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| BGH, 25.03.1953 - II ZR 146/52 |
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- RG, 05.04.1939 - II 155/38
1. Kann der alleinige Gesellschafter einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung …
Auszug aus BGH, 25.03.1953 - II ZR 146/52
Insoweit unterscheidet sich die vorliegende Vereinbarung von Abstimmungsvereinbarungen, wie sie vielfach bei Kapitalgesellschaften üblich sind (vgl. dazu RGZ 160, 257; 165, 68; HRR 1936 Nr. 747) und in denen eine schuldrechtliche Verpflichtung des stimmberechtigten Gesellschafters mit mindestens einem mittelbaren Erfüllungszwang begründet wird. - RG, 12.10.1940 - II 33/40
1. Ist der Gesellschafter einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung befugt, …
Auszug aus BGH, 25.03.1953 - II ZR 146/52
Insoweit unterscheidet sich die vorliegende Vereinbarung von Abstimmungsvereinbarungen, wie sie vielfach bei Kapitalgesellschaften üblich sind (vgl. dazu RGZ 160, 257; 165, 68; HRR 1936 Nr. 747) und in denen eine schuldrechtliche Verpflichtung des stimmberechtigten Gesellschafters mit mindestens einem mittelbaren Erfüllungszwang begründet wird.
- BGH, 30.09.1993 - IX ZR 73/93
Anscheinsbeweis bei Rechtsberatungsvertrag
d) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs soll es allerdings grundsätzlich keinen Anscheinsbeweis für individuelle Verhaltensweisen von Menschen in bestimmten Lebenslagen geben (BGHZ 31, 351, 357; 100, 214, 216; BGH, Urt. v. 25. März 1953 - II ZR 146/52, LM ZPO § 286 (C) Nr. 11; v. 10. November 1959 - VIII ZR 154/58, LM ZPO § 286 (C) Nr. 42 a; v. 20. September 1968 - V ZR 137/65, NJW 1968, 2139; v. 26. Januar 1983 - IVb ZR 344/81, NJW 1983, 1548, 1551). - OLG Köln, 06.12.2024 - 15 U 300/24
Anspruch des Erben auf Herausgabe von Vervielfältigungen von Tonbandaufnahmen aus …
Selbst wenn man hier einen Anscheinsbeweis mit dem Argument in Zweifel ziehen mag, dass es im Bereich individueller Willensmomente vielfach ohnehin an tatsächlichen Erfahrungssätzen fehlen wird, weil ein individueller Willensentschlusses von jedem Menschen nach verschiedenen, ihm eigenen Gesichtspunkten gefasst wird (siehe etwa nur BGH, Urteil vom 25. März 1953 - II ZR 146/52, LM Nr. 11 zu § 286 ZPO; Urteil vom 2. Februar 1965 - VI ZR 275/63, VersR 1965, 489; Urteil vom 4. Oktober 1979 - VII ZR 319/78, NJW 1980, 122 und zu Anlagefragen etwa auch BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, NJW 2004, 2664, 2666 f.; weiter etwa Lepa, FS Merk 1992, 387, 399;… Musielak, FS 50 Jahre BGH, 2000, Bd. 3, S. 193, 207; weitergehend bei Täuschungen BGH, Urteil vom 12. November 1957 - VIII ZR 311/56, NJW 1958, 177 oder bei Willensentschluss zum Suchen einer anderen Handelsvertretung BGH, Urteil vom 7. Februar 1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795), kann im Rahmen des § 286 Abs. 1 ZPO auch in solchen Fällen ein Zusammenhang regelmäßig aus den Umständen des Einzelfalles und anderen Beweisanzeichen gefolgert werden. - BGH, 30.10.1984 - VI ZR 25/83
Schadensersatzanspruch des Vollstreckungsschuldners
Ein Ahscheinsbeweis scheidet aus, wenn - wie hier - für einen Willensentschluß zwei verschiedene Möglichkeiten in Betracht zu ziehen sind, auch wenn die eine wahrscheinlicher ist als die andere (vgl. BGHZ 24, 308, 312; BGH, Urteile vom 21. November 1950 - I ZR 49/50 - NJW 1951, 70 und vom 25. März 1953 - II ZR 146/52 - JZ 1953, 47;… vgl. ferner Wieczorek, ZPO, 2. Aufl., § 282 Rdn. D II c 1;… Baumbach-Hartmann, ZPO, 41. Aufl., Anh. n. § 286, Anm. 3 Bb).
- BGH, 10.03.1970 - VI ZR 182/68
Verantwortlichkeit eines Jugendlichen
Zu Unrecht beruft sich die Revision auf das Urteil BGH II ZR 146/52 vom 25. März 1953 (BGH LM § 286 ZPO [C] Nr. 11); diese Entscheidung betrifft den Nachweis eines individuellen Willensentschlusses, also einen anderen Fall. - BGH, 04.10.1979 - VII ZR 319/78
Architektenhonorar: Beweislast
Entscheidend gegen die Anwendung der Grundsätze zum Anscheinsbeweis spricht weiter, daß es vorliegend um die Feststellung eines individuellen Willensentschlusses geht, der gemeinhin nicht aus typischen Geschehensabläufen, sondern regelmäßig nur aus den besonderen Umständen des Einzelfalles gefolgert werden kann (vgl. BGH Urteil vom 21. November 1950 - I ZR 49/50 = LM § 1 PatG Nr. 1; BGH Urteil vom 25. März 1953 - II ZR 146/52 = LM § 286 (C) ZPO Nr. 11; BGH NJW 1961, 777, 779; BGH NJW 1968, 2139 Nr. 1; BGH Urteil vom 14. Januar 1955 I ZR 75/53 = GRUR 1955, 447, 448, jeweils m.w.N.). - BGH, 20.02.1975 - VI ZR 129/73
Schuldhafte Verletzung eines Anwaltsvertrages - Anspruch auf Schadensersatz - …
Zutreffend ist zunächst der Hinweis des Berufungsgerichts, daß der Anscheinsbeweis (im allgemeinen) versagt, wenn festgestellt werden muß, wie ein Mensch gehandelt haben würde (vgl. BGHZ 31, 351, 357 [BGH 16.12.1959 - IV ZR 206/59]; BGH Urt.v. 25. März 1953 - II ZR 146/52 = LM ZPO § 286 [C] Nr. 11; anders nur, wenn der individuelle Willensentschluß die Reaktion auf die Warnung vor der Übernahme besonderer Risiken betrifft: Senatsurteil vom 5. März 1974 - VI ZR 222/72 = VersR 1974, 782, 783). - BGH, 21.12.1960 - VIII ZR 145/59 nicht gefolgt werden« Richtig ist allerdings, daß es sich insoweit um keinen typischen Geschehensablauf handelt, so daß die Anwendung der Grundsätze über den Beweis des ersten Anscheins ausscheidet (BGH Urt" v« 25" März 1953 - II ZR 146/52 - LM ZPO § 286 (C) Nr" 11)" Es gibt indes außer den Erfahrungssätzen, die so zwingend sind, daß sie im Wege des Anscheinsbeweises den vollen Beweis für den betreffenden Lebensvorgang erbringen, auch solche, die eine weniger hohe Wahrscheinlichkeit für ein bestimmtes Geschehen begründen" Auch derartige Erfahrungssätze, die für den Anscheinsbeweis nicht ausreich'en; : können nach der im Hinblick auf die besondere Gestaltung des zu beurteilenden Sachverhalts ihnen beizumessenden Bedeutung bei der Beweiswürdigung berücksichtigt werden (…Stein/Jonas/Schönke aaO § 286 Anm" I 2 b)" Aus den Larlegungen des Berufungsgerichts geht nicht hervor, ob es die zu Gunsten des Klägers sprechende Lebenserfahrung berücksichtigt hat" Es kommt hinzu, daß das Berufungsgericht, wie die Revision ebenfalls zutreffend hervorhebt, eine nähere Würdigung der Aussage der Zeugin Hertha Goebbels, der Witwe von Hans Goebbels, unterlassen hat, die über den Inhalt des Ferngespräches zwischen Br" Joseph Goebbels und Hans Goebbels nach dem Bombenangriff auf Rheydt, das überdies bereits im Jahre 1943 stattgefunden hat, Bekundungen gemacht und angegeben hat, ihr sei nicht bekannt, daß Dr" Joseph Goebbels ihrem verstorbenen Ehemann irgend einen Auftrag hinsichtlich der in dem Pappkarton aufbewahrten Gegenstände er teilt ha.be, ihr Ehemann habe ihr jedenfalls nie eine der artige Mitteilung gemacht".
- BGH, 20.09.1968 - V ZR 137/65
Reichweite des Anfechtungsrechtes bei Bruchteilsgemeinschaft - Voraussetzungen …
Eine Anwendung der Grundsätze vom Beweis des ersten Anscheins setzt, wie der Bundesgerichtshof in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 159, 283, 290) wiederholt ausgesprochen hat (z.B. in den Urteilen vom 25. März 1953, II ZR 146/52, LM ZPO Nr. 11 zu § 286 (C), 26. Januar 1956, II ZR 50/54, LM VVG Nr. 2 zu § 61, 10. April 1958, II ZR 324/56, WM 1958, 991 und 30. März 1960, V ZR 16/59, LM BGB Nr. 21 zu § 123), voraus, daß es sich um einen typischen Geschehensablauf handelt. - BGH, 12.11.1957 - VIII ZR 311/56 5)" Dieser rechtlichen Beurteilung steht die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 25. März 1953 - II ZR 146/52 LM ZPO § 286 (C) Nr« 11 nicht entgegen; sie betrifft den höchstpersönlichen Entschluß eines Ehegatten zur Scheidung, der sich allerdings der Beurteilung als eines typischen Geschehensablaufs des halb entzieht, weil er erfahrungsgemäß von jedem Menschen nach verschiedenen, ihm besonders eigenen Gesichtspunkten gefaßt wird.
- OLG Brandenburg, 09.11.2015 - 2 U 20/15
Sachenrecht: Eigentumsvermutung des unmittelbaren Eigenbesitzes; Eintrag im …
Rn. 18 Zwar handelt es sich bei dem vorliegenden Sachverhalt um keinen typischen Geschehensablauf, so dass die Anwendung der Grundsätze über den Beweis des ersten Anscheins ausscheidet (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 25. März 1953, II ZR 146/52, Juris). - BGH, 16.12.1975 - VI ZR 180/73
Voraussetzungen der Vorteilsausgleichung
- BGH, 02.02.1965 - VI ZR 275/63
Anspruch auf Schadensersatz auf Grund eines Verkehrsunfalls; Erteilung eines …
- BGH, 10.11.1959 - VIII ZR 154/58
Rechtsmittel
- BGH, 02.02.1965 - VI ZR 237/63
Anspruch auf Schadensersatz auf Grund eines Unfalls - Feststellung eines …
- BGH, 28.01.1959 - IV ZR 198/58
Rechtsmittel
- BGH, 28.09.1956 - VI ZR 219/55
Rechtsmittel
- BGH, 18.10.1985 - V ZR 162/84
Steuerhinterziehung durch Unterverbriefung eines Grundstückskaufvertrages - …
- BGH, 13.10.1959 - VIII ZR 52/59
Rechtsmittel
- BGH, 21.04.1959 - VIII ZR 48/58
- BGH, 12.11.1957 - VIII ZR 403/56
Rechtsmittel
- BGH, 07.02.1961 - VI ZR 108/60
Rechtsmittel
- BGH, 23.01.1961 - VIII ZR 97/60
Rechtsmittel
- BGH, 23.06.1959 - VIII ZR 83/58
- BGH, 09.07.1957 - VIII ZR 259/56
Rechtsmittel
- BGH, 18.02.1957 - II ZR 322/55
Rechtsmittel
- BGH, 24.10.1959 - V ZR 104/58
Rechtsmittel
- BGH, 06.06.1956 - V ZR 18/55
Rechtsmittel
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