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Rechtsprechung
   BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,576
BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54 (https://dejure.org/1957,576)
BVerwG, Entscheidung vom 24.01.1957 - I C 227.54 (https://dejure.org/1957,576)
BVerwG, Entscheidung vom 24. Januar 1957 - I C 227.54 (https://dejure.org/1957,576)
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (19)

  • BVerwG, 03.11.1955 - I C 15.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Die Vorschrift des § 2 Abs. 1 HPG stellt also die Erteilung der Erlaubnis völlig in das Ermessen der entscheidenden Behörde und tastet nach der Rechtsprechung des Senats damit das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl in seinem Wesensgehalt an (vgl. besonders BVerwGE 2, 295 [299] und Urteil des Senats vom 22. November 1956 - DÖV 1957 S. 85 = DVBl. 1957 S. 173 = NJW 1957 S. 356 = MDR 1957 S. 183 -).

    Nach diesen Grundsätzen besitzt jeder Berufsbewerber, der die durch das Gesetz vorgeschriebenen, das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl nicht in seinem Wesensgehalt antastenden Voraussetzungen zur Zulassung erfüllt, einen Rechtsanspruch auf die Erteilung der Berufserlaubnis (BVerwGE 1, 165 [169]; 2, 295 [299]).

  • BGH, 19.03.1953 - III ZR 271/51

    Rechtskraftwirkung von Verwaltungsakten

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Sie hindern aber grundsätzlich nicht die Wiederholung des einmal abgelehnten Antrags, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sich die Sach- oder Rechtslage inzwischen geändert hat oder nicht (Pr.OVG Bd. 83 S. 362;Urteil des erkennenden Senats vom 17. Januar 1957 - BVerwG I C 34.56 - Bayer. VGH in Reger, Entscheidungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden, Bd. 28 S. 173, und Gewerbearchiv für das Deutsche Reich Bd. 7 S. 549; vgl. ferner BGHZ 9 S. 129 [183] OVG Hamburg in VerwRspr. Bd. 3 S. 113; Pr.OVG Bd. 5 S. 291 [293] und Bd. 8 S. 349 [354]; BezVG Berlin-Zehlendorf in VerwRspr. Bd. 1 S. 85;… Landmann-Rohmer, Gewerbeordnung, 11. Aufl., Anm. 3 zu § 20 GewO;… Jellinek, Verwaltungsrecht, 3. Aufl., S. 281;… Forsthoff, Lehrbuch des Verwaltungsrechts, 3. Aufl., S. 206 ff.; van Husen, Gesetz über die Verwaltungsgerichtsbarkeit, Anm. 2 zu § 41 VGG).

    Die Bezugnahme des Beklagten auf die Urteile des Reichsgerichts in RGZ Bd. 122 S. 96 und Bd. 146 S. 37 gibt - wie der Bundesgerichtshof in BGHZ 9, 129 [133] bereits festgestellt hat - keinen Anhaltspunkt für eine generelle Betrachtung der materiellen Rechtskraft verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen.

  • BVerwG, 26.01.1954 - I C 105.53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Der Senat hat sich mit den Zulassungsbeschränkungen des § 2 Abs. 1 der 1. DVOHPG bereits in verschiedener Hinsicht befaßt und ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz bejaht (vgl.Urteil vom 26. Januar 1954 - BVerwG I C 78.53 - [BVerwGE 1, 71], Beschluß vom gleichen Tage - BVerwG I C 105.53 - undBeschluß vom 14. Juni 1955 - BVerwG I B 191.54 -).

    Dies gilt insbesondere auch von der Vorschrift des § 2 Abs. 1 Buchst. f, nach der die Erlaubnis zur Ausübung des Heilpraktikerberufs zu versagen ist, wenn sich aus Tatsachen ergibt, daß dem Bewerber die sittliche Zuverlässigkeit fehlt, insbesondere wenn schwere strafrechtliche oder sittliche Verfehlungen vorliegen (vgl.Beschluß vom 26. Januar 1954 - BVerwG I C 105.53 -).

  • BVerwG, 28.06.1955 - I C 146.53

    Zulässigkeit von Werbeanlagen

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, daß Vorschriften, die mit dem geltenden Verfassungsrecht in mancher Hinsicht nicht mehr vereinbar sind, nunmehr in einem Sinn ausgelegt und angewendet werden können, der rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht (BVerwGE 2, 172 [176] und 295 [299]; vgl. ferner BVerwGE 3, 235 [BVerwG 10.04.1956 - I C 31/55] [236]; Bundesverfassungsgericht in BVerwGE 2, 266 [BVerwG 20.10.1955 - I C 133/54] [282]).
  • BVerwG, 22.11.1956 - I C 221.54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Die Vorschrift des § 2 Abs. 1 HPG stellt also die Erteilung der Erlaubnis völlig in das Ermessen der entscheidenden Behörde und tastet nach der Rechtsprechung des Senats damit das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl in seinem Wesensgehalt an (vgl. besonders BVerwGE 2, 295 [299] und Urteil des Senats vom 22. November 1956 - DÖV 1957 S. 85 = DVBl. 1957 S. 173 = NJW 1957 S. 356 = MDR 1957 S. 183 -).
  • BVerwG, 29.06.1954 - I C 161.53
    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Nach diesen Grundsätzen besitzt jeder Berufsbewerber, der die durch das Gesetz vorgeschriebenen, das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl nicht in seinem Wesensgehalt antastenden Voraussetzungen zur Zulassung erfüllt, einen Rechtsanspruch auf die Erteilung der Berufserlaubnis (BVerwGE 1, 165 [169]; 2, 295 [299]).
  • BVerwG, 10.04.1956 - I C 31.55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, daß Vorschriften, die mit dem geltenden Verfassungsrecht in mancher Hinsicht nicht mehr vereinbar sind, nunmehr in einem Sinn ausgelegt und angewendet werden können, der rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht (BVerwGE 2, 172 [176] und 295 [299]; vgl. ferner BVerwGE 3, 235 [BVerwG 10.04.1956 - I C 31/55] [236]; Bundesverfassungsgericht in BVerwGE 2, 266 [BVerwG 20.10.1955 - I C 133/54] [282]).
  • BVerwG, 20.10.1955 - I C 133.54

    Bindung der Verwaltungsbehörde an die Entscheidung eines Strafrichters über die …

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Der Senat hat bereits mehrfach entschieden, daß Vorschriften, die mit dem geltenden Verfassungsrecht in mancher Hinsicht nicht mehr vereinbar sind, nunmehr in einem Sinn ausgelegt und angewendet werden können, der rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht (BVerwGE 2, 172 [176] und 295 [299]; vgl. ferner BVerwGE 3, 235 [BVerwG 10.04.1956 - I C 31/55] [236]; Bundesverfassungsgericht in BVerwGE 2, 266 [BVerwG 20.10.1955 - I C 133/54] [282]).
  • BVerwG, 15.12.1953 - I C 90.53
    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Nach der Rechtsprechung des Senats stellt Art. 12 GG ein Spezialgesetz dar, welches das Recht der Berufsfreiheit ohne Bindung an Art. 2 GG regelt (BVerwGE 1, 48 [51]).
  • BVerwG, 13.12.1956 - I C 36.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.01.1957 - I C 227.54
    Zum mindesten erscheint es bedenkenfrei, in der Einlassung des Beklagten den fehlenden Einspruchsbescheid zu erblicken (vgl.Urteil des erkennenden Senats vom 26. März 1955 - BVerwG I C 80.54 - vgl. ferner Beschluß des Senatsvom 6. August 1955 - BVerwG I B 73.55 - und Urteil, des V. Senatsvom 29. Mai 1956 - BVerwG V C 252.54 - [DVBl. 1956 S. 579]; vgl. auch Urteil des Senatsvom 13. Dezember 1956 - BVerwG I C 36.56 - und die Entscheidungen in BVerwGE 1, 72, 88 [BVerwG 27.01.1954 - II C 113/53] und 247).
  • BVerwG, 10.05.1955 - I C 121.53
  • BVerwG, 10.05.1955 - I C 143.53

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 06.08.1955 - I B 73.55

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 27.01.1954 - II C 113.53

    Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs durch Einspruchsbescheid, der zugleich über …

  • BVerwG, 17.01.1957 - I C 34.56
  • BVerwG, 26.03.1955 - I C 80.54
  • BVerwG, 26.01.1954 - I C 78.53

    Arbeitsplatz - GG - Bedarf - Abstammung

  • BVerwG, 29.05.1956 - V C 252.54
  • BVerwG, 14.06.1955 - I B 191.54

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 27.02.1963 - V C 105.61

    Bemessung der Sozialhilfe für zwei Hilfsbedürftige in eheähnlicher Gemeinschaft …

    In Sonderfällen kann jedoch, wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung dargelegt hat, das Einspruch- oder Beschwerdeverfahren aus Gründen der Prozeßökonomie dadurch entbehrlich werden, daß der Beklagte sich auf die Klage einläßt und deren Abweisung beantragt (BVerwG Urteil vom 5. Dezember 1954 - BVerwG II C 100.53 - [BVerwGE 1, 247], Urteil vom 26. März 1955 - BVerwG I C 80.54 -, Urteil vom 15. September 1955 - BVerwG V C 26.54 -, Urteil vom 29. Mai 1956- BVerwG V C 252.54 - [DVBl. 1956 S. 579], Urteil vom 24. Januar 1957 - BVerwG I C 227.54 -, Urteil vom 6. März 1959 - BVerwG VII C 71.57- [BVBl.
  • BVerwG, 03.06.1958 - I B 61.56

    Rechtsmittel

    Der vom Senat in seinerEntscheidung vom 24. Januar 1957 - BVerwG I C 227.54 - vertretene Grundsatz, daß ein fehlender Einspruchs- oder Beschwerdebescheid in der Einlassung des Beklagten im Prozeß erblickt werden kann, kommt im vorliegenden Fall schon deshalb nicht zum Zuge, weil der für die Beschwerde zuständige Regierungspräsident an diesem Verfahren nicht beteiligt ist.

    Außerdem war in den Rechtsstreit BVerwG I C 227.54 auch eine Anhörung des Gutachterausschusses (§ 3 Abs. 3 Satz 2 des Heilpraktikergesetzes) erfolgt.

  • BVerwG, 21.08.1959 - VI B 6.59

    Rechtsmittel

    Im übrigen hält der beschließende Senat für die weitere Sachbehandlung den Hinweis für geboten, daß nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Nichteinlegung einer für die Klageerhebung vorgeschriebenen Beschwerde (nur dann) unschädlich ist, wenn die Beschwerdebehörde am Prozeß beteiligt ist; vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 24. Januar 1957 - BVerwG I C 227.54 -, Beschluß vom 3. Juni 1958 - BVerwG I B 61.56 -, Urteil vom 29. Mai 1956 - BVerwG V C 252.54 - (DVBl. 1956 S. 579 ), Beschluß vom 20. Juni 1958 - BVerwG VII B 67.57 -.
  • BVerwG, 29.03.1957 - I B 82.55

    Rechtsmittel

    Der Senat hat in seinenEntscheidungen vom 24. Januar 1957 - BVerwG I C 10.54, BVerwG I C 194.54, BVerwG I C 195.54 und BVerwG I C 227.54 - klargestellt, daß die dem Klagebegehren in erster Linie zugrunde liegende Vorschrift des § 2 Abs. 1 des Gesetzes über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz) vom 17. Februar 1939 (RGBl. I S. 251) seit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes dahin auszulegen ist, daß nunmehr jeder Antragsteller zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde zuzulassen ist, sofern er die sich aus § 2 Abs. 1 der Ersten Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz vom 18. Februar 1939 (RGBl. I S. 259) - 1. DVOHPG - und § 1 der Zweiten Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz vom 3. Juli 1941 (RGBl. I S. 368) ergebenden und nicht infolge ihres nationalsozialistischen Charakters außer Kraft getretenen Voraussetzungen erfüllt.
  • BVerwG, 11.09.1957 - I B 96.56

    Erteilung der Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung …

    Dies gilt zunächst von den Ausführungen des Berufungsgerichts über den Fortfall eines Einspruchs- oder Beschwerdeverfahrens, Der Senat hat bereits in seinenEntscheidungen vom 24. Januar 1957 - BVerwG I C 10.54 - und - BVerwG I C 227.54 -, in denen es sich um die Versagung der Zulassung zum Beruf eines Heilpraktikers handelte, eine unmittelbare Erhebung der Klage gegen die dort angefochtenen Bescheide als bedenkenfrei angesehen; zumindest hat er es für zulässig erachtet, einen etwa fehlenden Einspruchsbescheid in der Einlassung des Beklagten auf die Klage zu erblicken.
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