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Rechtsprechung
   BGH, 23.02.1959 - III ZR 106/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,1634
BGH, 23.02.1959 - III ZR 106/57 (https://dejure.org/1959,1634)
BGH, Entscheidung vom 23.02.1959 - III ZR 106/57 (https://dejure.org/1959,1634)
BGH, Entscheidung vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 (https://dejure.org/1959,1634)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1959, 1036
  • NJW 1959, 1321 (Ls.)
  • MDR 1959, 558
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 04.12.1958 - III ZR 10/57

    Feststellungsklagen trotz § 3 Abs. 2 AKG

    Auszug aus BGH, 23.02.1959 - III ZR 106/57
    Dagegen steht der Klagestop der Zulässigkeit einer Feststellungsklage nicht schlechthin entgegen, wie der Senat bereits im Urteil vom 4. Dezember 1958 III ZR 10/57 (zur Veröffentlichung bestimmt) dargelegt hat.
  • BGH, 10.07.1958 - III ZR 11/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.02.1959 - III ZR 106/57
    Daß die Bestimmungen des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes such Ansprüche aus unerlaubten Handlungen betreffen können, hat im übrigen der erkennende Senat, wenn auch nicht für § 3 Abs. 1 Ziff. 2 des Gesetzes, in früheren Entscheidungen zum Ausdruck gebracht (vgl. Urteile vom 10. Juli 1958 III ZR 11/57 S. 24 und 18. Dezember 1958 III ZR 159/57).
  • BGH, 18.12.1958 - III ZR 159/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.02.1959 - III ZR 106/57
    Daß die Bestimmungen des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes such Ansprüche aus unerlaubten Handlungen betreffen können, hat im übrigen der erkennende Senat, wenn auch nicht für § 3 Abs. 1 Ziff. 2 des Gesetzes, in früheren Entscheidungen zum Ausdruck gebracht (vgl. Urteile vom 10. Juli 1958 III ZR 11/57 S. 24 und 18. Dezember 1958 III ZR 159/57).
  • BGH, 29.05.1967 - III ZR 84/63

    Haftung eines deutschen Rechtsträgers auf Schadensausgleich nach …

    In Übereinstimmung mit seinem Urteil vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AllgKriegsfolgenG § 3 Nr. 2 und mit dem angefochtenen Urteil hält der Senat an der Auffassung fest, daß die in der französischen Besatzungszone erfolgten Holzeinschläge unter § 3 Abs. 1 Ziff. 2 AKG fallen und zwar sowohl dann, wenn sie als F-Hiebe (Frankreich-Hiebe) mit der Begründung vorgenommen worden sind, mit ihnen sei ein Beitrag zum Wiederaufbau Frankreichs zu leisten, als auch, wenn sie als E-Hiebe (Export-Hiebe) getätigt worden sind, um mit ihnen Devisen zum Ankauf von Lebensmitteln für die französische Besatzungszone zu gewinnen.

    Ist der Gesetzgeber hierzu verpflichtet oder hält er sich, was dem gleichsteht, aus Rechtsgründen für verpflichtet, so liegt darin eine rechtliche Beeinträchtigung der Entschließungsfreiheit des Gesetzgebers und diese tritt - zu diesem Ergebnis gelangt der Senat bei Überprüfung des von ihm in seinen beiden, ebenfalls Holzeinschlagsfälle betreffenden Entscheidungen vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 - LM AllgKriegsfolgenG § 3 Nr. 2 und 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60 = WM 1962, 89 eingenommenen Standpunktes und in Abweichung von demselben - auch dann ein, wenn die Feststellung gerichtet ist auf das Bestehen eines Anspruchs auf Entschädigung nach Enteignungsgrundsätzen, der nach § 3 AKG einer näheren Regelung vorbehalten bleibt.

    Was aber die Mitwirkung einer deutschen Stelle bei Holzeinschlägen wie den hier vorgenommenen angeht, so läßt sich immerhin auch angesichts der bereits erwähnten Senatsurteile vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 und 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60 daran denken, insoweit eine Haftung eines deutschen Rechtsträgers nach Enteignungegrundsätzen mit Rücksicht darauf zu verneinen, daß die deutschen Stellen mehr in rein formaler, statt in echter eigener Entschließungs- und Entscheidungsfreiheit gehandelt hätten und daß eine solche, noch dazu mehr oder minder auf Zufall beruhende Einschaltung einer deutschen Stelle nicht geeignet ist, die rechtliche Beurteilung des Geschehens zu beeinflussen.

    Der Senat hat nicht nur wiederholt ausgesprochen, daß der Klagestop als solcher grundgesetzmäßig ist (Urteile vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AllgKriegsfolgenG § 3 Nr. 2; 23. März 1959 - III ZR 212/57; 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60 = WM 1962, 89; JZ 1962, 254), sondern auch hervorgehoben (Urteile vom 10. April 1961 - III ZR 32/60 = WM 1961, 653; 4. Mai 1961 - III ZR 222/59 = WM 1961, 729 sowie das eben erwähnte Urteil vom 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60), daß der Klagestop für verhältnismäßig lange Zeit hingenommen werden müsse.

  • BGH, 23.03.1959 - III ZR 212/57

    Rechtsmittel

    Das hat der Senat bereits in seinem zur Aufnahme in das Nachschlagewerk bestimmten Urteil vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 entschieden.

    Dem Gesetzgeber muß der notwendige zeitliche Spielraum gewährt werden (III ZR 106/57 vom 23. Februar 1959).

    (III ZR 10/57 vom 4. Dezember 1958 S. 14 und III ZR 106/57 vom 26. Januar 1959).

    Demnach war zu erkennen wie geschehen (vgl. das wiederholt erwähnte Urteil III ZR 106/57 vom 23. Februar 1959).

  • BGH, 16.12.1963 - III ZR 128/62

    Anwendbarkeit des Allgemeinen Kriegefolgengesetzes ( AKG) von 1957 i.R.e …

    Aber der Gesetzgeber wollte auch atypische Reparationen sowie Entnahmen erfassen und nur die wilden Entnahmen und privaten Plünderungen unberücksichtigt lassen (vgl. Ernst-Jung-Kellmereit, AKG § 3 Nr. 15; BGH, Urteil vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AKG § 3 Nr. 2).

    Allerdings hat der Senat gelegentlich angedeutet, daß möglicherweise gewisse Arten von Pflichtverletzungen ausgenommen werden müßten (BGH, Urteil vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AKG § 3 Nr. 2; Urteil vom 10. Januar 1963 - III ZR 108/61; siehe dazu Féaux de la Croix, AKG § 3 Anm. 26 und ZZP 76, 244).

    Nach S. 11 des Urteils des Senats vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 - (LM AKG § 3 Nr. 2) bleibt § 3 AKG trotz Vorliegens unerlaubter Handlungen deutscher Behörden auch dann anwendbar, wenn das schuldhaft pflichtwidrige Verhalten der deutschen Behörden in Verwirklichung des in § 3 Abs. 1 AKG normierten Gesetzestatbestandes begangen worden ist.

  • BGH, 29.05.1967 - III ZR 115/66

    Ersatz eines Verfolgungsschadens - Vertreibung der Sudetendeutschen - …

    Ist der Gesetzgeber hierzu verpflichtet oder hält er sich, was dem gleichsteht, aus Rechtsgründen für verpflichtet, so liegt darin eine rechtliche Beeinträchtigung der Entschließungsfreiheit des Gesetzgebers und diese tritt - zu diesem Ergebnis gelangt der Senat bei Überprüfung des von ihm in seinen beiden, Holzeinschlagsfälle betreffenden Entscheidungen vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AllgKriegsfolgenG § 3 Nr. 2 und 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60 = WM 1962, 89 eingenommenen Standpunktes - auch dann ein, wenn die Feststellung gerichtet ist auf das Bestehen eines Anspruchs auf Entschädigung nach Enteignungsgrundsätzen, der nach § 3 AKG einer näheren Regelung vorbehalten bleibt.

    Der Senat hat nicht nur wiederholt ausgesprochen, daß der Klagestop als solcher grundgesetzmäßig ist (Urteile vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 = LM AllgKriegsfolgenG § 3 Nr. 2; 23. März 1959 - III ZR 212/57; 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60 = WM 1962, 89; JZ 1962, 254), sondern auch hervorgehoben (Urteile vom 10. April 1961 - III ZR 32/60 = WM 1961, 653; 4. Mai 1961 - III ZR 222/59 = WM 1961, 729 sowie das eben erwähnte Urteil vom 30. Oktober 1961 - III ZR 95/60), daß der Klagestop für verhältnismäßig lange Zeit hingenommen werden müsse.

  • BVerwG, 12.06.1970 - VII C 64.68

    Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Tatsachenfragen und bei Rechtsfragen - …

    Es ist zwar nicht ausgeschlossen, daß ein sogenannter Klagestop den Tatbestand der Enteignung im Sinne des Art. 14 GG erfüllen kann (vgl. BGH NJW 1959, 1036 [1038]; JZ 1962, 254), eine Vorschrift, auf die sich auch ein Ausländer berufen darf (vgl. Maunz-Dürig, Art. 14 Randnote 11).
  • BGH, 10.01.1963 - III ZR 81/61

    Rechtsmittel

    Die Vorschrift erfaßt also auch Fälle, in denen eine Reparation im eigentlichen Sinne nicht vorlag und (oder) die deutsche Stelle bei ihrer Mitwirkung den Tatbestand der Amtshaftung oder, soweit dies überhaupt möglich war, einen enteignenden oder enteignungsgleichen Akt verwirklichte (LM Allg. KriegsfolgenG § 3 Nr. 2 = III ZR 106/57 vom 23. Februar 1959; III ZS 212/57 vom 23. März 1959; WM 1962, 89 = III ZR 95/60 vom 30. Oktober 1961).
  • BGH, 29.05.1967 - III ZR 82/65

    Entziehung eines Grundstücks zu Entmilitarisierungszwecken seitens der …

    Die Bestimmung des § 3 Abs. 1 Ziff. 2 läßt freilich auch einen reparationsähnlichen Zweck genügen und sie ist nicht eng auszulegen (Urteile vom 23. Februar 1959 - III ZR 106/57 - und vom 16. Dezember 1963 - III ZR 128/62 - = LM Allg.KriegofolgenG § 3 Nr. 2 und 9).
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