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| BVerwG, 30.08.1963 - I B 68.62 |
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Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Widerruf wegen Verletzung der Berufspflichten - Geltung des Grundsatzes der Gewerbefreiheit für das Schornsteinfegerhandwerk
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 18.01.1962 - 94 VI 58
- BVerwG, 30.08.1963 - I B 68.62
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 27.05.1960 - VII C 65.59
Auszug aus BVerwG, 30.08.1963 - I B 68.62
Die von der Militärregierung für Bayern im Zusammenhang mit der Gewerbefreiheitsdirektive erlassenen Weisungen zur Beurteilung der gewerberechtlichen Zuverlässigkeit sind aber, wie der VII. Senat in einem Urteil vom 27. Mai 1960 (BVerwGE 10, 338 [339]) bereits klargestellt hat, seit dem Inkrafttreten des Vertrages zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen - Überleitungsvertrag - vom 30. März 1955 (BGBl. 1955 II S. 405) außer Kraft getreten.
- BVerwG, 31.05.1967 - II B 3.67
Unzulässigkeit einer Beschwerde mangels Vorliegens eines Zulassungsgrundes - …
Aus der Anwendung auslaufenden Rechts sich ergebenden Rechtsfragen kommt nämlich nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts grundsätzliche Bedeutung regelmäßig und auch im vorliegenden Fall nicht zu; denn die Zulassungsvorschrift des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO ist im wesentlichen auf die für die Zukunft richtungweisende Klärung von Rechtsfragen des geltenden Rechts gerichtet (ebenso u.a. Beschlüsse vom 17. März 1962 - BVerwG II CB 85.59 -, vom 13. November 1962 - BVerwG V B 105.62 -, vom 30. August 1963 - BVerwG I B 68.62 -, vom 29. Januar 1964 - BVerwG II B 5.63 -, vom 23. November 1964 - BVerwG VI B 12.64 - und vom 29. April 1965 - BVerwG VI C 118.62 -). - BVerwG, 29.01.1964 - II B 5.63 Eine Rechtsfrage, die früherem, ausgelaufenem Recht angehört und sich nach geltendem Recht nicht mehr stellen kann, ist jedoch nicht geeignet, einer Rechtssache grundsätzliche Bedeutung zu verleihen (ebenso BVerwG, Beschlüsse vom 21. November 1961 - BVerwG II B 37.60 - und vom 30. August 1963 - BVerwG I B 68.62.-).
- BVerwG, 07.08.1969 - II B 16.69
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - …
Aus der Anwendung auslaufenden Rechts sich ergebenden Rechtsfragen kommt jedoch grundsätzliche Bedeutung im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO regelmäßig nicht zu, weil die Zulassung der Revision nach dieser Vorschrift im wesentlichen auf die für die Zukunft richtungweisende Klärung von Rechtsfragen des geltenden Rechts gerichtet ist (BVerwG, Beschluß vom 31. Mai 1967 - BVerwG II B 3.67 - mit Hinweis auf Beschlüsse vom 17. März 1962 - BVerwG II CB 85.59 -, vom 13. November 1962 - BVerwG V B 105.62 -, vom 30. August 1963 - BVerwG I B 68.62 -, vom 29. Januar 1964 - BVerwG II B 5.63 -, vom, 23. November 1964 - BVerwG VI B 12.64 - und vom 29. April 1965 - BVerwG VI C 118.62 -).
- BVerwG, 14.08.1968 - II B 3.68
Qualifizierung der Provisionseinkünfte eines Bezirksvertreters als …
Aus der Anwendung auslaufenden Rechts sich ergebenden Rechtsfragen kommt aber nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts grundsätzliche Bedeutung regelmäßig und auch im vorliegenden Fall nicht zu; denn die Zulassungsvorschrift des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO ist im wesentlichen auf die für die Zukunft richtungweisende Klärung von Rechtsfragen des geltenden Rechts gerichtet (ebenso u.a. Beschlüsse vom 17. März 1962 - BVerwG II CB 85.59 -, vom 13. November 1962 - BVerwG V B 105.62 -, vom 30. August 1963 - BVerwG I B 68.62 -, vom 29. Januar 1964 - BVerwG II B 5.63 -, vom 23. November 1964 - BVerwG VI B 12.64 - und vom 29. April 1965 - BVerwG VI C 118.62 -). - BVerwG, 13.11.1963 - II B 3.63
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Diese Frage entbehrt überdies im vorliegenden Fall der grundsätzlichen Bedeutung, weil § 2 der Zweiten Durchführungsverordnung hier in einer Fassung anzuwenden ist, die seit dem 1. September 1953 - gemäß Art. 11 Nr. 3 in Verbindung mit Art. VIII Nr. 3 der Verordnung zur Änderung und Ergänzung der Ersten, Zweiten, Dritten, Vierten und Sechsten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Artikel 131 des Grundgesetzes fallenden Personen vom 10. Juni 1955 (BGBl. I S. 274) - nicht mehr in Kraft ist; § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO ist nämlich nur auf die Klärung von Rechtsfragen des geltenden Rechts gerichtet (ebenso BVerwG, Beschlüsse vom 21. November 1961 - BVerwG II B 37.60 - und vom 30. August 1963 - BVerwG I B 68.62 -). - BVerwG, 15.08.1968 - II B 11.67
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Um der wesentlichen Bestimmung des § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO gerecht zu werden, ist für die Zulassung jedoch erforderlich, daß die mit der Beschwerde erstrebte Revision der Klärung der angeschnittenen Fragen mit richtungsweisender Wirkung für die künftige Rechtsanwendung förderlich ist (vgl. die Beschlüsse vom 30. August 1963 - BVerwG I B 68.62 -, vom 29. Januar 1964 - BVerwG II B 5.63 - und vom 31. Mai 1967 - BVerwG II B 3.67 - [Buchholz BVerwG 310, § 132 VwGO Nr. 53]). - BVerwG, 15.07.1966 - I B 65.65 Rechtsfragen, die sich aus der Anwendung ausgelaufenen, derzeit nicht mehr geltenden Rechts ergeben, haben jedoch regelmäßig keine grundsätzliche Bedeutung in dem Sinne, daß ihre Klärung durch das Revisionsgericht geboten erschiene; denn die revisionsgerichtliche Prüfung ist dazu bestimmt, geltendes Recht mit richtungweisender Wirkung für seine künftige Anwendung zu klären (ebensoBeschlüsse vom 21. November 1961 - BVerwG II B 37.60 -, vom 30. August 1963 - BVerwG I B 68.62 -, vom 29. Januar 1964 - BVerwG II B 5.63 -, vom 23. November 1964 - BVerwG VI B 12.64 - undvom 29. April 1965 - BVerwG VI C 118.62 -).
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