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Rechtsprechung
   BGH, 25.01.1965 - II ZR 123/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1965,2319
BGH, 25.01.1965 - II ZR 123/63 (https://dejure.org/1965,2319)
BGH, Entscheidung vom 25.01.1965 - II ZR 123/63 (https://dejure.org/1965,2319)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 1965 - II ZR 123/63 (https://dejure.org/1965,2319)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verlust der Bergfahrereigenschaft eines Schiffes durch Schrägfahrt bei Übergang zum anderen Ufer - Notwendigkeit des Backbordschallsignals bei Kurswechsel

Papierfundstellen

  • VersR 1965, 351
  • VersR 1965, 354
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 28.04.1960 - II ZR 68/59

    Auslegung des Schiffsmanövers einer reinen Hafenausfahrt im Sinne des § 50 Nr. 3 …

    Auszug aus BGH, 25.01.1965 - II ZR 123/63
    Daß kommt in der Entscheidung des erkennenden Senats vom 28. April 1960 II ZR 68/59 (VersR 1960, 535) zum Ausdruck, da dort dem Querfahrer das Weisungsrecht gerade solange versagt ist, als er nicht zur Bergfahrt übergegangen ist.
  • OLG Köln, 22.01.2008 - 3 U 77/06

    Transportrecht - Haftungsrecht; Bemessung der Nutzungsausfallentschädigung für …

    Dass dem Kläger aufgrund der Schiffskollision ein Anspruch auf Nutzungsausfall zusteht, ist zwischen den Parteien unstreitig und ergibt sich ohne weiteres aus § 252 BGB (vgl. nur BGH, Urt. v. 21.01.1965, II ZR 123/63, VersR 1965, 351, 353;… BGH, Urt. v. 08.02.1965, II ZR 161/63, VersR 1965, 373, 374; Senat, 3 U 144/01, TranspR 2002, 244 f. = OLGR 2002, 223 f. = BinSchiff 2002, Nr. 9, 55;… Vortisch/Bemm, Binnenschiffahrtsrecht, 4.Aufl. 1991, § 92b BinSchG Rn29 f.).

    Bei Schiffsunfällen wie hier ist der mutmaßliche Gewinn zu bestimmen, den ein derartiges Schiff wie das beschädigte nach seiner Art und Größe nach den zur Unfallzeit maßgeblichen Sätzen normalerweise gehabt haben würde (BGH, Urt. v. 21.01.1965, II ZR 123/63, VersR 1965, 351, 353;… BGH, Urt. v. 08.02.1965, II ZR 161/63, VersR 1965, 373, 374; Senat, 3 U 144/01, TranspR 2002, 244 f. = OLGR 2002, 223 f. = BinSchiff 2002, Nr. 9, 55, m.w.Nachw.), wobei nach Schifffahrtsbrauch davon ausgegangen werden kann, dass das Schiff ohne den Unfall gewinnbringend hätte eingesetzt werden können (…vgl. BGH, aaO.).

    Die hierauf gestützte Orientierung des Anspruchs auf Nutzungsausfall am gesetzlichen Liegegeld wurde auch vom Bundesgerichtshof unter Hinweis auf § 287 ZPO ausdrücklich gebilligt (BGH, Urt. v. 21.01.1965, II ZR 123/63, VersR 1965, 351, 353;… BGH, Urt. v. 08.02.1965, II ZR 161/63, VersR 1965, 373, 374).

    Da die zuvor geltenden Liegegeldsätze jedoch von allen Beteiligten als Grundlage der Bemessung des mutmaßlich entgangenen Gewinns als Schifffahrtsbrauch anerkannt waren (dazu vgl. BGH, Urt. v. 21.01.1965, II ZR 123/63, VersR 1965, 351, 353; BGH, Urt. v. 08.02.1965, II ZR 161/63, VersR 1965, 373, 374; SchOG Hamburg, VersR 1974, 1216; KG, VersR 1976, 463; Bemm/von Waldstein, Rheinschifffahrtspolizeiverordnung, 3.Aufl. 1996, Einf.

  • BGH, 26.10.1970 - II ZR 125/69

    Kursweisung des Bergfahrers in der Rheinschiffahrt

    Im Interesse der Sicherheit des durchgehenden Verkehrs hat deshalb der Senat mehrfach ausgesprochen, daß der Bergfahrer, der in Schrägfahrt einen Uferwechsel vornimmt, das Kursweisungsrecht nach § 38 Nr. 1 Satz 1 RheinSchPVO (1954) behält (BGH VersR 1965, 354; 1969, 321, 322).
  • BGH, 20.10.1969 - II ZR 39/68

    Vorrecht der durchgehenden Schiffahrt gegenüber den von der Uferseite kommenden …

    Hieran änderte sich auch nichts dadurch, daß das Schiff in Schrägfahrt den Übergang zum anderen Ufer machte (vgl. BGH VersR 1965, 354 [BGH 25.01.1965 - II ZR 123/63] ; 1969, 321, 322), um die von dem Bergfahrer verlangte Backbordbegegnung durchführen zu können.
  • BGH, 25.11.1968 - II ZR 151/67

    Schadensersatz aus einem Schiffsunfall - Fehlerhafter Überholvorgang - Zulässige …

    Das Berufungsgericht geht in Übereinstimmung mit dem Urteil des erkennenden Senats VersR 1965, 354 davon aus, daß ein Bergfahrer diese Eigenschaft nicht dadurch verliert und Querfahrer (§ 49 Nr. 1 RhSchPVO) wird, daß er in Schrägfahrt den Übergang zum anderen Ufer macht.
  • OLG Köln, 17.03.2009 - 3 U 36/08
    Der danach zu ersetzende Schaden umfasst gem. § 252 BGB auch den mutmaßlich entgangenen Gewinn, den ein derartiges Schiff wie das beschädigte nach seiner Art und Größe nach den zur Unfallzeit maßgeblichen Sätzen normalerweise gehabt haben würde (BGH, Urt. v. 21.01.1965, II ZR 123/63, VersR 1965, 351, 353;… BGH, Urt. v. 08.02.1965, II ZR 161/63, VersR 1965, 373, 374; Senat, 3 U 144/01, TranspR 2002, 244 f. = OLGR 2002, 223 f. = BinSchiff 2002, Nr. 9, 55, m.w.Nachw.).
  • BGH, 26.10.1970 - II ZR 116/69

    Pflichten und Rechte von Talfahrern und Bergfahrern sowie von diesen gegebenen …

    Im Interesse der Sicherheit des durchgehenden Verkehrs hat deshalb der Senat mehrfach ausgesprochen, daß der Bergfahrer, der in Schrägfahrt einen Uferwechsel vornimmt, das Kursweisungsrecht nach § 38 Nr. 1 Satz 1 RheinSchPVO (1954) behält (BGH VersR 1965, 354; 1969, 321, 322).
  • BGH, 21.04.1969 - II ZR 147/67

    Verletzung der allgemeinen nautischen Sorgfaltspflichten - Mitverschulden von …

    Ein Bergfahrer wird aber nicht dadurch zum Querfahrer i.S. des § 48 Nr. 1 BSchSO, daß er in Schrägfahrt den Übergang in Richtung zum anderen Ufer macht (BGH VersR 1965, 354; 1969, 321, 322).
  • BGH, 25.11.1968 - II ZR 136/67

    Revision gegen eine Entscheidung des Rheinschifffahrtsgerichts sowie des …

    Das Berufungsgericht geht in Übereinstimmung mit dem Urteil des erkennenden Senats VersR 1965, 354 davon aus, daß ein Bergfahrer diese Eigenschaft nicht dadurch verliert und Querfahrer (§ 49 Nr. 1 RhSchPVO) wird, daß er in Schrägfahrt den Übergang zum anderen Ufer macht.
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