Rechtsprechung
| BFH, 25.03.1958 - II 193/56 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Begriff der auf dem Grundstück ruhenden dauernden Lasten
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 66, 623
- BStBl III 1958, 239
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- RFH, 20.02.1923 - II A 29/23
Auszug aus BFH, 25.03.1958 - II 193/56 U
Auf die Urteile des Reichsfinanzhofs II A 266/31 vom 5. Januar 1932 (Steuer und Wirtschaft - StuW - 1932 Nr. 668 = Mrozek-Kartei GrEStG 1919/1927 § 11 Rechtssprüche 72 und 73), II A 29/23 vom 20. Februar 1923 (Slg. Bd. 11 S. 314, RStBl 1923 S. 263) und II A 381/31 vom 19. April 1932 (StuW 1933 Nr. 59) sowie auf Ott, Handbuch des gesamten Grunderwerbsteuerrechts, 4. Auflage, 1936, Anm. 15 zu § 12 (S. 329, 330) wird Bezug genommen. - RFH, 12.04.1932 - II A 560/31
Auszug aus BFH, 25.03.1958 - II 193/56 U
Damit sind auch dauernde Lasten privatrechtlicher Art nicht zur Gegenleistung zu rechnen, siehe dazu die Urteile des Reichsfinanzhofs II A 529/31 vom 13. Oktober 1931 (Slg. Bd. 29 S. 348, Reichssteuerblatt - RStBl - 1932 S. 90) und II A 560/31 vom 12. April 1932 (Slg. Bd. 31 S. 243, RStBl 1932 S. 880), immerwährende Grunddienstbarkeiten betreffend. - RFH, 13.10.1931 - II A 529/31
Auszug aus BFH, 25.03.1958 - II 193/56 U
Damit sind auch dauernde Lasten privatrechtlicher Art nicht zur Gegenleistung zu rechnen, siehe dazu die Urteile des Reichsfinanzhofs II A 529/31 vom 13. Oktober 1931 (Slg. Bd. 29 S. 348, Reichssteuerblatt - RStBl - 1932 S. 90) und II A 560/31 vom 12. April 1932 (Slg. Bd. 31 S. 243, RStBl 1932 S. 880), immerwährende Grunddienstbarkeiten betreffend.
- BFH, 08.06.2005 - II R 26/03
Nicht zur Gegenleistung gehörende "auf dem Grundstück ruhende dauernde Last" i.S. …
Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung bezieht sich dieses Merkmal nur auf solche Belastungen, die bereits beim Abschluss des Grundstücksgeschäfts auf dem Grundstück ruhen und mit dinglicher Wirkung ohne besondere Abrede kraft Gesetzes auf den Erwerber übergehen (BFH-Urteile vom 25. März 1958 II 193/56 U, BFHE 66, 623, BStBl III 1958, 239; vom 9. September 1959 II 157/57 U, BFHE 69, 558, BStBl III 1959, 468, und in BFHE 86, 424, BStBl III 1966, 552, unter 3.). - FG Berlin-Brandenburg, 04.03.2021 - 12 K 12271/19
Erhöhung der Bemessungsgrundlage für die Festsetzung der Grunderwerbsteuer durch …
Jedenfalls greife die Begünstigung gemäß § 9 Abs. 2 Nr. 2 S. 2 GrEStG ein und stelle den Nießbrauch als dauernde Last, die auf dem Erbbaurecht liege, aus der Einbeziehung in die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer frei (BFH-Urteil vom 25. März 1958, II 193/56; BFHE 66, 623 BStBl. III, 58, 239).Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung bezieht sich dieses Merkmal nur auf solche Belastungen, die bereits beim Abschluss des Grundstücksgeschäfts auf dem Grundstück ruhen und mit dinglicher Wirkung ohne besondere Abrede kraft Gesetzes auf den Erwerber übergehen (BFH-Urteile vom 25. März 1958 II 193/56 U, BStBl III 1958, 239 ; vom 9. September 1959 II 157/57 U, BStBl III 1959, 468 ).
- BFH, 09.09.1959 - II 157/57 U
Erschließungskosten im Sinne einer auf dem Grundstück ruhenden dauernden Last …
Siehe das Urteil des Reichsfinanzhofs II A 390/34 vom 18. Januar 1935 (RStBl 1935 S. 604) und das Urteil des Senats II 193/56 U vom 25. März 1958 (BStBl 1958 III S. 239, Slg. Bd. 66 S. 623). - BFH, 22.06.1966 - II 130/62
Grunderwerbsteuerveranlagung der Mineralgewinnungsrecht einer Kiesgrube
Verpflichtungen, die den Grundstückseigentümer persönlich belasten, fallen dagegen nicht unter § 11 Abs. 2 Ziff. 2 Satz 2 GrEStG, weil ihnen der Charakter der dauernden Last mit dinglicher Wirkung fehlt (Urteile des Senats II 193/56 U vom 25. März 1958, BFH 66, 623, BStBl III 1958, 239; II 181/57 U vom 1. Juni 1950, BFH 71, 121, BStBl III 1960, 294).
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