Rechtsprechung
| BGH, 18.09.1968 - I ZR 22/67 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Grundsatz für Beweislastverteilung in Dienstverträgen, Werkverträgen, Gastaufnahmeverträgen und Mietverträgen - Verstoß gegen eine bei einer Geschäftveräußerung vertraglich übernommene Unterlassungspflicht - Entstehung eines Schadens, wenn bei Geschäftsveräußerung ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1968, 2240
- MDR 1969, 27
- GRUR 1969, 97
- DB 1968, 1941
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (5)
- BGH, 11.02.1957 - VII ZR 256/56
Positive Vertragsverletzung. Beweislast
Auszug aus BGH, 18.09.1968 - I ZR 22/67
Für Dienst-, Werk-, Gastaufnahme- und Mietverträge hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, daß, wenn die Schadensursache, die im einzelnen nicht zu ermitteln ist, innerhalb eines Gefahrenbereichs gelegen ist, für den der Schuldner die Verantwortung trägt, insbesondere wenn dem Schuldner objektiv eine Pflichtverletzung zur last fällt, zu vermuten ist, daß die Ursache für den Schaden in dem pflichtwidrigen und schuldhaften Verhalten des Schuldners zu suchen ist; dieser hat dann den Gegenbeweis zu führen, daß die maßgebliche Ursache eine andere ist oder daß ihn kein Verschulden trifft (BGHZ 23, 288, 290 [BGH 11.02.1957 - VII ZR 256/56] ; 27, 236 [BGH 06.05.1958 - VIII ZR 73/57] ; 28, 251 [BGH 23.10.1958 - II ZR 54/57] ; BGH NJW 1964, 339 35). - BGH, 23.10.1958 - VII ZR 22/58
Beweislast bei Dienstvertragsverletzung
Auszug aus BGH, 18.09.1968 - I ZR 22/67
Für Dienst-, Werk-, Gastaufnahme- und Mietverträge hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, daß, wenn die Schadensursache, die im einzelnen nicht zu ermitteln ist, innerhalb eines Gefahrenbereichs gelegen ist, für den der Schuldner die Verantwortung trägt, insbesondere wenn dem Schuldner objektiv eine Pflichtverletzung zur last fällt, zu vermuten ist, daß die Ursache für den Schaden in dem pflichtwidrigen und schuldhaften Verhalten des Schuldners zu suchen ist; dieser hat dann den Gegenbeweis zu führen, daß die maßgebliche Ursache eine andere ist oder daß ihn kein Verschulden trifft (BGHZ 23, 288, 290 [BGH 11.02.1957 - VII ZR 256/56] ; 27, 236 [BGH 06.05.1958 - VIII ZR 73/57] ; 28, 251 [BGH 23.10.1958 - II ZR 54/57] ; BGH NJW 1964, 339 35). - BGH, 08.05.1958 - II ZR 304/56
Beweislast beim Schleppvertrag
Auszug aus BGH, 18.09.1968 - I ZR 22/67
Für Dienst-, Werk-, Gastaufnahme- und Mietverträge hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, daß, wenn die Schadensursache, die im einzelnen nicht zu ermitteln ist, innerhalb eines Gefahrenbereichs gelegen ist, für den der Schuldner die Verantwortung trägt, insbesondere wenn dem Schuldner objektiv eine Pflichtverletzung zur last fällt, zu vermuten ist, daß die Ursache für den Schaden in dem pflichtwidrigen und schuldhaften Verhalten des Schuldners zu suchen ist; dieser hat dann den Gegenbeweis zu führen, daß die maßgebliche Ursache eine andere ist oder daß ihn kein Verschulden trifft (BGHZ 23, 288, 290 [BGH 11.02.1957 - VII ZR 256/56] ; 27, 236 [BGH 06.05.1958 - VIII ZR 73/57] ; 28, 251 [BGH 23.10.1958 - II ZR 54/57] ; BGH NJW 1964, 339 35). - BGH, 06.05.1958 - VIII ZR 73/57
Konkurrierende Gläubiger des Mieters
Auszug aus BGH, 18.09.1968 - I ZR 22/67
Für Dienst-, Werk-, Gastaufnahme- und Mietverträge hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, daß, wenn die Schadensursache, die im einzelnen nicht zu ermitteln ist, innerhalb eines Gefahrenbereichs gelegen ist, für den der Schuldner die Verantwortung trägt, insbesondere wenn dem Schuldner objektiv eine Pflichtverletzung zur last fällt, zu vermuten ist, daß die Ursache für den Schaden in dem pflichtwidrigen und schuldhaften Verhalten des Schuldners zu suchen ist; dieser hat dann den Gegenbeweis zu führen, daß die maßgebliche Ursache eine andere ist oder daß ihn kein Verschulden trifft (BGHZ 23, 288, 290 [BGH 11.02.1957 - VII ZR 256/56] ; 27, 236 [BGH 06.05.1958 - VIII ZR 73/57] ; 28, 251 [BGH 23.10.1958 - II ZR 54/57] ; BGH NJW 1964, 339 35). - BGH, 23.10.1958 - II ZR 54/57
Vertretung des Mitversicherten durch Kfz-Haftpflichtversicherer
Auszug aus BGH, 18.09.1968 - I ZR 22/67
Für Dienst-, Werk-, Gastaufnahme- und Mietverträge hat die Rechtsprechung den Grundsatz entwickelt, daß, wenn die Schadensursache, die im einzelnen nicht zu ermitteln ist, innerhalb eines Gefahrenbereichs gelegen ist, für den der Schuldner die Verantwortung trägt, insbesondere wenn dem Schuldner objektiv eine Pflichtverletzung zur last fällt, zu vermuten ist, daß die Ursache für den Schaden in dem pflichtwidrigen und schuldhaften Verhalten des Schuldners zu suchen ist; dieser hat dann den Gegenbeweis zu führen, daß die maßgebliche Ursache eine andere ist oder daß ihn kein Verschulden trifft (BGHZ 23, 288, 290 [BGH 11.02.1957 - VII ZR 256/56] ; 27, 236 [BGH 06.05.1958 - VIII ZR 73/57] ; 28, 251 [BGH 23.10.1958 - II ZR 54/57] ; BGH NJW 1964, 339 35).
- BGH, 26.11.1968 - VI ZR 212/66
Hühnerpest - Beweislastgrundsätze bei der Produkthaftung
Von solcher Beweisregel ist die Rechtsprechung schon immer bei vertraglichen oder quasivertraglichen Sonderrechtsbeziehungen zwischen Geschädigtem (Gläubiger) und Schädiger (Schuldner) ausgegangen (BGHZ 48, 310, 312 [BGH 12.10.1967 - VII ZR 8/65] ; BGH LM § 536 BGB Nr. 6 a = NJW 1964, 34 [BGH 16.10.1963 - VIII ZR 28/62] ; BGH NJW 1968, 2240). - OLG Saarbrücken, 04.06.1993 - 4 U 109/92
Schadensersatz aufgrund eines Brandes; Verletzung der Instandhaltungspflicht …
Bei einer derartigen Sachlage ist in Abweichung von dem Grundsatz, dass der Geschädigte die Ursächlichkeit der Pflichtverletzung für das Schadensereignis nachzuweisen hat (vgl. BGH, NJW 1979, 2197), davon auszugehen, dass es Sache des in Anspruch genommenen ist, nachzuweisen, dass sein pflichtwidriges Verhalten den Schaden nicht verursacht hat (vgl. im Einzelnen BGHZ 114, 273, 276; BGH, NJW 1964, 33, 35; BGH, NJW 1968, 2240; OLG Hamm, VersR 1982, 1161, 1162; OLG Karlsruhe, NJW 1985, 142 ; OLG Hamburg ZMR, 1991, 262, 263;… Bub/Treier, aaO., II Rdn. 528;… Soergel-Kummer, aaO., § 538 Rdn. 28;… Palandt/Putzo, aaO., Vorbem. § 249 Rdn. 170;… Rdn. 17). - BGH, 01.10.1987 - IX ZR 117/86
Schutzwirkung eines Anwaltsvertrages zu Gunsten Dritter; Beweislast für Erreichen …
Auch der von der Rechtsprechung für bestimmte Vertrags-Verhältnisse entwickelte Grundsatz, daß den Schuldner ausnahmsweise die Beweislast für den mangelnden Ursachenzusammenhang zwischen Pflichtverletzung und Schaden trifft, wenn die im einzelnen nicht zu ermittelnde Schadensursache innerhalb seines Gefahren- und Verantwortungsbereichs liegt (vgl. dazu BGH, Urt. v. 18. September 1968 - I ZR 22/67, NJW 1968, 2240), ist hier unanwendbar.
- BGH, 31.05.1978 - VIII ZR 263/76
Baumwollballen - § 535 BGB, pVV des Vermieters, Beweislastverteilung (vgl. …
Der I. Zivilsenat hat allerdings in seinem Urteil vom 18. Dezember 1968 - I ZR 22/67 = WM 1968, 1251 = NJW 1968, 2240 die Auffassung vertreten, bei Dienst-, Werk-, Gastaufnahme- und Mietverträgen sei dem in Anspruch Genommenen, wenn die Schadensursache in seinem Gefahrenbereich liege, die Beweislast auch dafür aufzubürden, daß sein vertragswidriges Verhalten den Schaden nicht verursacht habe. - BGH, 01.07.1980 - VI ZR 112/79
Pflichtverletzung - PVV - Haftung - Schaden - Verschulden
Zwar ist daran festzuhalten, daß auch der Gläubiger, der den objektiven Pflichtenverstoß des Schuldners bewiesen hat, außerdem beweisen muß, daß zwischen diesem Verstoß und dem Schaden Kausalzusammenhang besteht (…so mit Recht BGH Urteil vom 13. Februar 1969 - VII ZR 14/67 - aaO und Urteil vom 31. Mai 1978 - VIII ZR 263/76 - aaO entgegen dem mißverständlichen Urteil vom 18. September 1968 - I ZR 22/67 - NJW 1968, 2240). - BGH, 07.02.1974 - VII ZR 93/73
Informationspflichten des Unternehmers gegenüber dem Handelsvertreter
Die vom Berufungsgericht angeführte Entscheidung des I. Zivilsenats (NJW 1968, 2240) betraf einen anders gelagerten Fall, wie der erkennende Senat bereits im Urteil vom 13. Februar 1969 (LM Nr. 18 zu § 282 BGB) erläutert hat. - BGH, 13.02.1969 - VII ZR 14/67
Schadensersatz für zerstörte Dekorationen und Requisiten sowie Kostüme eines …
Sie werden weder in Frage gestellt durch die von Larenz (…a.a.O.) erörterten Urteile des Bundesgerichtshofes (BGHZ 8, 239; 27, 236 [BGH 06.05.1958 - VIII ZR 73/57]; NJW 1962, 31), denn diese Urteile folgen diesen Grundsätzen, noch durch das Urteil des I. Zivilsenats vom 18. September 1968 (NJW 1968, 2240). - BGH, 24.02.1969 - VII ZR 5/67
Haftung auf Schadensersatz wegen positiver Vertragsverletzung - Erweiterung der …
Auch das Urteil des I. Zivilsenats vom 18. September 1968 (NJW 1968, 2240) weicht davon nicht ab.
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