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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 10.12.2009 - I-15 Wx 344/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,3959
OLG Hamm, 10.12.2009 - I-15 Wx 344/08 (https://dejure.org/2009,3959)
OLG Hamm, Entscheidung vom 10.12.2009 - I-15 Wx 344/08 (https://dejure.org/2009,3959)
OLG Hamm, Entscheidung vom 10. Dezember 2009 - I-15 Wx 344/08 (https://dejure.org/2009,3959)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Wechselbezüglichkeit der Verfügungen von Ehegatten von Todes wegen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die Wechselbezüglichkeit der Verfügungen von Ehegatten von Todes wegen

Verfahrensgang

  • LG Bielefeld - 23 T 736/07
  • OLG Hamm, 10.12.2009 - I-15 Wx 344/08

Papierfundstellen

  • FGPrax 2010, 136
  • FamRZ 2010, 1201
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (6)

  • KG, 16.02.1993 - 1 W 6261/91

    Auslegung eines Testaments

    Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
    Nach der allgemeinen Lebenserfahrung soll nämlich in einem solchen Fall der Überlebende in der Regel das Recht behalten, die Schlusserbeinsetzung seiner eigenen Verwandten zu ändern, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Verschlechterung seiner Beziehungen zu den Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287, 1289; KG OLGZ 1993, 398, 401; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 6;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 2;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 12).

    Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).

  • OLG Koblenz, 13.12.2006 - 2 U 80/06

    Auslegung des § 2270 Abs. 2 BGB zu dem anderen Ehegatten nahe stehenden Personen

    Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
    Nach der allgemeinen Lebenserfahrung soll nämlich in einem solchen Fall der Überlebende in der Regel das Recht behalten, die Schlusserbeinsetzung seiner eigenen Verwandten zu ändern, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Verschlechterung seiner Beziehungen zu den Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287, 1289; KG OLGZ 1993, 398, 401; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 6;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 2;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 12).

    Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).

  • OLG Hamm, 25.01.2001 - 15 W 218/00

    Gemeinschaftliches Testament - Wechselbezüglichkeit von Verfügungen - …

    Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
    Rn. 32 Letztwillige Verfügungen, die Ehegatten in einem gemeinschaftlichen Testament getroffen haben, sind gemäß § 2270 Abs. 1 BGB wechselbezüglich, wenn anzunehmen ist, dass die Verfügung des einen nicht ohne die Verfügung des anderen getroffen worden wäre, wenn also jede der beiden Verfügungen mit Rücksicht auf die andere getroffen worden ist und nach dem Willen der gemeinschaftlich Testierenden die eine mit der anderen stehen und fallen soll, wobei der Wille der Ehegatten zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung maßgeblich ist (vgl. etwa Senat FamRZ 2001, 1647,.

    Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).

  • OLG Brandenburg, 12.05.1998 - 10 U 35/97

    Anspruch auf Übereignung eines Grundstücks; Gemeinschaftliches Testament ; …

    Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
    Nach der allgemeinen Lebenserfahrung soll nämlich in einem solchen Fall der Überlebende in der Regel das Recht behalten, die Schlusserbeinsetzung seiner eigenen Verwandten zu ändern, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Verschlechterung seiner Beziehungen zu den Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287, 1289; KG OLGZ 1993, 398, 401; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 6;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 2;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 12).

    Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).

  • BayObLG, 10.04.1991 - BReg. 1a Z 60/90

    Bindung des überlebenden Ehegatten an den Inhalt der Schlusserbenanordnung beim …

    Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
    Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).
  • BayObLG, 31.12.1982 - BReg. 1 Z 98/82
    Auszug aus OLG Hamm, 10.12.2009 - 15 Wx 344/08
    Es entspricht allgemeiner Ansicht, dass an den Begriff des "Nahestehens" im Sinne des § 2270 Abs. 2 BGB strenge Anforderungen zu stellen sind, um die gesetzliche Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (Senat FamRZ 2001, 1647, 1649; BayObLGZ 1982, 474, 478; BayObLG FamRZ 1991, 1232, 1234; KG OLGZ 1993, 398, 403; OLG Brandenburg FamRZ 1999, 1541, 1543; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917, 1918;… Palandt/ Edenhofer, BGB, 68. Aufl., § 2270, Rz. 9;… Litzenburger in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 2270, Rz. 21;… Soergel/Wolf, BGB, 13. Aufl., § 2270, Rz. 7;… Staudinger/Kanzleiter, BGB, Neubearbeitung 2006, § 2270, Rz. 31;… Musielak in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 2270, Rz. 13;… Erman/Schmidt, BGB, 12. Aufl., § 2270, Rz. 5).
  • OLG Frankfurt, 11.03.2016 - 21 W 152/15

    Zu den Anforderungen an ein im Sinne von § 2271 Abs. 2 BGB bestehendes …

    Dabei sind an den Begriff hohe Anforderungen zu stellen, um die Vermutung nicht zur gesetzlichen Regel werden zu lassen (vgl. OLG Hamm FamRZ 2010, 1201;… Palandt/Weidlich, BGB, 74. Aufl., § 2270 Rn 9).
  • KG, 10.07.2018 - 6 W 35/18

    Gemeinschaftliches Testament: Keine Wechselbezugsbindung bei späterer Enterbung …

    Denn die Beteiligte zu 2. war nicht mit dem zweiten Ehemann der Erblasserin verwandt und es sind auch keine Anhaltspunkte dafür vorgetragen oder sonst erkennbar, dass zwischen ihr und dem zweiten Ehemann der Erblasserin ein konkretes Näheverhältnis im Sinne dieser Vorschrift - an dessen Feststellung grundsätzlich hohe Anforderungen zu stellen sind, um die Vermutung nicht zur gesetzlichen Regelung werden zu lassen (OLG Hamm FamRZ 2010, 1201 - 1203, zitiert nach juris, dort Rdz. 33 m.w.N.) - bestand.
  • OLG Brandenburg, 18.02.2020 - 3 W 9/20

    Nichtanwendbarkeit der Auslegungsregel des § 2270 Abs. 2 BGB

    Ist nämlich der Schlusserbe nur mit dem überlebenden Ehegatten verwandt, entspricht es der Lebenserfahrung, dass der vorversterbende Ehegatte seinem Partner regelmäßig das Recht belassen will, als Überlebender jederzeit die Einsetzung des Schlusserben zu ändern, insbesondere im Fall einer Verschlechterung seiner persönlichen Beziehungen zu dem Bedachten (BayObLG FamRZ 1985, 1287; FamRZ 1991, 1232; OLG Hamm FamRZ 2010, 1201; KG OLGZ 93, 398; OLG München FamRZ 2007, 2111).
  • OLG Köln, 13.04.2023 - 2 Wx 259/22

    Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments hinsichtlich der …

    Rn. 109 vom 10.12.2009 - 15 Wx 344/08, Rn. 33 nach juris).
  • OLG Düsseldorf, 11.09.2014 - 3 Wx 128/13

    Auslegung eines Ehegattentestaments hinsichtlich der Wechselbezüglichkeit einer …

    Rn. 58 Enthält das gemeinschaftliche Testament keine klare und eindeutige Anordnung zur Wechselbezüglichkeit, so ist diese nach den allgemeinen Auslegungsgrundsätzen und für jede Verfügung gesondert zu ermitteln (BGH, NJW-RR 1987, 1410; OLG Hamm FGPrax 2010, 136).
  • OLG Schleswig, 05.09.2011 - 3 Wx 64/10

    Erstreckung der Wechselbezüglichkeit der Schlusserbeneinsetzung auf die …

    Im Gegenteil entspricht es der Lebenserfahrung, dass regelmäßig ein Ehegatte dem anderen das Recht belassen will, die Einsetzung derjenigen Schlusserben zu ändern, die nur mit dem überlebenden Ehegatten verwandt sind (Senat, B. v. 04.03.2011 - 3 U 108/10 - S. 6 f;… BayObLG, FamRZ 2001, 1734 , bei juris Rn. 49; OLG Nürnberg, ZEV 2010, 411, 413; OLG Hamm, FamRZ 2010, 1201 ;… MüKoBGB/Musielak, 5. Aufl. 2010, § 2270 Rn. 14;… Staudinger/Kanzleiter, Bearb. 2006, § 2270 Rn. 28).
  • KG, 25.08.2015 - 6 W 30/15

    Gemeinschaftlichen Testament: Wechselbezüglichkeit der Schlusserbeneinsetzung …

    Diese Kriterien der Rechtsprechung (vgl. OLG Hamm FamRZ 2010, 1201 ff - zitiert nach juris: Rdnr. 33; OLG Koblenz FamRZ 2007, 1917 f. - zitiert nach juris: Rdnr. 5; KG FamRZ 1993, 1251 ff - zitiert nach juris: Rdnr. 11; …
  • OLG Hamm, 06.10.2014 - 10 W 194/13

    Wechselbezüglichkeit der Erbeinsetzung eines Nachbarkindes in einem …

    Dies gilt auch dann, wenn das Verhältnis durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Freizeitaktivitäten und die Teilnahme an Familienfeiern regelmäßig gepflegt wird (vgl. OLG Hamm, Beschl. v. 10.12.2009, 15 Wx 344/08, juris Rn. 33).
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