Rechtsprechung
| BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1957, 263
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (10)
- RG, 16.12.1935 - IV 166/35
Wann beginnt die Frist des § 234 ZPO. zur Stellung des Wiedereinsetzungsantrags …
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Dahin ging die ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts, der sich der Bundesgerichtshof angeschlossen hat (RGZ 117, 304; 141, 399; 149, 379; JW 1929, 3152; 1930, 3311; BGHZ 4, 55; BGH LM Nr. 24 zu § 233 ZPO; Nr. 31 zu § 233 ZPO = MDR 1953, 163; Nr. 1 zu § 234 ZPO; Nr. 6 zu § 234 ZPO = NJW 52, 743; Nr. 4 zu § 236 ZPO = NJW 52, 1335).Der Fall liege nicht anders als wenn das Beschwerdegericht ein das Armenrecht versagenden Beschluß auf Beschwerde aufhebt (RGZ 149, 379; RG JW 1930, 3312; JW 1935, 1493; dahingestellt in BGHZ LM Nr. 6 zu § 234 ZPO).
- RG, 18.09.1933 - IV B 48/33
Ist das für die Einlegung der Berufung infolge von Armut der Partei bestehende …
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Nach einer kurzen Überlegungszeit, die die Rechtsprechung regelmäßig auf zwei Tage bemißt (RGZ 141, 399; BGH LM Nr. 24 zu § 233 ZPO), beginnt nunmehr die zweiwöchige Frist des § 234 ZPO zur Stellung des Wiedereinsetzungsantrages durch den Berufungsanwalt zu laufen.Dahin ging die ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts, der sich der Bundesgerichtshof angeschlossen hat (RGZ 117, 304; 141, 399; 149, 379; JW 1929, 3152; 1930, 3311; BGHZ 4, 55; BGH LM Nr. 24 zu § 233 ZPO; Nr. 31 zu § 233 ZPO = MDR 1953, 163; Nr. 1 zu § 234 ZPO; Nr. 6 zu § 234 ZPO = NJW 52, 743; Nr. 4 zu § 236 ZPO = NJW 52, 1335).
- BGH, 19.02.1953 - III ZR 208/51
Aufopferungsanspruch bei Impfschäden
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Sobald die vorgenannte Entscheidung auch in der juristischen Literatur wiedergegeben sein wird, werde ich mir erlauben, auf die Sache zurückzukommen." Das Oberlandesgericht erforderte vom Bundesgerichtshof das Urteil und teilte den Leitsatz der Entscheidung vom 19. Februar 1953 (BGHZ 9, 83) beiden Anwälten unter dem 28. Mai 1953 mit dem Zusatz mit: "Es wird anheimgestellt, Anträge zu stellen." Diese Verfügung ging dem klägerischen Anwalt am 2. Juni 1953 zu.Die Entscheidung des Senates über die Zubilligung eines Aufopferungsanspruches auch bei Impfschäden (BGHZ 9, 83) entsprach in ihrer Begründung und Bedeutung mehr der Schaffung eines neuen Rechtssatzes und dem Erlaß eines neuen Gesetzes als der Aufdeckung und Berichtigung eines Fehlers.
- BGH, 20.11.1951 - IV ZB 74/51
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Dahin ging die ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts, der sich der Bundesgerichtshof angeschlossen hat (RGZ 117, 304; 141, 399; 149, 379; JW 1929, 3152; 1930, 3311; BGHZ 4, 55; BGH LM Nr. 24 zu § 233 ZPO; Nr. 31 zu § 233 ZPO = MDR 1953, 163; Nr. 1 zu § 234 ZPO; Nr. 6 zu § 234 ZPO = NJW 52, 743; Nr. 4 zu § 236 ZPO = NJW 52, 1335). - BGH, 02.12.1952 - VI ZB 2/52
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Dahin ging die ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts, der sich der Bundesgerichtshof angeschlossen hat (RGZ 117, 304; 141, 399; 149, 379; JW 1929, 3152; 1930, 3311; BGHZ 4, 55; BGH LM Nr. 24 zu § 233 ZPO; Nr. 31 zu § 233 ZPO = MDR 1953, 163; Nr. 1 zu § 234 ZPO; Nr. 6 zu § 234 ZPO = NJW 52, 743; Nr. 4 zu § 236 ZPO = NJW 52, 1335). - BGH, 11.03.1952 - IV ZB 16/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Dahin ging die ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts, der sich der Bundesgerichtshof angeschlossen hat (RGZ 117, 304; 141, 399; 149, 379; JW 1929, 3152; 1930, 3311; BGHZ 4, 55; BGH LM Nr. 24 zu § 233 ZPO; Nr. 31 zu § 233 ZPO = MDR 1953, 163; Nr. 1 zu § 234 ZPO; Nr. 6 zu § 234 ZPO = NJW 52, 743; Nr. 4 zu § 236 ZPO = NJW 52, 1335). - RG, 23.06.1927 - IV B 23/27
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Dahin ging die ständige Rechtsprechung des Reichsgerichts, der sich der Bundesgerichtshof angeschlossen hat (RGZ 117, 304; 141, 399; 149, 379; JW 1929, 3152; 1930, 3311; BGHZ 4, 55; BGH LM Nr. 24 zu § 233 ZPO; Nr. 31 zu § 233 ZPO = MDR 1953, 163; Nr. 1 zu § 234 ZPO; Nr. 6 zu § 234 ZPO = NJW 52, 743; Nr. 4 zu § 236 ZPO = NJW 52, 1335). - BGH, 09.05.1951 - II ZR 108/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Dabei ist es ohne Bedeutung, daß das Oberlandesgericht die Wiedereinsetzung durch besonderen Beschluß bewilligt hat (RGZ 167, 213; BGH MDR 1951, 732). - RG, 19.07.1941 - IV 73/41
Ist der nicht selbständig anfechtbare Beschluß, der die Zulässigkeit der Berufung …
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Dabei ist es ohne Bedeutung, daß das Oberlandesgericht die Wiedereinsetzung durch besonderen Beschluß bewilligt hat (RGZ 167, 213; BGH MDR 1951, 732). - RG, 09.01.1939 - IV 200/38
Zum Begriff des unabwendbaren Zufalls.
Auszug aus BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55
Die Rechtsprechung hat sogar die Wiedereinsetzung für eine Partei bewilligt, die im ersten Rechtszug auf Grund eines Sachverständigengutachtens unterlegen war, das der Sachverständige nach Rechtskraft als offenbares Versehen berichtigt hatte; denn offenbare Unrichtigkeiten dürften nicht zum Recht erhoben werden (RGZ 159, 109).
- BGH, 13.04.2021 - VIII ZB 80/20
Statthaftigkeit der Beschwerde gegen einen die Berufung als unzulässig …
Lediglich dann, wenn auf die Anhörungsrüge oder Gegenvorstellung hin doch noch - bei unveränderter Sachlage - Prozesskostenhilfe bewilligt wird, läuft eine neue Frist für die Wiedereinsetzung (BGH, Urteile vom 18. Dezember 1963 - IV ZR 97/63, BGHZ 41, 1 f.; sowie vom 3. Dezember 1956 - III ZR 107/55, NJW 1957, 263;… MünchKommZPO/ Stackmann, 6. Aufl., § 234 Rn. 18). - BGH, 20.04.2009 - XI ZA 11/08
Zurückweisung eines Prozesskostenhilfegesuchs mangels Erfolgsaussicht der …
Die Entscheidung des Berufungsgerichts steht in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, wonach nur im Fall einer begründeten Gegenvorstellung die Wiedereinsetzungsfrist erst ab Zustellung der Entscheidung über die Gegenvorstellung beginnt (BGHZ 41, 1; BGH, Beschlüsse vom 3. Dezember 1956 - III ZR 107/55, NJW 1957, 263, vom 26. September 1979 - IV ZB 52/79, VersR 1980, 86 und vom 20. Juni 2006 - VI ZR 255/05, VersR 2007, 132). - BGH, 30.01.1958 - III ZR 174/56
Rechtsmittel
Das übersieht Janssen aaO, wenn er schreibt, die von ihm angegriffene Entscheidung enthalte - bei Berücksichtigung der Ausführungen des erkennenden Senats in seinem Urteil vom 3. Dezember 1956, III ZR 107/55 (vgl. NJW 1957, S. 263) - "die einmalige Tatsache, daß der Senat eines Revisionsgerichts innerhalb von 5 Monaten sich widersprechende Wissenserklärungen über seine eigene, junge Rechtsprechung abgibt.". - BVerwG, 29.03.1966 - II C 60.64
Voraussetzungen für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen …
Voraussetzung für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen armutbedingter Versäumung der Frist zur Einlegung eines Rechtsmittels ist, daß die arme Partei innerhalb dieser Frist die Bewilligung des Armenrechts nachgesucht und dem Gericht alle zumutbaren Angaben gemacht und alle Unterlagen beigebracht hat, die erforderlich sind, damit über das Gesuch alsbald entschieden werden kann; es würde den Rechtsmittelgegner ungerechtfertigt benachteiligen, wenn der Antragsteller es in der Hand hätte, noch nach Ablauf der Rechtsmittelfrist die erforderlichen Angaben und Unterlagen beizubringen, obwohl ihm dies vor Ablauf der Frist möglich und zumutbar war; denn damit bliebe es unnötig lange in der Schwebe, ob die in der Vorinstanz ergangene Entscheidung rechtskräftig geworden ist (vgl. hierzu u.a. Bundesgerichtshof, Beschluß vom 23. Juni 1956 - IV ZA 46/56 - [LM Nr. 10 zu § 114 ZPO; NJW 1956, 1435] und Urteil vom 3. Dezember 1956 - III ZR 107/55 - [LM Nr. 14 zu § 234 ZPO; NJW 1957, 263]; Bundesverwaltungsgericht, u.a. Beschluß vom 26. Januar 1961 - BVerwG VIII B 194.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 60 VwGO Nr. 5; DVBl. 1961, 294], Beschluß vom 24. Mai 1962 - BVerwG VIII B 59.62 - und Beschluß vom 10. Februar 1966 - BVerwG II ER 201.66 -).
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