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Rechtsprechung
   BVerwG, 26.01.1967 - III C 49.65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1967,274
BVerwG, 26.01.1967 - III C 49.65 (https://dejure.org/1967,274)
BVerwG, Entscheidung vom 26.01.1967 - III C 49.65 (https://dejure.org/1967,274)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Januar 1967 - III C 49.65 (https://dejure.org/1967,274)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Aufhebung des angefochtenen Urteils - Kapitalberichtigung auf Grund der Dividendenabgabeverordnung (DADV) - Beschluss der Generalversammlung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 26, 90
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (4)

  • BVerwG, 23.09.1965 - III C 56.64

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 26.01.1967 - III C 49.65
    Nach § 18 Abs. 1 Satz 1 FG ist der Schadensberechnung für Anteilsrechte Vertriebener an Kapitalgesellschaften grundsätzlich der Steuerkurswert zugrunde zu legen, der gemäß § 72 BewG auf den 1. Januar 1940 oder den 1. Januar 1941 (vgl. hierzuUrteil vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [BVerwGE 22, 48]) ermittelt und festgesetzt worden ist.

    Die Ausgleichsbehörden sollen in der Regel das "nachvollziehen", was die Finanzbehörden getan hätten (Urteile vom 23. September 1965 [BVerwGE 22, 48 = Wertpap.Mitt. 1965, 1068] und10. Februar 1966 - BVerwG III C 130.64 -).

    Da - wie bereits dargelegt - durch eine wesentliche Veränderung des Grundkapitals auch der Wert der bis zur Erhöhung vorhandenen Anteilsrechte beeinträchtigt wird, ist nach § 69 Abs. 2 BewG für alle Anteilsrechte der Wert gemäß § 13 Abs. 2 BewG zu berechnen, und zwar in der Waise, daß der gemeine Wert auf den 31. Dezember 1944 zu ermitteln ist (vgl. Urteil vom 23. September 1965 [BVerwGE 22, 48]).

  • BVerwG, 27.09.1966 - III C 130.64

    Mitteilungen über die Vermögensteuererklärungen - Vertreibungsschaden an …

    Auszug aus BVerwG, 26.01.1967 - III C 49.65
    Wertveränderungen, die sich nach den genannten Stichtagen auf Grund einer günstigeren Vermögenslage, besserer Ertragsaussichten oder sonstiger Umstände ergaben, sind bei späteren Vermögensteuerveranlagungen nach diesem Stichtag nicht berücksichtigt worden (vgl.Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 130.64 -).

    Die Ausgleichsbehörden sollen in der Regel das "nachvollziehen", was die Finanzbehörden getan hätten (Urteile vom 23. September 1965 [BVerwGE 22, 48 = Wertpap.Mitt. 1965, 1068] und10. Februar 1966 - BVerwG III C 130.64 -).

  • BVerwG, 11.02.1965 - III C 72.63
    Auszug aus BVerwG, 26.01.1967 - III C 49.65
    Bei der Berechnung von Vertreibungsschäden, die in Vertreibungsgebieten eingetreten sind, in denen das deutsche Bewertungsrecht nicht galt, sind die Vorschriften des Bewertungsgesetzes, soweit sie durch das Feststellungsgesetz und das Lastenausgleichsgesetz für anwendbar erklärt worden sind, entsprechend anzuwenden (vgl.Urteil vom 11. Februar 1965 - BVerwG III C 72.63 - [BVerwGE 20, 250]).
  • BVerwG, 09.03.1966 - III C 237.64

    Feststellung eines Vertreibungsschadens

    Auszug aus BVerwG, 26.01.1967 - III C 49.65
    Sofern der gemeine Wert der Anteilsrechte zum 31. Dezember 1944 nicht aus Verkäufen abgeleitet werden kann, muß er unter Berücksichtigung des gesamten Vermögens und der Ertragsaussichten der Gesellschaft geschätzt werden (§ 13 Abs. 2 BewG), und zwar gegebenenfalls nach dem "Berliner Varfahren", das unter dem Geltungsbereich des Bewertungsgesetzes 1934 mit Zustimmung des Reichsfinanzhofs und des Bundesfinanzhofs allgemein bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 von den Finanzbehörden angewandt wurde und demgemäß auch bei Anwendung des § 18 Abs. 2 FG zu berücksichtigen ist(Urteil vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 -).
  • BVerwG, 26.01.1967 - III C 50.65

    Schadensberechnung hinsichtlich der Anteilswerte an einer Aktiengesellschaft (AG) …

    Zur Schadensberechnung von Anteilen an einer in Form einer Aktiengesellschaft betriebenen Bank (Bestätigung von BVerwG III C 49.65).

    In der Verwaltungsstreitsache BVerwG III C 49.65 hat der Senat in seinem gegenüber denselben Beteiligten ergangenen Urteil vom 26. Januar 1967 erkannt: Bei der gemäß § 18 FG erforderlichen Schadensberechnung hinsichtlich der Anteilsrechte an einer Aktiengesellschaft in den Fällen, in denen zugleich mit einer Kapitalherabsetzung eine Kapitalerhöhung nach allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden ist, könne die Bestimmung der Nr. 48 VStER keine Anwendung finden.

    Anders als in der bereits angeführten Sachs BVerwG III C 49.65 muß das Verwaltungsgericht jedoch hinsichtlich der Bewertung beachten, daß als Bewertungsstichtag der 31. Dezember 1944 nur dann in Betracht kommt, wenn die Kapitalerhöhung nicht bis zum 31. Dezember 1.939 vollzogen worden ist.

    Sofern der gemeine Wert der Anteilsrechte an dem jeweiligen Stichtag nicht aus Verkäufen abgeleitet werden kann, muß er unter Berücksichtigung des gesamten Vermögens und der Ertragsaussichten der Gesellschaft geschätzt werden (§ 13 Abs. 2 BewG), und zwar gegebenenfalls nach dem "Berliner Verfahren" (Urteil vom 26. Januar. 1967 - BVerwG III C 49.65 -).

  • BVerwG, 30.01.1969 - III C 153.67

    Rücknahme eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes - Ermittlung des …

    Der Senat hat entschieden, daß diese VStER keine Rechtsnormen sind (Urteil vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [BVerwGE 26, 90 = Buchholz BVerwG 427.2 § 18 FG Nr. 6]).
  • BVerwG, 21.06.1968 - III CB 10.68

    Schadensberechnung bei Nichtvorliegen eines amtlichen Kurswerts oder eines …

    Die Vorschriften des deutschen Bewertungsrechtes sind auch für die Berechnung von Vertreibungsschäden an Anteilsrechten einer in Proßnitz gelegenen Kapitalgesellschaft anzuwenden (vgl. BVerwGE 20, 250, Urteile vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - und vom 19. Mai 1967 - BVerwG III C 95.64 und III C 48.65 -).

    Das entsprach der Handhabung der Finanzbehörden, die die Ausgleichsbehörden nachzuvollziehen haben (vgl. BVerwGE 22, 48, Urteile vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 130.64 - und vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 -).

    Daß der Schätzung des gemeinen Werts das Berliner Verfahren zugrunde zu legen ist, hat der Senat bereits mehrfach entschieden und ist daher nicht mehr klärungsbedürftig (vgl. Urteile vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 - und die dort angeführte Rechtsprechung, vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - und vom 19. Mai 1967 - BVerwG III C 48.65 -).

  • BVerwG, 11.02.1975 - III C 51.73

    Schadensberechnung für Anteilsrechte Vertriebener an Kapitalgesellschaften - …

    Bei Anwendung des § 18 Abs. 2 FG ist bei der Ermittlung des Anteilswertes grundsätzlich von den Verhältnissen der Kapitalgesellschaft am 31. Dezember 1939 auszugehen; Abweichendes gilt nur, wenn die Kapitalgesellschaft entweder nach diesem Stichtag neu gegründet (Urteil vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [BVerwGE 22, 48 = Buchholz 427.2 § 18 Nr. 4]) oder deren Kapital nach diesem Stichtag erhöht oder herabgesetzt worden ist (Urteile vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [BVerwGE 26, 90 = Buchholz 427.2 § 18 Nr. 6] und vom 25. April 1972 - BVerwG III C 21.71 - [Buchholz 427.2 § 18 Nr. 16]).

    Eine Ausnahme hiervon gilt nur, wenn die Kapitalgesellschaft entweder nach dem 31. Dezember 1939 neu gegründet (…Urteil vom 23. September 1965 - a.a.O. -) oder wenn das Grundkapital der Gesellschaft nach diesem Stichtag erhöht oder herabgesetzt worden ist (Urteile vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [BVerwGE 26, 90 = Buchholz 427.2 § 18 Nr. 6] und vom 25. April 1972 - BVerwG III C 21.71 - [Buchholz 427.2 § 18 Nr. 16]).

  • BVerwG, 02.08.1973 - III B 109.72

    Schadensfeststellung an Anteilsrechten einer Aktiengesellschaft - Zulässigkeit …

    Der Senat hat in seinen Urteilen vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - (BVerwGE 26, 90 = Buchholz 427.2 § 18 Nr. 6), vom 19. Mai 1967 - BVerwG III C 95.64 - (…Buchholz a.a.O. Nr. 7) und vom 25. April 1972 - BVerwG III C 21.71 - (…Buchholz a.a.O. Nr. 16) ausgesprochen, daß bei der Bewertung von Vertreibungsschäden an Aktien der zum 1. Januar 1940 festgesetzte Steuerkurswert (§ 57 Abs. 1 Ziff. 1 BewDV) jedenfalls dann nicht als der "für die Vermögensteuerveranlagung nach dem Stande vom 1. Januar 1945 geltende Wert" (§ 18 Abs. 1 Satz 1 FG) zugrunde gelegt werden kann, wenn nach diesem Zeitpunkt eine wesentliche Änderung des Grundkapitals dadurch eingetreten ist, daß es wesentlich erhöht oder herabgesetzt worden ist.

    Der Senat hat insbesondere in seinem Urteil vom 26. Januar 1967 a.a.O. dargelegt, daß eine grundsätzliche Änderung der Kapitalverhältnisse die Zugrundelegung des Steuerkurswertes vom 1. Januar 1940 und dessen Umrechnung nach den Bestimmungen der Nr. 48 Abs. 4 VStER ausschließe.

  • BVerwG, 02.04.1985 - 3 B 29.82

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Bewertung von Anteilsrechten …

    Eine Abweichung des angefochtenen Urteils von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Januar 1967 - BVerwG 3 C 49.65 - (BVerwGE 26, 90) und vom 25. April 1972 - BVerwG 3 C 21.71 - (Buchholz 427.2 § 18 Nr. 16 = ZLA 1972, 125) liegt nicht vor.

    wenn nach Festsetzung des Steuerkurswertes von Anteilen an einer Aktiengesellschaft eine Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien oder eine Kapitalerhöhung vorgenommen worden ist (so BVerwGE 26, 90 [BVerwG 26.01.1967 - III C 49/65]).

  • BVerwG, 11.02.1975 - III C 35.73

    Vertreibungsschäden an Anteilsrechten - Bewertung von Anteilsrechten

    Eine Ausnahme hiervon gilt nur, wenn die Kapitalgesellschaft entweder nach dem 1. Januar 1940 neu gegründet (…Urteil vom 23. September 1965 - a.a.O.) oder wenn das Grundkapital der Gesellschaft nach diesem Stichtag erhöht oder herabgesetzt worden ist (Urteile vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [BVerwGE 26, 90 = Buchholz 427.2 § 18 Nr. 6 = ZLA 1967, 173] und vom 25. April 1972 - BVerwG III C 21.71 - [Buchholz 427.2 § 18 Nr. 16]).

    Dem Verwaltungsgericht ist schließlich auch darin beizupflichten, daß die in § 13 Abs. 2 Satz 2 BewG angeordnete Schätzung des gemeinen Wertes unter Berücksichtigung des Gesamtvermögens und der Ertragsaussichten der Gesellschaft nach dem "Berliner Verfahren" vorzunehmen ist, das in Abschnitt A Nr. 43 der Vermögensteuerrichtlinien vom 10. Februar 1940 (RStBl. 1940, 201 [217]) näher bestimmt und von den Finanzbehörden mit Billigung des Reichsfinanzhofs und später des Bundesfinanzhofs bis zur Vermögensteuerveranlagung 1953 ständig angewandt worden ist (vgl. hierzu: Urteile vom 9. März 1966 - BVerwG III C 237.64 - [ZLA 1966, 187], vom 22. September 1966 - BVerwG III C 7.64 - [Buchholz 427.2 § 18 Nr. 5 = ZLA 1967, 9], vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [a.a.O.] und vom 19. Mai 1967 - BVerwG III C 48.65 - [ZLA 1967, 252]; Beschlüsse vom 21. Juni 1968 - BVerwG III CB 10.68 - [ZLA 1968, 272] und vom 15. Juli 1970 - BVerwG III B 59.70 - [ZLA 1970, 225]; Krekeler, Reichsbewertungsgesetz, 5. Aufl. 1942, Erl.

  • BVerwG, 10.06.1971 - III C 103.69

    Rechtsmittel

    Es entspricht der ständigen und gefestigten Rechtsprechung des Senats, daß die Ausgleichsbehörden - sofern die letzten steuerlich festgestellten Werte nicht bekannt sind - nachvollziehen sollen, was die Finanzbehörden bei der steuerlichen Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände zu den maßgeblichen Bewertungsstichtagen getan haben oder getan hätten (vgl. Urteil vom 22. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [Buchholz 427.2 § 18 FG Nr. 4]; Urteil vom 10. Februar 1966 - BVerwG III C 130.64 - und Urteil vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [Buchholz 427.2 § 18 FG Nr. 6]).
  • BVerwG, 04.11.1971 - III C 87.70

    Anspruch auf Kriegslastenausgleich

    Denn es handelt sich bei der Wertfeststellung um ein Nachvollziehen der Wertermittlung nach dem Bewertungsgesetz, das über § 12 Abs. 2 FG zur Wahrung des Gleichheitssatzes im Rahmen der Schadensfeststellung auch bei der Berechnung von solchen Schäden, die außerhalb des Geltungsbereichs des Bewertungsgesetzes eingetreten sind, anzuwenden ist (vgl. Urteil vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [BVerwGE 26, 90 = Buchholz 427.2 § 18 Nr. 6]).
  • BVerwG, 10.10.1974 - III C 56.73

    Wegnahme von Gesellschaftsanteilen - Berechnung der Höhe eines Schadens - Verlust …

    Von dieser Rechtsauffassung ist der Senat auch bei seinen Entscheidungen zu § 18 FG in ständiger Rechtsprechung ausgegangen (Urteile vom 26. Januar 1967 - BVerwG III C 49.65 - [Buchholz 427.2 § 18 Nr. 6] und vom 4. November 1971 - BVerwG III C 87.70 - [Buchholz 427.207 § 6 Nr. 10]).
  • BVerwG, 25.04.1972 - III C 21.71

    Feststellung eines Vertreibungsschadens an Anteilsrechten an einer GmbH - …

  • BVerwG, 15.05.1974 - III B 84.73

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Berücksichtigung der …

  • BVerwG, 19.05.1967 - III C 95.64

    Schadensfeststellung an Anteilsrechten einer Aktiengesellschaft (AG) in Prag

  • BVerwG, 19.05.1967 - III C. 48.65

    Feststellung eines Vertreibungsschadens

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