimmende Wunsch der Eltern nach einer solchen Regelung besteht.
  • AG Ludwigslust, 18.08.2005 - 5 F 101/04
    Deshalb sind immer die Auswirkungen der in Frage kommenden Sorgerechtentscheidungen auf das Kindeswohl miteinander zu vergleichen; verspräche das gemeinsame Sorgerecht keine Nachteile gegenüber der Übertragung auf einen Elternteil, hat es nach der Vorgabe der Subsidiarität des staatlichen Eingriffes bei der gemeinsamen elterlichen Sorge zu verbleiben ( OLG Karlsruhe FamRZ 1987, 89; OLG Frankfurt FamRZ 1996, 889; OLG Bamberg FamRZ 1997, 48; OLG Naumburg FamRZ 2003, 1947).
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