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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 05.03.2014 - 17 UF 262/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,4304
OLG Stuttgart, 05.03.2014 - 17 UF 262/13 (https://dejure.org/2014,4304)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 05.03.2014 - 17 UF 262/13 (https://dejure.org/2014,4304)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 05. März 2014 - 17 UF 262/13 (https://dejure.org/2014,4304)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Justiz Baden-Württemberg

    Art 21 Abs 1 EGV 2201/2003, Art 21 ff EGV 2201/2003, Art 23 EGV 2201/2003, Art 24 EGV 2201/2003, Art 26 EGV 2201/2003
    Anerkennung und Vollstreckbarerklärung der im Wege der einstweiligen Anordnung erlassenen Sorgerechtsentscheidung eines ungarischen Gerichts: Voraussetzungen der Entscheidung; Prüfung der Anerkennungshindernisse; Ermessensausübung des Beschwerdegerichts im Hinblick auf ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anerkennung und Vollstreckbarerklärung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    EuEheVO 2201/2003 Art. 1; EuEheVO 2201/2003 Art. 2; EuEheVO 2201/2003 Art. 3 ff.; EuEheVO 2201/2003 Art. 8; EuEheVO 2201/2003 Art. 8 ff.; EuEheVO 2201/2003 Art. 10; EuEheVO 2201/20... 03 Art. 20; EuEheVO 2201/2003 Art. 21; EuEheVO 2201/2003 Art. 21 ff.; EuEheVO 2201/2003 Art. 23; EuEheVO 2201/2003 Art. 24; EuEheVO 2201/2003 Art. 26; EuEheVO 2201/2003 Art. 27; EuEheVO 2201/2003 Art. 28; EuEheVO 2201/2003 Art. 31; EuEheVO 2201/2003 Art. 33; EuEheVO 2201/2003 Art. 34; EuEheVO 2201/2003 Art. 35; EuEheVO 2201/2003 Art. 39; HKÜ Art. 16; IntFamRVG § 3; IntFamRVG § 20; IntFamRVG § 24
    Anerkennung und Vollstreckung --> Ehe- und Kindschaftssachen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anerkennung und Vollstreckbarerklärung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2014, 1567
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 09.02.2011 - XII ZB 182/08

    Elterliche Sorge: Anwendbarkeit der Vorschriften über die Zuständigkeit und die …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 05.03.2014 - 17 UF 262/13
    Rn. 33 Ein nach Art. 3 ff. Brüssel IIa-VO zuständiges Gericht ist nicht nur für die Entscheidung in der Hauptsache zuständig, sondern auch für den Erlass einstweiliger Maßnahmen (BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 15).

    Sie lässt unter den dort genannten Voraussetzungen für die Begründung einer Zuständigkeit für den Erlass von Eilmaßnahmen den Rückgriff auch auf an sich gegenüber der Brüssel IIa-VO nachrangige Übereinkommen und gegebenenfalls auf das nationale Recht zu (BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 18).

    Rn. 37 Erlässt ein nach Art. 8 ff. Brüssel IIa-VO in der Hauptsache zuständiges Gericht eine einstweilige Maßnahme, richtet sich die Anerkennung und Vollstreckung dieser Maßnahme in anderen Mitgliedstaaten nach Art. 21 ff. Brüssel IIa-VO (BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 16).

    Denn der durch Art. 20 Brüssel IIa-VO unter den dort genannten Voraussetzungen ermöglichte Rückgriff auch auf an sich nachrangige Übereinkommen und gegebenenfalls auf das nationale Recht bedeutet nicht nur, dass sich die Zuständigkeit für einstweilige Maßnahmen unter den Voraussetzungen des Art. 20 Brüssel IIa-VO aus nachrangigen Übereinkommen und dem nationalen Recht ergeben kann, sondern auch, dass die Anerkennung und Vollstreckung solcher Maßnahmen auf der Grundlage der dort enthaltenen Rechtsinstrumente in Betracht kommt (…EuGH FamRZ 2010, 1521 Rn. 92; BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 18).

    Das Gericht des Anerkennungsstaats kann hierbei - ohne eine formelle Beschränkung durch Art. 24 Brüssel IIa-VO - anhand der in der Entscheidung des Ausgangsgerichts enthaltenen Ausführungen prüfen, ob dieses seine Zuständigkeit auf eine Vorschrift der Brüssel IIa-VO stützen wollte (…EuGH, FamRZ 2010, 1521 Rn. 75; BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 22).

    Rn. 41 Dass das Ausgangsgericht seine Entscheidung auf eine Vorschrift der Brüssel IIa-VO stützen wollte, kann sich wiederum entweder aus einer eindeutigen Bezugnahme auf die Zuständigkeitsnormen der Art. 8 - 14 der Verordnung ergeben oder wenn sich die Annahme einer Hauptsachezuständigkeit nach der Brüssel IIa-VO offensichtlich aus der erlassenen Entscheidung ergibt (BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 24).

    In diesem Fall ist in einem nächsten Schritt anhand von Art. 20 Brüssel IIa-VO zu prüfen, ob die einstweilige Maßnahme unter diese Öffnungsklausel fällt und auf der Grundlage nachrangiger Abkommen bzw. des nationalen Rechts anerkannt werden kann (…EuGH FamRZ 2010, 1521 Rn. 76; BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 24).

  • EuGH, 15.07.2010 - C-256/09

    Purrucker - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen - Zuständigkeit sowie …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 05.03.2014 - 17 UF 262/13
    Rn. 31 Denn der Gerichtshof der Europäischen Union hat entschieden (Urteil vom 15. Juli 2010, FamRZ 2010, 1521), dass die Vorschriften der Art. 21 ff. Brüssel IIa-VO nicht auf einstweilige Maßnahmen hinsichtlich des Sorgerechts nach Art. 20 dieser Verordnung anwendbar sind.

    Denn der durch Art. 20 Brüssel IIa-VO unter den dort genannten Voraussetzungen ermöglichte Rückgriff auch auf an sich nachrangige Übereinkommen und gegebenenfalls auf das nationale Recht bedeutet nicht nur, dass sich die Zuständigkeit für einstweilige Maßnahmen unter den Voraussetzungen des Art. 20 Brüssel IIa-VO aus nachrangigen Übereinkommen und dem nationalen Recht ergeben kann, sondern auch, dass die Anerkennung und Vollstreckung solcher Maßnahmen auf der Grundlage der dort enthaltenen Rechtsinstrumente in Betracht kommt (EuGH FamRZ 2010, 1521 Rn. 92;… BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 18).

    Das Gericht des Anerkennungsstaats kann hierbei - ohne eine formelle Beschränkung durch Art. 24 Brüssel IIa-VO - anhand der in der Entscheidung des Ausgangsgerichts enthaltenen Ausführungen prüfen, ob dieses seine Zuständigkeit auf eine Vorschrift der Brüssel IIa-VO stützen wollte (EuGH, FamRZ 2010, 1521 Rn. 75;… BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 22).

    In diesem Fall ist in einem nächsten Schritt anhand von Art. 20 Brüssel IIa-VO zu prüfen, ob die einstweilige Maßnahme unter diese Öffnungsklausel fällt und auf der Grundlage nachrangiger Abkommen bzw. des nationalen Rechts anerkannt werden kann (EuGH FamRZ 2010, 1521 Rn. 76;… BGH, FamRZ 2011, 542 Rn. 24).

  • BGH, 17.02.2010 - XII ZB 68/09

    Verweigerung der Mitwirkung eines Elternteils an einer psychiatrischen …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 05.03.2014 - 17 UF 262/13
    Die Annahme eines späteren Wegfalls des gewöhnlichen Aufenthalts nach Antragstellung wäre allerdings für die Begründung der internationalen Zuständigkeit gemäß Art. 8 Brüssel IIa-VO auch unerheblich, da ein Wechsel des gewöhnlichen Aufenthalts nach Antragstellung die weitere Zuständigkeit des angerufenen Gerichts unberührt ließe (BGH, NJW 2010, 1351 Rn. 9).
  • BGH, 03.08.2011 - XII ZB 187/10

    Vollstreckung ausländischer Urteile: Vollstreckbarkeit bei …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 05.03.2014 - 17 UF 262/13
    Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Antragsgegner sich darauf beschränkt hat, die Unzuständigkeit des Erstgerichts oder die fehlerhafte Zustellung der Klage zu rügen (BGH, NJW 2011, 3103 Rn. 19).
  • BGH, 28.04.2011 - XII ZB 170/11

    Verfahren auf Nichtanerkennung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung: …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 05.03.2014 - 17 UF 262/13
    Unter Berücksichtigung der Gründe des Beschlusses ergibt sich indes die Hauptsachezuständigkeit gemäß Art. 8 ff. Brüssel IIa-VO "ersichtlich" (siehe auch BGH, FamRZ 2011, 959 Rn. 10) aus der erlassenen Entscheidung.
  • BGH, 08.04.2015 - XII ZB 148/14

    Brüssel IIa-VO Art. 23; IntFamRVG § 14 Nr. 2; FamFG §§ 158, 159

    Rn. 11 1. Das Oberlandesgericht hat seine in FamRZ 2014, 1567 veröffentlichte Entscheidung wie folgt begründet:.
  • KG, 12.03.2025 - 16 UF 133/24

    Internationale Anerkennung und Vollstreckung einer Sorgerechtsentscheidung aus …

    Dieser Vortrag - das der anzuerkennenden Entscheidung zugrundeliegende nationale Recht sei unrichtig angewandt worden - hindert die Anerkennung der betreffenden Entscheidung jedoch gerade nicht (vgl. EuGH…, Urteil vom 19. November 2015 - C-455/15 PPU, FamRZ 2016, 111 sowie Martiny in Schulte-Bunert/Weinreich, FamFG [6. Aufl. 2020], Art. 23 Brüssel IIa-VO Rn. 2 und im Ergebnis ebenso OLG Stuttgart, Beschluss vom 5. März 2014 - 17 UF 262/13, FamRZ 2014, 1567 [Rz. 59]).

    In derartigen Konstellationen steht eine unterlassene Kindesanhörung der Anerkennung der ergangenen Entscheidung - soweit ersichtlich - regelmäßig nicht entgegen (vgl. OLG München…, Beschluss vom 22. Januar 2015 - 12 UF 1821/14, FamRZ 2015, 777 [Rz. 40: Die unterbliebene Anhörung eines bei Erlass des Herausgabebeschlusses in einem Sicherungsverfahren etwa zwei Jahre alten Kindes ist unschädlich, weil "das Kind zu klein ist, um angehört zu werden"; zusätzlich ist die anzuerkennende Entscheidung in einem dringenden Fall ergangen]; OLG Stuttgart, Beschluss vom 5. März 2014 - 17 UF 262/13, FamRZ 2014, 1567 [Rz. 3, 63], bestätigt durch BGH…, Beschluss vom 8. April 2015 - XII ZB 148/14, BGHZ 205, 10 = FamRZ 2015, 1011 [Rz. 2, 15, 46: Die unterlassene Anhörung des bei Erlass der anzuerkennenden Entscheidung etwa 3½ Jahre alten Kindes begründet kein Anerkennungshindernis; zusätzlich ist die anzuerkennende Entscheidung in einem Eilverfahren ergangen]).

  • OLG Celle, 08.02.2023 - 10 UF 153/22

    Anerkennung einer unter fiktiver Zustellung des verfahrenseinleitenden …

    In den Fällen des unbekannten Aufenthaltes des Kindes greift dieser Versagungsgrund nach verbreiteter und überzeugender Auffassung nicht durch, jedenfalls soweit das Verfahren mit dem Ziel im Erststaat geführt wurde, einen rechtswidrigen Zustand rückgängig zu machen (vgl. BGH…, Beschluss vom 8. April 2015 - XII ZB 148/14, NZFam 2015, 666 Rn. 46 f; OLG Stuttgart, FamRZ 2014, 1567 Rn. 67;… Geimer/Schütze/Paraschas, Int. Rechtsverkehr in Zivil- und Handelssachen, Stand Mai 2022, Art. 23 VO (EG) 2201/2003 Rn. 26).
  • OLG Celle, 05.05.2022 - 10 WF 51/22
    In den Fällen des unbekannten Aufenthaltes des Kindes greift dieser Versagungsgrund nach verbreiteter und überzeugender Auffassung nicht durch, jedenfalls soweit das Verfahren mit dem Ziel im Erststaat geführt wurde, einen rechtswidrigen Zustand rückgängig zu machen (vgl. BGH, Beschluss vom 8. April 2015 - XII ZB 148/14, NZFam 2015, 666 Rn. 46 f; OLG Stuttgart, FamRZ 2014, 1567 Rn. 67; -5-.
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