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Weitere Entscheidung unten: OLG Köln, 23.04.2004

Rechtsprechung
   OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03 - 108   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,4332
OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03 - 108 (https://dejure.org/2004,4332)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 25.02.2004 - 1 U 422/03 - 108 (https://dejure.org/2004,4332)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 25. Februar 2004 - 1 U 422/03 - 108 (https://dejure.org/2004,4332)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Anforderungen an die Begründung des Antrags auf mündliche Gutachtenerläuterung

  • Judicialis

    ZPO § 397; ; ZPO § ... 402; ; ZPO § 411 Abs. 3; ; ZPO § 511; ; ZPO § 513; ; ZPO § 517; ; ZPO § 519; ; ZPO § 520; ; ZPO § 529 Abs. 1 Nr. 1; ; ZPO § 520 Abs. 2 Nr. 3 HS 2; ; ZPO § 531 Abs. 2; ; ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1; ; ZPO § 546; ; EGZPO § 26 Nr. 5

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zur Entstehung eines Schadensersatz- bzw. Schmerzensgeldanspruchs aus dem Gesichtspunkt der Arzthaftung im Zusammenhang mit der Entfernung eines Harnleitersteins

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anhörung des Sachverständigen auch nach Ergänzungsgutachten?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz unter dem Gesichtspunkt der Arzthaftung; Nachweis der Ursächlichkeit des Behandlungsfehlers für die Gesundheitsschäden; Indikation für das operative Vorgehen; Vornahme der Ureteroskopie lege artis; Dokumentationspflicht ...

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Anhörung des Sachverständigen auch nach Ergänzungsgutachten? (IBR 2004, 664)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2004, 1996 (Ls.)
  • GesR 2004, 235
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (19)

  • BGH, 27.02.1957 - IV ZR 290/56

    Rechtsstellung des Scheinvaters

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Als missbräuchlich zurückgewiesen werden darf ein Antrag, wenn das schriftliche Gutachten vollständig und überzeugungskräftig ist, der Antrag aber gleichwohl jeder Begründung ermangelt (BGHZ 24, 9, 14).

    Es reicht aus, wenn die Partei allgemein angibt, in welche Richtung sie durch ihre Fragen eine weitere Abklärung herbeizuführen wünscht (vgl. BGH NJW-RR 2003, 208, 209; NJW 1957, 870).

  • BGH, 09.11.1993 - VI ZR 248/92

    Aufklärungspflicht eines Zahnarztes

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Weil sich die Beklagten auf den Gesichtspunkt " hypothetische Einwilligung " berufen haben, war es zunächst Aufgabe des Klägers, einen plausiblen Entscheidungskonflikt für den Fall ordnungsgemäßer Aufklärung darzulegen (BGH NJW 1994, 799).

    Maßgeblich ist allein der persönliche Entscheidungskonflikt des jeweiligen Patienten aus damaliger Sicht (BGH NJW 1994, 799; 1993, 2378; 1991, 2342).

  • BGH, 15.02.2000 - VI ZR 48/99

    Umfang der Aufklärung bei Schutzimpfung von Kindern

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Bei sog. typischen Risiken reicht bereits eine Wahrscheinlichkeit im Promillebereich aus, um die Aufklärungspflicht anzunehmen (vgl. BGH NJW 2000, 1784).
  • BGH, 22.05.2001 - VI ZR 268/00

    Frist zur Stellungnahme zum Gutachten; Ladung des Sachverständigen zur …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Beschränkungen des Antragsrechts ergeben sich nur in Fällen der Verspätung bzw. Prozessverschleppung sowie wegen Missbrauches (vgl. BGH NJW-RR 2001, 1431; NJW 83, 340; 82, 2874).
  • BGH, 07.04.1992 - VI ZR 192/91

    Darlegungs- und Beweislast bei postoperativer Risikoaufklärung

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Diese Darlegungserleichterungen gelten jedoch nicht, wenn die Risikoaufklärung, wie im Streitfall, am Tag vor dem Eingriff erfolgt ist (BGH NJW 1992, 2351).
  • BGH, 29.10.2002 - VI ZR 353/01

    Pflicht des Gerichts zur Ladung des Sachverständigen zur Erläuterung seines …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Es reicht aus, wenn die Partei allgemein angibt, in welche Richtung sie durch ihre Fragen eine weitere Abklärung herbeizuführen wünscht (vgl. BGH NJW-RR 2003, 208, 209; NJW 1957, 870).
  • BGH, 17.03.1998 - VI ZR 74/97

    Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    In der Regel wird ein Gespräch am Vorabend der Operation bei Eingriffen, die wie hier, mit nicht unerheblichen Risiken, wie etwa Harnleiterverletzungen bis hin zum Verlust einer Niere verbunden sind, zu spät sein (vgl. BGH NJW 1998, 2734;… Geiß/ Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 3. Aufl. C 98).
  • BGH, 27.05.1982 - III ZR 201/80

    Wiederholung der Beweisaufnahme durch das Berufungsgericht

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Beschränkungen des Antragsrechts ergeben sich nur in Fällen der Verspätung bzw. Prozessverschleppung sowie wegen Missbrauches (vgl. BGH NJW-RR 2001, 1431; NJW 83, 340; 82, 2874).
  • BGH, 07.10.1997 - VI ZR 252/96

    Ladung des Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung seines Gutachtens

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Der Umstand, dass das Erstgericht das Gutachten für ausreichend und überzeugend hält, reicht demgegenüber nicht aus (vgl. BGH NJW 98, 162; 97, 802).
  • BGH, 17.12.1996 - VI ZR 50/96

    Pflicht des Gerichts zur Ladung des Sachverständigen

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 25.02.2004 - 1 U 422/03
    Der Umstand, dass das Erstgericht das Gutachten für ausreichend und überzeugend hält, reicht demgegenüber nicht aus (vgl. BGH NJW 98, 162; 97, 802).
  • BGH, 04.04.1995 - VI ZR 95/94

    Umfang und Zeitpunkt der Risikoaufklärung vor diagnostischen Eingriffen

  • BGH, 11.12.1990 - VI ZR 151/90

    Bereitstellen von Medikamenten durch den Krankenhausträger; Darlegung eines …

  • BGH, 11.05.1982 - VI ZR 171/80

    Oberschenkelbruch - § 823 Abs. 1 BGB, Arzthaftung, zur Aufklärungspflicht über …

  • BGH, 20.03.1995 - II ZR 198/94

    Einführung in Bezug genommener Unterlagen in den Rechtsstreit

  • BGH, 05.02.1991 - VI ZR 108/90

    Hypothetische Einwilligung in eine ärztliche Behandlung

  • BGH, 02.03.1993 - VI ZR 104/92

    Tatrichterliche Sachkunde zur Auswertung medizinischer Fachliteratur

  • BGH, 21.09.1982 - VI ZR 130/81

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Behandlung, …

  • BGH, 09.03.1981 - VIII ZR 38/80

    Berufung - Zurückweisung - Verspätetes Vorbringen

  • BGH, 03.02.1987 - VI ZR 56/86

    Beweiserleichterungen und Beweislastumkehr bei Unterlassen medizinisch gebotener …

  • LG Frankenthal, 16.12.2020 - 2 S 195/19

    Anspruch auf Beseitigung der am Gebäude befestigten Kamera sowie auf Unterlassung …

    Ein Antrag kann jedoch zurückgewiesen werden, wenn das schriftliche Gutachten vollständig und überzeugungsfähig ist, der Antrag aber gleichwohl nicht konkret begründet wird (BGHZ 24, 9, 14; BAG MDR 68, 529; Rixecker NJW 84, 2135, 2137; Ankermann NJW 85, 1204, 1205) oder in seiner Begründung die Ankündigung abwegiger, bereits eindeutig beantworteter oder beweisunerheblicher Fragen enthält (OLGR Saarbrücken 2004, 379; OLGR Oldenburg 98, 17; Hamm MDR 85, 593;… Zöller-Greger, ZPO, 33. Aufl. 2020, § 411 Rn. 5).
  • OLG Zweibrücken, 19.12.2024 - 6 U 19/20

    Üblicher Verschleiß beim "Gebrauchten" kein Mangel

    Geschieht das nicht, kann der Antrag als missbräuchlich gewertet und vom Gericht zurückgewiesen werden (vgl. Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken, Urteil vom 25. Februar 2004 - 1 U 422/03 - 108 -, Rn. 56, juris).
  • OLG München, 07.05.2008 - 7 U 5338/06

    Frachtführerhaftung: Verpackungsmangel bei vom Absender selbst verpacktem …

    Dem erst in der mündlichen Verhandlung am 23.04.2008 vom Klägervertreter gestellten Antrag, den Sachverständigen (mündlich) anzuhören, war nicht nachzukommen, da dieser Antrag nicht begründet wurde und nicht einmal erkennbar war, in welcher Richtung die Klägerin durch Fragen an den Sachverständigen eine weitere Aufklärung herbeizuführen wünschte (vgl. OLG Saarbrücken, OLGR 2004, 379).
  • KG, 27.09.2018 - 8 U 145/14

    Schadensersatz wegen entgangener Miete nach fristloser Kündigung eines …

    Dies ist der Fall, wenn mit ihm beweisunerhebliche Fragen angekündigt werden (s. OLG Hamm MDR 1985, 593; OLGR Saarbrücken 2004, 379 - juris Tz 46;… Zöller/Greger, ZPO, 32. Aufl., § 411 Rn 5; s.a. BGH NJW 1998, 162: bei der Prüfung von Rechtsmissbrauch ist der konkrete Vortrag der Partei zugrunde zu legen, "worin sie Unklarheiten und Erläuterungsbedarf im Hinblick auf das schriftliche Sachverständigengutachten sieht und in welcher Richtung sie ihr Fragerecht ausüben will").
  • LG Frankenthal, 16.12.2020 - 2 Ss 195/19

    Kameraüberwachung

    Ein Antrag kann jedoch zurückgewiesen werden, wenn das schriftliche Gutachten vollständig und überzeugungsfähig ist, der Antrag aber gleichwohl nicht konkret begründet wird (BGHZ 24, 9, 14; BAG MDR 68, 529; Rixecker NJW 84, 2135, 2137; Ankermann NJW 85, 1204, 1205) oder in seiner Begründung die Ankündigung abwegiger, bereits eindeutig beantworteter oder beweisunerheblicher Fragen enthält (OLGR Saarbrücken 2004, 379; OLGR Oldenburg 98, 17; Hamm MDR 85, 593;… Zöller-Greger, ZPO, 33. Aufl. 2020, § 411 Rn. 5).
  • OLG Köln, 12.09.2016 - 17 W 261/15

    Beantragte Sachverständigenanhörung ist durchzuführen!

    Ein der Antragsgegnerin zu 2) als rechtsmissbräuchliche Vorgehensweise vorzuwerfendes Verhalten ist hier allein unter dem Aspekt einer fehlenden Begründung oder eines diesem Mangel gleichzustellenden "krassen und offensichtlichen Begründungsdefizits" (vgl. OLG Saarbrücken, OLGR 2004, 379/381) in Erwägung zu ziehen.
  • OLG München, 22.05.2023 - 28 U 6295/22

    Materielle Rechtskraft, Gegenerklärung, Mietgebrauch, Abrechnungsverhältnis, …

    Das Anhörungsrecht bezieht sich nicht auf Fragen, die - wie hier - für die zu treffende Entscheidung unerheblich oder bereits eindeutig beantwortet sind, ohne dass insoweit ein Erläuterungsbedarf besteht oder zumindest nachvollziehbar geltend gemacht wird (…vgl. Greger in: Zöller, Zivilprozessordnung, § 411 Rn. 5; OLGR Saarbrücken 2004, 379; OLG Oldenburg 18.3.1997 - 5 U 3/96, OLGR Oldenburg 98, 17; OLG Hamm 14.12.1984 - 7 U 110/83, MDR 85, 593; s § 397 Rn 3).
  • KG, 10.11.2009 - 27 W 100/09

    Selbstständiges Beweisverfahren: Beschwerde gegen Zurückweisung eines Antrags auf …

    Die Partei muss vernünftige Gründe angeben, weshalb trotz der Gutachtenergänzung objektiv weiterer Klärungs- und Erläuterungsbedarf besteht (Saarländisches OLG, Urteil v. 25.02.2004 - 1 U 422/03, zitiert nach juris).
  • OLG Hamm, 21.02.2014 - 11 U 33/99
    Daher kann ein Antrag auf Vorladung des Sachverständigen unter anderem dann als rechtsmissbräuchlich zurückgewiesen werden, wenn der Antrag in seiner Begründung die Ankündigung abwegiger oder beweisunerheblicher Fragen enthält (vgl. OLG Saarbrücken, Urteil vom 25.02.2004 - 1 U 422/03 -, Rn 46 und OLG Oldenburg…, Urteil vom 18.03.1997 - 5 U 3/96 -, Rn. 30, jeweils zitiert nach juris;… Zöller/Greger, a.a.O., § 411 Rn. 5a).
  • OLG Brandenburg, 30.09.2010 - 12 U 50/10

    Sachverständigenbeweis: Anforderungen an einen Parteiantrag auf mündliche …

    Insoweit ist diese Fallgestaltung vergleichbar damit, dass erstmals überhaupt nach Einholung eines schriftlichen Ergänzungsgutachtens ein Antrag auf mündliche Anhörung des Sachverständigen gestellt wird (vgl. OLG Saarbrücken OLGR 2004, 379).
  • KG, 04.06.2007 - 12 U 173/02

    Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Nachweis der Unfallursächlichkeit von …

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Rechtsprechung
   OLG Köln, 23.04.2004 - 5 W 51/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,22819
OLG Köln, 23.04.2004 - 5 W 51/04 (https://dejure.org/2004,22819)
OLG Köln, Entscheidung vom 23.04.2004 - 5 W 51/04 (https://dejure.org/2004,22819)
OLG Köln, Entscheidung vom 23. April 2004 - 5 W 51/04 (https://dejure.org/2004,22819)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit eines Antrags auf Durchführung eines selbstständigen Beweisverfahrens hinsichtlich der Feststellung einer verfehlten psychiatrischen Behandlung und eines fehlenden Hinweises auf anderweitige Behandlungsmöglichkeiten

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GesR 2004, 235
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 21.01.2003 - VI ZB 51/02

    Durchführung eines selbständigen Beweisverfahrens über Arzthaftungsansprüche

    Auszug aus OLG Köln, 23.04.2004 - 5 W 51/04
    Mit der bis zur Entscheidung des BGH (NJW 2003, 1741) streitigen Rechtsfrage, ob in Arzthaftungssachen grundsätzlich ein rechtliches Interesse an einem selbständigen Beweisverfahren zu verneinen ist, hat dies nichts zu tun.
  • LG Köln, 04.02.2004 - 25 OH 14/03
    Auszug aus OLG Köln, 23.04.2004 - 5 W 51/04
    Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Landgerichts Köln vom 4.2.2004 (25 OH 14/03) wird auf seine Kosten zurückgewiesen.
  • OLG Karlsruhe, 03.11.2010 - 7 W 25/10

    Zulässigkeit eines selbständigen Beweisverfahrens mit dem Ziel der Feststellung …

    Deshalb kommt es auch nicht darauf an, ob der vom Landgericht zitierten Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Köln (GesR 2004, 235; VersR 2009, 1515, 1516) zu folgen ist, nach der die umfassende Feststellung von Behandlungsfehlern im Rahmen einer jahrelangen Behandlung durch mehrere Ärzte weit über das hinausgeht, was mit einem selbständigen Beweisverfahren an Klärung herbei geführt werden kann.
  • OLG Naumburg, 11.12.2013 - 1 W 41/13

    Selbständiges Beweisverfahren: Rechtliches Interesse an der Beweissicherung in …

    Zumindest betreffen sie mit dem Heil- und Kostenplan, dem Verlauf des tatsächlichen Behandlungsgeschehens und dessen Vergleich mit der vom Antragsgegner der Krankenversicherung gegenüber abgegebenen Schilderung seiner Tätigkeit Gegenstände, die im selbständigen Beweisverfahren keiner Begutachtung durch einen Sachverständigen zugänglich sind (OLG Köln, Beschluss vom 23.4.2004, 5 W 51/04 - zitiert in juris).
  • OLG Brandenburg, 12.11.2009 - 12 W 33/09

    Selbständiges Beweisverfahren: (Un-)Zulässigkeit in einer die Dosierung eines …

    Anders als in der vom Landgericht angeführten Entscheidung des OLG Köln (GesR 2004, 235) geht es vorliegend nicht um eine Klärung einer möglicherweise erfolgten jahrelangen fehlerhaften psychiatrischen Behandlung, sondern um eine in einem bestimmten Zeitraum erfolgte Medikation, mit der keine komplexen Fragestellungen verbunden sind, sondern hinsichtlich derer es lediglich erforderlich werden kann, zur Klärung des konkreten Zustandes der Antragstellerin im fraglichen Zeitpunkt bis dahin vorhandene Behandlungsunterlagen hinzuziehen.
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