Rechtsprechung
| BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Versagung des rechtlichen Gehörs - Versäumung einer rechtzeitigen Berichtigung des Tatbestandes des Berufungsgerichts
Verfahrensgang
- OVG Hamburg, 07.06.1962 - Bf II 16/62
- BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (11)
- BVerwG, 10.02.1960 - VI C 370.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Das ist auch deshalb sinnvoll, weil sich die Frage nach der Einordnung der Versorgungsberechtigten in den Personenkreis des Kapitels I oder des Kapitels II G 131 erst bei dem Vollzug des Gesetzes zu Artikel 131 in B. (W.), also im Anschluß an den 1. Oktober 1951, stellen konnte (vgl. BVerwG, Urteile vom 10. Februar 1960 - BVerwG VI C 238.56 - und - BVerwG VI C 370.57 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 G 131 Nrn. 31, 32]).Aus dem von der Revision angeführten Urteil des VI. Senats des Bundesverwaltungsgerichtsvom 10. Februar 1960 - BVerwG VI C 370.57 - (Buchholz BVerwG 234, § 1 G 131 Nr. 32) ergeben sich keine Anhaltspunkte für die von den Klägern vertretene Auffassung.
- BVerwG, 09.11.1956 - II C 175.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Die Revision hätte neben der wiederholten Angabe der Beweismittel darlegen müssen, daß das Berufungsgericht bei Erhebung der angebotenen Beweise von seiner Rechtsauffassung aus zu einem den Klägern günstigeren Ergebnis gelangt wäre, daß also das angefochtene Urteil auf der Nichterhebung dieser Beweise beruht (vgl. BVerwGE 5, 12 [13]; 6, 69 und BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 1961 - BVerwG VI C 28.60 -). - BVerwG, 25.11.1955 - IV B 109.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Dies genügt für die Gewährung des rechtlichen Gehörs (BVerwGE 2, 343; 4, 158 [BVerwG 15.11.1956 - I C 150/54][159]).
- BVerwG, 18.12.1957 - IV C 267.57
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Die Revision hätte neben der wiederholten Angabe der Beweismittel darlegen müssen, daß das Berufungsgericht bei Erhebung der angebotenen Beweise von seiner Rechtsauffassung aus zu einem den Klägern günstigeren Ergebnis gelangt wäre, daß also das angefochtene Urteil auf der Nichterhebung dieser Beweise beruht (vgl. BVerwGE 5, 12 [13]; 6, 69 und BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 1961 - BVerwG VI C 28.60 -). - BVerwG, 15.11.1956 - I C 73.56
Rechtliches Gehör; Ortsbesichtigung/Flurbereinigungsgericht; …
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Dies genügt für die Gewährung des rechtlichen Gehörs (BVerwGE 2, 343; 4, 158 [BVerwG 15.11.1956 - I C 150/54][159]). - BVerwG, 10.02.1960 - VI C 238.56
Anwendbarkeit von Kapitel 1 oder Kapitel 2 Gesetz zu Art. 131 GG (G 131) auf …
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Das ist auch deshalb sinnvoll, weil sich die Frage nach der Einordnung der Versorgungsberechtigten in den Personenkreis des Kapitels I oder des Kapitels II G 131 erst bei dem Vollzug des Gesetzes zu Artikel 131 in B. (W.), also im Anschluß an den 1. Oktober 1951, stellen konnte (vgl. BVerwG, Urteile vom 10. Februar 1960 - BVerwG VI C 238.56 - und - BVerwG VI C 370.57 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 G 131 Nrn. 31, 32]). - BVerwG, 15.11.1956 - I C 150.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Dies genügt für die Gewährung des rechtlichen Gehörs (BVerwGE 2, 343; 4, 158 [BVerwG 15.11.1956 - I C 150/54][159]). - BVerwG, 09.11.1961 - II C 43.58
Recht der verdrängten Beamten und Versorgungsberechtigten - Zuordnung der …
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Mit dieser Auffassung hat das Berufungsgericht - entgegen der Meinung der Revision - seiner Entscheidung die rechtliche Beurteilung zugrunde gelegt, auf der das erste Revisionsurteilvom 9. November 1961 - BVerwG II C 43.58 - beruhte. - BVerwG, 13.12.1961 - VI C 28.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Die Revision hätte neben der wiederholten Angabe der Beweismittel darlegen müssen, daß das Berufungsgericht bei Erhebung der angebotenen Beweise von seiner Rechtsauffassung aus zu einem den Klägern günstigeren Ergebnis gelangt wäre, daß also das angefochtene Urteil auf der Nichterhebung dieser Beweise beruht (vgl. BVerwGE 5, 12 [13]; 6, 69 und BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 1961 - BVerwG VI C 28.60 -). - BVerwG, 12.09.1963 - II C 63.62
Auszug aus BVerwG, 09.07.1964 - II C 140.62
Mit diesem Ergebnis entspricht das vorbezeichnete Urteil übrigens auch der Rechtsprechung des erkennenden Senats, daß Versorgungsempfänger, deren Versorgung wegen ihres Wohnsitzes in der sowjetisch besetzten Zone infolge der dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches gefolgten Aufspaltung des Reichsgebiets in Besatzungszonen aus dem Betreuungsbereich der am 8. Mai 1945 für sie zuständigen im heutigen Bundesgebiet gelegenen Versorgungskasse ausgegliedert und keiner Anderen "einheimischen" Versorgungskasse übertragen wurde, nicht durch § 62 Abs. 1 Nr. 2 G 131, sondern durch § 1 Abs. 1 Nr. 2 G 131 erfaßt werden (BVerwG, Urteile vom 12. September 1963 - BVerwG II C 63.62 - [NDBZ 1964 S. 21] undvom 9. April 1964 - BVerwG II C 47.61 -). - BVerwG, 08.09.1961 - II C 47.61
Bewilligung von Armenrecht für ein Revisionsverfahren
- BVerwG, 12.08.1968 - II B 53.67
Fristgemäße Geltendmachung von Beschwerdegründen - Grundsätzliche Bedeutung einer …
In seinem Urteil vom 10. November 1966 - BVerwG II C 21.63 - hat der beschließende Senat ausgesprochen, § 63 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 2 G 131 seien anzuwenden, wenn die Aufgaben der am 8. Mai 1945 dem Versorgungsberechtigten gegenüber Zahlungspflichtigen Kasse in der Reichshauptstadt Berlin nach der - durch die Spaltung Berlins (1948/1949) bedingten und nach § 9 Abs. 1 und § 13 der Fünften Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zu Art. 131 GG vom 21. April 1952 (BGBl. I S. 250) als mit dem 1. Oktober 1951 abgeschlossen anzusehenden - Neuordnung der staatsrechtlichen Verhältnisse Berlins von einer Kasse oder einer sonstigen Einrichtung in Berlin (West) weitergeführt worden sind und wenn der Versorgungsempfänger nicht einer Gruppe von Versorgungsberechtigten angehört, deren Versorgung - etwa wegen ihres Wohnsitzes im sowjetisch besetzten Sektor von Berlin - im Zuge der Spaltung Berlins aus dieser Kasse oder Einrichtung ausgegliedert worden ist (BVerwG, Urteile vom 9. November 1961 - BVerwG II C 43.58 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 G 131 Nr. 37], vom 17. Mai 1962 - BVerwG II C 102.60 -, vom 26. September 1963 - BVerwG II C 34.62 - [Buchholz BVerwG 234, § 1 G 131 Nr. 48] und vom 9. Juli 1964 - BVerwG II C 140.62 -). - BVerwG, 05.08.1968 - II B 84.67
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Um diesem Erfordernis zu genügen, hätte die Beschwerde neben der Bezeichnung des angebotenen Beweismittels darlegen müssen, daß und weshalb das Berufungsgericht bei Erhebung des angebotenen Beweises zu einem dem Kläger günstigeren Ergebnis hätte gelangen können, daß also das angefochtene Urteil auf der Nichterhebung dieses Beweises beruhe (BVerwG, Urteil vom 9. Juli 1964 - BVerwG II C 140.62 - mit Hinweis auf BVerwGE 5, 12 [13]; 6, 69 und auf Urteil vom 13. Dezember 1961 - BVerwG VI C 28.60 -).
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