Rechtsprechung
| BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Verfassungsmäßigkeit der weitgehend pauschalierten Entschädigungsregelung bei Hausratverlusten
Verfahrensgang
- VG Hannover, 13.05.1960 - II A 155/59
- BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 16.01.1958 - III C 259.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60
Bestätigung von BVerfG 1 BvL 31.57 u. 1 BvL 17.57, BVerwG III B 248.59, BVerwG III C 259.56, BVerwG III B 10.59.In seinem Urteil vom 16. Januar 1958 - BVerwG III C 259.56 - (ZLA 1958 S. 107 = MDR 1958 S. 272) hat sich der erkennende Senat im Hinblick auf die weitgehend pauschalierte Entschädigungsregelung bei Hausratverlusten dahin ausgesprochen, daß diese sich angesichts der sozialen Zielsetzung des Lastenausgleichsgesetzes mit dem Grundgesetz verträgt.
- BVerwG, 22.06.1959 - III B 10.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60
Bestätigung von BVerfG 1 BvL 31.57 u. 1 BvL 17.57, BVerwG III B 248.59, BVerwG III C 259.56, BVerwG III B 10.59.Diese Erkenntnis hat er in seinem Beschluß vom 22. Juni 1959 - BVerwG III B 10.59 - bestätigt und ausgeführt, daß die Regelung der Hausratentschädigung nicht gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung in Art. 3 GG oder gegen andere Normen des Grundgesetzes verstoße.
- BVerwG, 14.09.1960 - III B 248.59
Auszug aus BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60
Bestätigung von BVerfG 1 BvL 31.57 u. 1 BvL 17.57, BVerwG III B 248.59, BVerwG III C 259.56, BVerwG III B 10.59.Dieser hat in seinem Beschluß vom 14. September 1960 - BVerwG III B 248.59 - ausgesprochen, daß sich weder aus allgemeinen Grundsätzen unserer Rechtsordnung noch aus dem Völkerrecht ein Anspruch auf Entschädigung von Verlusten ergebe, die durch Kriegseinwirkungen entstanden seien.
- BVerfG, 04.05.1960 - 1 BvL 17/57
Hausratentschädigung
Auszug aus BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60
In der Entscheidung vom 4. Mai 1960 - 1 BvL 17.57 - (NJW 1960 S. 1195) ist weiterhin zum Ausdruck gebracht, daß gemäß dem in der Präambel verkündeten Zweck des Lastenausgleichsgesetzes, "einen die Grundsätze der sozialen Gerechtigkeit und die volkswirtschaftlichen Möglichkeiten berücksichtigenden Ausgleich von Lasten und ... die zur Eingliederung der Geschädigten notwendige Hilfe" herbeizuführen, kein Gegensatz zwischen dem Wesen der "Sozialleistung" und der "Entschädigung" bestehe, vielmehr die Entschädigungsleistungen gerade in Erfüllung der großen sozialen Aufgabe des Lastenausgleichs bewirkt würden. - BVerfG, 05.04.1960 - 1 BvL 31/57
Darreichende Verwaltung
Auszug aus BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60
Das Bundesverfassungsgericht hat in dem im angefochtenen Urteil angezogenen Beschluß vom 5. April 1960 - 1 BvL 31.57 - (NJW 1960 S. 955) ausgeführt, daß der Gesetzgeber bei der Ordnung des Lastenausgleichs nicht verpflichtet gewesen sei, sich an die bürgerlich-rechtliche Eigentums- und Güterrechtsordnung zu halten. - BVerwG, 02.08.1960 - IV B 183.60
Auszug aus BVerwG, 19.12.1960 - III B 223.60
Auch der IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat in seinem Beschluß vom 2. August 1960 - BVerwG IV B 183.60 - Ähnliches zum Ausdruck gebracht.
- BVerwG, 11.03.1961 - III ER 206.61
Bewilligung von Armenrecht - Festsetzung der Höhe einer Hausratsentschädigung
Das Lastenausgleichsgesetz verletzt mit dieser Regelung auch nicht das Völkerrecht, insbesondere nicht Artikel 3 im Zehnten Teil des Vertrages zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen vom 30. März 1955 (BGBl. II S. 405) - (vgl. die Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. Med 1959 - BVerwG III B 7.59 -, vom 14. September 1960 - BVerwG III B 248.59 - und vom 19. Dezember 1960 - BVerwG III B 223.60 -).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".