Rechtsprechung
| BVerwG, 09.03.1966 - III C 237.64 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Feststellung eines Vertreibungsschadens
Verfahrensgang
- VG München, 14.09.1964 - 6036/64
- BVerwG, 01.04.1965 - III CB 237.64
- BVerwG, 09.03.1966 - III C 237.64
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 23.09.1965 - III C 56.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.03.1966 - III C 237.64
Bestätigung von BVerwG III C 56.64 - Urteil vom 23. September 1965 -, von BVerwG III C 68.64 - Urteil vom 23. September 1965 - und von BVerwG III C 25.64 - Urteil vom 27. Januar 1966 -.Maßgebender Bewertungsstichtag im Sinne des § 18 Abs. 2 FG ist aber für nach dem letzten Hauptveranlagungszeitpunkt neu gegründete Kapitalgesellschaften nicht der der Neugründung folgende Veranlagungszeitpunkt (Nachfeststellungszeitpunkt), sondern grundsätzlich der 31. Dezember 1944, wie der erkennende Senat nunmehr mehrfach entschieden hat (vgl.Urteile vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [Wertp.Mitt. 1965, 1068 = ZLA 1966, 14], vom 23. September 1965 - BVerwG III C 68.64 - [ZLA 1966, 9] undvom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 -).
- BVerwG, 23.09.1965 - III C 68.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.03.1966 - III C 237.64
Bestätigung von BVerwG III C 56.64 - Urteil vom 23. September 1965 -, von BVerwG III C 68.64 - Urteil vom 23. September 1965 - und von BVerwG III C 25.64 - Urteil vom 27. Januar 1966 -.Maßgebender Bewertungsstichtag im Sinne des § 18 Abs. 2 FG ist aber für nach dem letzten Hauptveranlagungszeitpunkt neu gegründete Kapitalgesellschaften nicht der der Neugründung folgende Veranlagungszeitpunkt (Nachfeststellungszeitpunkt), sondern grundsätzlich der 31. Dezember 1944, wie der erkennende Senat nunmehr mehrfach entschieden hat (vgl.Urteile vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [Wertp.Mitt. 1965, 1068 = ZLA 1966, 14], vom 23. September 1965 - BVerwG III C 68.64 - [ZLA 1966, 9] undvom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 -).
- BVerwG, 27.01.1966 - III C 25.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 09.03.1966 - III C 237.64
Bestätigung von BVerwG III C 56.64 - Urteil vom 23. September 1965 -, von BVerwG III C 68.64 - Urteil vom 23. September 1965 - und von BVerwG III C 25.64 - Urteil vom 27. Januar 1966 -.Maßgebender Bewertungsstichtag im Sinne des § 18 Abs. 2 FG ist aber für nach dem letzten Hauptveranlagungszeitpunkt neu gegründete Kapitalgesellschaften nicht der der Neugründung folgende Veranlagungszeitpunkt (Nachfeststellungszeitpunkt), sondern grundsätzlich der 31. Dezember 1944, wie der erkennende Senat nunmehr mehrfach entschieden hat (vgl.Urteile vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [Wertp.Mitt. 1965, 1068 = ZLA 1966, 14], vom 23. September 1965 - BVerwG III C 68.64 - [ZLA 1966, 9] undvom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 -).
- BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Rechtsmittel
Das hat der Senat in seinen Urteilen vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 und BVerwG III C 68.64 - und vom 27. Januar 1966 - BVerwG III C 25.64 - und vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - im einzelnen ausgeführt und begründet.Denn die Umwandlung der KG in eine GmbH ist bewertungsrechtlich als Neugründung anzusehen (vgl. die angeführten Urteile des Senats - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 -).
Der Senat hat in seinen Urteilen - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 - ausgeführt, daß diese Annahme nur gerechtfertigt ist, wenn der maßgebende Bewertungsstichtag kurz nach der Gründung der Kapitalgesellschaft liegt.
Daß diese Schätzung unter Anwendung des Berliner Verfahrens (Abschnitt 43 der VStR 1940 [RStBl. 1940 S. 201, 217]) erfolgen kann, welches die Finanzbehörden unter dem Geltungsbereich des Bewertungsgesetzes 1934 mit Zustimmung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs allgemein bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 angewendet haben, hat der Senat bereits mehrfach ausgesprochen (vgl. die genannten Urteile - BVerwG III C 25.64 und BVerwG III C 237.64 -).
- BVerwG, 10.10.1974 - III C 56.73
Wegnahme von Gesellschaftsanteilen - Berechnung der Höhe eines Schadens - Verlust …
Bei seiner erneuten Verhandlung und Entscheidung wird das Verwaltungsgericht ferner zu berücksichtigen haben, daß - sofern der gemeine Wert der Anteilsrechte zum 31. Dezember 1938 nicht aus Verkäufen abgeleitet werden kann - dieser Wert unter Berücksichtigung des gesamten Vermögens und der Ertragsaussichten der Gesellschaft geschätzt werden muß (§ 13 Abs. 2 BewG), und zwar ggf. nach dem "Berliner Verfahren", das unter dem Geltungsbereich des Bewertungsgesetzes 1934 bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 von den Finanzbehörden angewandt wurde und demgemäß auch bei der Anwendung des § 22 Abs. 2 RepG zu berücksichtigen ist (vgl. auch Urteil vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 -). - BVerwG, 26.01.1967 - III C 49.65
Aufhebung des angefochtenen Urteils - Kapitalberichtigung auf Grund der …
Sofern der gemeine Wert der Anteilsrechte zum 31. Dezember 1944 nicht aus Verkäufen abgeleitet werden kann, muß er unter Berücksichtigung des gesamten Vermögens und der Ertragsaussichten der Gesellschaft geschätzt werden (§ 13 Abs. 2 BewG), und zwar gegebenenfalls nach dem "Berliner Varfahren", das unter dem Geltungsbereich des Bewertungsgesetzes 1934 mit Zustimmung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs allgemein bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 von den Finanzbehörden angewandt wurde und demgemäß auch bei Anwendung des § 18 Abs. 2 FG zu berücksichtigen ist(Urteil vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 -). - BVerwG, 11.02.1975 - III C 35.73
Vertreibungsschäden an Anteilsrechten - Bewertung von Anteilsrechten
Dem Verwaltungsgericht ist schließlich auch darin beizupflichten, daß die in § 13 Abs. 2 Satz 2 BewG angeordnete Schätzung des gemeinen Wertes unter Berücksichtigung des Gesamtvermögens und der Ertragsaussichten der Gesellschaft nach dem "Berliner Verfahren" vorzunehmen ist, das in Abschnitt A Nr. 43 der Vermögensteuerrichtlinien vom 10. Februar 1940 (RStBl. 1940, 201 [217]) näher bestimmt und von den Finanzbehörden mit Billigung des Reichsfinanzhofs und später des Bundesfinanzhofs bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 ständig angewandt worden ist (vgl. hierzu: Urteile vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - [ZLA 1966, 187], vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 - [Buchholz 427.2 § 18 Nr. 5 = ZLA 1967, 9], vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [a.a.O.] und vom 19. Mai 1967 - BVerwG III C 48.65 - [ZLA 1967, 252]; Beschlüsse vom 21. Juni 1968 - BVerwG III CB 10.68 - [ZLA 1968, 272] und vom 15. Juli 1970 - BVerwG III B 59.70 - [ZLA 1970, 225]; Krekeler, Reichsbewertungsgesetz, 5. Aufl. 1942, Erl.
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