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   BGH, 21.12.2015 - I ZB 107/14   

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https://dejure.org/2015,43865
BGH, 21.12.2015 - I ZB 107/14 (https://dejure.org/2015,43865)
BGH, Entscheidung vom 21.12.2015 - I ZB 107/14 (https://dejure.org/2015,43865)
BGH, Entscheidung vom 21. Dezember 2015 - I ZB 107/14 (https://dejure.org/2015,43865)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 754 Abs 1 ZPO, § 775 Nr 4 ZPO, § 802b ZPO, § 882c Abs 1 S 2 ZPO, § 882c Abs 1 Nr 1 ZPO
    Hinderungsgründe für eine Eintragung im Schuldnerverzeichnis: Festgesetzter Zahlungsplan; Stundungs- oder Stillhalteabrede zwischen Eintragungsanordnung und einer Entscheidung über den Widerspruch

  • Wolters Kluwer

    Anordnung der Eintragung des Schuldners in das Schuldnerverzeichnis; Betreiben der Zwangsvollstreckung durch die Gläubiger wegen Geldforderungen; Entgegenstehen eines Zahlungsplans der Eintragung in das Schuldnerverzeichnis ; Vereinbarung einer Stundungs- oder ...

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Festgesetzter und nicht hinfälliger Zahlungsplan nach § 802b ZPO als Hindernis für die Eintragung in das Schuldnerverzeichnis auf der Grundlage der Eintragungsgründe des § 882c Abs. 1 Nr. 1-3 ZPO; zur Bedeutung einer nach der Eintragungsanordnung des Gerichtsvollziehers zwischen ...

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Anordnung der Eintragung des Schuldners in das Schuldnerverzeichnis; Betreiben der Zwangsvollstreckung durch die Gläubiger wegen Geldforderungen; Entgegenstehen eines Zahlungsplans der Eintragung in das Schuldnerverzeichnis; Vereinbarung einer Stundungs- oder ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schuldnerverzeichnis - und der festgesetzte Zahlungsplan

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schuldnerverzeichnis - und die nachträgliche Stundungsvereinbrung

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Ratenzahlungsvereinbarung steht Anordnung der Eintragung in Schuldnerverzeichnis entgegen

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Ratenzahlungsvereinbarung steht Anordnung der Eintragung in Schuldnerverzeichnis entgegen

Besprechungen u.ä.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 876
  • MDR 2016, 354
  • WM 2016, 649
  • Rpfleger 2016, 360
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BGH, 18.05.2017 - VII ZB 38/16

    Forderungspfändung: Aufhebung im Wege der Vollstreckungserinnerung unter Berufung

    aa) Zwar ist die Vollstreckungserinnerung (§ 766 Abs. 1 ZPO) als gegen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen statthafter Rechtsbehelf begründet, wenn die Zwangsvollstreckung nicht eingestellt wird, obgleich die Voraussetzungen für eine Einstellung nach § 775 Nr. 4 ZPO gegeben sind (vgl. Musielak/Voit/Lackmann, ZPO, 14. Aufl., § 775 Rn. 14; Stein/Jonas/Münzberg, ZPO, 22. Aufl., § 775 Rn. 35; Schuschke/Walker/Raebel, ZPO, 6. Aufl., § 775 Rn. 14; vgl. auch BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2015 - I ZB 107/14, NJW 2016, 876 Rn. 19).
  • BAG, 20.09.2017 - 6 AZR 58/16

    Insolvenzanfechtung bei Ratenzahlungsvereinbarung mit Gerichtsvollzieher

    Schließlich konnte der Gläubiger nach dem im Zwangsvollstreckungsrecht geltenden Grundsatz der Parteiherrschaft (dazu BGH 21. Dezember 2015 - I ZB 107/14 - Rn. 22; Zöller/Stöber ZPO 31. Aufl. Vor § 704 Rn. 19) bereits nach § 806b ZPO aF seine Einwilligung oder seine Genehmigung jederzeit widerrufen (Stein/Jonas/Münzberg aaO; Zöller/Stöber ZPO 29. Aufl. § 806b Rn. 2) .
  • BGH, 09.02.2017 - I ZB 56/16

    Zwangsvollstreckungsverfahren: Vorzeitige Löschung einer Eintragung im

    Anders als in dem vom Bundesgerichtshof durch Beschluss vom 21. Dezember 2015 entschiedenen Fall (I ZB 107/14, NJW 2016, 876) handele es sich vorliegend nicht um ein Widerspruchsverfahren gegen die Eintragungsanordnung, sondern um einen Antrag auf vorzeitige Löschung der erfolgten Eintragung.

    aa) Eine Ratenzahlungsvereinbarung der Parteien stellt zwar einen Grund zur Einstellung der Zwangsvollstreckung im Sinne des § 775 Nr. 4 ZPO dar, der der Anordnung einer Eintragung in das Schuldnerverzeichnis gemäß § 882c Abs. 1 ZPO entgegensteht (BGH, NJW 2016, 876 Rn. 15).

    Nach Eintritt der Unanfechtbarkeit der Eintragungsanordnung sind die allgemeinen Vollstreckungsvoraussetzungen aber nicht mehr zu berücksichtigen, so dass eine nachträgliche Ratenzahlungsvereinbarung keinen Löschungsgrund für die Eintragung darstellen kann (vgl. BGH, NJW 2016, 876 Rn. 24 f. i.V.m. Rn. 16 f.).

    Aus dem Charakter des Eintragungsverfahrens als Amtsverfahren folgt, dass sich Gläubiger und Schuldner nicht darüber einigen können, eine Eintragung in das Schuldnerverzeichnis zu unterlassen (BGH, NJW 2016, 876 Rn. 22).

  • BGH, 27.10.2016 - I ZB 21/16

    Antrag auf Abnahme der Vermögensauskunft: Verzicht des Gläubigers auf die

    Der Gläubiger bestimmt Beginn, Art und Ausmaß des Vollstreckungszugriffs und kann seine Vollstreckungsanträge jederzeit zurücknehmen (vgl. BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2015 - I ZB 107/14, NJW 2016, 876 Rn. 22 = DGVZ 2016, 46; Zöller/Stober, 31. Aufl., Vor § 704 Rn. 19).
  • BGH, 30.11.2017 - I ZB 5/17

    Zwangsvollstreckungsverfahren: Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Ladung

    Bei der vom Gerichtsvollzieher zu bewirkenden Zustellung der Eintragungsanordnung handelt es sich zwar um eine Zustellung von Amts wegen und nicht um eine Zustellung im Parteibetrieb (§ 882c Abs. 2 Satz 2 ZPO; vgl. Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung [EU] Nr. 655/2014 sowie zur Änderung sonstiger zivilprozessualer Vorschriften [EuKoPfVODG], BT-Drs. 18/7560, S. 39; vgl. ferner BGH, Beschluss vom 21. Dezember 2015 - I ZB 107/14, NJW 2016, 876 Rn. 22 und 32).
  • LG Stuttgart, 06.09.2018 - 19 T 264/18

    Rundfunkbescheid - Überprüfung auf formale und inhaltliche Wirksamkeit

    Ein Zahlungsplan nach § 802b ZPO, der festgesetzt und nicht hinfällig ist, steht der Eintragung in das Schuldnerverzeichnis gem. § 882c Abs. 1 S. 2 ZPO nicht nur im Falle des Eintragungsgrundes gem. § 882c Abs. 1 Nr. 3 ZPO, sondern auch im Falle der Eintragungsgründe nach § 882c Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 ZPO entgegen (BGH, Beschluss vom 21.12.2015, I ZB 107/14).

    Dies gilt selbst dann, wenn eine Stundungs- oder Stillhalteabrede im Sinne des § 775 Nr. 4 ZPO, zwischen Gläubiger und Schuldner nach der Eintragungsanordnung des Gerichtsvollziehers, aber vor der Entscheidung über den dagegen gerichteten Widerspruch des Schuldners oder über die sich gegebenenfalls anschließende sofortige Beschwerde vereinbaren (BGH, Beschluss vom 21.12.2015, I ZB 107/14).

    Auch eine Abrede, die Forderung zeitweilig nicht geltend zu machen (ein sog. "pactum de non petendo"), wird je nachdem, ob sie endgültig oder vorübergehend wirken soll, als Befriedigung oder Stundung im Sinne der Norm verstanden (BGH, Beschluss vom 21.12.2015, I ZB 107/14).

    Dieses Eintragungshindernis besteht auch dann, wenn die Vereinbarung erst während des Widerspruchsverfahrens oder sogar während Beschwerdeverfahrens getroffen wurde (BGH, Beschluss vom einen 21.12.2015, I ZB 107/14).

  • OLG Stuttgart, 16.06.2016 - 8 W 189/16

    Gerichtsvollzieherkosten: Kostenlast für die Zustellung der Eintragungsanordnung

    Die Unzulässigkeit der Erhebung dieser Gebühr kann aufgrund des Beschlusses des BGH vom 21. Dezember 2015, Az. I ZB 107/14, veröff.

    u.a. in NJW 2016, 876, zwischenzeitlich nicht mehr als streitig angesehen werden.

    Unter Bezugnahme auf die obigen Ausführungen gibt der Senat seine frühere - vor der Entscheidung des BGH vom 21. Dezember 2015, Az. I ZB 107/14, und der geplanten Gesetzesklarstellung vom 18. Dezember 2015 - ergangene Rechtsprechung (Beschluss vom 9. Februar 2015, Az. 8 W 480/14, veröff. in DGVZ 2015, 91) auf.

  • OLG Stuttgart, 14.01.2019 - 8 W 275/18

    Ausschluss der gütlichen Erledigungshandlung des Gerichtsvollziehers

    Das Zwangsvollstreckungsverfahren unterliegt weitestgehend dem Grundsatz der Parteiherrschaft (BGH Beschluss vom 21.12.2015 - I ZB 107/14, JURIS Tz. 22).
  • OLG Zweibrücken, 12.12.2016 - 6 W 66/16

    Auslagen für die Zustellung der Eintragungsanordnung

    Bereits in seiner Entscheidung vom 19. Februar 2016 (6 W 9/16 - juris) hat der Senat darauf abgestellt, dass die Eintragung des Schuldners in das Schuldnerverzeichnis durch den Gerichtsvollzieher nach der Rechtsprechung des BGH (NJW 2016, 876) von Amts wegen zu bewirken ist.

    Anderer Meinung ist unter den Obergerichten - soweit ersichtlich - nur das Oberlandesgericht Nürnberg (Beschluss vom 09. Februar 2015, 8 Wx 2651/14), wobei dessen Entscheidung vor dem Beschluss des BGH vom 21. Dezember 2015 (NJW 2016, 876) ergangen ist.

  • OLG Köln, 25.01.2017 - 17 W 223/16

    Kosten des Gerichtsvollziehers für die Zustellung der Anordnung der Eintragung

    Zwischenzeitlich ist jedoch geklärt, dass es sich bei dieser Zustellung um eine Amtszustellung handelt, so dass jedenfalls keine Gebühr für die Zustellung nach Nrn. 100 - 102 KV GvKostG geltend gemacht werden kann (OLG Köln, Beschluss vom 01.02.2016, 17 W 177/15, juris Rn 22; BGH, NJW 2016, 876, juris Rn 22).
  • OLG München, 20.09.2016 - 11 W 1496/16

    Keine Kostentragungspflicht des Vollstreckungsgläubigers für die Zustellung der

  • KG, 10.02.2017 - 5 W 1/17

    Gerichtsvollzieherkosten: Auslagen für die Zustellung der von Amts wegen

  • LG Braunschweig, 10.08.2016 - 12 T 425/16

    Anspruch des Gerichtsvollziehers gegenüber dem Gläubiger auf Zahlung der Auslagen

  • LG Hagen, 24.05.2016 - 6 T 303/15

    Antrag auf vorzeitige Löschung der Eintragungen aus dem Schuldnerverzeichnis;

  • LG Kleve, 14.07.2016 - 4 T 152/16

    Schuldnerverzeichnis; Eintragungsanordnung; Zustellung; Gerichtsvollzieher;

  • OLG Celle, 22.08.2016 - 2 W 184/16

    Gerichtsvollzieherkosten: Erstattung der Auslagen für Zustellung der

  • LG Potsdam, 10.10.2016 - 14 T 27/16

    Gerichtsvollzieherkosten: Gebührenpflichtigkeit der Zustellung der

  • OLG Brandenburg, 03.01.2018 - 6 W 135/16

    Gerichtsvollzieherkosten: Auslagen für die Zustellung der Anordnung einer

  • OLG Dresden, 03.03.2016 - 3 W 22/16
  • OLG Zweibrücken, 19.02.2016 - 6 W 9/16

    Gerichtsvollzieherkosten: Gebühr für die Zustellung der Eintragungsanordnung ins

  • OLG Stuttgart, 07.04.2016 - 8 W 181/15

    Gerichtsvollzieherkosten: Zustellung einer Eintragungsanordnung im

  • OLG Braunschweig, 13.12.2016 - 2 W 67/16

    Gerichtsvollzieherkosten: Kostenlast des Vollstreckungsgläubigers für die

  • AG Mönchengladbach-Rheydt, 22.11.2019 - 6 M 1887/19

    Schuldnerverzeichnis, Eintragungsanordnung, Verwechslung, unbeteiligter Dritter,

  • AG Schwerin, 15.07.2016 - 50 M 1709/16

    Zwangsvollstreckung: Erstattung der Kosten für die Postzustellung einer

  • AG Düsseldorf, 07.07.2017 - 666 M 1273/17

    Vermögensauskunft Verzicht unrichtige Sachbehandlung

  • LG Aachen, 01.08.2016 - 5 T 67/16

    Wegegeld

  • AG Düren, 18.05.2016 - 32 M 903/16

    Anspruch des Vollstreckungsgläubigers auf Rückzahlung von Gebühren für die

  • AG Grevenbroich, 15.07.2016 - 30 M 1185/16

    Vergütung des Versuchs einer gütlichen Erledigung i.R.d. Kostenerstattung;

  • AG Mettmann, 27.12.2017 - 6 M 886/17

    Abrechnung von Auslagen des Gerichtsvollziehers für Amtszustellungen (hier:

  • LG Detmold, 09.03.2016 - 1 T 50/16

    Beschwerde gegen die Eintragung des Schuldners in das Schuldnerverzeichnis;

  • AG Lübeck, 26.05.2016 - 51b M 1/16

    Entstehen einer Gebühr des Gerichtsvollziehers für die Zustellung der

  • AG Berlin-Charlottenburg, 26.05.2016 - 34 M 8036/16

    Kostentragung der Amtszustellung der Eintragungsanordnung

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