Rechtsprechung
| BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Gewährung einer Kriegsunfallversorgung unter Anwendung des § 181a Bundesbeamtengesetz (BBG) - Anspruch auf Dienstunfallversorgung eines Berufssoldaten bei einem vor der Begründung des Militäranwärterverhältnisses erlittenen Unfall - Erhöhung des allgemeinen Ruhegehaltes ...
Verfahrensgang
- VGH Baden-Württemberg, 02.12.1963 - I 52/62
- BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (10)
- BVerwG, 30.08.1963 - VI C 131.61
Keine Kriegsunfallversorgung eines Ruhestandsbeamten, wenn bei Unfall …
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Das bedeutet, daß der Rechtsstand, in dem sich der die Versetzung in den Ruhestand auslösende Kriegsunfall ereignete, derselbe sein muß wie der Rechtsstand, aus dem die Versorgung hergeleitet wird (vgl. BVerwGE 16, 206; 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61]; Urteile vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 3.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 13], vom 17. September 1964 - BVerwG II C 212.61 -, vom 25. Februar 1965 - BVerwG II C 51.62 -, vom 30. September 1965 - BVerwG II C 4.64 - und vom 24. November 1965 - BVerwG VI C 90.63 -).Zur Begründung dieser Auffassung hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwGE 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61] [283]) ausgeführts:.
Daß eine solche Betrachtungsweise der Rechtsgrundlage entbehrt, ist schon in BVerwGE 16, 280 (284) [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61] dargelegt worden.".
Auch der Umstand, daß das Gesetz zu Art. 131 GG die Versorgung der ehemaligen Berufssoldaten und Militäranwärter rechtstechnisch in seine für Beamte geltenden Versorgungsregelungen einbezieht (BVerwGE 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61] [284]), kann nicht zu einer dem Kläger günstigeren Entscheidung führen.
- BVerwG, 24.11.1965 - VI C 90.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Das bedeutet, daß der Rechtsstand, in dem sich der die Versetzung in den Ruhestand auslösende Kriegsunfall ereignete, derselbe sein muß wie der Rechtsstand, aus dem die Versorgung hergeleitet wird (vgl. BVerwGE 16, 206; 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61]; Urteile vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 3.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 13], vom 17. September 1964 - BVerwG II C 212.61 -, vom 25. Februar 1965 - BVerwG II C 51.62 -, vom 30. September 1965 - BVerwG II C 4.64 - und vom 24. November 1965 - BVerwG VI C 90.63 -).Der Senat gelangt hiernach im Ergebnis zu derselben Auffassung wie der VI. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in seinem Urteil vom 24. November 1965 - BVerwG VI C 90.63 - dort hat der VI. Senat ausgeführt:.
Der erkennende Senat hat schon in den Gründen seines Urteils vom 23. April 1963 - BVerwG II C 124.61 - den Gedanken eines einheitlichen Versorgungsanspruchs im Rahmen des Gesetzes zu Art. 131 GG unter Hinweis auf die voneinander unabhängigen Regelungen für verschiedene Rechtsstände ausdrücklich zurückgewiesen (zustimmend der VI. Senat in dem oben angeführten Urteil BVerwG VI C 90.63).
- BVerwG, 24.09.1953 - I C 51.53
Allgemeine Grundsätze des Verfahrensrechts - Voraussetzungen für die Gewährung …
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Durch sie ist der in der Versagung der Kriegsunfallversorgung zu erblickende Verwaltungsakt nicht in seinem Wesen geändert und der Kläger auch nicht in seiner Rechtsverteidigung beeinträchtigt worden (vgl. BVerwGE 1, 12 [13] und 311 [; 13]; 8, 46 [54]).
- BVerwG, 08.05.1958 - IV C 108.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Denn nach allgemeinen verwaltungsrechtlichen Grundsätzen sind die Verwaltungsgerichte nicht darauf beschränkt, die Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsaktes allein auf Grund der dem Verwaltungsakt von der Verwaltungsbehörde gegebenen Begründung zu prüfen; sie sind vielmehr berechtigt, bei der Prüfung auch andere Rechtsvorschriften heranzuziehen und andere rechtliche Erwägungen anzustellen als die Verwaltungsbehörde (vgl. BVerwGE 7, 17; Beschluß vom 18. April 1956 - BVerwG III B 113.55 - [DÖV 1956 S. 411], vgl. auch Ule, Verwaltungsgerichtsbarkeit 1962, Erl. - BVerwG, 10.07.1963 - VI C 103.61
Bedeutung des Rechtsstandes im Unfallzeitpunkt für Versorgung der Berufssoldaten
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Das bedeutet, daß der Rechtsstand, in dem sich der die Versetzung in den Ruhestand auslösende Kriegsunfall ereignete, derselbe sein muß wie der Rechtsstand, aus dem die Versorgung hergeleitet wird (vgl. BVerwGE 16, 206; 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61]; Urteile vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 3.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 13], vom 17. September 1964 - BVerwG II C 212.61 -, vom 25. Februar 1965 - BVerwG II C 51.62 -, vom 30. September 1965 - BVerwG II C 4.64 - und vom 24. November 1965 - BVerwG VI C 90.63 -). - BVerwG, 30.09.1965 - II C 4.64
Kriegsunfallversorgung - Dienstunfall vor Begründung des Beamtenverhältnisses
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Das bedeutet, daß der Rechtsstand, in dem sich der die Versetzung in den Ruhestand auslösende Kriegsunfall ereignete, derselbe sein muß wie der Rechtsstand, aus dem die Versorgung hergeleitet wird (vgl. BVerwGE 16, 206; 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61]; Urteile vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 3.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 13], vom 17. September 1964 - BVerwG II C 212.61 -, vom 25. Februar 1965 - BVerwG II C 51.62 -, vom 30. September 1965 - BVerwG II C 4.64 - und vom 24. November 1965 - BVerwG VI C 90.63 -). - BVerwG, 25.02.1965 - II C 51.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Das bedeutet, daß der Rechtsstand, in dem sich der die Versetzung in den Ruhestand auslösende Kriegsunfall ereignete, derselbe sein muß wie der Rechtsstand, aus dem die Versorgung hergeleitet wird (vgl. BVerwGE 16, 206; 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61]; Urteile vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 3.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 13], vom 17. September 1964 - BVerwG II C 212.61 -, vom 25. Februar 1965 - BVerwG II C 51.62 -, vom 30. September 1965 - BVerwG II C 4.64 - und vom 24. November 1965 - BVerwG VI C 90.63 -). - BVerwG, 23.04.1963 - II C 124.61
Einheitlicher Versorgungsanspruch eines im Jahre 1945 aktiven Berufsoffiziers auf …
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Der erkennende Senat hat schon in den Gründen seines Urteils vom 23. April 1963 - BVerwG II C 124.61 - den Gedanken eines einheitlichen Versorgungsanspruchs im Rahmen des Gesetzes zu Art. 131 GG unter Hinweis auf die voneinander unabhängigen Regelungen für verschiedene Rechtsstände ausdrücklich zurückgewiesen (zustimmend der VI. Senat in dem oben angeführten Urteil BVerwG VI C 90.63). - BVerwG, 18.04.1956 - III B 113.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Denn nach allgemeinen verwaltungsrechtlichen Grundsätzen sind die Verwaltungsgerichte nicht darauf beschränkt, die Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsaktes allein auf Grund der dem Verwaltungsakt von der Verwaltungsbehörde gegebenen Begründung zu prüfen; sie sind vielmehr berechtigt, bei der Prüfung auch andere Rechtsvorschriften heranzuziehen und andere rechtliche Erwägungen anzustellen als die Verwaltungsbehörde (vgl. BVerwGE 7, 17; Beschluß vom 18. April 1956 - BVerwG III B 113.55 - [DÖV 1956 S. 411], vgl. auch Ule, Verwaltungsgerichtsbarkeit 1962, Erl. - BVerwG, 30.08.1963 - VI C 3.62
Auszug aus BVerwG, 27.10.1966 - II C 13.64
Das bedeutet, daß der Rechtsstand, in dem sich der die Versetzung in den Ruhestand auslösende Kriegsunfall ereignete, derselbe sein muß wie der Rechtsstand, aus dem die Versorgung hergeleitet wird (vgl. BVerwGE 16, 206; 16, 280 [BVerwG 30.08.1963 - VI C 131/61]; Urteile vom 30. August 1963 - BVerwG VI C 3.62 - [Buchholz BVerwG 232, § 181 a BBG Nr. 13], vom 17. September 1964 - BVerwG II C 212.61 -, vom 25. Februar 1965 - BVerwG II C 51.62 -, vom 30. September 1965 - BVerwG II C 4.64 - und vom 24. November 1965 - BVerwG VI C 90.63 -).
- BVerwG, 19.04.1967 - VI C 25.65
Rechtsmittel
Die Verwaltungsgerichte sind grundsätzlich nicht darauf beschränkt, die Rechtmäßigkeit eines angefochtenen Verwaltungsakts allein auf Grund der ihm von der Verwaltungsbehörde gegebenen Begründung zu überprüfen; sie sind vielmehr befugt, zu seiner Rechtfertigung auch andere rechtliche Erwägungen als die Verwaltungsbehörde anzustellen (vgl. Urteile vom 27. Januar 1965 - BVerwG VI C 191.62 - und vom 27. Oktober 1966 - BVerwG II C 13.64 - mit Nachweisen).
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