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| BGH, 29.10.1959 - II ZR 30/58 |
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Volltextveröffentlichungen (3)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (1)
- RG, 07.01.1918 - VI 346/17
1. Was ist "jede nach den Umständen des Falles gebotene Sorgfalt" in § 7 Abs. 2 …
Auszug aus BGH, 29.10.1959 - II ZR 30/58
Die Ausführungen des Berufungsgerichts, dem die Revision eine zu geringe Bemessung der Sorgfaltspflicht vorwirft, entsprechen der ständigen Rechtsprechung über die Frage des Verschuldens bei unerwarteten, nicht schuldhaft herbeigeführten Gefahrenlagen, die schnelle Entschlüsse fordern (RGZ 92, 38; BGH LM ZPO § 286 A Nr. 2;… Erman BGB 2. Aufl. § 276 Anm. 4 C;… Vortisch/Zschucke BSchG 2. Aufl. § 92 Anm. 7 c).
- BGH, 19.05.1970 - VI ZR 40/69
Fußgänger - Mitverschulden - Dunkelheit - Annäherungsgeschwindigkeit
Eine solche falsche Reaktion stellt aber dann kein Verschulden dar, wenn jemand in einer ohne sein Verschulden eingetretenen, für ihn nicht voraussehbaren besonderen Gefahrenlage keine Zeit zu ruhiger Überlegung hat und deshalb nicht die zur Verhütung des Unfalls richtigen und sachgemäßen Maßnahmen trifft, sondern in verständlicher Bestürzung objektiv falsch reagiert (…BGH Urt. v. 3. Dezember 1957 - VI ZR 251/56 - VersR 1958, 165; Urt. v. 29. Oktober 1959 - II ZR 30/58 - VersR 1960, 82;… Urt. v. 22. Januar 1960 - 4 StR 540/59 - VRS 18, 302;… Urt. v. 10. Januar 1967 - VI ZR 85/65 - VersR 1967, 348).
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