Rechtsprechung
| BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Ausgleichsleistung für den von ihrem Ehemann beim Erwerb des Geschäftes aufgewandten Kaufpreises - Definition und Auslegung des Begriffs des Vertreibungsgebietes - Entschädigung für den Verlust des tatsächlich entrichteten Kaufpreises - Schadensfeststellung ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
11. LeistungsDV-LA § 9; LAG § 359
Verfahrensgang
- VG Hamburg, 29.11.1960 - X VGL Nr. 249/60
- BVerwG, 19.07.1961 - III C 67.61
- BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
Papierfundstellen
- BVerwGE 15, 20
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 13.01.1959 - I A 40.54
Auszug aus BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
Insofern liegt der Regelung des § 9 Abs. 2 Satz 1 der 11. LeistungsDV-LA eine Vermutung zugrunde, die zwar nicht ausdrücklich als solche gesetzlich festgelegt, aber aus dem Sinnzusammenhang; eindeutig erkennbar und damit als der objektivierte Wille des Gesetzgebers für die Rechtsprechung bindend ist (vgl. BVerwGE 8, 85 [87]). - BVerwG, 17.11.1961 - IV C 205.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
Ebenso wie der IV., ebenfalls mit der Bearbeitung von Lastenausgleichssachen befaßte Senat des Bundesverwaltungsgerichts in ständiger Rechtsprechung (vgl.Urteil vom 17. November 1961 - BVerwG IV C 205.59 - [ZLA 1962 S. 75 = RLA 1962 S. 136 - MtBl. BAA 1962 S. 290], Urteil vom 24. November 1961 - BVerwG IV C 221.59 - [ZLA 1962 S. 77 = RLA 1962 B. 151 = Mtbl. - BVerwG, 24.11.1961 - IV C 221.59
Auszug aus BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
Ebenso wie der IV., ebenfalls mit der Bearbeitung von Lastenausgleichssachen befaßte Senat des Bundesverwaltungsgerichts in ständiger Rechtsprechung (vgl.Urteil vom 17. November 1961 - BVerwG IV C 205.59 - [ZLA 1962 S. 75 = RLA 1962 S. 136 - MtBl. BAA 1962 S. 290], Urteil vom 24. November 1961 - BVerwG IV C 221.59 - [ZLA 1962 S. 77 = RLA 1962 B. 151 = Mtbl.
- BVerwG, 15.12.1955 - III C 150.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
Wenn das Gesetz (§ 359 Abs. 1 Satz 2 LAG, § 11 a Abs. 1 Satz 2 FG) an die Grundsatzregelung, daß Schäden und Verluste an Vermögensgegenständen, die in Ausnutzung von Maßnahmen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erworben worden sind, nicht einer Schadensfeststellung zugänglich und der Gewährung von Ausgleichsleistungen verschlossen sein sollten, die Ermächtigung anschließt, durch Rechtsverordnung nähere Bestimmungen hierüber zu treffen, dann hat es damit die Bundesregierung dazu ermächtigt, von der Grundsatzregelung solche Tatbestände auszunehmen, die möglicherweise zunächst rein äußerlich betrachtet als Ausnutzung nationalsozialistischer Gewaltherrschaft erscheinen, jedoch weder objektiv noch subjektiv diesen Ausnutzungstatbeständen zugerechnet werden können, weil die redlichen Erwerbsvorgänge der Annahme einer Ausnutzung im Sinne einer bewußten Nutzung der Zwangslage durch den Erwerber entgegenstehen (vgl.Urteil vom 15. Dezember 1955 - BVerwG III C 150.54 - [BVerwGE 3, 62 [BVerwG 15.12.1955 - III C 150/54] = RLA 1956 S. 140 = ZLA 1956 S. 167 = NJW 1956 S. 1085 = IFLA 1956 S. 195]). - BVerwG, 22.10.1959 - III C 20.58
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
BAA 1962 S. 292] undBeschluß vom 9. März 1962 - BVerwG IV B 177.61 -), ist auch der erkennende Senat stets von der Wirksamkeit der in § 9 der 11. LeistungsDV-LA enthaltenen Regelung ausgegangen (vgl.Urteil vom 12. Februar 1959 - BVerwG III C 140.57 - sowieUrteil vom 22. Oktober 1959 - BVerwG III C 20.58 - [IFLA 1960 S. 77]). - BVerwG, 12.02.1959 - III C 140.57
Auszug aus BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
BAA 1962 S. 292] undBeschluß vom 9. März 1962 - BVerwG IV B 177.61 -), ist auch der erkennende Senat stets von der Wirksamkeit der in § 9 der 11. LeistungsDV-LA enthaltenen Regelung ausgegangen (vgl.Urteil vom 12. Februar 1959 - BVerwG III C 140.57 - sowieUrteil vom 22. Oktober 1959 - BVerwG III C 20.58 - [IFLA 1960 S. 77]). - BVerwG, 09.03.1962 - IV B 177.61
Feststellung von Vertreibungsschäden und Kriegssachschäden - Ein in das …
Auszug aus BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
BAA 1962 S. 292] undBeschluß vom 9. März 1962 - BVerwG IV B 177.61 -), ist auch der erkennende Senat stets von der Wirksamkeit der in § 9 der 11. LeistungsDV-LA enthaltenen Regelung ausgegangen (vgl.Urteil vom 12. Februar 1959 - BVerwG III C 140.57 - sowieUrteil vom 22. Oktober 1959 - BVerwG III C 20.58 - [IFLA 1960 S. 77]).
- BVerwG, 01.03.1966 - III C 240.64
Erlass neuer Bescheide während des Revisionsverfahrens
Unter dem Vertreibungsgebiet im Sinne des § 9 Abs. 2 Nr. 1 der 7. FeststellungsDV ist nicht das einheitliche Vertreibungsgebiet im Sinne des § 12 Abs. 2 Satz 2 LAG zu verstehen (Bestätigung von BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61] [22]).Von diesem sogenannten engeren Vertreibungsgebiet geht die genannte Vorschrift ihrem Sinngehalt nach aus, wie der Senat in BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61]-22 - dargelegt hat.
- BVerwG, 08.03.1963 - IV C 44.62
Anspruch auf Feststellung eines vertreibungsbedingten Verlustes am …
Bestätigung von BVerwG III C 67.61 (BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61]).Diese Erkenntnis entspricht der ständigen Rechtsprechung der Lastenausgleichssenate des Bundesverwaltungsgerichts; sie ist zuletzt unter Anführung der hauptsächlichen früheren Entscheidungen beider mit Lastenausgleichsstreitigkeiten befaßten Senateim Urteil vom 30. August 1962 - BVerwG III C 67.61 -, BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61], zusammengefaßt und bestätigt.
- BVerwG, 03.05.1963 - IV C 63.60
Beschränkung der Feststellung von Verlusten aus dem Erwerb von fremdem …
Bestätigung von BVerwG III C 67.61 (BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61]); BVerwG IV C 44.62.Mit diesen Einwänden haben sich die Lastenäusgleichssenate bereits in mehreren grundsätzlichen Entscheidungen befaßt mit dem Ergebnis, daß die Verfassungsmäßigkeit dieser einschränkenden Regelung zu bejahen ist (statt aller bisherigen Entscheidungen Urteil des III. Senats vom 20. August 1962 - BVerwG III C 67.61 -, BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61]).
- BVerwG, 15.12.1966 - III C 212.64
Einbringung von in Deutschland gekauften Wirtschaftsgütern in einen aus …
Diese Vorschrift, gegen deren Rechtsgültigkeit keine Bedenken bestehen (vgl. BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61] und Urteil vom 22. September 1966 - BVerwG III C 5.64 -) sieht vor, daß der Erwerber von Nationalitätenvermögen auf Grund der Vertreibung grundsätzlich nur den Verlust des tatsächlich entrichteten Kaufpreises geltend machen kann und daß ihm ein Anspruch auf Schadensfeststellung am Objekt nur zusteht, sofern die Voraussetzungen des Absatzes 2 erfüllt sind. - BVerwG, 18.01.1963 - IV C 174.62
Rechtsmittel
Daß verfassungsrechtliche Bedenken, hergeleitet aus Art. 80 Abs. 1 Satz 2 GG, gegen die lapidare Ermächtigungsformel in § 11 a Abs. 1 Satz 2 FG = § 359 Abs. 1 Satz 2 LAG "Das Nähere wird durch Rechtsverordnung bestimmt", wie sie im Beschluß des Senats BVerwG IV C 357.59/IV B 267.59 vom 5. Februar 1960 anklingen, nicht durchzugreifen brauchen, ist im Urteil BVerwG III C 67.61 vom 30. August 1962 noch kürzlich ausgesprochen. - BVerwG, 14.07.1964 - III C 90.63
Rechtsmittel
Diese Ermächtigung erstreckt sich, wie vom Verordnungsgeber angenommen wird und vertretbar ist (vgl. BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61]), auch auf den Tatbestand des § 11 a Abs. 1 FG. - BVerwG, 16.12.1964 - IV CB 97.64 Daß die 11. LeistungsDV-LA, die gewisse Ausnutzungstatbestände von dem Ausschlußtatbestand des § 11 a FG und des § 359 LAG ausnimmt und die unter besonderen Umständen den Makel der Ausnutzung jedenfalls teilweise mildert, indem sie eine verminderte Ausgleichsleistung vorsieht, im Rahmen der gesetzlichen Ermächtigung liegt, ist im Urteil BVerwG III C 67.61 vom 30. August 1962 (BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61]) bereits ausgesprochen und vom erkennenden Senat in seinem Urteil BVerwG TV C 44.62 vom 8. März 1963 (ZLA 1963, 267) bestätigt worden.
- BVerwG, 24.10.1968 - III C 179.67 In dem erneuten Verfahren wird das Verwaltungsgericht zu prüfen und festzustellen haben, ob der Kläger, der am 31. Dezember 1937 nicht im engeren Vertreibungsgebiet seinen Wohnsitz hatte (§ 9 Abs. 2 Nr. 1 der 7. FeststellungsDV: BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61], 22 ; 23, 319, 322 ), Teilwerte des von ihm durch die Vertreibung verlorenen Betriebsvermögens unter den Voraussetzungen des § 2 Abs. 2 der 7. FeststellungsDV erworben hat und ob etwa im wesentlichen der gesamte Betrieb auf einer Ausnutzung im Sinne dieser Vorschrift beruht.
- BVerwG, 06.03.1969 - III B 102.68
Feststellung eines Entziehungsschadens an Betriebsvermögen - Zulässigkeit und …
Daß der Begriff des Verteibungsgebietes je nach dem Zusammenhang eine unterschiedliche Bedeutung haben kann, hat der Senat bereits in BVerwGE 15, 20 (21) [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61] dargelegt. - BVerwG, 22.09.1966 - III C 5.64
Rechtsmittel
Das Verwaltungsgericht hätte daher diese Bestimmungen, deren Rechtsgültigkeit das Bundesverwaltungsgericht wiederholt bejaht hat (vgl. Urteil vom 30. August 1962 [BVerwGE 15, 20 [BVerwG 30.08.1962 - III C 67/61]] undUrteil vom 16. Dezember 1965 - BVerwG III C 192.64 -), anwenden müssen. - BVerwG, 21.11.1964 - III B 96.64
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Feststellung von …
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Rechtsprechung
| BVerwG, 19.07.1961 - III C 67.61 |
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- Wolters Kluwer
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Verfahrensgang
- VG Hamburg, 29.11.1960 - X VGL Nr. 249/60
- BVerwG, 19.07.1961 - III C 67.61
- BVerwG, 30.08.1962 - III C 67.61
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