Rechtsprechung
| BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- VG Frankfurt/Main, 28.06.1963 - V/1-1069/61
- BVerwG, 10.12.1963 - III CB 106.63
- BVerwG, 18.09.1964 - III CB 106.63
- BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 10.08.1961 - IV C 345.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63
Wenn der IV. Senat in seinem Urteil vom 10. August 1961 - BVerwG IV C 345.58 - (BVerwGE 13, 13) ausgesprochen habe, daß der Verlust der Kundenkartei eines Versandgeschäftes feststellungsfähig sei, so gelte dasselbe nicht für das Geschäft eines Grundstücksmaklers.Der IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat in der von der Revision zitierten Entscheidung vom 10. August 1961, BVerwGE 13, 13, zwar ausgesprochen, daß der Verlust der Kundenkartei eines Versandgeschäftes feststellungsfähig sein könne, und dieses mit der Möglichkeit begründet, Wirtschaftsgüter, die begrifflich Teil eines Betriebsvermögens seien, steuerlich aber außer Betracht blieben, etwa weil ihr Wert in der Handelsbilanz keinen Niederschlag gefunden habe, in die Berechnung nach § 13 Abs. 3 Nr. 2 FG oder als Ersatzeinheitswert für Zwecke des Lastenausgleichs einzubeziehen.
- BVerwG, 02.07.1965 - III C 76.64
Auszug aus BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63
In seinem Urteil vom 2. Juli 1965 - BVerwG III C 76.64 - hat der erkennende Senat sodann ausgesprochen, daß bei einer Schadensberechnung nach § 12 Abs. 2 FG die immateriellen Werte der Kundenkartei einer Handelsauskunftei dann zu berücksichtigen seien, wenn sie bei einer Einheitswertfeststellung mit dem Teilwert anzusetzen seien. - BVerwG, 11.03.1959 - IV C 3.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63
Diese Frage ist in einer Reihe von Entscheidungen verneint worden mit der Begründung, daß der betreffende Betrieb nicht auf der Kundenkartei beruht habe (vgl. Beschlüsse vom 19. März 1960 - BVerwG III B 280.58/BVerwG III C 311.58 - sowie vom 2. August 1960 - BVerwG III B 359.57/BVerwG III C 339.57 -, ebenso Urteil vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 3.58 - [ZLA 1959, 237] und Urteil vom 28. August 1958 - BVerwG III B 157.56/BVerwG III C 199.58 -).
- BVerwG, 10.06.1965 - III C 125.64
Begrenzung der Schadensfeststellung durch den Einheitswertvergleich - …
Auszug aus BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63
Der Senat hat indessen auch hierzu bereits in seinem Urteil vom 10. Juni 1965 - BVerwG III C 125.64 - seine Zweifel zum Ausdruck gebracht, ob die Kundenkartei eines Grundstücksmaklers ein Wirtschaftsgut im Sinne des § 13 Abs. 3 FG sei. - BVerwG, 19.03.1960 - III B 280.58
Verlust des Arbeitsplatzes als Behördenangestellter als kriegsbedingter Verlust …
Auszug aus BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63
Diese Frage ist in einer Reihe von Entscheidungen verneint worden mit der Begründung, daß der betreffende Betrieb nicht auf der Kundenkartei beruht habe (vgl. Beschlüsse vom 19. März 1960 - BVerwG III B 280.58/BVerwG III C 311.58 - sowie vom 2. August 1960 - BVerwG III B 359.57/BVerwG III C 339.57 -, ebenso Urteil vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 3.58 - [ZLA 1959, 237] und Urteil vom 28. August 1958 - BVerwG III B 157.56/BVerwG III C 199.58 -). - BVerwG, 28.08.1958 - III B 157.56
Anspruch auf Unterhaltshilfe nach dem Gesetz über den Lastenausgleich wegen …
Auszug aus BVerwG, 11.11.1965 - III C 106.63
Diese Frage ist in einer Reihe von Entscheidungen verneint worden mit der Begründung, daß der betreffende Betrieb nicht auf der Kundenkartei beruht habe (vgl. Beschlüsse vom 19. März 1960 - BVerwG III B 280.58/BVerwG III C 311.58 - sowie vom 2. August 1960 - BVerwG III B 359.57/BVerwG III C 339.57 -, ebenso Urteil vom 11. März 1959 - BVerwG IV C 3.58 - [ZLA 1959, 237] und Urteil vom 28. August 1958 - BVerwG III B 157.56/BVerwG III C 199.58 -).
- BVerwG, 28.03.1968 - III C 29.67
Bewertung der Kundenkartei eines überwiegend den Ankauf und Verkauf …
Zur Bewertungsfähigkeit der Kundenkartei eines Grundstücksmaklers innerhalb des § 13 Abs. 3 und 4 FG (Bestätigung von BVerwG III C 147 und 148.64 sowie teilweise Aufgabe von BVerwG III C 106.63).Nach den von der Revision nicht mit zulässigen oder begründeten Rügen (§ 137 Abs. 2 VwGO) angegriffenen Feststellungen des Verwaltungsgerichts ist davon auszugehen, daß für den Gewerbebetrieb des Erblassers (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. November 1965 - BVerwG III C 106.63 -) auf den 1. Januar 1940 ein Einheitswert festgestellt, aber nicht mehr bekannt ist.
Soweit das Bundesverwaltungsgericht in dem Urteil vom 11. November 1965 a.a.O., auf das sich die Revision beruft, die Berücksichtigung der Kundenkartei eines Grundstücksmaklers schlechthin ausgeschlossen hat, hält der Senat an seiner Auffassung nicht mehr fest.
- BVerwG, 23.11.1966 - III B 79.66
Rechtsmittel
Die Revision war gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zuzulassen, da das Urteil des Verwaltungsgerichts von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. November 1965 - BVerwG III C 106.63 - (ZLA 1966, 74) abweicht und auch unter Berücksichtigung des Urteils vom 7. Juni 1966 - BVerwG III C 147.64 - (ZLA 1966, 301) auf dieser Abweichung beruht.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".