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Rechtsprechung
   BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,1354
BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95 (https://dejure.org/1996,1354)
BGH, Entscheidung vom 10.06.1996 - II ZR 98/95 (https://dejure.org/1996,1354)
BGH, Entscheidung vom 10. Juni 1996 - II ZR 98/95 (https://dejure.org/1996,1354)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Deutsches Notarinstitut

    GmbHG §§ 55, 56
    Voreinzahlung auf Kapitalerhöhung, verdeckte Sacheinlage

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Einordnung einer Einzahlung als Voreinlage auf eine Einlageforderung aus einer Kapitalerhöhung - Erfüllung einer Einlageverpflichtung durch Zur-Verfügung-Stellen - Beseitigung eines Debetsaldos

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einordnung einer Einzahlung als Voreinlage auf eine Einlageforderung aus einer Kapitalerhöhung; Erfüllung einer Einlageverpflichtung durch Zur-Verfügung-Stellen; Beseitigung eines Debetsaldos

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1996, 1249
  • ZIP 1996, 1466
  • DNotZ 1997, 495
  • GmbHR 1996, 772
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 13.07.1992 - II ZR 263/91

    Verfügung über angeforderten Betrag zur Durchführung einer Kapitalerhöhung; …

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Als entscheidend ist aber nicht der Umstand anzusehen, daß der Einzahlungsbetrag der Gemeinschuldnerin noch unversehrt als Bargeld oder auf einem Bankkonto zur Verfügung stand, sondern die Tatsache, daß der Gesellschaft ein dem Betrag von 50000,- DM entsprechender, im Zeitpunkt der Anmeldung der Kapitalerhöhung zur Eintragung in das Handelsregister noch vorhandener Wert zugeflossen ist (vgl. BGHZ 119, 177 (187 f.), DStR 1992, 1733) und ihr im übrigen eine dem Betrag von 250000,- DM entsprechende Liquiditätsmasse zur Verfügung stand, die der Geschäftsführer der Gemeinschuldnerin für die Gesellschaft in Anspruch nehmen konnte.

    Der Einlagebetrag hat daher im Zeitpunkt des Eintragungsantrages in dieser Höhe wertmäßig zur freien Verfügung der Geschäftsführung gestanden (vgl. BGHZ 119, 177, 187 f., DStR 1992, 1733).

    In dem zum Aktienrecht ergangenen Urteil vom 13.7.1992 (II ZR 263/91, DStR 1992, 1733, BGHZ 119, 177 ff.) hatte der Senat entschieden, daß unter dem "Vorbehalt wertgleicher Deckung" der Vorstand der AG schon vor den Anmeldung über den Einzahlungsbetrag verfügen darf, weil es nicht darauf ankommt, daß das Bargeld thesauriert wird, sondern daß mit der Einlage der Gesellschaft ein Wert zugeflossen ist, der für sich genommen - also z.B. in Form der Tilgung von Verbindlichkeiten - in dem bei der AG maßgeblichen Zeitpunkt der Anmeldung noch vorhanden ist, mag die Gesellschaft im übrigen zwischenzeitlich anderweite Verluste erwirtschaftet haben.

  • BGH, 07.11.1966 - II ZR 136/64

    Klage auf Erfüllung einer Einlagenverbindlichkeit für die Kapitalerhöhung einer …

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Die Revision rügt jedoch zu Recht, daß das Berufungsgericht eine Prüfung der Frage unterlassen hat, ob der Bekl. nicht deswegen seine Einlageverpflichtung erfüllt hat, weil der Einlagebetrag in dem Zeitraum zwischen dem Antrag auf Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister und ihrer Durchführung (8.4. bis 16.4. 1992) noch zur freien Verfügung des Geschäftsführers der Gemeinschuldnerin gestanden hat (BGHZ 51, 157 (159); BGH v. 7.11.1966, II ZR 136/64, LMGmbHGG, § 57 Nr. 1).

    Hatte das Berufungsgericht die Problematik der Voreinzahlung auf der Linie der bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung richtig gesehen, hatte es allerdings zu prüfen versäumt, ob nicht die vor Fassung des Kapitalerhöhungsbeschlusses bewirkte Zahlung deswegen Tilgungswirkung hatte, weil der Einlagebetrag im Zeitpunkt der Handelsregistereintragung noch unverbraucht der Gesellschaft zur Verfügung gestanden hat (vgl. BGHZ 51, 157 (159) m.w.N.; BGH v. 7.11.1966, II ZR 136/64, NJW 1967, 44).

    Würde man so vorgehen, ergäbe sich schon wegen des seitens der D-Bank eingeräumten und bei weitem nicht ausgeschöpften Kreditrahmens, daß der Geschäftsführer der T-GmbH auch nach Verrechnung der Sollsalden mit dem Einlagebetrag von 300 000 DM ohne weiteres über mindestens denselben Betrag wieder verfügen konnte, der von den Gesellschaftern gezahlte Betrag also unverbraucht vorhanden war (vgl. BGH v. 7.11.1966, II ZR 136/64, NJW 1967, 44).

  • BGH, 03.12.1990 - II ZR 215/89

    Zahlung der Einlage auf ein debitorisches Bankkonto

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Nach der Rechtsprechung des Senats ist letzteres dann anzunehmen, wenn mit dem Einlagebetrag ein Debetsaldo zurückgeführt wird, der die Linie eines der Gesellschaft eingeräumten Rahmenkredites nicht überschreitet (…vgl. SenUrt. v. 24.9. 1990, II ZR 203/89, ZIP 1990, 1400 (1401); BGH v. 3.12.1990, II ZR 215/89, ZIP 1991, 445, DStR 1991, 358; ferner Priester, DB 1987, 1473 (1474); K. Schmidt, AG 1986, 106 (110)).

    Diese Voraussetzung war nach dem Revisionsurteil auch im vorliegenden Fall gegeben; der Senat konnte dabei u.a. auf seine Rechtsprechung Bezug nehmen, nach der Einzahlung auf ein debitorisch geführtes Bankkonto Tilgungswirkung haben, sofern das Bankinstitut nach Verrechnung des Debetsaldos mit dem Einzahlungsbetrag den eingeräumten Kredit nicht kündigt, sondern neue Verfügungen zuläßt und derartige Verfügungen auch nicht daran scheitern, daß ein Gesellschaftsgläubiger das Konto gepfändet hat (vgl. z.B. BGH v. 3.12.1990, II ZR 215/89, DStR 1991, 358).

  • BGH, 02.12.1968 - II ZR 144/67

    GmbH: Erfüllung der Einlagepflicht

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Die Revision rügt jedoch zu Recht, daß das Berufungsgericht eine Prüfung der Frage unterlassen hat, ob der Bekl. nicht deswegen seine Einlageverpflichtung erfüllt hat, weil der Einlagebetrag in dem Zeitraum zwischen dem Antrag auf Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister und ihrer Durchführung (8.4. bis 16.4. 1992) noch zur freien Verfügung des Geschäftsführers der Gemeinschuldnerin gestanden hat (BGHZ 51, 157 (159); BGH v. 7.11.1966, II ZR 136/64, LMGmbHGG, § 57 Nr. 1).

    Hatte das Berufungsgericht die Problematik der Voreinzahlung auf der Linie der bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung richtig gesehen, hatte es allerdings zu prüfen versäumt, ob nicht die vor Fassung des Kapitalerhöhungsbeschlusses bewirkte Zahlung deswegen Tilgungswirkung hatte, weil der Einlagebetrag im Zeitpunkt der Handelsregistereintragung noch unverbraucht der Gesellschaft zur Verfügung gestanden hat (vgl. BGHZ 51, 157 (159) m.w.N.; BGH v. 7.11.1966, II ZR 136/64, NJW 1967, 44).

  • BGH, 07.11.1994 - II ZR 248/93

    Wirksamkeit einer Kapitalerhöhung im Konkurs der Aktiengesellschaft; Zulässigkeit …

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Das steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Senats, nach der die Anerkennung von Voreinzahlungen auf künftige Einlagepflichten als Bareinzahlung nur im Falle der Sanierung einer Gesellschaft in Betracht kommt (BGHZ 118, 83 (86 ff.) sowie BGH v. 7.11.1994, II ZR 248/93, DStR 1995, 498, ZIP 1995, 28).

    Der II. Zivilsenat hat sich in jüngerer Zeit mehrfach mit dieser Problematik auseinandergesetzt (vgl. BGH v. 7.11.1994, II ZR 248/93, DStR 1995, 498; BGH v. 20.2. 1995, II ZB 19/94, DStR 1995, 945 und BGH v. 6.4.1995, II ZR 135/94, DStR 1995, 894 jeweils m. Anm. Goette), zu der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen im einzelnen derartige Voreinzahlungen ausnahmsweise zugelassen werden können, aber keine abschließende Stellungnahme abgeben müssen.

  • BGH, 13.04.1992 - II ZR 277/90

    BGB -Gesellschaft als AG-Gesellschafter - Haftung der BGB -Gesellschafter für …

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Das steht in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Senats, nach der die Anerkennung von Voreinzahlungen auf künftige Einlagepflichten als Bareinzahlung nur im Falle der Sanierung einer Gesellschaft in Betracht kommt (BGHZ 118, 83 (86 ff.) sowie BGH v. 7.11.1994, II ZR 248/93, DStR 1995, 498, ZIP 1995, 28).
  • BGH, 24.09.1990 - II ZR 203/89

    Leistung der Bareinlage auf ein debitorisch geführtes Bankkonto der Gesellschaft

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Nach der Rechtsprechung des Senats ist letzteres dann anzunehmen, wenn mit dem Einlagebetrag ein Debetsaldo zurückgeführt wird, der die Linie eines der Gesellschaft eingeräumten Rahmenkredites nicht überschreitet (vgl. SenUrt. v. 24.9. 1990, II ZR 203/89, ZIP 1990, 1400 (1401); BGH v. 3.12.1990, II ZR 215/89, ZIP 1991, 445, DStR 1991, 358; ferner Priester, DB 1987, 1473 (1474); K. Schmidt, AG 1986, 106 (110)).
  • BGH, 20.02.1995 - II ZB 19/94

    Zulässigkeit von vorab erfolgenden Einzahlungen auf eine erst künftig zu …

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Der II. Zivilsenat hat sich in jüngerer Zeit mehrfach mit dieser Problematik auseinandergesetzt (vgl. BGH v. 7.11.1994, II ZR 248/93, DStR 1995, 498; BGH v. 20.2. 1995, II ZB 19/94, DStR 1995, 945 und BGH v. 6.4.1995, II ZR 135/94, DStR 1995, 894 jeweils m. Anm. Goette), zu der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen im einzelnen derartige Voreinzahlungen ausnahmsweise zugelassen werden können, aber keine abschließende Stellungnahme abgeben müssen.
  • BGH, 06.04.1995 - II ZR 135/94

    Nichtannahmebeschluß zur Frage der Zulässigkeit von Voreinzahlungen auf die …

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Der II. Zivilsenat hat sich in jüngerer Zeit mehrfach mit dieser Problematik auseinandergesetzt (vgl. BGH v. 7.11.1994, II ZR 248/93, DStR 1995, 498; BGH v. 20.2. 1995, II ZB 19/94, DStR 1995, 945 und BGH v. 6.4.1995, II ZR 135/94, DStR 1995, 894 jeweils m. Anm. Goette), zu der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen im einzelnen derartige Voreinzahlungen ausnahmsweise zugelassen werden können, aber keine abschließende Stellungnahme abgeben müssen.
  • BGH, 10.06.1996 - II ZR 99/95

    Klage gegen eine Gesellschafterin auf Leistung der Einlage nach beschlossener …

    Auszug aus BGH, 10.06.1996 - II ZR 98/95
    Nachdem die T-GmbH später in Konkurs gefallen und der Kl. zu ihrem Konkursverwalter bestellt worden ist, hat dieser den Bekl. - und in einem Parallelprozeß (II ZR 99/95) seine Ehefrau - auf Zahlung angeblich rückständiger Einlage in Anspruch genommen.
  • BGH, 18.03.2002 - II ZR 363/00

    Leistung der Bareinlage aus einer Kapitalerhöhung auf ein debitorisch geführtes …

    Denn in diesem Falle steht der Gesellschaft weiterhin Liquidität in Höhe des gezahlten Einlagebetrages zur Verfügung (…BGH, Urt. v. 24. September 1990 - II ZR 203/89, ZIP 1990, 1400, 1401;… Urt. v. 3. Dezember 1990 - II ZR 215/89, ZIP 1991, 445; vgl. auch Urt. v. 10. Juni 1996 - II ZR 98/95, ZIP 1996, 1466, 1467).
  • BGH, 15.03.2004 - II ZR 210/01

    Erfüllung eines Kapitalerhöhungsbeschlusses durch Voreinzahlungen auf die …

    Dem steht es nicht gleich, daß auf ein debitorisches Konto der Gesellschaft eingezahlt wird und die Bank nach Verrechnung der Gutschrift eine Verfügung über den Einlagebetrag zuläßt (Klarstellung von Sen.Urt. v. 21. Juni 1996 - II ZR 98/95, ZIP 1996, 1466).

    Da die Zahlung bewirkt wurde, bevor der Beklagte als Alleingesellschafter die Kapitalerhöhung beschlossen hat, handelt es sich um eine sog. Zahlung auf künftige Einlageschuld; diese hat - ob etwas anderes gilt, wenn diese Verfahrensweise aus Sanierungsgründen geboten ist, hat der Senat bisher nicht entschieden (vgl. dazu zuletzt BGHZ 145, 150 zur sog. "Voreinbringung" auf künftige Einlageschuld;… ferner Urt. v. 7. November 1994 - II ZR 248/93, NJW 1995, 460) und bedarf auch hier keiner Entscheidung - allein dann schuldtilgende Wirkung, wenn der eingezahlte Betrag im Zeitpunkt des Erhöhungsbeschlusses als solcher noch im Vermögen der Gesellschaft vorhanden ist (BGHZ 51, 157, 159 m.w.N.;… Urt. v. 7. November 1966 - II ZR 136/64, NJW 1967, 44; Urt. v. 21. Juni 1996 - II ZR 98/95, ZIP 1996, 1466 f.; für die Sacheinlage BGHZ 145, 150 ff.).

    Dagegen reicht es entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts, das sich hierbei allerdings auf die vereinzelt gebliebene Entscheidung des Senats vom 21. Juni 1996 (II ZR 98/95 aaO) beruft, nicht aus, daß der Überweisungsbetrag mit Schulden der Gesellschaft verrechnet wird; das gilt selbst dann, wenn das Kreditinstitut eine erneute Verfügung über das Kreditkonto in entsprechender Höhe gestattet.

  • BGH, 26.06.2006 - II ZR 43/05

    Rechtswirkung von Voreinzahlungen auf eine künftige Kapitalerhöhung

    Der Senat hat bislang offengelassen, ob abweichend von diesem Grundsatz eine Vorleistung im Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Kapitalerhöhung nicht mehr vorhandener Bareinlagen unter bestimmten, eng gefassten Voraussetzungen ausnahmsweise als gültig erachtet werden kann (…vgl. bereits zu den sog. "Mindestvoraussetzungen" Sen.Urt. v. 7. November 1994 - II ZR 248/93, ZIP 1995, 28 ff.; Sen.Urt. v. 10. Juni 1996 - II ZR 98/95, ZIP 1996, 1466; BGHZ 145, 150, 154).

    (aa) Die Feststellungen des Oberlandesgerichts tragen bereits nicht die Annahme, dass sich die Schuldnerin im Zeitpunkt der Vorauszahlungen wegen drohender bzw. bereits eingetretener Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit in einer akuten Krise befunden hat (vgl. Sen.Urt. v. 10. Juni 1996 aaO).

  • BGH, 08.11.2004 - II ZR 362/02

    Bindung an die Feststellungen eines Urteils im Kaduzierungsverfahren bei …

    Es reicht vielmehr aus, daß die Geschäftsführung infolge der Einzahlung in die Lage versetzt wird, erneut Kredit in Höhe des eingezahlten Betrages in Anspruch zu nehmen, mag das auch auf einer nur stillschweigenden Gestattung der Bank beruhen (…Sen.Urt. v. 3. Dezember 1990 - II ZR 215/89, ZIP 1991, 445 f.; mißverständlich Sen.Urt. v. 21. Juni 1996 - II ZR 98/95, ZIP 1996, 1466, 1467, vgl. BGHZ 150, 197, 199 ff.).
  • OLG Rostock, 28.05.2003 - 1 U 139/01

    Verletzung einer Beratungspflicht und Hinweispflicht durch einen Notar bei der …

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  • BGH, 18.09.2000 - II ZR 365/98

    Einbringung von Sacheinlagen nach Kapitalerhöhungsbeschluss

    Der Senat hat lediglich bestimmte Voraussetzungen aufgeführt, die auf jeden Fall erfüllt sein müßten, wenn man eine Vorauszahlung auf künftige Einlageschulden zulassen wollte (BGHZ 118, 83, 86 ff.;… BGH, Urt. v. 7. November 1994 - II ZR 248/93, ZIP 1995, 28; Sen.Urt. v. 21. Juni 1996 - II ZR 98/95, ZIP 1996, 1466).
  • OLG Nürnberg, 13.10.2010 - 12 U 1528/09

    Kapitalerhöhung der GmbH: Tilgung der Einlageschuld durch Voreinzahlung auf eine …

    Rn. 55 3. Die Frage, unter welchen Voraussetzungen schuldbefreiende Voreinzahlungen auf künftige Einlageschulden ausnahmsweise auch dann als zulässig anzuerkennen sind, wenn sie bei Fassung des Kapitalerhöhungsbeschlusses der Gesellschaft nicht mehr zur Verfügung stehen, hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 26.06.2006 (II ZR 43/05, BGHZ 168, 201) geklärt (vgl. zur Entwicklung der Rechtsprechung auch BGH, Urteil vom 07.11.1994 - II ZR 248/93, GmbHR 1995, 113; Urteil vom 10.06.1996 - II ZR 98/95, GmbHR 1996, 772; Urteil vom 15.03.2004 - II ZR 210/01, BGHZ 158, 283).
  • OLG Köln, 02.12.1998 - 27 U 18/98

    Voreinzahlung auf die künftige Einlagepflicht eines GmbH-Gesellschafters im …

    Grundsätzlich müssen die Einlagen der Gesellschaft in der Zeit zwischen dem Erhöhungsbeschluß und der Anmeldung der Kapitalerhöhung zum Handelsregister zugeflossen sein (…Hachenburg/Ulmer § 57 Rn. 9;… Scholz/Priester § 57 Rn. 10; vgl. auch BGH ZIP 1995, 29; 1996, 1466).

    Der Bundesgerichtshof, der die Frage der Zulässigkeit einer Voreinzahlung bisher offengelassen hatte (vgl. etwa BGH ZIP 1995, 29), hat sich inzwischen der verbreiteten Ansicht (vgl. z.B. OLG Hamm GmbHR 1991, 198; OLG Köln - 1. Zivilsenat - ZIP 1991, 928; OLG Stuttgart GmbHR 1995, 116) angeschlossen, daß Vorauszahlungen auf die Stammeinlage unter bestimmten Bedingungen statthaft sind (BGH ZIP 1996, 1466).

    Rn. 79 Die Anerkennung von Voreinzahlungen auf künftige Einlagepflichten kommt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur in sogenannten Sanierungsfällen in Betracht, also in solchen Fällen, in denen sich Gesellschaften in einer krisenhaften Situation befinden (BGH ZIP 1995, 28; 1996, 1466).

  • BGH, 18.03.2002 - II ZR 11/01

    Bewertung des Vermögens einer Vor-GmbH; Leistung der Stammeinlagen durch Zahlung …

    Denn in diesem Falle steht der Gesellschaft weiterhin Liquidität in Höhe des gezahlten Einlagebetrages zur Verfügung (…BGH, Urt. v. 24. September 1990 - II ZR 203/89, ZIP 1990, 1400, 1401;… Urt. v. 3. Dezember 1990 - II ZR 215/89, ZIP 1991, 445; vgl. auch Urt. v. 10. Juni 1996 - II ZR 98/95, ZIP 1996, 1466, 1467).
  • OLG Düsseldorf, 25.11.1999 - 6 U 166/98

    Wirkung der Zahlung auf Stammeinlagen einer GmbH vor beabsichtigter …

    Rn. 26 Zahlungen auf Stammeinlagen, die vor einer beabsichtigten Kapitalerhöhung bewirkt werden, befreien den Leistenden grundsätzlich nur dann von seiner späteren Einlageschuld, wenn sie den Geschäftsführern im Zeitraum zwischen dem Antrag auf Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister und deren Durchführung noch zur freien Verfügung stehen (vgl. BGH NJW 1967, 44; BGHZ 51, 157, 159 f.; BGH NJW-RR 1996, 1249 f.).

    Das kann auch dann der Fall sein, wenn mit dem Einlagebetrag ein Debetsaldo zurückgeführt wurde, der die eingeräumte Kreditlinie nicht überschreitet, so daß die Gesellschaft in entsprechendem Umfang wieder Kredit in Anspruch nehmen kann (vgl. BGH NJW-RR 1996, 1249, 1250).

  • BGH, 18.03.2002 - II ZR 369/00

    Bewertung des Vermögens einer Vor-GmbH, Leistung der Bareinlage aus einer …

  • BGH, 18.03.2002 - II ZR 364/00

    Leistung der Bareinlage aus einer Kapitalerhöhung auf ein debitorisch geführtes …

  • OLG Zweibrücken, 06.10.2005 - 4 U 273/04

    GmbH: Nachweis der Einzahlung der Stammeinlage

  • AG Korbach, 16.08.1999 - 7 F 10/99

    Frage nach der Verfassungsmäßigkeit der §§ 1626a, 1672 BGB, hier: Vorlage an das …

  • OLG Celle, 31.08.2010 - 9 U 25/10

    Reihenfolge der Stufen für den Vollzug einer Kapitalerhöhung; Zeitpunkt der …

  • OLG Celle, 16.11.2005 - 9 U 69/05

    Verrechnungsmöglichkeit der Bareinlageverpflichtung des Gesellschafters einer …

  • OLG Schleswig, 03.04.2003 - 5 U 168/01

    Stammeinlageerbringung bei Vorratsgesellschaft

  • OLG Dresden, 19.02.2002 - 2 U 2916/01

    Anforderungen an den Nachweis der Erbringung der Stammeinlage

  • OLG Oldenburg, 09.12.2004 - 1 U 62/04

    Versicherung des vollständig zur freien Verfügung stehenden Kapitals im Fall der …

  • LG Kleve, 15.04.2004 - 4 T 114/04

    Löschung einer Rückauflassungsvormerkung

  • LG Oldenburg, 05.10.2005 - 5 O 3981/04
  • OLG Oldenburg, 26.01.2006 - 13 U 73/05
  • OLG Naumburg, 11.12.2000 - 7 U (Hs) 101/99

    Anspruch des Gesamtvollstreckungsverwalters einer GmbH auf Zahlung der …

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