Rechtsprechung
| BDH, 13.08.1957 - I D 106/56 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
- BDH, 13.08.1957 - I D 106/56
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Rechtsprechung
| BDH, 07.08.1957 - I D 106/56 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
- BDH, 13.08.1957 - I D 106/56
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BDH, 06.12.1955 - I D 51/54
Auszug aus BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
Hieran würde sich auch nichts ändern, wenn man die Massnahme vom 3. Dezember 1952 nicht als die Wiederernennung des Beschuldigten zum Beamten auf Widerruf, sondern als die weitergehende erstmalige Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit ansehen und die Meinung vertreten wollte, dass die Bestimmung des § 12 BBG sich nur auf Ersternennungen im engeren Sinne, nicht aber auf weitere Ernennungsakte bezieht, denn da der Beschuldigte die Rücknahmeerklärung nicht angefochten hat, ist sie als rechtsvernichtender Verwaltungsakt auch für den Senat verbindlich geworden (Urteil vom 6. Dezember 1955 - I D 51/54 = ZBR 56, 261).Infolge des rückwirkenden Verlustes der durch die Urkunde vom 3. Dezember 1952 erworbenen Rechtsstellung ist wieder von dem Rechtsstand auszugehen, den der Beschuldigte vor der Ernennung hatte (Urteile vom 6. Dezember 1955 - I D 51/54 = ZBR 56, 261 und vom 17. Mai 1957 - II D 94/55).
- BDH, 20.04.1957 - I D 102/56
Disziplinarverfahren gegen Berufsunteroffiziere mit zehnjähriger bis …
Auszug aus BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
Dies ist ein Recht aus dem G 131, das nur im Wege des förmlichen Disziplinarverfahrens nach § 9 des Gesetzes aberkannt werden kann (Beschluss vom 20. April 1957 - I D 102/56 -), wobei der Beschuldigte hinsichtlich seines Rechtsstandes als "früherer Beamter" im Sinne dieser Vorschrift und nicht, wie in den bisherigen Verfahrensabschnitten angenommen, als Beamter z.Wv. nach § 5 Abs. 2 G 131 anzusehen ist. - BDH, 14.06.1956 - III D 16/55
Rechtsmittel
Auszug aus BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
Da er seine letzte Planstelle bei dem Bahnbetriebswerk Berlin-Lichtenberg oder bei dem Reichsbahnausbesserungswerk Warschauer Strasse, auf alle Fälle also bei einer Dienststelle des Reichs ausserhalb des Bundesgebiets hatte, gehört er zu dem Personenkreis des § 1 Abs. 1 Ziff 1 b G 131. Es kann dahingestellt bleiben, ob bereits in der Beseitigung der Beamtenrechte in der sowjetischen Besatzungszone durch die SMA-Befehle 65 und 66 vom 15. und 17. September 1945 und der Weiterbeschäftigung nur im Angestelltenverhältnis ein Verlust seiner Amtsstellung lag (so Urteil vom 14. Juni 1956 - III D 16/55, aber abweichend Anders G 131 3. Aufl. § 1 Anm. 8 Abs. 4 S 38 und Urteil des OVG Berlin vom 26. Mai 1955 - Dokumentarische Berichte über Berliner Verwaltungsgerichte Nr. 45/55 S 358), denn dieser Verlust ist spätestens durch die aus politischen Gründen erfolgte Kündigung vom 27. Juli 1950 eingetreten.
- BDH, 27.09.1956 - III D 14/56
Rechtsmittel
Auszug aus BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
Der Beschuldigte, der am 8. Mai 1945 den nur nachgewiesenen Rechtsstand eines Lokomotivführers auf Widerruf hatte, war durch die Wiedereinstellung als Lokomotivführer im Jahre 1952 rechtsgleich untergebracht worden, falls man nicht die nicht ganz unbedenkliche Meinung vertreten will, dass ein Widerrufsbeamter, der am 8. Mai 1945 die Voraussetzungen einer Anstellung auf Lebenszeit erfüllt hatte, erst dann entsprechend wieder verwendet wird, wenn er nunmehr auf Lebenszeit übernommen wird (so Urteil vom 27. September 1956 III D 14/56 = NDBZ 1947, 41). - BDH, 11.11.1955 - I D 19/54
Auszug aus BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
Die Erlangung der Eigenschaft eines Beamten auf Lebenszeit kann auch nicht mit der Bundesdisziplinarkammer damit begründet werden, dass die Verleihung seinerzeit im Drange der Kriegsereignisse versehentlich unterblieben sei; entscheidend ist allein, dass eine Verleihung damals nicht vorgenommen worden ist (vgl. BDH 1, 1; Urteil vom 11. November 1955 - I D 19/54 -). - BDH, 17.05.1957 - II D 94/55
Rechtsmittel
Auszug aus BDH, 07.08.1957 - I D 106/56
Infolge des rückwirkenden Verlustes der durch die Urkunde vom 3. Dezember 1952 erworbenen Rechtsstellung ist wieder von dem Rechtsstand auszugehen, den der Beschuldigte vor der Ernennung hatte (Urteile vom 6. Dezember 1955 - I D 51/54 = ZBR 56, 261 und vom 17. Mai 1957 - II D 94/55).
- BDH, 27.11.1958 - I DW 6/54
Rechtsmittel
Dieser Bestimmungen hätte es nämlich nicht bedurft, wenn die Rücknahme der Ernennung erst von dem Tage an wirksam sein würde, an dem sie ausgesprochen wird (vgl. auch Urteile des BDH vom 6. Dezember 1955 - I D 51/54 = ZBR 1956, 261; vom 17. Mai 1957 - II D 94/55 - und vom 7. August 1957 - I D 106/56 -).
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