Rechtsprechung
| BVerwG, 03.07.1956 - III C 102.55 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
BVerwGG §§ 53 ff.
Verfahrensgang
- LVG Schleswig, 25.03.1955 - 7 K 362/54
- BVerwG, 03.07.1956 - III C 102.55
Papierfundstellen
- BVerwGE 4, 16
Wird zitiert von ... (11)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.06.2022 - 4 B 1864/21
Abstandsgebot; Aktive; Duldung; Anhaltspunkte für eine Straftat; …
Rn. 144 Vgl. bereits BVerwG, Urteil vom 3.7.1956 - 3 C 102.55 -, BVerwGE 4, 16 = BeckRS 1956, 102403, sowie Beschlüsse vom 10.1.1964 - 5 B 83.62 -, BVerwGE 17, 352 = juris, Rn. 3, und vom 18.2.2002 - 3 B 149.01 -, juris, Rn. 1. - OVG Rheinland-Pfalz, 23.07.2014 - 2 B 10323/14
Auswahl von Anbietern von sog. Fensterprogrammen - Drittsendezeiten; private …
Daher entfalten bei vollumfänglich stattgebenden Anfechtungsurteilungen allenfalls die Ausführungen Bindungswirkung, aus denen sich die Rechtswidrigkeit des angefochtenen Verwaltungsakts ergibt, nicht jedoch diejenigen, in denen weiteren Einwänden des Klägers nicht gefolgt wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Juli 1956 - 3 C 102.55 -, BVerwGE 4, 16 [18 f.]).Ansonsten kann sich allein aus den Gründen der Entscheidung keine Beschwer ergeben (vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Juli 1956 - 3 C 102.55 -, BVerwGE 4, 16 [18]; Beschlüsse vom 11. Februar 1957 - 3 C 268.56 u.a. -, BVerwGE 4, 283 [284], vom 10. Januar 1964 - 5 B 83.62 -, BVerwGE 17, 352 [353], und vom 18. Februar 2002 - 3 B 149.01 -, NJW 2002, 2122; BSG, Urteil vom 27. Oktober 1976 - 2 RU 127/74 -, BSGE 43, 1 [3]).
- BVerwG, 20.10.2016 - 7 C 27.15
Kein Informationszugang zu dienstlichen Telefonlisten von Jobcentern
Das Rechtsschutzbedürfnis für eine Revision ist - abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen - dann zu bejahen, wenn die angefochtene Entscheidung dem Rechtsmittelführer etwas versagt hat, was er beantragt hat (vgl. bereits BVerwG, Urteil vom 3. Juli 1956 - 3 C 102.55 - BVerwGE 4, 16 ).
- OVG Rheinland-Pfalz, 08.09.2014 - 2 B 10327/14
Vorläufiges Entfallen der Drittsendezeiten im Programm von SAT.1
Daher entfalten bei vollumfänglich stattgebenden Anfechtungsurteilungen allenfalls die Ausführungen Bindungswirkung, aus denen sich die Rechtswidrigkeit des angefochtenen Verwaltungsakts ergibt, nicht jedoch diejenigen, in denen weiteren Einwänden des Klägers nicht gefolgt wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Juli 1956 - 3 C 102.55 -, BVerwGE 4, 16 [18 f.]).Ansonsten kann sich allein aus den Gründen der Entscheidung keine Beschwer ergeben (vgl. BVerwG, Urteil vom 3. Juli 1956 - 3 C 102.55 -, BVerwGE 4, 16 [18]; Beschlüsse vom 11. Februar 1957 - 3 C 268.56 u.a. -, BVerwGE 4, 283 [284], vom 10. Januar 1964 - 5 B 83.62 -, BVerwGE 17, 352 [353], und vom 18. Februar 2002 - 3 B 149.01 -, NJW 2002, 2122; BSG, Urteil vom 27. Oktober 1976 - 2 RU 127/74 -, BSGE 43, 1 [3]).
- VGH Baden-Württemberg, 16.03.2005 - 11 S 2885/04
Klagebefugnis von Familienangehörigen bei Ausweisung des Vaters bei eigener …
Dagegen hängt die Zulässigkeit ihrer Berufungen nicht davon ab, dass weder die Ausweisungsverfügung noch das Urteil des Verwaltungsgerichts in die materielle Rechtsstellung der Kläger zu 2. bis 4. aus Art. 6 GG eingreifen (dazu unten), mit anderen Worten eine materielle Beschwer in ihrem Fall nicht vorliegt (vgl. BVerwG, Urteil vom 3.7.1956 - III C 102.55 -, BVerwGE 4, 16; Urteil vom 25.8.2004 - 8 C 19.03 - ;… Kopp/Schenke, VwGO, 13. Aufl. Vorb. § 124 Rn 41). - BVerwG, 10.01.1964 - V B 83.62 Wie das Bundesverwaltungsgericht u.a. in seinem Urteil vom 3. Juli 1956 (BVerwGE 4, 16) ausgeführt hat, ist bei jedem Rechtsmittel von Amts wegen seine Zulässigkeit zu prüfen.
- BFH, 01.02.1983 - VIII R 30/80
Revision - Steuerherabsetzung - Steuerumgehung - Gestaltungsmöglichkeiten - …
Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) hängt die Zulässigkeit eines Rechtsmittels des Klägers davon ab, ob er formell beschwert ist, d. h., ob seinem Klagebegehren durch die angefochtene Entscheidung nicht voll entsprochen wurde, oder anders ausgedrückt, ob dem Kläger durch das Urteil nicht das zugesprochen wurde, was er begehrt hat (Urteil vom 3. Juni 1976 IV R 236/71, BFHE 120, 348, BStBl II 1977, 62; Beschluß vom 15. November 1971 GrS 7/70, BFHE 103, 456, BStBl II 1972, 120; ebenso für das allgemeine Verwaltungsprozeßrecht Urteil des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwG - vom 3. Juli 1956 III C 102.55, BVerwGE 4, 16, und Beschluß vom 11. Februar 1957 III C 268/269.56, BVerwGE 4, 283). - BVerwG, 13.07.2023 - 1 WRB 2.22
Erfolgreiche Rechtsbeschwerde einer Vertrauensperson
- BVerwG, 06.10.1956 - III C 186.55
Rechtsmittel
Zu dieser übrigens in ständiger Rechtsprechung im Bereich der ordentlichen Gerichtsbarkeit vertretenen Auffassung hat sich der erkennende Senat mit der Folgerung bekannt, daß sich die Wirkung auch der verwaltungsgerichtlichen Urteile mit dem Ausspruch des Urteils erschöpft und die Gründe des Urteils lediglich zur Ausdeutung des - im vorliegenden Fall nicht ausdeutungsbedürftigen - Ausspruchs herangezogen werden können (zuletztim Urteil vom 3. Juli 1956 - BVerwG III C 102.55 -). - LSG Berlin-Brandenburg, 08.09.2006 - L 1 B 155/06 Voraussetzung für eine Beschwer des Antragstellers ist, dass die angefochtene Entscheidung ihm etwas versagt hat, das er beantragt hatte; sog. formelle Beschwer (BSG 11, 26, 27; 11, 161, 164; 36, 62, 63; 43, 1, 2 f; Brackmann S 249; RK Vor § 143 RdNr. 16; BVerwG 4, 16).
- BVerwG, 06.05.1960 - VII C 217.59
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