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Rechtsprechung
   BFH, 31.07.2024 - II R 28/21   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,36209
BFH, 31.07.2024 - II R 28/21 (https://dejure.org/2024,36209)
BFH, Entscheidung vom 31.07.2024 - II R 28/21 (https://dejure.org/2024,36209)
BFH, Entscheidung vom 31. Juli 2024 - II R 28/21 (https://dejure.org/2024,36209)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • openjur.de
  • Bundesfinanzhof

    GrEStG § 1 Abs 2a S 1, GrEStG § 1 Abs 2a S 3, GrEStG § 1 Abs 2a S 4, GrEStG § 17 Abs 3 S 1 Nr 2
    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

  • rechtsinformationen.bund.de

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 1 Abs 2a S 1 GrEStG 1997, § 1 Abs 2a S 3 GrEStG 1997, § 1 Abs 2a S 4 GrEStG 1997, § 17 Abs 3 S 1 Nr 2 GrEStG 1997
    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

  • IWW

    § 1 Abs. 2a des Grunderwerbsteuergesetzes, § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG, § ... 1 Abs. 2a Satz 4 GrEStG, § 1 Abs. 2a GrEStG, § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 FGO, § 1 Abs. 2a Satz 1 und 4 GrEStG, § 1 Abs. 2a Satz 3 GrEStG, § 1 Abs. 2a Satz 4 Halbsatz 2 GrEStG, § 1 Abs. 2a Satz 1 bis 4 GrEStG, § 23 Abs. 13 GrEStG, § 1 Abs. 2a Satz 2 GrEStG, § 1 Abs. 2a Satz 3 bis 5 GrEStG, § 1 Abs. 2a Satz 1, 3 und 4 GrEStG, § 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GrEStG, § 17 Abs. 3 GrEStG, § 100 Abs. 1 Satz 1 FGO, § 100 Abs. 2 FGO, § 39 der Abgabenordnung, § 1 Abs. 1 GrEStG, § 1 Abs. 2 GrEStG, § 1 Abs. 3, Abs. 3a GrEStG, § 1 Abs. 1 bis Abs. 3a GrEStG, § 143 Abs. 2 FGO

  • Betriebs-Berater

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    GrEStG § 1 Abs. 2a Satz 1, 3, 4, § 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2
    Definition der "neuen Gesellschafterin" zur Grunderwerbsteuer auslösenden Übertragung von Anteilen an grundbesitzender Personengesellschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

  • rechtsportal.de

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

  • datenbank.nwb.de

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das Grundstück im Vermögen der mehrstöckigen Kommanditgesellschaft - und die Grunderwerbsteuer

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Bescheid über die gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen für die Grunderwerbsteuer

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die grundbesitzende Personengesellschaft - und die Änderung im Gesellschafterbestand

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Gesellschafterbestandsänderung einer grundbesitzenden Personengesellschaft

Sonstiges (3)

  • Bundesfinanzhof (Verfahrensmitteilung)

    GrEStG § 1 Abs 2a ; GrEStG § 17

  • IWW (Verfahrensmitteilung)

    GrEStG § 1 Abs 2a, GrEStG § 17
    Grunderwerbsteuer, Mittelbarer Grundbesitz, Anteilsübertragung

  • Bundesfinanzhof (Terminmitteilung)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2025, 902
  • BB 2024, 2965 (Ls.)
  • NZG 2025, 39
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (10)

  • BFH, 14.12.2022 - II R 40/20

    Zurechnung von Grundstücken nach Abschluss einer Vereinbarungstreuhand

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Die gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen nach § 17 Abs. 3 GrEStG hat für alle von einem der Grunderwerbsteuer unterliegenden Rechtsvorgang betroffenen Grundstücke in nur einem Verwaltungsakt zu erfolgen (BFH-Urteile vom 15.10.2014 - II R 14/14, BFHE 248, 228, BStBl II 2015, 405, Rz 22 und vom 14.12.2022 - II R 40/20, BFHE 279, 290, BStBl II 2023, 1012, Rz 15).

    Die Änderung der Angabe der betroffenen Grundstücke stellt insbesondere keine bloß betragsmäßige Änderung der Besteuerungsgrundlagen dar (BFH-Urteil vom 14.12.2022 - II R 40/20, BFHE 279, 290, BStBl II 2023, 1012, Rz 16).

    Maßgebend ist vielmehr die grunderwerbsteuerrechtliche Zurechnung (vgl. BFH-Urteil vom 14.12.2022 - II R 40/20, BFHE 279, 290, BStBl II 2023, 1012, Rz 24 ff.).

    Dasselbe gilt, wenn ihre Beteiligung an der grundbesitzenden Gesellschaft unter 95 % sinkt oder der grundbesitzenden Gesellschaft nach den unter II.2.b aa genannten Grundsätzen das Grundstück nicht mehr zuzurechnen ist (BFH-Urteil vom 14.12.2022 - II R 40/20, BFHE 279, 290, BStBl II 2023, 1012, Rz 26).

    Das bloße Halten einer Beteiligung in einer bestimmten Höhe stellt selbst keinen grunderwerbsteuerbaren Erwerbsvorgang dar (BFH-Urteil vom 14.12.2022 - II R 40/20, BFHE 279, 290, BStBl II 2023, 1012, Rz 30).

  • BFH, 17.06.2020 - II R 18/17

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 17.06.2020 - II R 18/17, BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318, Rz 16).

    Ein Übergang von Anteilen an der grundbesitzenden Personengesellschaft auf Gesellschafter, die länger als fünf Jahre zuvor unmittelbar oder mittelbar an ihr beteiligt sind (sogenannte Altgesellschafter), reicht hingegen nicht aus (vgl. BFH-Urteil vom 17.06.2020 - II R 18/17, BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318, Rz 18).

    Der Auffassung der Finanzverwaltung folgte er ausdrücklich nicht (BFH-Urteil vom 24.04.2013 - II R 17/10, BFHE 241, 53, BStBl II 2013, 833, Rz 19), sondern hielt mit Urteil vom 17.06.2020 - II R 18/17 (BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318) an seiner Rechtsauffassung fest.

    Mangels entgegenstehender gesetzlicher Regelung konnten nach Auffassung des BFH daher für Erwerbszeiträume vor Inkrafttreten des Steueränderungsgesetzes 2015 auch Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft, die an einer grundbesitzenden Personengesellschaft unmittelbar beteiligt waren, mittelbare Altgesellschafter der grundbesitzenden Personengesellschaft sein (BFH-Urteil vom 17.06.2020 - II R 18/17, BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318, Rz 21).

  • BFH, 24.04.2013 - II R 17/10

    Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden …

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Rn. 20 (2) Der BFH hatte hingegen für Erwerbsvorgänge vor Inkrafttreten der Änderungen in § 1 Abs. 2a GrEStG durch das Steueränderungsgesetz 2015 entschieden, dass eine angemessene Berücksichtigung mittelbarer Strukturen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur erreicht werden konnte, wenn auf allen Beteiligungsebenen durch Kapital- und Personengesellschaften gleichermaßen durchgeschaut und dortige Veränderungen der jeweiligen Beteiligungsverhältnisse in die Betrachtung einbezogen wurden (BFH-Urteil vom 24.04.2013 - II R 17/10, BFHE 241, 53, BStBl II 2013, 833, Rz 18).

    Der Auffassung der Finanzverwaltung folgte er ausdrücklich nicht (BFH-Urteil vom 24.04.2013 - II R 17/10, BFHE 241, 53, BStBl II 2013, 833, Rz 19), sondern hielt mit Urteil vom 17.06.2020 - II R 18/17 (BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318) an seiner Rechtsauffassung fest.

  • BFH, 11.07.2019 - II R 38/16

    Erbschaftsteuer: Nachversteuerung des Familienheims bei Eigentumsaufgabe

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Zur Erfassung des Inhalts einer Norm darf sich der Richter dieser verschiedenen Auslegungsmethoden gleichzeitig und nebeneinander bedienen (BFH-Urteil vom 11.07.2019 - II R 38/16, BFHE 265, 437, BStBl II 2020, 314, Rz 18).
  • BFH, 25.11.2015 - II R 18/14

    Mittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes i. S. des § 1 Abs. 2a GrEStG …

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Dadurch sollte der mit dem Steuerentlastungsgesetz 1999/2000/2002 vom 24.03.1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) beabsichtigte Rechtszustand wiederhergestellt werden, sowohl mittelbare Anteilsübertragungen der Grunderwerbsteuer zu unterwerfen als auch die wirtschaftliche Betrachtungsweise abzuschaffen (…vgl. BTDrucks 18/4902, S. 52 f.; vgl. BFH-Urteil vom 25.11.2015 - II R 18/14, BFHE 251, 492, BStBl II 2018, 783, Rz 19).
  • BVerfG, 09.11.1988 - 1 BvR 243/86

    Hinterbliebenenversorgung

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Rn. 17 aa) Maßgebend für die Interpretation eines Gesetzes ist der in ihm zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers (vgl. z.B. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 09.11.1988 - 1 BvR 243/86, BVerfGE 79, 106, m.w.N.; BFH-Urteil vom 04.12.2014 - IV R 53/11, BFHE 248, 57, BStBl II 2015, 483).
  • BFH, 04.12.2014 - IV R 53/11

    Keine Anwendung des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG auf Index-Partizipationszertifikate - …

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Rn. 17 aa) Maßgebend für die Interpretation eines Gesetzes ist der in ihm zum Ausdruck kommende objektivierte Wille des Gesetzgebers (vgl. z.B. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 09.11.1988 - 1 BvR 243/86, BVerfGE 79, 106, m.w.N.; BFH-Urteil vom 04.12.2014 - IV R 53/11, BFHE 248, 57, BStBl II 2015, 483).
  • BFH, 15.10.2014 - II R 14/14

    Änderungsbefugnis des FG bei Feststellungsbescheid; Grunderwerbsteuerbefreiung …

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Die gesonderte Feststellung der Besteuerungsgrundlagen nach § 17 Abs. 3 GrEStG hat für alle von einem der Grunderwerbsteuer unterliegenden Rechtsvorgang betroffenen Grundstücke in nur einem Verwaltungsakt zu erfolgen (BFH-Urteile vom 15.10.2014 - II R 14/14, BFHE 248, 228, BStBl II 2015, 405, Rz 22 und vom 14.12.2022 - II R 40/20, BFHE 279, 290, BStBl II 2023, 1012, Rz 15).
  • BFH, 10.04.2024 - II R 34/21

    Grunderwerbsteuer bei Erwerb von Gesellschaftsanteilen durch einen Treuhänder

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Rn. 27 d) Nicht ausschlaggebend ist schließlich, dass T --wie zuvor R-- nach der Übertragung die Anteile an der R-GmbH als neuer Treuhänder für die L-AG hielt, da sowohl die Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteil vom 10.04.2024 - II R 34/21, BFH/NV 2024, 1252, Rz 26) als auch die Finanzverwaltung beim Wechsel des Treuhändergesellschafters den neuen Treuhänder als Neugesellschafter ansieht (Tz. 5.2.4 vierter Spiegelstrich der Gleich lautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zur Anwendung des § 1 Abs. 2a GrEStG vom 12.11.2018, BStBl I 2018, 1314;… s.a. Meßbacher-Hönsch in Viskorf, Grunderwerbsteuergesetz, 21. Aufl., § 1 Rz 913).
  • FG Niedersachsen, 10.03.2021 - 7 K 101/18

    Übertragung von Beteiligungen an einer Kommanditgesellschaft als …

    Auszug aus BFH, 31.07.2024 - II R 28/21
    Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 10.03.2021 - 7 K 101/18 aufgehoben.
  • BFH, 25.03.2026 - II R 30/25

    Grunderwerbsteuerrechtliche Zurechnung bei Abschluss einer Treuhandvereinbarung

    Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (ständige Rechtsprechung, Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rz 14, und vom 25.09.2024 - II R 46/22, BFHE 287, 228, BStBl II 2025, 329, Rz 17).

    Ein Übergang der Anteile auf sogenannte Altgesellschafter stellt keine Änderung des Gesellschafterbestandes dar (vgl. BFH-Urteile vom 17.06.2020 - II R 18/17, BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318, Rz 18, und vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rz 14).

    Für Zwecke des § 1 Abs. 2a GrEStG ist es der Gesellschaft nicht mehr zuzurechnen, wenn ein Dritter in Bezug auf dieses Grundstück einen unter § 1 Abs. 1 GrEStG (und die Verwertungsbefugnis einschließenden) oder einen unter § 1 Abs. 2 GrEStG fallenden Erwerbsvorgang verwirklicht hat (BFH-Urteile vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rz 32 f., und vom 14.12.2022 - II R 40/20, BFHE 279, 290, BStBl II 2023, 1012, Rz 24 f.).

  • FG Hessen, 10.12.2025 - 5 K 1312/23

    Keine Grunderwerbsteuer bei bloßem Fortbestehen einer Altgesellschafterstellung …

    Auch das BFH-Urteil vom 31. Juli 2024 II R 28/21, BStBl. II 2025, 870, stehe dem Klagebegehren nicht entgegen.

    Das BFH-Urteil vom 31.07.2024 in dem Verfahren II R 28/21 bestätige diese Rechtsauffassung.

    Nach der vom Senat geteilten Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 31. Juli 2024 II R 28/21, BStBl II 2025, 870) ist für die Beurteilung der Frage, ob eine unmittelbar an der grundbesitzenden Personengesellschaft beteiligte Kapitalgesellschaft als neue Gesellschafterin im Sinne des § 1 Abs. 2a Satz 4 GrEStG gilt, nur auf die Beteiligung an der Kapitalgesellschaft abzustellen.

  • BFH, 08.10.2025 - II R 33/23

    Keine Steuerbefreiung der Einbringung von Anteilen an einer grundbesitzenden …

    Ein vertikales Hindurchrechnen der Beteiligungen wie bei Personengesellschaften (§ 1 Abs. 2a Satz 2 GrEStG) ist nicht vorgesehen (BFH-Urteil vom 31.07.2024 - II R 28/21, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt, BFH/NV 2025, 216, m.w.N.).

    Die Übertragung von mindestens 95 % der Anteile ist auch dann nach § 1 Abs. 2a GrEStG steuerbar, wenn der Altgesellschafter nach der Übertragung der Anteile weiterhin mittelbar in vollem Umfang an der grundbesitzenden Personengesellschaft beteiligt bleibt (vgl. BFH-Urteile vom 29.02.2012 - II R 57/09, BFHE 237, 244, BStBl II 2012, 917; vom 31.07.2024 - II R 28/21, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt, BFH/NV 2025, 216, m.w.N.).

  • FG Baden-Württemberg, 06.12.2024 - 5 K 2252/23

    Verwirklichung von § 1 Abs. 2a Satz 1 i.V.m. Satz 4 GrEStG beim Erwerb der …

    "Neue Gesellschafter" sind solche Personen, die zuvor nicht an der Kapitalgesellschaft beteiligt waren (vgl. BFH-Urteil vom 31.07.2024 - II R 28/21, Juris - veröffentlicht am 12.12.2024).

    Die Gesellschafter der Kapitalgesellschaft sind nur in Bezug auf die Kapitalgesellschaft, an der sie beteiligt sind, Alt- oder Neugesellschafter, nicht jedoch in Bezug auf die grundbesitzende Personengesellschaft (vgl. BFH-Urteil vom 31.07.2024 - II R 28/21, a.a.O., mit Verweis auf Tz. 5.2.3.2 der Gleich lautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zur Anwendung des § 1 Abs. 2a GrEStG vom 12.11.2018, BStBl I 2018, 1314; m.w.N.;… vgl. auch Meßbacher-Hönsch in Viskorf, GrEStG, 21. Aufl. 2024, § 1 Rz. 813; in Abgrenzung dazu für beteiligte Personengesellschaften vgl. nunmehr BFH-Urteil vom 21.08.2024 - II R 16/22, Juris).

    Zu diesem Ergebnis kommt auch der Bundesfinanzhof im Urteil vom 31.07.2024 - II R 28/21 (Juris, vgl. Rn.17 bis 25 [veröffentlicht nach Verkündung dieser Entscheidung], Vorinstanz Niedersächsisches FG vom 10.03.2021 - 7 K 101/18).

  • BFH, 25.02.2026 - II R 5/24

    Erstmaliger Erwerb eines Anteils an einer Personengesellschaft

    Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG a.F. kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (ständige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rz 14, und vom 25.09.2024 - II R 46/22, BFHE 287, 228, BStBl II 2025, 329, Rz 17).

    Ein Übergang der Anteile auf sogenannte Altgesellschafter stellt keine Änderung des Gesellschafterbestandes dar (vgl. BFH-Urteile vom 17.06.2020 - II R 18/17, BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318, Rz 18, und vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rz 14;… Meßbacher-Hönsch in Viskorf, Grunderwerbsteuergesetz, 21. Aufl., § 1 Rz 764; Schnitter in Wilms/Jochum, ErbStG/BewG/GrEStG, § 1 GrEStG Rz 258.2, Stand 04/2022).

  • BFH, 05.11.2025 - II R 9/23

    Erwerb eines Anteils einer Personengesellschaft durch den Treugeber vom …

    Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG a.F. kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (ständige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rz 14, und vom 25.09.2024 - II R 46/22, BStBl II 2025, 329, Rz 17).

    Ein Übergang der Anteile auf sogenannte Altgesellschafter stellt keine Änderung des Gesellschafterbestandes dar (vgl. BFH-Urteile vom 17.06.2020 - II R 18/17, BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318, Rz 18, und vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rz 14;… Meßbacher-Hönsch in Viskorf, Grunderwerbsteuergesetz, 21. Aufl., § 1 Rz 764; Schnitter in Wilms/Jochum, GrEStG, § 1 Rz 258.2).

  • FG Köln, 18.02.2025 - 5 K 2382/21

    Grunderwerbsteuer: Verschmelzung als Erwerbsvorgang

    Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (vgl. z.B. Urteile des BFH vom 17. Juni 2020 - II R 18/17, BFHE 270, 252, BStBl II 2021, 318, Rz 16 und vom 31. Juli 2024 - II R 28/21 -, Rz 14, BFH/NV 2025, 216).

    Rn. 53 5. Die Revision wird zugelassen, da nach Auffassung des erkennenden Senates noch nicht höchstrichterlich entschieden ist, ob der Tatbestand eines fiktiven Grundstückserwerbs durch die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a GrEStG auch durch einen Umstrukturierungsvorgang wie den streitgegenständlichen erfüllt wird, bei welchem eine zu 100 % am Vermögen der grundbesitzenden Personengesellschaft beteiligte Kapitalgesellschaft auf eine Schwester-Kapitalgesellschaft mit identischer Beteiligungsstruktur verschmolzen wird, oder ob der vom BFH geforderte Grundsatz der angemessenen Berücksichtigung mittelbarer Beteiligungsstrukturen es gebietet, einen Umstrukturierungsvorgang wie den streitgegenständlichen aus der Steuerbarkeit herauszunehmen (vgl. BFH vom 31. Juli 2024 II R 28/21, HFR 2025, 167, DB 2025, 440).

  • FG Niedersachsen, 10.03.2021 - 7 K 101/18

    Übertragung von Beteiligungen an einer Kommanditgesellschaft als …

    Revision eingelegt - BFH-Az.: II R 28/21.
  • BFH, 16.09.2025 - II B 23/25

    Zweimalige Festsetzung von Grunderwerbsteuer für den Erwerb von …

    Für Zwecke des § 1 Abs. 2b GrEStG ist es der Gesellschaft nicht mehr zuzurechnen, wenn ein Dritter in Bezug auf dieses Grundstück einen unter § 1 Abs. 1 GrEStG (und die Verwertungsbefugnis einschließenden) oder einen unter § 1 Abs. 2 GrEStG fallenden Erwerbsvorgang verwirklicht hat (vgl. zuletzt BFH-Urteil vom 31.07.2024 - II R 28/21, BFH/NV 2025, 216, Rz 32 f. zu § 1 Abs. 2a GrEStG, m.w.N.).
  • FG Baden-Württemberg, 13.03.2026 - 5 K 1969/23

    Löst der Austausch einer Verwaltungsgesellschaft eines Investmentfonds in …

    Zur Erfassung des Inhalts einer Norm darf sich der Richter dieser verschiedenen Auslegungsmethoden gleichzeitig und nebeneinander bedienen (BFH-Urteil vom 11.07.2019 - II R 38/16, BFHE 265, 437, BStBl II 2020, 314, Rz 18; vom 31.07.2024 - II R 28/21 -, BFHE 285, 443, BStBl II 2025, 870, Rn. 17).
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